Zentraler Datenspeicher in der Cloud

c-mate

Rear Admiral
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Hallo,

hat jemand Erfahrungen im Bereich zentrale Datenspeicherung in der Cloud im professionellen Umfeld?

Ziel soll sein, dass weltweit (hauptsächlich aus Deutschland, HongKong und China) auf diese zentralen Daten zugegriffen werden kann. Dabei sollen die Daten den usern quasi wie auf einem Netzlaufwerk zur Verfügung stehen.

Dh es wird eine user- und Rechteverwaltung benötigt.
Wo werden die Daten geöffnet, lokal oder auf der Weboberfläche? (weil sollte möglichst schnell gehen)
Was passiert wenn zwei user gleichzeitig die gleiche Datei öffnen (zb Excel file) und unabhängig voneinander Änderungen vornehmen?


THX
 
Wie professionell muss es sein?

Also die typischen Cloud-Speicher kannst du meiner Meinung nach für solche Dinge vergessen... ich würde mir überlegen, es ganz oldschool über SVN oder GIT zu machen...
 
1668mib schrieb:
Wie professionell muss es sein?
Mhm was antworte ich jetzt darauf ;)
Professionell im Sinne von damit (mit diesen Daten in der Cloud) verdienen unsere Firmen ihr Geld.
Und vor allem auch proffessionell im Sinne des Zugriffs, dh nicht erst großartig immer irgendwelche Ordner freigeben oder sonstwas.
Es gibt einfach zwischen den Unternehmen in Deutschland, Hong Kong und China gewisse gemeinsame Überschneidungen und diese Daten sollen zentral abgelegt werden, so dass jeder schnell und unkompliziert darauf zugreifen kann.

Wenn diese Daten zb bei uns in Deutschland auf dem Fileserver liegen, dann muss für jeden user in China ein user im ad hier angelegt werden, damit er zugreifen kann, dh der administrative Aufwand ist zu hoch. Und selbst wenn ist die Zugriffsgeschwindigkeit nicht praktikabel.

Und eines der Grundprobleme ist die Zugriffsgeschwindigkeit (auch per Terminalserver)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenns um Firmendaten geht würd ich keinen der üblichen Anbieter nehmen, das wäre mir einfach zu unsicher. Zugriffszeiten hin oder her aus China aber das sicherste ist immer noch nen eigenen Server zu betreiben
 
Ach ja, mit "typische Dienste" meinte ich DropBox und Co. SVN/GIT düften für dich auch nicht in Frage kommen.

Mit professionellen Anwendungen kenne ich mich nicht aus. Wie Janz schreibt würde ich auch einen eigenen Server betreiben wollen.
 
Na ja wie gesagt, ein eigener Server hier im Haus ist einfach nicht performant genug bzw liegt weniger am Server als an den Übertragungsraten nach China. Hinzukommt der Verwaltungsaufwand. Wir haben es bereits mit einem Terminalserver versucht, war nicht zufrieden stellend.
Aber ich gebe euch Recht, ich bin auch keine Freund der Cloud, wenn es um sensible firmeninterne Daten geht.
Aber macht das mal den Chefes klar, die ständig von dieser tollen Cloud hören und wie einfach da doch alles ist.
 
Jede auch nur etwas größere Firma mit der ich zu tun habe, hält die Daten auf eigenen Servern vor. Da werden keine Cloud-Dienste wie Dropbox und Co. genutzt. Hauptsächlich aus Sicherheitserwägungen (man weiß nie wo die eigenen Daten liegen und wer zugreifen kann) und weil es auch Datenschutzbestimmungen gibt, nach denen z. B. personenbezogene Daten einem besonderen Schutz unterliegen und somit nicht den Einflussbereich der Firma verlassen dürfen.

Wenn du mehrere Niederlassungen oder Firmen weltweit vernetzen willst, so kommst du, wenn es sicher sein soll, nicht um eine eigene Serverinfrakstruktur und entsprechende Anbindunden herum. Wenn die Firmen dann entsprechend vernetzt sind, erfolgt der Zugriff auf die Daten mit den normalen Möglichkeiten des Betriebssystems (Netzlaufwerke, Freigaben, was auch immer).

Für die Vernetzung untereinander, vor allem bei langsamen Anbindungen, könnten z. B. Produkte wie der Citrix WAN Scaler hilfreich sein da er Daten in den Niederlassungen zwischenspeichert und nur Änderungen synchronisiert.

Bezüglich des AD: Warum ist der administrative Aufwand zu hoch? Was glaubst du erst wie aufwändig es wird, wenn du zig User im Griff haben musst aber kein AD hast?

Edit:

Die scheinen das Ding wohl umgetauft zu haben und jetzt heißt es NetScaler:

http://www.citrix.de/products/netscaler.html

Kontinuität wäre ja auch langweilig. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Dreh und Angelpunkt ist für mich leider die Zugriffsgeschwindigkeit, China ist halt nicht ums Eck.
Und die Daten zu synchronisieren fällt auch mehr oder weniger flach, denn das Zeitfenster ist aufgrund der Zeitverschiebung eh schon relativ klein und da laufen schon genug andere Jobs, zb Datensicherung etc.

PS
Ich bin halt im Moment echt froh, dass ich alle Chinesen aus der AD rausschmeissen durfte, denn dort ist's ein ständiges Kommen und Gehen, ich kann euch sagen, das kann man wirklich Mitarbeiterfluktuation nennen ;)
 
c-mate schrieb:
Dreh und Angelpunkt ist für mich leider die Zugriffsgeschwindigkeit, ...

Wo ist denn der Flaschenhals im Netzwerk? Sollte man nicht eher da eingreifen als die gesamte Struktur zu ändern?

c-mate schrieb:
PS
Ich bin halt im Moment echt froh, dass ich alle Chinesen aus der AD rausschmeissen durfte, denn dort ist's ein ständiges Kommen und Gehen, ich kann euch sagen, das kann man wirklich Mitarbeiterfluktuation nennen ;)

Mag ja sein, aber wenn du die Zugriffe auf die Daten zentral steuern willst, kommst du nicht umhin sie wieder in's AD aufzunehmen. Wäre da nicht vielleicht ein weiterer Admin bei denen vor Ort sinnvoll, der dann den Verwaltungskram übernehmen darf?
 
Sucht euch ein seriöses Systemhaus mit Referenzen ähnlicher Projekte und lasst euch beraten. Das ist ein klassischer Fall für ein Systemhaus. Übrigens kann man auch ADs über diverse Möglichkeiten miteinander verbinden. Ist aber zu komplex um das hier im Forum zu klären. Außerdem ist das nur ein Punkt von vielen.
 
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