Wie war die Disketten Zeit in Unternehmen damals wirklich?

Dimensionday

Lieutenant
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Apr. 2014
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Hallo Gemeinde :schluck:
Ich wollte gerne eure Erfahrungen und Stories hören wie das Tagesgeschäft in der IT bzw generell im Unternehmen war, wie wurde sie eingesetzt? Was konnte sie und was nicht? Wie lange haben sie gehalten? Frage aus Interesse, eben mit einem Freund darüber gesprochen aber wir wussten halt nichts darüber nur drüber unterhalten wie verrückt das gewesen sein musste verglichen zu CD & heute wegen des begrenzten Speichers obwohl alles natürlich kleiner war dachten wir
Vielen lieben Dank
 
Genauso wie heute. Daten speichert man nicht mit den lokalen Rechnern auf externen lokalen Datenträgern. Maximal für die Datenmitnahme. Da hat man halt früher Disketten nutzen können, heute USB Speichergeräte.

Da hat sich nicht wirklich was geändert im Grundsatz.
 
In dem Betrieb der Druckereibranche, in dem ich damals arbeitete, ca. 1985er, da wurde ja schon viel mit EDV gerabeitet, aber mit Disketten war da wenig - das ging alles über Bandlaufwerke, die Bänder hatten etwa so Kassettengröße, waren aber viel hochwertiger hergestellt und darauf wurde alles gespeichert.
Das ist im Bereich Erstellung und Produktion.

Die Lohnbuchhaltung war noch alles Papier und wurde kurz nach meinem Eintritt in die Firma an einen Dienstleister ausgelagert, ein frühes elektronisches Datenerfassungssystem erfasste jetzt die Arbeitszeiten und das wurde wohl regelmässig über ISDN an diesen Dienstleister übertragen.

Disketten wurden im ganzen Betrieb nie benutzt.
 
In der Ausbildung und in der Berufsschule wurde damals mit MS-DOS gearbeitet.
Das war ende der 80er-Jahre. Also schon eine Weile her.
Dazu musste erst mal die Diskette für DOS eingelegt werden.
Dann wurde mit MS-Word weiter gearbeitet. Dazu mussten auch Diskette(n) eingelegt werden.
Ich kann nicht mehr sagen, ob es nur eine oder mehrere waren.
Dann wurde gemacht, was gemacht werden musste.
Die Arbeit / Daten wurden wieder auf einer Diskette gespeichert.
Das Ganze war sehr aufwändig.
Zumal man auch sehr viel Fantasie brauchte, bzw. so einige Probedrucke, wenn es um das Bedrucken von Formularen ging. Was bei uns oft der Fall war.
Damals gab es zumindest bei uns noch kein WYSIWYG. Äußerst primitive Textverarbeitung, wie es sich heute kaum noch jemand vorstellen kann.
Später gab es dann noch einen Server (Novell). Da konnten die Daten dann zentral gespeichert werden.
Das war schon recht fortschrittlich. Für die damalige Zeit.

Ich hatte diesbezüglich aber schon Erfahrungen.
Nicht auf Basis von IBM-Computern.
Ich hatte in jungen Jahren schon einen Computer.
Ich sammelte meine Erfahrungen mit einem Atari 800 XL.
Erst mit einem Kassetten-Laufwerk, später mit einem Disketten-Laufwerk.
Da hatte ich erst mit BASIC angefangen, später Pascal und dann schlussendlich Assembler.

Alles nicht mehr vergleichbar mit der schönen neuen Welt der Computer heutzutage.
 
Ja schön wars ... :D Alles "gemächlicher", da die Leistung ggü. heutigen Geräten natürlich unterirdisch war. Da hat eine Installation eines größeren Programmes schon mal über 1h gedauert, natürlich auch dem Diskettenwechsel geschuldet. Und wehe, eine Diskette war nicht lesbar! :(

Dann knickten auch dauernd die Schutzblenden weg, sollte man intensiv Daten darüber speichern. Doch dafür waren die nicht ausgelegt, ein Dauergebrauch zerstört sie technisch bedingt ja immer .... Für die Datensicherung gab es die Magnetbänder, passte auch erheblich mehr drauf - also zu damaligen Verhältnissen ggü. der Floppy-Disk. ;)

Großer Vorteil war allerdings die Programmgröße, nämlich relativ gering, der HW und BS geschuldet. Heute nutzt man alles aus, was geht, der User kann ja aufrüsten. :mad:

Ich weiß noch, unsere erste 850 MB-Festplatte .... als alle Programme drauf gespielt waren haben wir einstimmig gemeint: Die kriegen wir nie voll! :D:lol:

Fun-Fact: Wir hatten Unmengen an Diskettenboxen, die einen ganzen Schrank "vollmüllten", denn irgendwie musste man die Disketten ja auch ordentlich lagern, dazu jede Menge Beschriftungsaufkleber, die waren damals "Gold" wert und haben in Masse mehr gekostet, als die Diskettenbox! :D
 
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Disketten, Magnetbänder und später dann auch HDDs, die man in Wechselrahmen schieben konnte. Stelle ich mir praktischer vor als viele kleine Disketten.
 
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Ja, Wechsel-HDD, quasi der große USB-Stick! :D
 
3,5" oder 5,5" Disketten?

Ich meine, die großen Lappen waren ja auch super stabil - viel Datenträger mit wenig Speicherplatz.

In Firmenumgebungen hatte man - hoffentlich - auch schon eine Netzwerkumgebung für einfacheren Datei-Austausch.
Sonst halt dort speichern und Kollegen weitergeben.
 
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