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knoxxi
Gast
Bei Artikel 13 hätte es den Post nicht geben dürfen. Wäre sicher ein Verstoß gegen das Copyright 😁
krong
Commodore
- Registriert
- Jan. 2005
- Beiträge
- 4.663
Dann heißt es noch länger auf Bestellungen aus China warten. Das dauert ja heutzutage schon gerne mal 5 Wochen, in Zukunft dann eher 3 Monate, wenn der Zoll ALLE Sendungen abwickeln muss...
Gut für die europäischen Händler, schlecht für alle, die gerne mal Kleinkrams in China bestellen...
Gut für die europäischen Händler, schlecht für alle, die gerne mal Kleinkrams in China bestellen...
Das wird Alibaba für vielen Kleinkram uninteressant machen. Ich finde man sollte die Grenze eher nach oben setzen. Die Großunternehmen profitieren durch den globale Handel enorm und mir wird durch Zoll und Steuern vorgeschrieben wo ich mein Zeug zu kaufen habe...
K
knoxxi
Gast
Zölle haben durchaus schon ihre Berechtigung, meiner Meinung nach. Außer einem Einfuhrverbot bleibt Dir nicht viel um deine eigene Wirtschaft zu schützen/unterstützen.
Und das Einfuhrumsatzsteuer fällig wird, verlangt hoffentlich keiner Diskussion.
Und das Einfuhrumsatzsteuer fällig wird, verlangt hoffentlich keiner Diskussion.
M
Mustis
Gast
Ähm weil man sich dann Dinge wie die Umsatzsteuer sparen könnte? Dann bestellt jeder im Ausland, ist ja 19% günstiger. Die Firmen in DE verkaufen dann nix mehr, weil sie 19% "Mehrpreis" hätten, die innerdeutsche Wirtschaft geht den Bach runter, du verlierst deinen Arbeitsplatz und die ganzen steuerfinanzierten staatlichen Dinge darfst du dann ebenfalls nicht mehr genießen (ja, das ist vereinfacht und damit nicht detailgenau beschrieben). Nur mal in Zahlen: durch die UST nimmt der deutsche Staat runde 170 Milliarden € (2018, und da sind natürlich nur die realen drin, die ganzen durch den Steuerbetrug entgangenen Einnahmen sind natürlich nicht berücksichtigt) ein. Du kannst dir also schnell ausrechnen, welche Folgen es hätte, wenn die Einnahmen hier nur um 2-3% fallen würde.M-X schrieb:Die Großunternehmen profitieren durch den globale Handel enorm und mir wird durch Zoll und Steuern vorgeschrieben wo ich mein Zeug zu kaufen habe...
Zoll und Steuern haben NICHTS mit den Großunternehmen zu tun sondern sind staatliche Einnahmen, die deine und meine Sozialleistungen finanzieren etc.
Mal ehrlich, solche Zusammenhänge sollten wirklich Allgemeinbildung sein.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
S!lent Death
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Mai 2009
- Beiträge
- 443
Fraglich wird ob sich dann viel ändern wird. Selbst jetzt wird die Einfuhrumsatzsteuer ja erst ab 5€ berechnet was einem Warenwert von ~26€ entspricht.
Ansich finde ich das aber durchaus gerechtfertigt, aber die EU sollte möglicherweise eher schauen das die ganzen Steuerschlupflöcher und Importe am Zoll vorbei stoppen (gearbest, banggood mit Importkanälen über GB/NL/... mit Warenwerten weitaus größer als 22€)
Ansich finde ich das aber durchaus gerechtfertigt, aber die EU sollte möglicherweise eher schauen das die ganzen Steuerschlupflöcher und Importe am Zoll vorbei stoppen (gearbest, banggood mit Importkanälen über GB/NL/... mit Warenwerten weitaus größer als 22€)
Wenn mit dem Wert bislang betrogen wurde, kann man das zukünftig doch genauso machen. Grenze von 22 Euro hin oder her. Ich sehe den Sinn der Abschaffung der Grenze daher nicht. Es wäre eher mal angebracht die ganzen China-Unternemen bei Amazon zu kontrollieren, die ihr Zeug unversteuert in die EU bringen. Da gab es ja einige Änderungen, mal sehen was dabei rauskommt.
krong
Commodore
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- 4.663
S!lent Death schrieb:Fraglich wird ob sich dann viel ändern wird. Selbst jetzt wird die Einfuhrumsatzsteuer ja erst ab 5€ berechnet was einem Warenwert von ~26€ entspricht.
Ansich finde ich das aber durchaus gerechtfertigt, aber die EU sollte möglicherweise eher schauen das die ganzen Steuerschlupflöcher und Importe am Zoll vorbei stoppen (gearbest, banggood mit Importkanälen über GB/NL/... mit Warenwerten weitaus größer als 22€)
Wieso Steuerschlupflöcher und Importe am Zoll vorbei?
Du meinst diese EU Lager bei Gearbest und co?
Im Endeffekt kaufst du die Ware aus Europa und musst dich entsprechend nicht um die Verzollung kümmern. Das Zeug wird dir ja auch aus einem EU Land geschickt.
Da die Preise idR. höher sind als von Lagern aus HK oder CN, gehe ich davon aus, dass hier bereits die Einfuhrumsatzsteuer/ Importzölle/whatever vom Händler bezahlt wurde?
Kann aber auch natürlich sein, dass ich hier naiv an die Sache rangehe und Gearbest in der Realität das Zeug einfach "schwarz" in die EU verschifft...
