Call of Duty: Black Ops 4 im Test: GPU-Benchmarks im Battle-Royale-Modus Blackout

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Wolfgang Andermahr (+1)
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Den Einzelspieler vermisst fast niemand

Das neue Call of Duty wagt Innovation mit dem Rotstift: Erstmals in der Geschichte der Serie gibt es keinen Einzelspieler-Modus mehr, stattdessen konzentriert sich Activsion vollständig auf Zombie- und Multiplayer-Modus, der nun den Battle-Royale- und Hero-Shooter-Trend zitiert.

Wagemut wird belohnt

Im Vorfeld ließ das befürchten, dass am Ende nur ein lauer und innovationsarmer Aufguss aktueller Trends entstehen würde, den eigentlich niemand braucht. Ersten Medienberichten zufolge kann aber Entwarnung gegeben werden. „Multiplayer und Zombies sind so gut wie seit langem nicht mehr, aber es ist Blackout, das ihnen die Show stiehlt“, urteilt PCGamesN. Die Seite lobt den Umfang des Spiels und seine durchgängige Qualität, vor allem der Blackout-Modus habe zahlreiche erinnerungswürdige Momente beschert.

Der Modus sei wie versprochen eine eigenständige Interpretation des Battle-Royale-Genres und kein „Rip-Off mit einem Black-Ops-Anstrich“. Er kombiniere das für die Serie typische, schnelle Spielgefühl mit allen Mechaniken eines PUBG auf einer spannenden Karte, auf der sich jeder Ort schnell erreichen lasse. Dadurch erhöhe sich die Actiondichte. Gelobt wird auch auf anderen Seiten neben dem Gameplay die Spielerfahrung: Blackout laufe sauberer als andere Genrevertreter. Game Informer formuliert ähnlich und lobt die „fast perfekte Spielerfahrung“, die entstehe, weil der Schwerpunkt auf Kämpfen und permanenten Risikoabwägungen liege.

Klassisches Gameplay bietet weiterhin der normale Multiplayer-Modus mit einigen Ergänzungen. Die Zeit bis zum Ableben wurde erhöht, die automatische Regeneration von Lebenspunkten gestrichen und durch mehr Spiel- und Ausrüstungs-Optionen die Spielfläche für Profis erweitert, ergänzt der Game Informer. Auch weitere Teamplay-Anreize fallen der Seite ebenso positiv auf wie der Zombie-Modus, der hervorragende Coop-Unterhaltung bereithalte.

Im Urteil einig

Zumindest erste Testberichte sind sich im Urteil deshalb einig, das Attack of the Fanboy auf den Punkt bringt. Black Ops IV sei die „ultimative Call-of-Duty-Mehrspieler-Erfahrung“. Streicht man die 0-Punkte-Nutzerwertungen auf Metacritic, sind Spieler geneigt, dem zuzustimmen. Kritisiert wird vereinzelt aber eine Ähnlichkeit zu Black Ops 3; zudem fürchten Spieler eine exzessive Monetarisierung, bei der Langzeit-Spaß an Zusatzkäufe geknüpft wird. Unabhängig dieser Erwägungen vermisst bislang niemand die Einzelspieler-Komponente.

Wertungsüberblick für Call of Duty: Black Ops IV
Publikation Wertung
Attack of the Fanboy 4.5/5
Game Informer 9.5/10
Gamespot wip
PC Games N n.A.
Metacritic (PC) Presse: -/100
Nutzer: 5.6/10
Metacritic (PS4) Presse: 87/100
Nutzer: 6.3/10

Fazit

Anders als zuletzt Shadow of the Tomb Raider feuert Call of Duty: Black Ops 4 kein Grafik- oder Technik-Feuerwerk ab. Die Optik sieht klar besser als im Vorgänger WWII aus, mehr als Durchschnittskost bekommt der Spieler aber nicht geboten. Vor allem bei den Texturen gibt es den ein oder anderen Aussetzer, der bei einem AAA-Spiel eigentlich nicht auftreten sollte – und 6 GB Grafikspeicher werden in Full HD für die höchste Qualität trotzdem gebraucht.

Als Ausgleich fallen die Frameraten in dem Spiel hoch aus. Auch für höhere Auflösungen benötigt es keine High-End-Grafikkarte, selbst 3.840 × 2.160 lässt sich noch ordentlich spielen, wenn die Grafikdetails reduziert werden. Generell laufen AMD-Grafikkarten derzeit etwas besser als die entsprechenden Konkurrenzmodelle von Nvidia. Das ist in Call of Duty jedoch quasi traditionell der Fall.

Call of Duty: Black Ops 4 im Technik-Test

Die PC-Umsetzung von Call of Duty: Black Ops 4 ist dem Entwickler Treyarch gut gelungen. Probleme sind beim Test keine aufgefallen und zudem bietet das Optionsmenü einige praktische Helfer wie ein FPS-Limiter, mehrere Kantenglättungsoptionen und ein recht umfangreiches Overlay. Es spricht damit aus technischer Sicht nichts gegen den Kauf der PC-Version.

Der Key zum Spiel (Retail) wurde ComputerBase von Activision zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme der beiden Hersteller auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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