Test: Sony Xperia J (2/6)

Langläufer mit Single-Core
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Xperia J im Überblick

Design & Verarbeitung

Optisch ist die Verwandtschaft des Xperia J zu den Geräten Xperia arc und Xperia arc S nicht zu verkennen. Trotzdem darf man dem Xperia J eine gewisse Eigenständigkeit bescheinigen, fallen doch einige Unterschiede direkt ins Auge: So verfügt unser Testgerät, einmal von der Einschalttaste und der Lautstärkeregelung abgesehen, über keinerlei Hardware-Tasten mehr. Auch wenn das neue Smartphone in insgesamt vier Farben (Schwarz, Weiß, Pink und Gold) erhältlich ist: Die Vorderseite ist bei allen Varianten in Schwarz mit einem chromfarbenen Rand gehalten. Im Vergleich zu zahlreichen Konkurrenten fällt das eher kantige Design auf.

Anders als beim Design wird bei den Materialien dann auch die Preisklasse ersichtlich: Während in den höherpreisigen Segmenten häufig Materialien wie Aluminium verwendet werden, muss man sich beim Xperia J mit Kunststoff zufriedengeben. Dieser macht das Gerät zwar leichter, nimmt ihm aber auch eine gewisse Wertigkeit.

Die Verarbeitung darf durchaus als solide bezeichnet werden, nichts knarzt oder quietscht und zwischen den einzelnen Bauteilen gibt es keine auffälligen oder unterschiedlichen Spaltmaße. Das Gerät liegt gut in der Hand, der etwas angeraute Akkudeckel sorgt für mehr Griffigkeit, besonders bei feuchten Händen. Der Deckel selbst sitzt recht fest, hinterlässt einen stabilen Eindruck und schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Dennoch lässt er sich leicht abnehmen.

Sony Xperia J
Sony Xperia J

Auf den ersten Blick fällt bei geöffnetem Deckel der Akku ins Auge, bei dessen Platzierung sich Sony einen kleinen Patzer geleistet hat: Sowohl die SIM- als auch die microSD-Karte können nur bei entferntem Akku gewechselt werden. Spielt dies bei der SIM-Karte noch keine große Rolle, da diese erfahrungsgemäß nicht so oft gewechselt wird, gestaltet sich ein schneller SD-Karten-Wechsel unterwegs etwas umständlicher. Dies haben manche Mitbewerber besser gelöst.

Sony Xperia J
Sony Xperia J

Im Gegensatz zum guten Akkudeckel präsentieren sich die rechtsseitig angebrachten Hardwarebutton zum Ein- und Ausschalten und zur Regulierung der Lautstärke etwas wackelig. Trotzdem bieten sie gute Druckpunkte, wobei der Einschaltknopf länger hätte ausfallen dürfen.

Auf der oberen linken Seite hat Sony den microUSB-Anschluss verbaut, welcher ungeschützt offen liegt. Auch bei diesem gilt, dass er fest und stabil wirkt und nichts wackelt oder unnötig Spiel hat. Ein 3,5-Millimeter-Klinkenstecker zum Anschluss eines Headsets oder Kopfhörers wurde auf der Oberseite mittig verbaut und hinterlässt ebenfalls einen guten Eindruck.

Neben der vorderseitigen Kamera hat Sony eine LED verbaut, welche eingegangene Nachrichten je nach Typ in unterschiedlichen Farben signalisiert. Beim Ladevorgang erstrahlt sie dauerhaft in einem dezenten Grün.

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