Wieso habe keinen Unterschied zwischen meinem Dualsense und dem FiiO K5 gehört beim Verwenden meiner DT990 250 Ohm?

HisN schrieb:
hängt es halt damit zusammen WAS man sich anhört
This und nichts anderes.

Aber der Thread zeigt doch schön, dass es gar nicht schlimm ist, wenn man eben nicht außerordentlich audiophil veranlagt ist (das ist ne Qual, ich sags euch) und man ganz offensichtlich auch mit einfachen Mitteln sehr glücklich sein kann im Bereich der Audioreproduktion :)

Von daher @Peter_2498 würde ich sagen: halte es weiterhin günstig und wenn du mit dem Betrieb über den Controller soweit zufrieden bist und nichts vermisst, dann belasse es ruhig dabei.
 
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Zwei Sachen kann man sich auch fragen:
1. Wie viele der Leute, die behaupten Sie hören keinen Unterschied, haben einen KHV für 500 Euro über längere Zeit besessen und diesen mit verschiedenen Kopfhörern getestet?
2. Wenn das Gehör jedes Menschen unterschiedlich ist, wieso sind dann alle, die einen Unterschied hören Audiophile Esoteriker?

BTW habe ich das Thema nur 5 Threads weiter unten bereits erläutert:
https://www.computerbase.de/forum/t...verstaerker-vorurteile-der-community.2227696/

Spoiler: Man kann einen Unterschied zwischen einem ALC S1200A auf dem Ausu TUF B650 und einem Topping D10 + LakePeople G109P an einem DT900 Pro X hören. Ich habe es blind testen lassen, das ist für mich ein Test, der wirklich Aussagekraft hat.

Andererseits hat der Threadersteller auch recht. Je nach Kombination ist möglich, dass man keine Unterschiede hört. Daher die eindeutige Empfehlung: Wenn man keine Unterschiede hört, besser auch nichts am Setup ändern und nicht sinnlos Geld rauswerfen.

Am Ende ist es doch so: Der Dac und KHV sind doch nur dafür da, das digitale Signal in ein analoges zu wandeln und an die Impedanz des Kopfhörer anzupassen, sodass ich in einer für mich angemessenen Lautstärke hören kann. Wenn die Kombination gut ist, höre ich nur das, was ich auch hören soll. Ein DAC/KHV können den Sound nicht verbessern. Nur wenn die Kombination schlecht ist, kann es eben zu Fehlern kommen, wie bspw. einer Verzerrungen des Signals. Das kann (muss aber nicht) störend sein.
 
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dernettehans schrieb:
Du wirst kaum einen Unterschied bemerken zwischen 50Eur und 500Eur.
du merkst keinen das ist eher das was du sagen solltest.

wenn es so wäre, würde ein ganzer markt sinnloses zeug produzieren. am ende wie viele hier sagen, es kommt auf die quelle an ob sie " den Hochgenuss( und die zu verarbeitenden töne) auch wirklich enthält. Audiophile Menschen hören noch viel mehr als nur den Lautsprecher.
 
Chesterfield schrieb:
...
wenn es so wäre, würde ein ganzer markt sinnloses zeug produzieren. am ende wie viele hier sagen, es kommt auf die quelle an ob sie " den Hochgenuss( und die zu verarbeitenden töne) auch wirklich enthält. Audiophile Menschen hören noch viel mehr als nur den Lautsprecher.
Insider der Hifi-Szene werden die Begriffe Goldohren und Holzohren kennen...Speziell in diesem Bereich wurden und werden Produkte angeboten, die doch Fragen aufwerfen - z.B Kabel für mehrere Hundert Euro pro Meter.
Die Mehrheit der Holzohren behaupten dann, es lässt sich kein Unterschied messen, die Goldohren hingegen sagen "Aber ich höre es doch." Auf "Blindtests" wird meistens verzichtet...

Insgesamt ist das schon ein sehr interessantes Thema, das häufig sehr hitzig diskutiert wird.
 
