Wirtschaftsauskunftei (Schufa) - Sorge vor Abfrage meiner Kreditwürdigkeit

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Chakotay192

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Hallo,

Ich habe Ende 2010 offene Handy-Rechnung gehabt. Die war 430€ hoch und die Inkasso und Anwaltsbüros haben es auf über 1100€ an angeschwellt. Seit August 2011 habe ich diesbezüglich aber keine Forderungsschreiben mehr erhalten.

Ich habe aber einen negativen Kreditwürdigkeit und kann gar keine Verträge abschließen. Ich hätte aber gern Internet. Der Provider hat mir das gesagt, und ich muss mich an die zuständige Schufe Behörde melden. Wenn ich nun dort eine Auskunft einfordere, habe ich Angst, dass der ganze Handy-Fall wieder ins Rollen gebracht wird und wieder Forderungen einflattern. Kann jemand diesbezüglich Erfahrungen oder Infos?
 
Wir halten fest. Du hast eine unbezahlte Handy Rechnung in Höhe von mindestens elfhundert Euro und ignorierst Mahnungen dahingehend. Dazu kommt dass du seit einiger Zeit nichts mehr von der Inkasso Firma gehört hast und glaubst allen Ernstes, dass sich die Rechnung in Wohlgefallen auflöst?!

Anstatt sich also um den Fall zu kümmern, steckst du lieber in Vogel Strauß Manier den Kopf in den Sand und möchtest einen weiteren Vertrag mit Verschuldungspotential aufnehmen. Machen wir es kurz: Never ever!

Wenn du mit der Schufa in Kontakt trittst um den negativen Eintrag tilgen zu lassen und er von der unbezahlten Handy Rechnung stammt, wird das Unternehmen in aller Regel über den Vorgang informiert, denn die müssen der Löschung zustimmen.
 
Was hat denn in den letzten Briefen gestanden? Gerichtsvollzieher? Titel vor Amtsgericht? Oder hast du die nie aufgemacht und bist unbekannt verzogen. Wie kann man denn 400€ Handy Rechnung schaffen? Was muss man dafür tun um heute... Wo tel und SMS fast umsonst sind so hohe Umsätze zu erzielen. Kannst die das nicht in 100€ Raten zurückzahlen?
 
Wenn ein Inkassounternehmen beauftragt worden ist, liegt mit Sicherheit ein Titel vor, dieser besteht weiterhin, denke nicht, dass die Sache sich damit erledigt hat wenn diesbezüglich keine Post mehr kommt. Von Zeit zu Zeit werden Dir aber die Kosten und dementsprechend auch alle weiteren schriftlich mitgeteilt.

Ich würde Dir raten einen Vergleich anzustreben, dazu kann man sich mit dem Inkassounternehmen kurzschließen.

http://anwalt-kg.de/vergleich/

Wenn Dir das nicht zusagt könnte man auch in Ratenzahlung versuchen von der Summe runterzukommen. Jedoch zu den üblichen Zinssätzen.

Eines solltest Du gar nicht machen und zwar den Arsch nicht hochkriegen.
 
Carlton Banks schrieb:
Wenn ein Inkassounternehmen beauftragt worden ist, liegt mit Sicherheit ein Titel vor, dieser besteht weiterhin
Falsch, ein Titel wird durch einen Mahnbescheid und den dadrauf folgenden Vollstreckungsbescheid erwirkt. Fordern kann in diesem Land jeder von jedem, genauso wie ein Inkassobüro beauftragen.
 
Den und alles weitere wird er vermutlich auch haben, wie sonst kommt er von der eigentlich zu zahlenden Summe 430€ auf über 1100€. Wer zusätzlich darüber keine Informationen mehr hat und mit dieser Sache lapidar umgeht darf sich nicht wundern, wenn Firma XY einen Gerichtsvollzieher beauftragt.

Es kann sich auch um ein gerichtliches Mahnverfahren handeln, gut möglich. Doch die Sache dürfte klar sein, da kein Kontakt besteht, wiegelt TE ab, doch die Angelenheit ist damit nicht aus der Welt. Also so sieht es für mich jedenfalls aus, dazu kommen die monatlichen Zinsen... Es werden aus 1100€ schnell 5000€ um es mal drastisch zu formulieren, wenn man meint die Sache hätte sich erledigt. Dann hat man umgangssprachlich 6 Richtige...