M
Mustis
Gast
Beitrag nicht gelesen? Es wird, unabhängig vom wahren Wert, einfach 21€ angegeben. Wenn diese Grenze nicht existiert, muss jedes Paket versteuert werden. Also könnte man das dann eben zukünftig genau nicht emhr machen...Burner87 schrieb:Wenn mit dem Wert bislang betrogen wurde, kann man das zukünftig doch genauso machen. Grenze von 22 Euro hin oder her. Ich sehe den Sinn der Abschaffung der Grenze daher nicht.
Und die ganzen China Verkäufer auf Amazon bedienen sich zum großen Teil eben genau diesem "Trick"...
Du hast meine Aussage wohl nicht verstanden. Dann wird zukünftig einfach 5 Euro draufgeschrieben, statt 25 Euro und die Steuer gedrückt. Da bringt der Wegfall praktisch überhaupt nichts, auch weil jede zollamtliche Behandlung inklusive des Prüfen des Warnewertes mehr kostet als die Steuer selbst. Die Summe, die draufsteht stimmt sowie nie. Und dabei wird nicht nur nach unten korrigiert. Ich habe schon Briefe mit einem Warenwert von 1 Euro bekommen auf dem 15 Euro (bzw. Dollar) draufstand.
M
Mustis
Gast
@Burner87
Du hast nicht so richtig Ahnung wie das mit dem Warenwert beim Zoll funktioniert oder?
Das mit den 21€ funktioniert, weil der Zoll dann nur stichprobenartig kontrolliert. Wenn es das nicht mehr gibt, bist du, als Importeur, grundsätzlich in der Beweispflicht bezüglich des Warenwertes...
Du hast nicht so richtig Ahnung wie das mit dem Warenwert beim Zoll funktioniert oder?
Das mit den 21€ funktioniert, weil der Zoll dann nur stichprobenartig kontrolliert. Wenn es das nicht mehr gibt, bist du, als Importeur, grundsätzlich in der Beweispflicht bezüglich des Warenwertes...
Schrammler
Commander
- Registriert
- Nov. 2009
- Beiträge
- 2.652
Geht's hier um Steuerbetrug oder wirklich um die Waren unter der Freigrenze? Der Titel suggeriert fälschlicher Weise Letzteres und im Artikel wird nur Ersteres als Problem erwähnt. Gut recherchiert ist er, wie so oft, auch nicht. Viele Journalisten drücken sich davor, eine Webseite beim Zoll durchzulesen und zu verstehen, sonst würden die nicht immer die Untergrenze der Erhebung verschlampen.
Wollte man in Deutschland Steuern unterhalb von 5€ wirklich eintreiben, könnten der Zoll auch ein Konto für jeden Bürger aufmachen. Sammeln sich dort Steuerforderungen von z.B. 20€ an wird automatisch 'ne Rechnung verschickt.
Gewollt ist das offensichtlich aber noch immer nicht, zum Schaden unzähliger kleiner Einzelhändler.
Wollte man in Deutschland Steuern unterhalb von 5€ wirklich eintreiben, könnten der Zoll auch ein Konto für jeden Bürger aufmachen. Sammeln sich dort Steuerforderungen von z.B. 20€ an wird automatisch 'ne Rechnung verschickt.
Gewollt ist das offensichtlich aber noch immer nicht, zum Schaden unzähliger kleiner Einzelhändler.
Mustis schrieb:@Burner87
Du hast nicht so richtig Ahnung wie das mit dem Warenwert beim Zoll funktioniert oder?
Das mit den 21€ funktioniert, weil der Zoll dann nur stichprobenartig kontrolliert. Wenn es das nicht mehr gibt, bist du, als Importeur, grundsätzlich in der Beweispflicht bezüglich des Warenwertes...
Als würde der Zoll oberhalb der genannten Summe jeden Wert genau überprüfen, das kann ich anhand meiner eigenen Erfahrungen nicht bestätigen. Da hätten sie auch viel zu tun. Ich habe schon viele Produkte im Ausland bestelllt die über- und unter der Grenze lagen. Noch nie wollte man irgendwelche Belege sehen, auch wenn gar keine Rechnung, sondern nur ein Lieferschein beilag oder der Wert irgendwo außen auf dem Paket angegeben war. Die Post hat immer alles problemlos abgewickelt. Es wurde der angegebene Wert, egal ob richtig oder falsch, akzeptiert.
Wie im Artikel selbst steht würden bei einer Kontrolle 100 Millionen Zollanmeldungen entstehen, davon kann nur ein Bruchteil kontrolliert werden, außer man will tausende neue Stellen schaffen. Die kosten Hunderte Millionen Euro, die zusätzlichen Einnahmen werden weit geringer sein (schließlich fallen bei den meisten Paketen kaum relevante Abgaben an). Es wird sich in der Praxis also nichts ändern, außer der Staat möchte richtig Verlust machen.
Im übrigen bedienen sich viele Amazonhändler nicht diesem Trick. Die Ware wird irgendwo in Europa eingeführt und pauschal pro Container versteuert. Praktisch jedesmal wenn ich von einem China-Händler über Amazon kaufe, kommt die Ware direkt aus England. Ohne ausgewiesene Umsatzsteuer oder sonstiges. Und Zoll sowie andere Einfuhrabgaben musste ich noch nie zahlen, weil es der deutsche Zoll nie zu Gesicht bekam.
Das widerspricht dem Ziel, diese Pakete zu kontrollieren um Falschdeklarierung einzuschränken.NightSun schrieb:Sie können unter 26€ doch einfach pauschal 5€ verlangen und schon müssen sie nichts mehr kontrollieren
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