Ich behaupte an der Stelle mal, dass VMs sehr sicher sind, solange du aktuelle Software benutzt, um diese zu "betreiben".
Klar gibt es dort Sicherheitslücken, gar nicht so wenige. Allerdings sind das immer sehr, sehr spezielle Sicherheitslücken, und wie
Simon#G schon erwähnt hat: Diese Lücken wird niemand für einen simplen "Virus" benutzen, den man dann Millionenfach per Mail verschickt. Die Userbase die du damit erreichst, ist viel zu gering für den Wert der Lücke. Jeder, der sowas sucht und auch findet, weiß, dass er diese Lücke sehr viel besser verkaufen kann, bsp. an Nachrichtendienste (Hab gehört die NSA ist da immer sehr interessiert).
Was an der Stelle wichtig ist: Das Host-System darf nicht verwundbar sein für Spectre & Co. Durch diese Lücken ist es theoretisch möglich, auf Daten aus anderen VMs zuzugreifen, d.h. entweder patcht man das BIOS des Systems, das Betriebssystem, oder man deaktiviert Hyperthreading komplett (So wie es OpenBSD tut).
Dabei sollte man halt bedenken, dass Virtualisierung nur eine zusätzliche Schutzebene darstellt, aber nicht unüberwindbar ist. Zudem brauchst du i.d.R. relativ leistungsstarke Hardware. Wenn sich deine Fälle für VMs in Grenzen halten, also zB nur 3-4 VMs anfallen, könntest du über einen Banana Pi oder Raspberry Pi (Zero) nachdenken. Die Raspi Zero kosten in DE ab 5-10€, mit Zubehör bist du bei ca. 30-40€. Und dann halt einen Raspberry Pi für jeden Einsatzzweck, also zB einen fürs Banking, einen für Social Media, ...
Ob es das Wert ist, muss jeder für sich selbst einschätzen.
Ich arbeite mit Qubes OS, was quasi auf Virtualisierung basiert. Fedora+Xen als Basis, mit ein paar netten Gimmicks damit es nicht ganz so kompliziert wird.