welches ist freundlichste aber zugleich effektivste einsteiger "paket"?

Joachim

IRC-Nervensäge
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Hallo Leute,
da ich öfters gefragt werde, welche Distr. ich denn empfehlen würde, habe ich diesen Thread geöffnet ..
Ich selber favorisiere woody mit Kernel/Version 2.4.18-bf2.4, auch wenn es am Anfang (vielleicht) schwerer als zBsp mit Suse ist. Die installationsroutine geht schnell von statten (ich wähle immer Netzinstall) und mit apt-get ist auch schnell aus dem Minimalsystem ein Benutzeroptimiertes Linux geworden. Grafische Oberflächen sind optional runterladbar bzw. bei Installation mit einzurichten, obwohl ich eigentlich darauf verzichte, weil ich woody z.Z. nur als Internetserver benutze. Daraus erschließen sich eigentlich zwei Fragen, welche ich Euch fragen möchte ;)
1.: welche Distr. für den Umsteiger von Windows auf Linux, und den PC als Home System zum Schreiben, Spielen, usw. nutzen möchte.
2.: welche Distr. für den Netzwerkfanatiker, der weniger an dem PC dann arbeiten würde, sondern über Putty o.a. darauf connecten.

Ich hoffe es kommen einige Antworten


schönen gruß, ahorn
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin ahorn,
aus meiner ganz persönlichen Erfahrung raus muss ich als Um- und Einsteigerdistri eindeutig Mandrake vor Debian nennen. Ich hab beide ausprobiert, und Debian ist schon etwas umständlicher, wenn auch nicht unlösbar. Ich habe hier parallel Woody und Mandrake 9.0 laufen gehabt.
SUSE hab ich mal in Version 6.0 (oder.1) installiert, ist aber schon ein paar Jahre her, hat mir nicht so gut gefallen. Heute ist wohl schon Yast2 in SUSE integriert, was aber viel Müll in die Konfigurationsdateien schreiben soll.
Auf jeden Fall sollte die erste richtige Distribution eine "Kaufversion" sein, keine "Saugversion", denn was nützt es wenn sämtliche Handbücher auf CD gepresst sind, aber das System nicht laufen will. Es geht nichts über ein gedrucktes Manual, oder zusätzlich ein gutes Buch.

Tja, Netzwerkfanatiker .... , kann ich eigentlich wenig zu sagen weil ich Linux als Desktopsystem einsetze.
Aus diversen Newsgroups und Foren hört man immer wieder das Slackware wohl auf der Konsole sehr schnell sein soll, aber auch Gentoo findet diverse Fürsprecher. Aber diese Distributionen sind auf keinen Fall etwas für Einsteiger, da gehört schon eine Menge Bereitschaft zum Lesen oder viel Hintergrundwissen zu.

just my 2 cent
 
Also ich hab damals vor 4-5 Jahren mit RedHat angefangen und bin immer wieder zurück gekehrt. Hab schon ne menge krams getestet wie Mandrake, Debian, Suse und was weiss ich noch alles im endefekt bin ich immer wieder zurück nach RedHat. Bei Debian ist die Paket verwaltung ganz nett aber das wars auch da ich Linux als Desktop OS benutze will ich auch immer die neusten Versionen von Xfree und so haben. Wenn ich bei Debian also erstmal alles auf den neusten stand bringen will kann ich auch gleich bei RedHat bleiben. Und dann hab ich noch so sachen getestet die es etwas mehr in sich haben wie LFS oder Gentoo das sollte man vielleicht auch mal unbedingt mitmachen ist sehr interesant der kram und wenn man es dann endlich zum laufen bekommen hat ist man ganz stolz *g*

Und sonst Netzwerk oder Desktop sollte eigentlich ziemlich igal sein welche Distri man nehmen tut. Wenn man mit ner alten KDE Version und so leben kann kann man auch Debian als Desktop OS nehmen =)
 
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