@Laie1 keine frage dass manchmal der drang "nach dem besten" dinge auf den Markt wirft die wirklich nutzlos sind. da bin ich bei dir.

ganz rational, es gibt Lidl Kophörer von Silvercast. es macht was es soll für wenig Geld. es gibt Kopfhörer die kosten 50€ ala Anker die einen besseren Job machen, und auch nicht audiophile bestätigen. dann gibt es "high end" - für rationale ... nennen wir mal beispielhaft Beyerdynamics Amiron. jetzt zu sagen es gibt keine "Existenzberechtigung" für denn 500€ Kopfhörer halte ich für "an den haaren herbei gezogen". allein die technischen Features und Material sind schon anders als der 50€ Kopfhörer. und nur das wollte ich damit klar stellen.

UND JETZT überspitzt, ja solche Kopfhörer wie der HIFIMAN-Susvara tatsächlich knapp 7000€ "Mehrwert" liefert darf bezweifelt werden. die letzten 2 % die es besser macht vielleicht, vielleicht auch nicht dann 6500€ Aufpreis gerecht ist muss jeder selbst entscheiden.
 
@Chesterfield
Dass Kopfhörer unterschiedlich klingen, wird keiner bezweifeln. Da sollte man sich bestenfalls mal mit beschäftigen und ein paar Modelle im Vergleich Probehören. Speziell bei Kopfhörern ergibt das auch Sinn, weil man die auch gut in einem Geschäft hören kann und sich dann zu Hause nichts ändert - was bei Lautsprechern schon wieder sehr anders ist, weil hier der jweilige Eaum in dem sie klingen sehr entscheidend mitwirkt.
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Grundsätzlich sind Vorlieben beim Hören ja auch nicht gleich. Zunächst gibts Unterschiede das Musikmaterial betreffend (Techno vs Klassik z.B.) und dann auch noch den Frequenzgang betreffend - z.B. möglichst linear vs "Badewanne".
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"Audiophil" ist als Begriff auch so eine "Sache"... Hohe Wiedergabequalität bedeutet letztich ja nur, dass entsprechende Klangprodukt so zu hören, wie es aufgenommen und verarbeitet wurde. Und da gibt es sicher so einige Aufnahmen, aus denen keine Abhörkette der Welt wirklich "audiophilen Genuss" erzeugen kann.
 
Chesterfield schrieb:
wenn es so wäre, würde ein ganzer markt sinnloses zeug produzieren.
Oh Sweet summer child...
Im Audiophilen Umfeld gibt es extrem viel sinnloses Zeug.

"Audiophile" Netzwerkswitche.
https://www.myhifishop.de/Geraete/A...hiler-High-End-Netzwerk-LAN-Isolator::87.html
Ein 800 Euro Switch, bei dem man ein anderes Ettikett draufgeklebt hat, und bestenfalls vielleicht noch die internen Kondensatoren ausgetauscht hat.
Gibt ein paar Teardowns von aehnlichen Switchen.

1000 Dollar Netzwerkkabel:
https://audiobacon.net/2019/11/02/the-jcat-signature-lan-a-1000-ethernet-cable/

Mit Bienenwachs gefuellte Schmelzsicherungen.
https://www.fairaudio.de/news/audio-magic-beeswax-ultimate-feinsicherung/

Holzfuesschen mit denen man die Lautsprecherkabel hochstellt.
https://www.analogueseduction.net/isolation/towersupport.html

Stromkabel fuer 2.800 Euro:
https://in-akustik.com/cables/ac-power-supply/ac-power-cables/

Alles Produkte die auf dem teils wahren Kern von Mythen und Legenden beruhen, und den "Audiofools" das Geld aus der Tasche ziehen wollen.
 