Ein Anruf würde genügen, nur man darf sich nicht verzetteln.

Edit: Viele Mobilfunkunternehmen gehen eigentlich recht normal vor. Mahnbescheide bis letztlich die Firma die Faxen dicke hat und 1 Jahr ohne Kontakt sollte ausreichen um einen Gerichtsvollzieher zu beauftragen. Von Ende 2010 bis fast Mitte 2013 ohne Kontakt ist nicht mehr feierlich.

Inkassounternehmen sind nicht der Teufel wie viele glauben. Ohne Anwalt kann man in solchen Situation einiges regeln, wenn man sich einen Anwalt sparen möchte, muss man sich allerdings ein wenig auskennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
es gab eine Zeit in meinem Leben, da ging es mir finaziell nich so gut und ich hatte öfter mit Inkassobüros zu tun, und die können innerhalb kürzester Zeit aus 430€ 1100€ machen, (wie der TE geschrieben hat Inkassobüros und Anwälte, die wollen alle ihr Stück vom Schuldnerkuchen) im Übrigen kostet ein Mahnbescheid beim amtsgericht 23€. Du hast natürlich in soweit Recht, dass man nicht drum rum kommt, sich mit dem Gläubiger in Verbindung zu setzen, ABER auch als Schuldner hat man Rechte und was ich teilweise mit Inkassobüros erlebt habe, geht in den Bereich des Strafrechtes.
Ich würde mich direkt mit dem Gläubiger auseinander setzten, Ratenzahlung vereinbaren und mich dran halten.
 
Solch eine Rechnung kann man sehr einfach schaffen. Ich hatte dies mal Anno 2008 oder 2009 geschafft. Ich brauchte dafür nur ca. 15 Minuten. ;)

Wie es beim TE war ist ja nebensächlich, aber du must z.b. nur mal den Tarif gewechselt haben und dein Datentarif wurde nicht gewechselt (so war es bei mir) ich hatte HSDPA kurz getestet, eine Datei runtergeladen, musste pro 10kb 9 Cent oder so bezahlen. Das waren dann auch um die 500 € und ich bin mit Anwalt etc. nicht dagegen angekommen, sondern musste bezahlen.

Das geht also sehr einfach.

@TE

Ganz einfache Frage. Du bist Internetprovider, würdest du dich als Kunde jetzt mit der Vorgeschichte aufnehmen? Mal ehrlich das war 2010, hättest du damals einfach eine Ratenzahlung der Rechnung vereinbart, hättest du dir eine Menge Ärger erspart und wärst schon lange lange den negativen Eintrag los. Da hilft nur sich beim Schuldner melden, eine Ratenzahlung vereinbaren und abbezahlen.
 
Kann ich den Fall durch die Auskunft bei der Schufastelle wieder zum laufen bringen? Ich möchte das vermeiden, da ich immo auch nicht so viel Geld besitze und darauf hoffe, dass der Fall irgendwo in einer Schublade versickert ist. Denn inzwischen sind es fast 2 Jahre vergangen, dass ich diesbezüglich nichts gehört habe.


Nebensächlich: Mein Provider hat mein Handy gesperrt, weil ich 2 Monatsrechnung offen hatte und mir bis zum Ende der Vertragslaufzeit alle Grundgebühren verrechnet + überwucherte Mahnkosten. Ich wollte die 430€ dann per Ratenzahlung abgleichen. T-Mobile hat geschrieben, dass sie keine Ratenzahlung machen und ich mit dem Inkassobüro verhandeln soll, wo sie denn Fall hin senden werden. Das Inkassbüro hat sich 5 Monate später gemeldet wollte dann 650€. Zu diesem Moment war ich völlig pleite und bat sie um einen Aufschub der Forderung um 6 Monate, ohne neuerliche Gebühren. Darauf sind sie nicht eingegangen und legten weiterhin 1-200€ drauf (als ob ich dann eher fähig wäre zu zahlen). Dann ab zum Anwalt. Der legte noch mehrere hundert Euro drauf. Da ich mit meinem beschiedenen Einkommen gerade Mal über die Runden kam, konnte ich es nicht abbezahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
für den Fall, dass du bereits einen Titel bekommen hast, der ist 30 Jahre vollstreckbar, ansonsten drei Jahre zum Ablauf des Kalenderjahres nach der letzten Mahnung und glaube mir, die werden sich errinnern.
Nein, du kannst durch eine Schufa Anfrage keinen "Fall zurück ins Leben rufen, aber du wirst zu 100% einen Schufaeintrag haben und damit ist das ganze Ding eh gegessen.
Und wie ich bereits geschrieben habe, ich habe auch eine Phase gehabt, wo es nicht lief, aber den Kopf in den Sand zu stecken, ist das Letzte was hilft.
 
