Nvidia-Quartalsbericht: Datacentersparte macht 75 % mehr Umsatz, H200 weiter nicht nach China
Wie erwartet hat Nvidias Umsatz mit Profi-Produkten weiter stark angezogen. H200 nach China wurde genehmigt, jedoch nicht ausgeliefert – und Nvidia plant damit weiterhin nicht. Angesichts von über 68 Milliarden US-Dollar Quartalsumsatz und 43 Milliarden US-Dollar Gewinn spielt dies ohnehin keine sonderliche Rolle.
16 Mrd. US-Dollar Jahresumsatz mit GeForce
Wenngleich bei Nvidia die Datacentersparte über allem thront, ist die Gaming-Abteilung kein Fliegengewicht. Auch dort legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um beachtliche 47 Prozent zu, 3,7 Milliarden US-Dollar im letzten Quartal und 16 Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr erwirtschaften in vielen anderen Unternehmen Teilbereiche nicht einmal im Ansatz. Hatte Nvidia im vierten Quartal jedoch die Versorgung noch gut im Griff, warnt das Unternehmen nun trotz aktuell voller Lager vor Gegenwind in Form von supply constraints ab dem ersten Quartal und darüber hinaus. Genauer definiert hat Nvidia dies heute nicht.
Netzwerk-Bauteile wachsen überaus stark
Dass Nvidia die Profi-Lösungen in der Regel als großes Komplettpaket verkauft, wird stetig stärker sichtbar. Denn 51,3 Milliarden US-Dollar allein mit Blackwell, Blackwell Ultra und einigen Vorgängern an Umsatz zu erzielen sind das eine, dass auf das Netzwerk und das Drumherum bereits 11 Milliarden US-Dollar Umsatz in drei Monaten entfallen das andere – das ist mehr als AMDs Umsatz über alle Bereiche hinweg.
Noch mehr Umsatz und Gewinn im neuen Jahr
Mit 62,3 Milliarden US-Dollar Umsatz allein im Datacenterbereich hat Nvidia einmal mehr die Erwartungen übertroffen. Im Gesamtjahr 2025 hat Nvidia fast 194 Milliarden US-Dollar mit Profi-Produkten umgesetzt.
Das Wachstum soll im Jahr 2026 weiter ansteigen. Der Gesamtumsatz soll vom vierten zum ersten Quartal von 68 auf 78 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Nvidia betont dabei, hinsichtlich der Versorgung sehr gut aufgestellt zu sein, Verträge über Produkte und Fertigungskapazitäten reichen teilweise viele Quartale in die Zukunft. Einnahmen aus China sind dabei trotz Erlaubnis für den Export von H200 nicht enthalten – zu unsicher ist, ob es da nicht weitere Entwicklungen gibt. Die Börse war von Nvidias Zahlen weder groß angetan noch gab es Zweifel. Die Aktie bewegte sich letztlich gar nicht.