Welches Dateisystem für "Daten Partition" in einem Dualbootsystem?

G

garrulus

Gast
Hallo

heute ist endlich neue Hardware eingetroffen und nun überlege ich mir, wie ich mein neues System am besten einrichte. Es soll mit Win7 + Ubuntu laufen. Hautpsächlich werde ich wohl in Win7 unterwegs sein wegen Spielen^^ und Programmieren VisualStudio.

Mein Hauptproblem ist aber welches Dateisystem ich für meine "Daten Partition" hernehmen soll, so dass sowohl linux und Win7 problemlos darauf lesen+schreiben können?
Fahre ich mit ext3 oder mit ntfs besser? Wie schaut derzeit dafür die Treiberunterstützung aus?
Oder bleibt mir nur FAT32.
Wie löst ihr dieses Problem?

Win7:ntfs
Ubuntu:ext3
data:?
 
hmmm kommt darauf an, von wo du deine Daten hauptsächlich nutzen möchtest. Ich z.B. habe alles unter ext3 oder ext4 - auch externe Datenträger, da ich Win7 nur zum Spielen nutze und den Rest über Linux laufen lasse.

Wenn es bei dir anders sein sollte, dann könntest du auf NTFS setzen. Unter Ubuntu gibt es keine Probleme beim Zugriff auf NTFS - weder lesend noch schreibend.
 
gibt es einen bestimmten grund warum du linux nativ laufen lässt? in den meisten fällen ist es sinnvoller, es in einer virtuellen maschine zu tun.
1) du kannst beide systeme gleichzeitig nutzen
2) es gibt keine probleme mit datenverlusten etc.
3) du kannst samba einsetzen um dateien zwischen den systemen zu verschieben. oder direkt per shared directory.
 
NTFS. Linux hat dank NTFS-3G eine super NTFS-Untestützung, die Win-Unterstützung für ext3 dagegen ist sehr umständlich.

Fat32 würde ich nicht nehmen, da es zu beschränkt ist was beispielsweise die Dateigröße angeht.
 
ext*-support ist nicht schlecht, jedoch nicht immer ganz stabil und performant

Vorteile von ntfs (via ntfs-3g):

- längere Namen in Dateinamen und Ordnern (keine 8+3, etc. Limitierung)
- mehr unterstützte Zeichen in Namen (Umlaute, etc.)
- (noch) keine praktische Dateigrößenbeschränkung
- stabil, recht performant
 
Kann auch nur NTFS empfehlen, läuft seit einiger Zeit wirklich gut.
Kannst dir nebenher ja auch mal Linux Mint anschauen welches auf Ubuntu basiert aber doch so einiges besser macht. :)

FAT32 ist heute nicht wirklich mehr für irgendwas zu empfehlen außer ggf. noch kleineren USB Sticks.
Von VM's zur produktiven Nutzung halte ich auch eher wenig da die Performance nicht die selbe ist und VMWare kostet nun mal dazu noch und ist zumindest nach meinen Erfahrungen am meisten ausgereift.
 
Danke für die Infos!

Dann werde ich auf NTFS setzen.
Virtualisiserung hört sich auch spannend an, mit dem Thema habe ich mich nur noch nie auseinander gesetzt.
Wenn das so einfach möglich ist, dass ich grundsätzlich Ubuntu (für Inet, OOffice, etc.) in einer virtuellen Maschine verwende und falls ich ein Windows Only Programm (Spiele etc.) starten will einfach die virtuelle Maschine solange verlasse?
Nie mehr neu booten müssen, wäre ein Traum für mich^^

Am besten ich probiere es einfach aus.
 
noch besser: vm pausieren, dann frisst sie keine cpu-zeit mehr und ist bei bedarf sofort wieder aktiv ;) frisst halt immer noch ram.
 
also mit ntfs hab ich ganz gute erfahrungen gemacht, allerdings würde ich dinge, die nur unter linux gebraucht werden auch in einer ext3/4-partition speichern und nur daten für die gemeinsame nutzung auf der ntfs-partition ablegen. m$ hat ja bekannter maßen kein sehr großes interesse daran, dass ntfs auch mit alternativen betriebssystemen reibungslos funktioniert...
 
Ich mache allgemein fürs Netzwerk min. einen Shared Ordner in dem ich alles für andere PCs im Netzwerk rein packe und diesen dann halt freigebe.

Nur fürs Netzwerk bzw. Windoof Systeme eine Partition als ntfs zu formatieren weil da ein paar Daten bei sein werden die man dort auch haben will wäre Quatsch.
 
und mit softlinks spart man dann auch noch platz :) auch wenn smb jetzt nicht gerade arg performant ist. aber immer noch schneller als mit einer usb-platte hin und her zu hechten? :lol:

schnell ist der ntfs-3g treiber bei mir aber auch nicht wirklich, vor allem klaut er aller anderen software die ressourcen -.- es gibt also leider immer noch keine möglichkeit daten gut zwischen beiden welten auszutauschen. daher meine lösung: windows löschen :)
 
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Das man auf Windoof angewiesen ist kam dir aber noch nicht in den Sinn oder? :rolleyes:

Edit@alexde74: Wenn du schon editierst dann bügle wenigstens deine Rechtschreibung aus ...
 
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Nimm NTFS, Ubuntu hat damit keine Probleme. Linux ist sowieso viel schneller und letzter Zeit auch grafish viel schicker als Windows. Also für alltägliche Zwecke (surfen, schreiben) reicht er, auch Virren gibt es für Linux wohl kaum. Schade, das die Softwareentwickler nur Windows beanspruchen, sonst gibt's keinen Grund bei Windoof zu bleiben.
 
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Hallo,

ich benutze Windows auch nur zum zocken und habe keine Datenpartition. Wenn ich wirklich mal was von Linux nach Windows verschieben muss, schreib ich es direkt in die Windows-Partition. Wenn ich was von Windows nach Linux schieben muss, lese ich es von der Windows-Partition.

Ich würd die Datenpartition also ext4 formatieren. Linux kann auf alle Laufwerke / Partitionen lesen und schreiben, Windows halt nur auf seine. Find ich gut so.

Worauf ich hinauswill ist: Brauchst Du wirklich eine 'gemeinsame' Datenpartition für beide Systeme?

Gruß
GT
 
ich glaube I-HaTeD2 denkt im netzwerk, alle anderen aber auf nur einem rechner ^^ mal abgesehn von meinem wie immer themafernen kommentar ;)
 
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