Für das beschriebene Problem gibt es mehrere Lösungsansätze und stimme in diesem Bezug "Vorschreibern" zu:
1. Und in der Praxis ausgesprochen bewährt - ein Einbeinstativ. Sieht wie ne Stange aus mit Kugelkopf und Kupplung auf der Oberseite. Man montiert Kamera aufs Einbeinstativ und kann somit mit wesentlich längeren Verschlusszeiten, als freihändig, immer noch scharfe Aufnahmen schießen. Man hat auch nicht das Problem im Trubel oder Getümmel mit Auf- und Abbauen und ist wesentlich mobiler, als mit einem Dreibeinstativ. Ich habe eines von Manfrotto und bin mehr als zufrieden damit.
2. "Mitziehen". Wenn Du bewegte Motive hast, z.B. Tiere in schneller Bewegung kann es durchaus reizvoll sein die Kamera "mitzuziehen", dabei wählt man sogar bewusst längere Verschlusszeiten - meistens zwischen 1/30 s und 1/60 s - und im Idealfall ist das Motiv selbst scharf abgebildet, nur die Läufe zum Beispiel mit Bewegungsunschärfe und der Hintergrund hingegen verwischend verwaschen.
3. Lichtstärkere Objektive kaufen. Ein 70/80-200/210er mit durchgehender Lichtstärke 2,8 oder ein Standardzoom mit 2,8. Vorteil - wesentlich mehr Lichtreserve, besseres Freistellen des Motives vom Hintergrund bei Teleaufnahmen (vorausgesetzt man fotografiert mit offener Blende sprich 2,8) da geringere Tiefenschärfe und nicht zu unterschätzen - ein helleres Sucherbild, was gerade in der Dämmerung oder bei Nacht vorteilhaft ist.
Nachteil: Selbst Produkte von Fremdherstellern kosten ein Vielfaches der "Normaloptiken" und das wesentlich höhere Gewicht dieser Linsen wird auch nicht gerne von jedermann mitgeschliffen.
4. Als letzte Möglichkeit fällt mir ein ein Objektiv mit integriertem Bildstabilisator zu kaufen. Es gibt Kameras, die diese integriert haben, ich glaube Spiegelreflexkameras von Pentax haben das neuerdings. Nikonfotografen (so wie ich) müssten sich, wenn sie das haben wollen bzw. brauchen, hingegen ein entsprechendes Objektiv kaufen. Wunder wirken kann auch der Bildstabilisator keine. In der Regel sieht es so aus, das man in etwa eine Blende, bzw. Verschlußzeit "dazu gewinnt". Bei identer Brennweite und identen Lichtverhältnissen kann ein und derselbe Fotograf das Motiv z.B. mit Blende 5,6 und 1/200 (bezogen auf 200mm Brennweite) noch unverwackelt aufnehmen. Mit einem Objektiv mit Bildstabilsator gelänge ihm dies nun auch noch mit einer Verschlusszeit von 1/100 oder er könnte, wenn es ihm auf die Tiefenschärfe ankommt mit 1/200 und Blende 8,0 fotografieren. Aber auch diese Objektive kosten mehr, als die "normalen" und wiegen auch ein wenig mehr.
Zu erwähnen sei auch nocht, dass man bei DSLR's auf die Bildsensorgröße, bzw. die daraus resultierende Brennweitenverlängerung achten muss. In den meisten Fällen beträgt die Brennweitenverlängerung 1,5. D.h. man muss die Brennweite, die am Objektiv angegeben ist mit 1,5 multiplizieren. Aus einem 28-200er Zoom, einem der am weitesten verbreitesten Universalzooms schlechthin wird dann an einer digitalen SLR ein 42-300er. Folge dessen ist die Faustregel 100stel Sekunde der verwendeten Brennweite ist die längste Verschlusszeit, die beim freihändigen Fotogafieren verwendet werden sollte, um Verwackelungen vorzubeugen obsolet. Da beim 28-200er 1/200el schon etwas "lange" wäre.
PS: Die Spiegelvorauslösung ist eigentlich nur für Stativaufnahmen konzipiert, um sämtliche "Erschütterungsmöglichkeiten" weitgehend zu elimineren, sprich wenn man von statischen Motiven, sei es z.B. Architektur gestochen scharfe Aufnahmen machen möchte - Dreibeinstativ, Selbst- oder Fernauslöser und Spiegelvorauslösung.
