Nvidia RTX: Witcher IV nutzt Mega Geometry, 007 First Light Pathtracing
Nvidia hat auf der Games Developer Conference zwei neue Spiele mit Pathtracing-Unterstützung angekündigt:007: First Light sowie Control Resonant. RTX Mega Geometry wird wiederum von The Witcher IV und Control Resonant genutzt werden.
007 First Light und Control Resonant erhalten Pathtracing
Für beide Pathtracing-Spiele stellt Nvidia auch einen kleinen Screenshot-Vergleich zur Verfügung, der die optischen Unterschiede zwischen Pathtracing- und Rasterizer-Optik zeigen soll. Was jedoch fehlt, ist ein weiterer Vergleich zwischen Path- und Raytracing-Grafik – so gibt es aktuell nur ein „ganz oder gar nicht“.
In beiden Spielen sind dabei große Unterschiede zu erkennen. In 007 First Light ist die bessere Beleuchtung deutlich zu erkennen. Es handelt sich um eine Nachtszene mit künstlicher Hausbeleuchtung, die im Pathtracing-Bild deutlich realistischer in Szene gesetzt wird. Darüber hinaus wirken die Schatten deutlich detaillierter. Der Bildvergleich in Control Resonant konzentriert sich dagegen auf die Reflexionen, die im Rasterizer-Bild kaum sichtbar sind. Mit Pathtracing-Grafik spiegelt sich dagegen die Umgebung allen voran auf der Motorhaube und der Windschutzscheibe des Autos.
Control Resonant und The Witcher 4 mit RTX Mega Geometry
Abgesehen von Pathtracing hat Nvidia auch zwei neue Spiele-Einsätze von RTX Mega Geometry angekündigt, das mit dem Start der GeForce-RTX-5000-Grafikkarten vorgestellt worden ist. Bis jetzt wurde die Technologie nur in Alan Wake 2 genutzt. Da verwundert es nicht, wenn Control Resonant, das ebenso von Remedy stammt, auch RTX Mega Geometry nutzen wird. Laut Nvidia spart die Technologie in Alan Wake 2 dreihundert Megabyte an Grafikkartenspeicher ein und verbessert die Leistung um fünf bis 20 Prozent.
Bei dem zweiten Titel wird es jedoch noch mindestens ein Jahr dauern, bis man selbst Hand anlegen kann. Denn es handelt sich um The Witcher 4. In The Witcher 4 soll RTX Mega Geometry für die Darstellung der Vegetation genutzt werden. Generell ist es das Ziel der Technologie, bei Pathtracing-Grafik den VRAM-Bedarf zu reduzieren und zugleich die Performance zu verbessern. In The Witcher 4 soll das Feature bei „einer Million Objekte pro Szene“ für „komplexe, animierte Geometrie“ eingesetzt werden. RTX Mega Geometry ist auf allen GeForce-RTX-Grafikkarten lauffähig, soll aber speziell auf Blackwell optimiert sein.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.