Zeitwert eines Autos bestimmen

Ghost86

Lieutenant
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Juli 2005
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587
Hi,

mich interessiert die Zeitwertberechnung eines Autos, dazu kann ich mich ja normalerweise grob an der Schwacke- oder ADAC-Liste orientieren.

Jedoch ist seit ein paar Monaten die Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt nicht gerade berauschend, inwieweit fließt dieser Faktor nun in die Listen bzw. ist er überhaupt schon eingeflossen? (=> Wie oft werden diese Listen aktualisiert?)

Des Weiteren gibt es seit 2009 die Abwrackprämie, die die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt im "unteren" Preissegment (<10000 Euro) wohl noch etwas drücken wird, wie groß wird dieser Zeitwertverlust in etwa ausfallen im Segment unter 10000 Euro?

MfG Ghost86
 
http://www.autobudget.de/

http://www.autofokus24.de/

daran würde ich mich in etwa richten. glaube eher das der preis im unteren segment nach oben gehen wird weil die wagen "verschrottet" werden müssen. wenn natürlich die schrotthändler das nicht machen, ist das eine straftat was von diversen stellen auch schon befürchtet wird, das einige dies nicht tun werden. wenn es alle machen würden und die kompletten mrd. in abspruch genommen werden, fehlen dem brauchtwagenmarkt am ende 600.000 fahrzeug die älter sind als 9 jahre. in einem jahr zählt mein golf 4 auch schon dazu, nur um mal zu sagen was ein 9 jahre altes auto ist. er sieht top aus, hat gute ausstattung und fährt mit gas ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Soweit ich weiß, basieren die Preise der Schwackeliste in erster Linie auf dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem KfZ-Markt. Das Unternehmen hat solange empirische Werte gesammelt, bis man Formeln erstellt hat, mit dem sich der Zeitwert eines bestimmten Fahrzeugs in der Vergangenheit und auch für die Zukunft berechnen lässt.

Eine Zeitwertberechnung kann nicht anders erfolgen.
... inwieweit fließt dieser Faktor nun in die Listen bzw. ist er überhaupt schon eingeflossen?
Da die Schwackeliste nur ein Hilfsinstrument ist (die eine detaillierte Suche des Fahrzeugs in den Börsen ersetzen sollte), ist die aktuelle Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt schon eingepreist. Dazu zählt jetzt auch der Druck auf das <10.000€-Gebrauchtwagensegment der Fahrzeuge, das wegen der Abwrackprämie in diesem Jahr deutlich günstiger werden sollte.

Da man heutzutage etwa über mobile.de eine sehr genaue Eingrenzung eines bestimmten Fahrzeugs mit Farbe, Motorisierung, Ort und Ausstattung vornehmen kann, braucht ein Privatmensch kaum noch die offiziellen Listen, von denen ich sagen würde, dass sie einmal im Monat oder seltener aktualisiert werden.

Anders als tochan glaube ich nicht, dass die billigen Gebrauchtwagen (du hast jetzt 10.000€ als Grenze gezogen) teurer werden. Die Subvention der Neuwagen wird den Gebrauchtwagenmarkt deutlich verzerren, was im Interesse der Händler, der Hersteller und sogar der Kunden liegt (die lieber neu statt gebraucht fahren). Nur die jetzigen Gebrauchtwagenverkäufer sollten warten, bis die Prämie abgelaufen ist, um einen besseren Preis zu erzielen.
Ich vermute, dass ein 8000€-Golf durch die staatliche Maßnahme auf etwa 7000€ fallen wird - wie immer abhängig davon, wie dringend der Verkäufer das Geld braucht.

Edit: Schwacke.de sagt
Die EurotaxSchwacke Restwertprognose ist lediglich eine Einschätzung für den zukünftigen Restwert eines neuen oder gebrauchten Fahrzeuges. Angaben zu zukünftigen Restwerten basieren auf den langjährigen Markterfahrungen von EurotaxSchwacke.
Tatsächliche zukünftige Transaktionspreise werden durch die Angebots- und Nachfragesituation der Zukunft bestimmt. Diese werden regional und je nach Vermarktungskanal unterschiedlich sein, was nicht in die Vorhersage einfließt. Ebenso hängen die zukünftig erzielbaren Preise von einer Reihe weiterer Faktoren, wie z.B. der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der Modellpolitik der Hersteller, etc., ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
www.dat.de

genauso gut wie schwacke, nur kostenlos ;)
 
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