Mortal Shell II: Düsteres Soulslike verspricht mehr „Hüllen“

Mortal Shell will ein besonders düsteres Soulslike sein. Der zweite Teil möchte das noch toppen – größer und besser. Erste Bilder unterstreichen das. Sie zeigen monströse, mutierte Kreaturen aller Arten und verschiedene „Hüllen“. Beim Gameplay modifiziert es die altbekannte Formel etwas.
Mortal Shell sah auf dem Papier spannend aus. Dunkel und dreckig sah es aus, Verstand und Resilienz wolle es mit seiner verrottenden Welt einer untergehenden Menschheit testen, versprach die Ankündigung. Daraus wurde nur bedingt etwas, denn Wertungen waren durchwachsen bei Käufern, verhalten positiv in der Presse. Das soll die Fortsetzung ändern.
Anders beim Gameplay
Das besondere Klassensystem bleibt dazu erhalten. In Mortal Shell sind sie nicht an die Spielfigur selbst gebunden, sondern an „Hüllen“, die das Alter Ego in der Spielwelt findet. Jede Hülle besitzt eigene Fertigkeiten und Waffen, die separat verbessert werden können. Man schlüpft so in die Haut verschiedener verstorbener Krieger und bleibt flexibel. Gleichzeitig schafft das Spiel eine Last-Stand-Mechanik: Vor dem Tod wird man zunächst aus seiner Hülle geschlagen und hat die Chance, noch einmal zurückzukehren.
Für die Fortsetzung versprechen die Entwickler neue Waffen und Hüllen, mehr Upgrade-Optionen und einen neuen Fokus auf unbeschränkte Erkundung der Spielwelt. Im Kampf, verspricht die Produktseite, sei man „nicht von Ausdauer eingeschränkt“. Damit bricht Mortal Shell 2 mit einem zentralen Souls-Element: Dem Managen der Ausdauerleiste, die darüber entscheidet, ob Spieler im Kampf handlungsfähig bleiben. Stattdessen solle man gegnerische „Pose“ für kritische Treffer zerstören.
Nächstes Jahr fertig
Erscheinen soll Mortal Shell 2 im kommenden Jahr für den PC über Steam sowie auf der PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Wer sich das Spiel vorab anschauen möchte, hat die Gelegenheit, sich auf der Homepage der Entwickler für einen Beta-Test zu bewerben. Hohe Anforderungen stellt er nicht: Die Systemanforderungen nennen aktuell einen Core i5-10600 oder Ryzen 5 5500, 12 Gigabyte RAM und eine GeForce GTX 1060 3GB oder Radeon RX 580 4GB. Auf der Festplatte müssen 30 Gigabyte Speicher frei sein.


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