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Laie1 schrieb:
Dass Kopfhörer unterschiedlich klingen, wird keiner bezweifeln
War ja auch gar nicht Thema des Threads, die Aussage zum Vergleich der Presiklassen bezog sich auf DAC/Amp und nicht den KH.
KH sind ohnehin so unterschiedlich abgestimmt, dass man auch zwischen etlichen 50€ KH bzw. Kh gleicher Preisklasse einen Unterschied hören wird.
Hingegen sollten DACs und Amps auf eigenes Sounding verzichten
Ergänzung ()

Ranayna schrieb:
Holzfuesschen mit denen man die Lautsprecherkabel hochstellt.
Dilletanten, Kabel müssen frei schweben
 
Vielleicht ein sehr dummer Vergleich, aber ziemlich passend:
Mit Wein kennen sich die wenigsten Deutschen aus. Wer sich damit beschäftigt, weiß, dass ich für 40 Euro eine Flasche Wein kaufen kann, die technisch höchsten Ansprüchen standhält: Weinberg, Ertrag, selektieren der Trauben, arbeit im Keller, Lagerung, usw..
Dahinter steckt kein Voodoo, sondern ehrliche und gute Handarbeit.
Natürlich kann man im Supermarkt für 4 Euro eine "gute" Flasche Wein kaufen.
Ich würde nie behaupten, dass eine Flasche, die das 10-fache kostet ihren Preis wert ist. Nicht für den, der es nicht schätzt. Aber jemand der sich damit auskennt kann sie in einem Blindvergleich von der 4-Euro Flasche unterscheiden und es gibt auch objektive Vorteile: Säure, Gerbstoffe, Alkohol, usw. sind beim teuren Wein mehr vorhanden und auch besser ineinder integriert.

So sehe ich das auch bei KHs: Man kann mehr Aufwand treiben, um einen besseren Klang zu erhalten. Natürlich übersetzt sich nicht jeder Euro 1:1 in eine messbare Leistung. Der, der mehr haben will, zahlt viel Geld für etwas mehr Leistung. Das heißt aber nicht, dass es das nicht wert ist, wenn es ein Hobby ist oder einem Freude bereitet.
Und irgendwann kommt halt der Punkt, wo Aufwand getrieben wird, der sich nicht mehr in Qualität übersetzt. Mehr bezahlen kann man immer.
 
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Suspektan schrieb:
Dilletanten, Kabel müssen frei schweben
Ähnlich zu dem allseits bekannten W-Lan Kabel? 😅

Danke @Ranayna für die Auflistung. Wieder etwas gelernt. Vor allem der Produkttext im Link zum Netzwerkswitch war der Hammer. 😂
 
JMP $FCE2 schrieb:
Das einzige Problem bei einem schwachen Verstärker an einem hochohmigen Kopfhörer ist, dass man nicht laut drehen kann. Entweder ist der Lautstärkeeinsteller am Anschlag, oder es verzerrt schon knapp über Zimmerlautstärke.
Also angeschlossen an meinem Dualsense reicht mir 3/4 der Lautstärke.

Schaut man in verschiedene Foren liest man ziemlich oft sowas wie "Dualsense soll 250 Ohm antreiben, hahaha, du brauchst Verstärker sonst wird das nichts"

Ich meine, kann ja sein, dass sich für manche das Spiel mit einer AMP noch bisschen besser anhört oder sie mit dem Dualsense den Kopfhörer nicht laut genug kriegen, aber viele tätigen da trotzdem so extrem allgemeingültige Aussagen wie "Dualsense kannst du vergessen, wird nichts, brauchst AMP/DAC".
JMP $FCE2 schrieb:
Ein Spiel mit Kinofilmdynamik beim Ton ist mir aber noch nicht über den Weg gelaufen.
Mit Kinofilmdynamik meinst du, dass der Unterschied zwischen leisestem und lautestem Ton ziemlich groß ist?
Wieso macht man sowas in Spielen eigentlich nicht? Wäre doch eigentlich ziemlich cool.
 