1. Und in der Praxis ausgesprochen bewährt - ein Einbeinstativ. Sieht wie ne Stange aus mit Kugelkopf und Kupplung auf der Oberseite. Man montiert Kamera aufs Einbeinstativ und kann somit mit wesentlich längeren Verschlusszeiten, als freihändig, immer noch scharfe Aufnahmen schießen. Man hat auch nicht das Problem im Trubel oder Getümmel mit Auf- und Abbauen und ist wesentlich mobiler, als mit einem Dreibeinstativ. Ich habe eines von Manfrotto und bin mehr als zufrieden damit.
2. "Mitziehen". Wenn Du bewegte Motive hast, z.B. Tiere in schneller Bewegung kann es durchaus reizvoll sein die Kamera "mitzuziehen", dabei wählt man sogar bewusst längere Verschlusszeiten - meistens zwischen 1/30 s und 1/60 s - und im Idealfall ist das Motiv selbst scharf abgebildet, nur die Läufe zum Beispiel mit Bewegungsunschärfe und der Hintergrund hingegen verwischend verwaschen.
3. Lichtstärkere Objektive kaufen. Ein 70/80-200/210er mit durchgehender Lichtstärke 2,8 oder ein Standardzoom mit 2,8. Vorteil - wesentlich mehr Lichtreserve, besseres Freistellen des Motives vom Hintergrund bei Teleaufnahmen (vorausgesetzt man fotografiert mit offener Blende sprich 2,8) da geringere Tiefenschärfe und nicht zu unterschätzen - ein helleres Sucherbild, was gerade in der Dämmerung oder bei Nacht vorteilhaft ist.
Nachteil: Selbst Produkte von Fremdherstellern kosten ein Vielfaches der "Normaloptiken" und das wesentlich höhere Gewicht dieser Linsen wird auch nicht gerne von jedermann mitgeschliffen.
4. Als letzte Möglichkeit fällt mir ein ein Objektiv mit integriertem Bildstabilisator zu kaufen. Es gibt Kameras, die diese integriert haben, ich glaube Spiegelreflexkameras von Pentax haben das neuerdings. Nikonfotografen (so wie ich) müssten sich, wenn sie das haben wollen bzw. brauchen, hingegen ein entsprechendes Objektiv kaufen. Wunder wirken kann auch der Bildstabilisator keine. In der Regel sieht es so aus, das man in etwa eine Blende, bzw. Verschlußzeit "dazu gewinnt". Bei identer Brennweite und identen Lichtverhältnissen kann ein und derselbe Fotograf das Motiv z.B. mit Blende 5,6 und 1/200 (bezogen auf 200mm Brennweite) noch unverwackelt aufnehmen. Mit einem Objektiv mit Bildstabilsator gelänge ihm dies nun auch noch mit einer Verschlusszeit von 1/100 oder er könnte, wenn es ihm auf die Tiefenschärfe ankommt mit 1/200 und Blende 8,0 fotografieren. Aber auch diese Objektive kosten mehr, als die "normalen" und wiegen auch ein wenig mehr.
Zu erwähnen sei auch nocht, dass man bei DSLR's auf die Bildsensorgröße, bzw. die daraus resultierende Brennweitenverlängerung achten muss. In den meisten Fällen beträgt die Brennweitenverlängerung 1,5. D.h. man muss die Brennweite, die am Objektiv angegeben ist mit 1,5 multiplizieren. Aus einem 28-200er Zoom, einem der am weitesten verbreitesten Universalzooms schlechthin wird dann an einer digitalen SLR ein 42-300er. Folge dessen ist die Faustregel 100stel Sekunde der verwendeten Brennweite ist die längste Verschlusszeit, die beim freihändigen Fotogafieren verwendet werden sollte, um Verwackelungen vorzubeugen obsolet. Da beim 28-200er 1/200el schon etwas "lange" wäre.
PS: Die Spiegelvorauslösung ist eigentlich nur für Stativaufnahmen konzipiert, um sämtliche "Erschütterungsmöglichkeiten" weitgehend zu elimineren, sprich wenn man von statischen Motiven, sei es z.B. Architektur gestochen scharfe Aufnahmen machen möchte - Dreibeinstativ, Selbst- oder Fernauslöser und Spiegelvorauslösung.