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Wieso braucht Android jetzt immer mehr Arbeitspeicher?
Die Frage ist bestimmt banal, aber ich habe mir vor ca. 12 Monate einen Smartphone mit 4 GB RAM gekauft und ich war überzeugt das 4GB RAM Reichen würde, aber das war nicht der Fall und müsste es verkaufen und jetzt habe ich einen Smartphone mit 8 GB RAM aber stolze 6,7 GB RAM ist in Verwendung... wieso braucht Android mittlerweile soviel Arbeitspeicher, Android basiert doch auf Linux Kernel, der Recht einen sehr guten Speicher Verwaltung hat.
Kann mir einer Erklärung wieso Android nach Arbeitspeicher drürstet ?
Androids Speicherverwaltung war schon immer wesentlicher schlechter als die von iOS.
Aber letztendlich machen alle Betriebssysteme das gleiche:
Solange RAM vorhanden ist, wird er auch genutzt.
Das heißt, mehr Apps bleiben im RAM, weniger wird altes nachgeladen, weil es noch vorhanden ist.
RAM nicht zu nutzen wäre dumm, kostet Performance und auch Akkulaufzeit.
JVM / Dalvik/ AndroidRuntime sind die antwort. Da kommt halt nur gelegentlich ein prozess zum leichen weg raeumen vorbei und das geschieht recht sanft, da es absolut nicht schlimm ist RAM zu blocken, den man nicht wirklich braucht
gamecard schrieb:
Android basiert doch auf Linux Kernel, der Recht einen sehr guten Speicher Verwaltung hat.
1. Ja, der Linux Kernel ist Bestandteil von Android, die Architektur von Adnroid unterscheidet sich jedoch an vielen Stellen von dem was wir als Linux kennen.
2. RAM ist zum voll machen da. Braucht andorid mehr RAM? Nope. 2GB tun es genau so gut wie 12. Aber wenn du mehr RAM drin hast, dann kannst du bspw. mehr im APP Wechsel haben und miusst dann auch wenn du eine vor 10 Apps geöffnete app wieder aufrufen willst nicht warten.
Die garbage collection und wie viele Apps du aktiv halten willst kannst du mit etwas aufwand selebr einstellen.
Kanst auch machen, dass dein handy mit 512mb auskommt, aber das ist nicht sinnvoll, weil du den RAM komplett bezahlt hast
Also ich kann deine Beobachtung in der Weise nicht nachvollziehen. Bei meinem Galaxy S10 sind trotz Android 11, Whatsapp, Telegram und Apps wie Sport1, ntv, Kicker, etc. kaum mehr als 4 GB von den vorhandenen 8 GB belegt.
Bei meinem P20 Pro vorher waren es bei Android 10 und ähnlichen Apps auch nur knappe 4 GB von den vorhandenen 6 GB.
Und wenn du meinst, dass dein altes Handy wegen der "nur" 4GB RAM zu langsam war, dann liegt es in den seltensten Fällen wirklich nur am RAM, sondern meistens, wie beim PC auch an der gesamten Konfiguration, also welcher SoC in dem alten steckte. Leistungsfähigere SoCs werden üblicherweise auch mit mehr RAM kombiniert, i.d.R. ist aber dann der SoC die limitierende Komponente.
Arbeitsspeicher ist, wie der Name schon sagt, zum arbeiten da. Es gibt auch Handys, mit etwas grosszügigem Arbeitsspeicher. Wenn der Arbeitsspeicher mal zu voll wird, kann man ihn immer mal wieder manuell ein wenig entleeren.
Oh eine sache noch: Der RAM wird auch als Gradfikspeicher verwendet. Bei den Perversen Auflösungen in modernen Handies bedeutet das gern schonmal 1gb nur dafuer, dass du ein Bild sehen kannst
hab meistens so 20-30 tabs offen im chrome und meistens nur so 3,2gb RAM gesamt belegt.
ich nutze das Phone einfach, RAM ist da um genutzt zu werden.