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Peter_2498 schrieb:
Wieso macht man sowas in Spielen eigentlich nicht?
Weil wenn alle geduckt durchs Gebüsch schleichen und neben dir einer mit einer AWP nen Schuss gibt, es dich ziemlich sicher ausm Stuhl kippt :D
 
Peter_2498 schrieb:
Wieso macht man sowas in Spielen eigentlich nicht? Wäre doch eigentlich ziemlich cool.
Der Vorteil bei Filmen ist, dass die Tonspur von vorn herein bekannt ist und entsprechend im Mastering festgelegt werden konnte. Deshalb hört sich z.B. ein Dolby Digital 5.1-Track selbst auf günstigeren Anlagen hörbar schlechter an als ein DTS 5.1 Track.

Bei Spielen wiederum hast du das Problem, dass du eine "ungewollte Dynamik" hast. Effekte und Ereignisse geschehen stets zu unbestimmten und durch den Spieler hervorgerufenen Zeitpunkten.

Die einzige Dynamik, die man hier soundtechnisch hereinbringen kann, ist die Wahl des Soundsetups. Einige Spiele haben ja neben "Stereo" und "Kopfhörer" auch so etwas wie "Heimkino" auswählbar. Ohne, dass ich es nun getestet hätte, aber es wäre z.B. machbar, dass bei der höchstmöglichen Wahl des Setups nicht nur die Kanäle entsprechend verteilt werden, sondern auch so etwas wie die tiefsten Frequenzen bei einer Explosion stärker hervorgehoben, oder Ambient-Geräusche wiederum leicht zurückgefahren werden.

Generell ist es aber so - stark vereinfacht dargestellt, dass die "GRENADE.WAV" fertig gesampled bereitliegt und wenn Granate im Spiel = Bumm, dann wird GRENADE.WAV abgespielt - und zwar immer gleich ^^
 
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lazsniper schrieb:
2 pro, genauso wie auf reisen. da schleppt ja keiner audiophile kopfhörer mit rum, vom gewicht und der größe ganz zu schweigen

Ich sitze gerade im Zug mit den T5 III aufm Kopf und dem Walkmann inner Jackentasche und das mach ich an 19 von 20 Arbeitstagen (BD, Denon, Senheise und Pioneer im Wechsel je nach Bock und Musikrichtung).. das Leben ist zu kurz für Grützesound und ka wie lange das Gehör den Mehrwert des besseren Equipments noch vermitteln kann :-D
 
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Peter_2498 schrieb:
Kann das wirklich sein, dass der eine "Welten Unterschied feststellt" und jemand anderes nichts?
Hören muß man auch üben und trainieren? Du hörst anders als ein Mastering und Mixing Ingenieur. Ist beim Sehen genauso. Beispielsweise merkt meine Frau keinen Unterschied von 30 bis zu 144 Hz ich sehe es sofort, genauso NTSC Pulldown in Videos und Dokus.
Daher, wenn es Deine Wahrnehmung nicht hergibt, verschwende keine Gedanken, Gratulation, Du wirst mit allen Höreindrücken zufrieden sein.

Die meisten Unterschiede hört man eh nur direkt im Vergleich, und auch daß muß man richtig machen, damit überhaupt was bemerkbar ist, hier machen viele auch fundamentale Fehler. Unsere Wahrnehmung arbeitet adaptiv, sie paßt sich ständig an. Daher spielt es letztlich keine Rolle, mit was Du hörst, wenn es rauschfrei und knackfrei ist und sonst keine Störgeräusche aufweist.

Aber daß hier nun alles Esoterik und Voodoo sein soll, ist genauso falsch. Ich hab hier 5 verschieden Kopfhörer liegen, und höre sehr wohl einen Unterschied, ebenso ob Mainboard oder DAC. Nur wenn Du hier nicht darauf geeicht und trainiert bist, hörst Du klar nichts anders, weil Du gar nicht weißt, worauf und wie Du achten mußt. Dafür eignet sich auch nicht jede Musik oder Musikstück.
 
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