Ich breche das mal runter, da das hier zu wild wird:
Variante 1:
Du verbindest die Avermedia-Karte sowie den Monitor mit deinem Gaming-Rechner, hier verwendest du den Klon-Modus. Für den Rechner ist die Avermedia-Karte ein ganz normaler Monitor, beim Klon-Modus wird immer der kleinste gemeinsame Nenner genutzt. In deinem Fall ist das dann wohl FullHD @ 60 Hz, mehr kann die Karte am HDMI-Input einfach nicht, wenn ich die Spezifikationen vom Hersteller hinzuziehe:
http://www.avermedia.com/de/gaming/product/game_capture/live_gamer_hd
Unter "Technische Daten":
Variante 2:
Du verbindest die die Avermedia-Karte mit dem Gaming-Rechner, den Monitor schließt du an den HDMI-PassThrough-Output der Avermedia-Karte an, das Bild wird dann also durchgeschleift. Aus Sicht des Gaming-Rechners hast du hier nur die Avermedia-Karte als Hauptanzeigegerät. Aufgrund der Limitierung bei der maximalen Auflösung von 1080p bei 60Hz hast du hier das gleiche Problem wie bei Variante 1.
Variante 3:
Du nutzt einen HDMI-Splitter. Dieser wird an den Gaming-Rechner angeschlossen, die Avermedia-Karte und der Monitor werden mit dem Splitter verbunden. Für den Rechner ist der Splitter dann das Hauptanzeigegerät, und das Anzeige-Format, welches du auswählst, wird dann geklont und jeweils an den Monitor und die Avermedia-Karte verteilt.
Das Problem, welches ich hier sehe:
Stellst du dann 4K oder eine höhere Frequenz als 60Hz ein, wird der Monitor zwar damit zurecht kommen, die Avermedia-Karte wird dir aber vermutlich den Dienst verweigern. Eben wieder aus dem Grund, dass der HDMI-Input nicht mehr als FullHD@60Hz akzeptiert.
Außerdem weiß ich gar nicht, ob es bereits HDMI 2.X-Splitter gibt, die 4K @ 60Hz+ unterstützen.
Fazit:
Mit dieser Streaming-Karte ist es nicht möglich, gleichzeitig auf mehr als FullHD@60Hz zu zocken während des Streamens, wenn du sie dediziert in einem extra Rechner verwendest. Steckt diese Karte im Gaming-Rechner, dann umgehst du ja die HDMI-Input-Limitierung, allerdings kannst du sie dann auch gleich weg lassen, denn dann macht diese Karte auch nicht mehr als OBS und Co. Der große Vorteil dieser Karte ist ja eben, das HDMI-Durchschleifen zu nutzen.
Eigentlich wird so eine Karte auch eher dafür verwendet, Konsolen oder andere Videoquellen, die keine PCs sind, anzuschließen.
Variante 1:
Du verbindest die Avermedia-Karte sowie den Monitor mit deinem Gaming-Rechner, hier verwendest du den Klon-Modus. Für den Rechner ist die Avermedia-Karte ein ganz normaler Monitor, beim Klon-Modus wird immer der kleinste gemeinsame Nenner genutzt. In deinem Fall ist das dann wohl FullHD @ 60 Hz, mehr kann die Karte am HDMI-Input einfach nicht, wenn ich die Spezifikationen vom Hersteller hinzuziehe:
http://www.avermedia.com/de/gaming/product/game_capture/live_gamer_hd
Unter "Technische Daten":
Achtung: eine höhere Auflösung wird nicht unterstützt
Variante 2:
Du verbindest die die Avermedia-Karte mit dem Gaming-Rechner, den Monitor schließt du an den HDMI-PassThrough-Output der Avermedia-Karte an, das Bild wird dann also durchgeschleift. Aus Sicht des Gaming-Rechners hast du hier nur die Avermedia-Karte als Hauptanzeigegerät. Aufgrund der Limitierung bei der maximalen Auflösung von 1080p bei 60Hz hast du hier das gleiche Problem wie bei Variante 1.
Variante 3:
Du nutzt einen HDMI-Splitter. Dieser wird an den Gaming-Rechner angeschlossen, die Avermedia-Karte und der Monitor werden mit dem Splitter verbunden. Für den Rechner ist der Splitter dann das Hauptanzeigegerät, und das Anzeige-Format, welches du auswählst, wird dann geklont und jeweils an den Monitor und die Avermedia-Karte verteilt.
Das Problem, welches ich hier sehe:
Stellst du dann 4K oder eine höhere Frequenz als 60Hz ein, wird der Monitor zwar damit zurecht kommen, die Avermedia-Karte wird dir aber vermutlich den Dienst verweigern. Eben wieder aus dem Grund, dass der HDMI-Input nicht mehr als FullHD@60Hz akzeptiert.
Außerdem weiß ich gar nicht, ob es bereits HDMI 2.X-Splitter gibt, die 4K @ 60Hz+ unterstützen.
Fazit:
Mit dieser Streaming-Karte ist es nicht möglich, gleichzeitig auf mehr als FullHD@60Hz zu zocken während des Streamens, wenn du sie dediziert in einem extra Rechner verwendest. Steckt diese Karte im Gaming-Rechner, dann umgehst du ja die HDMI-Input-Limitierung, allerdings kannst du sie dann auch gleich weg lassen, denn dann macht diese Karte auch nicht mehr als OBS und Co. Der große Vorteil dieser Karte ist ja eben, das HDMI-Durchschleifen zu nutzen.
Eigentlich wird so eine Karte auch eher dafür verwendet, Konsolen oder andere Videoquellen, die keine PCs sind, anzuschließen.
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