Welches Smarthome System

totti78

Lt. Junior Grade
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März 2004
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Hallo Leute,

ich hoffe das ich meine Frage hier an der richtigen Stelle stelle.

Ich überlege in unserem Haus ein Smarthome System zu installieren. In erster Linie möchte ich damit unsere Heizkörper steuern und auf einem Blick in jedem Raum die Temperatur und Luftfeuchtigkeit sehen, auch von unterwegs.
An der Ein oder anderen Stelle auch eine Steckdose steuern und später eventuell Tür und Fenster-kontakte montieren.

Welche Systeme kommen da für mich in frage und was sind die vor und Nachteile der verschiedenen Systeme?

Gruß

Thorsten
 
Größter Nachteil:

Jedes System das du käuflich komplett erwirbst basiert auf der Software dieses Herstellers. In vielen Fällen ist die Software geschlossen.
Mögliche Probleme bei der Sicherheit bleiben so beim Hersteller liegen. Macht dieser keinen Patch hast du die Lücke in deinem Zuhause und Angreifer können sie gut ausnutzen.

Ich habe mich selbst schon mit Steuerungen im Bereich IoT auseinandergesetzt. Es gibt bis heute kein System dem ich bedingungslos vertrauen könnte.

Mir wäre ein System mit open Hard-/Software am liebsten. Damit ich Lücken selbst abdichten kann wann und wo immer es nötig wird.

Ich mein wenn einem dann einer die Heizung verstellen kann und beliebig am Licht spielen kann, dann bereut man die Entscheidung schnell.

Nichts ist zu 100% sicher gegen Angriffe. Und wenn man dann selbst nichts dagegen machen kann, außer die Anlage abzuschalten, dann wird einen das früher oder später stören.

Aktuelle, große DDOS Angriffe kommen größtenteils von Botnetzen aus solchen Systemen.
 
Ich nutze Homematic (nicht die IP Version) da es standalone funktioniert (also ohne Internet Anbindung => sicher) und es massig Aktoren, Schalter, ... gibt. Wenn ich es wirklich mal remote steuern muß dann mache ich einen VPN Tunnel auf.
Zudem hat es eine eigene Scriptsprache wenn man mehr als KlickiBunti will. Aktuell dürften so um die 55 Devices in Benutzung sein.
 
Ich hab auch Homematic im Einsatz. Oben drüber hab ich OpenHAB als Software zur Automatisation und Visualisierung.
 
Ich nutze bei mir zuhause ebenfalls HomeMatic, aber mit FHEM als Backend. Damit lassen sich unterschiedliche Hausautomationshardwares unter einen Hut bringen.
 
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