Xiaomi mit MIUI12.5 (Android 11) mit 6gb. Mehr als 100 apps installiert laut store.
und meistens werden die Apps einfach größer. zB. Facebook von 2012 ist nur ein paar MB groß, heutzutage locker zweistellig im Arbeitsspeicher. Android OS selber ist da kaum gewachsen.
Sie andere schon geschrieben haben heißt das erstmal gar nichts. Der Speicher wird ggf. bei Bedarf kurzfristig vom Garbage Collector freigegeben.
Davon ab ist ein Problem am Markt, dass die App-Hersteller sich durchaus an die Fähigkeiten der Geräte anpassen. Früher waren 512MB-Geräte nicht unüblich, und Messenger (und Browser) funktionierten damit. Kann man heute vergessen, weil "Ressourcenverbauch minimieren" bei den App-Herstellern einfach seltenst auf der Prioritätenliste auftaucht. Es ist fertig, wenn's mit 95% der aktuellen Geräte läuft, und die haben jedes Jahr mehr RAM und GHz und CPU-Kerne als das Jahr davor.
Definitiv nicht. Ich konnte z.B. nicht mal bestimmte PDFs (Manuals) aufmachen. Da hat sich mein Handy mit der Begründung von zu wenig RAM beinhart geweigert.
In meinen Augen sollten es heutzutage schon 8GB sein. Alles andere ist in meinen Augen nicht mehr Zeitgemäß.
Definitiv nicht. Ich konnte z.B. nicht mal bestimmte PDFs (Manuals) aufmachen. Da hat sich mein Handy mit der Begründung von zu wenig RAM beinhart geweigert.
Bei 3D-Games sicherlich, aber nicht bei normaler Nutzung. Noch nicht mal annähernd.
Die RAM-Verwaltung bei Android hält dir ca. 40-45% Speicher frei, solange keine aktive und speicherintensive Anwendung genutzt wird. Erst die könnte die Auslastung auf ca. 90% hochtreiben, falls benötigt. Aber auch nur kurzfristig, während der Nutzung.
Diese Werte sind unabhängig davon, ob dir insgesamt 2GB oder 12GB RAM zur Verfügung stehen.
Bei z.B. 2GB RAM werden Prozesse am laufenden Band beendet, um Speicher für die aktive Anwendung frei zu schaufeln. Dies nimmst du als Ruckler oder Lagging wahr. Ob jetzt Bloatware installiert ist oder Chrome mit 2, 50 oder 100 Tabs läuft, ist vollkommen egal. Reicht der Speicher nicht aus, werden Apps, bzw. deren Prozesse im Hintergrund beendet.
Kernprozesse müssen natürlich lauffähig bleiben und werden auch immer intensiver in der Speichernutzung. Diese definieren die absolute Grenze des RAM und müssen zur Verfügung stehen, weshalb ein aktuelles Gerät mit Android 11 nicht mehr alleine mit nur 2GB auskommen kann.
Ergänzung ()
Paradox.13te schrieb:
Selbst auf meinem Pixel 3 mit "nur" 4GB öffne ich PDFs von rund 40MB ohne Probleme.
Du musst bedenken, welchen Inhalt die PDF hat. Ich kann dir 40MB nur mit Text vollballern oder mit Inhalten, die auf deine GPU gehen oder Formularfelder, die du ausfüllen kannst oder oder oder. Daher ist die Dateigröße nur mittelbar entscheidend.
Du musst bedenken, welchen Inhalt die PDF hat. Ich kann dir 40MB nur mit Text vollballern oder mit Inhalten, die auf deine GPU gehen oder Formularfelder, die du ausfüllen kannst oder oder oder. Daher ist die Dateigröße nur mittelbar entscheidend.
Das ist natürlich richtig. Ich bezog mich jetzt nur auf seine Aussage "PDFs (Manuals)" und da werden wohl kaum bis super selten Formularfelder vorhanden sein.