Nagut, dann warte ich noch 1 Jahr und hoffe dass so verjährt.

Weil der Betrag ist auch Rechtlich ungerechtfertigt! Habe mich im Bundesgesetzblatt nachgelesen. Natürlich habe ich nicht so viel Geld um diesen Rechtstatus vor Gericht zu vertreten!
 
Wie wär´s mit einem Anruf beim Gläubiger um dort einen "Vergleich" und eine Ratenzahlung anzustreben (mit Vergleich meine ich eine Reduzierung der Schuldensumme).

Irgendwann solltest Du Dich wohl mal um das Thema kümmern?!
 
Offene Forderungen können 30 Jahre lang vollstreckt werden und lösen sich ganz sicher nicht in Wohlgefallen auf. Ist in dieser Zeit nichts beglichen, wird der Negativeintrag in der Schufa auch bestehen bleiben und so lange bekommst du auch keinen Vertrag mehr. Mit dem Warten allein verschwinden die Schulden eben nicht, so sehr du es auch möchtest.

Erscheint irgendwann einmal der Gerichtsvollzieher (und das wird er früher oder später), dann wird gepfändet oder du wirst (wenn der Gläubiger es beantragt) zur Eidesstattlichen Versicherung vorgeladen, wo du alle Vermögenswerte, Bankkonten und Verdienste anzugeben hast. Weigerst du dich, droht ein Haftbefehl. Die Eidesstattliche Erklärung wird auch in die Schufa eingetragen und bleibt dort 3 Jahre stehen. In dieser Zeit bekommst du erst recht nichts mehr auf Raten oder irgendwelche Verträge. Der Vorgang wird alle 3 Jahre wiederholt, bis du bereit oder in der Lage bist, die Forderung zu begleichen.
Solltest du irgendwann mal über ein Einkommen verfügen, welches die Pfändungsgrenze überschreitet, wird alles über dieser Grenze beim Arbeitgeber von deinem Gehalt gepfändet und das ist für diesen (und damit für dich) sicher nicht erfreulich. Das geht hin bis zur Kontopfändung.
Das Ganze ist selbstverständlich mit weiteren Kosten verbunden, nebst Zinsen.

Den Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass sich das Ganze von selbst erledigt bringt überhaupt nichts. Papier ist geduldig.

Hier gilt es besser, sich mit dem Gläubiger in Verbindung zu setzen, um einen Vergleich anzustreben und/oder die Forderung per Raten zu begleichen, denn ansonsten ist der Schufa-Eintrag eines Tages dein geringstes Problem.
 
mit Ausnahme einiger kleinen Fehlers hat Systemfehler absolut recht, mit dem was er da schreibt.
Gerichtsvollzieher und 30 Jahre Vollstreckung sind erst mit einer Titulierung der Schuld über das gerichtliche Mahnverfahren möglich.
Und Inkasso bedeutet nicht zwangsläufig auch einen Schufa Eintrag, allerdings melden Kommunikationsunternehmen meistens sofort.
Ansonsten ist alles gesagt, muss der TE entscheiden, was er macht. (Ich sehe schon den nächsten Tread: Wie bekomme ich Internet trotz Schufaeintrag?)
 
@methadron

Dass GV und 30 Jahre Vollstreckung ein gerichtliches Mahnverfahren voraussetzen ist klar und das hätte ich auch dazuschreiben können.

Ich wollte dem TE lediglich aufzeigen, was noch alles auf ihn zukommen kann, wenn er einfach "abwartet" und soweit sollte er es nicht kommen lassen.

