WG-Leiter will mir Geld entziehen, weil ich in PET-Flaschen uriniere

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jualin

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Hallo allerseits.

Ich bin 23, lebe in der Schweiz und werde vom Sozialamt unterstützt. Zurzeit wohne ich in einer betreuten Wohngruppe, deren Aufenthalt auch vom Sozialamt finanziert wird, wobei ich gleichzeitig seit 2 Jahren ein Praktikum in einer Tierpension als Arbeitsintegration mache und seit 10 Jahren wegen Sozialphobie und einer leichten Lernbehinderung therapiert werde. Das Geld vom Sozialamt, welches ich zum Leben bekomme wird vom WG-Leiter (Sozialarbeiter) verwaltet und monatlich auf mein Konto ausgezahlt.

Nun ist es so, dass ich allgemein sehr oft Zeit in meinem Zimmer verbringe, was irgendwann dazu führte, dass ich angefangen habe in PET-Flachen zu urinieren. Dieses ''Fehlverhalten'' hat verschiedene Gründe. Zum einen ist es Faulheit, zum anderen hat es damit zu tun, dass ich während dem Onlinegamen nicht einfach auf Pause drücken und auf die Toilette gehen kann. Ein anderer Grund ist auch, dass ich mehrmals am Tag masturbiere und ich davor immer uriniere, weil es sonst beim Orgasmus ein komisches Gefühl ist. Da hab ich halt nicht gerade Lust jedes Mal extra aufzustehen und aufs WC zu gehen, vor allem weil die Distanz von Zimmer zu WC auch relativ weit ist (2 Stöcke). Auch macht es irgendwie die sexuelle Stimmung kaputt, wenn man jedes Mal aufstehen muss. Die Flaschen leere ich jede Woche im WC und entsorge sie dann in der PET-Sammlung.

Jedenfalls hat man in meinem Zimmer irgendwann einige Urinflaschen gefunden und als Konsequenz werden regelmässige Zimmerkontrollen gemacht. Es wurde auch (unfreiwillig) eine Abmachung getroffen, wonach mir pro gefundene Urinflasche 10 Franken Lebensgeld entzogen werden.

Meine Frage ist, darf der WG-Leiter das einfach so ohne mein Einverständnis und ohne Rücksprache mit dem Sozialamt entscheiden? Denn eigentlich ist es ja mein Geld, welches ich vom Sozialamt bekomme und zum Leben brauche, und solange ich die Urinflaschen jede Woche leere und entsorge, kann dem das doch egal sein, oder nicht? Wie müsste ich gegen diese ''Abmachung'' vorgehen?
 
Ich denke nicht das dir hier jemand bei deinem Problem weiter helfen kann. Zu deinem eigenen besten wende dich an eine vertrauensvolle Person (Arzt oder einen anderen Therapeuten) direkt in deinem Umfeld.

Hier ist erstmal zu.
 
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