Ich denke auch, dass die Telekom ihre Forderung selbst in die Schufa hat eintragen lassen.
Das wird er ja sehen, wenn er sich eine Schufa-Auskunft einholen sollte, wer genau was eingetragen hat.
 
auch die 30 Jahre eher eine mindestdauer. wenn ich nach 25,5 JAhren nochmal versuche die Schulden einzutreiben dann tritt eine Hemmung ein und alles verlängert sich. und dank Zinsen und Gebüren werden dann in 30 Jahren aus 400€ schnell 20.000€ aber keine Sorge wenn ich die Augen zu mache ist es Nacht und im dunkeln sieht mich niemand ;)
 
Albert_Wesker schrieb:
Kann ich den Fall durch die Auskunft bei der Schufastelle wieder zum laufen bringen?.
Nein die Unternehmern werden nur von der Schufa benachrichtigt wenn du einen eintrag von dieser entfernen möchtest, aber nicht bei einer einfachen Auskunft deinerseits.
 
Kleine Anmerkung: TE kommt wohl aus Wien... Österreich?!
Das sollte man bei der Schufa Sache berücksichtigen.

@ TE
Warum hat man dem Inkassobüro dann keine Ratenzahlung angeboten... wenn man schreibt, daß man z.B. Arbeitslos ist und nur kleine Raten zahlen kann, lassen die sich darauf meistens ein.

Un wie schon geschrieben: Der Eintrag wird erst rausgenommen, wenn das Inkasso an die Auskunftei das OK gibt alles bezahlt, bzw. T-Mobile AUT sagt, daß es gelöscht werden kann
 
Hmm, danke für die Mühe Systemfehler... dann werde ich wohl nie Internet haben -.- Das jetzige ist mobiles Internet, was meine Mutter für mich angemeldet hat, die möchte das aber nicht mehr zahlen. Ich kann mir im Moment leider keine zusätzlichen Fixausgaben leisten. Die Forderungen sind ja auch teilweise unzulässig und zu hoch.

Im Bundesgesetzblatt (des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuchs), Artikel 1 "Gesetzliche Zinsen und weitere Schäden", steht im §1333 Absatz 3.

"Der Gläubiger kann außer den gesetzlichen Zinsen auch den Ersatz anderer, vom Schuldner verschuldeter Schäden geltend machen, insbesondere außergerichtlicher Betreibungs- oder Einbringungsmaßnahmen, soweit diese in einem angemessenen Verhältnis zu betriebenen Forderung stehen."

§ 1355
"Hat der Gläubiger die Zinsen ohne gerichtliche Einmahnung bis auf den Betrag der Hauptschuld steigen lassen, so erlischt das Recht, vom Kapital weitere Zinsen zu fordern."

Außerdem ist die Höchstgrenzen der nicht-gerichtlichen Forderungen pro Mahnung, in Abhängigkeit zur Hauptforderung klar definiert und weit unterhalb der Wuchergebühren (200€, 300€), die das Inkasso und Anwaltsbüro mir drauf geschlagen hat! Diese wollen bestimmt immer, dass Ahnungslose Bürger ihren Lebensunterhalt finanzieren.

Die Rechtslage schreib auch vor dass Inkassobüros Einigungsbemühungen des Schuldners entgegen zu kommen hat! Das ist bei meinem Ansuchen um einen Aufschub der Zahlung, (da völlig Pleite) nicht geschehen, sondern einfach ignoriert und weitere Mahnungen mit jedes Mal +70€ versendet. Die zudem Unzulässig waren, da diese nach dem 3.Mal und dem Moment der Situationsschilderung, eingestellt werden hätten müssen, da "diese weitere Mahnschreiben nichts zur Einbringung der Forderung beitragen würden".
 
Du bist doch selber schuld es soweit kommen zulassen. Wenn's auch nur monatlich 10€ gewesen wären die Du abbezahlt hättest. Selbst jetzt könntest Du der Sache nachgehen, kommt nur nix -_- Mitleid kriegst Du keines! Hier stehen jetzt genügend Antworten die Dir helfen könnten, die Du aber partout überliest. Dem Anschein nach willst Du keine Hilfe.

(PS: Nicht böse gemeint)

Edit: Die Lage ist brenzlig, aber nicht ausweglos, deswegen wird es Zeit zu handeln. Ich persönlich könnte keine 2 Tage ruhig schlafen, wenn ich wüsste ich hätte bei jemandem Schulden.
 
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