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24.10.2007, 17:20
[FAQ] Der ideale Multimedia-PC
Hier geht es zum Diskussionsthread (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=336085&page=99). Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge, Fehlerhinweise und Hinweise zu notwendigen Aktualisierungen oder Ideen und Anregungen sind hzlich willkommen.
Die anderen Anwendungsbereiche sind hier aufgelistet:
[FAQ] Der ideale Gaming PC (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=215394)
[FAQ] Der ideale Office PC (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=332392)
Inhalt
Vowort
Einkauf & Zusammenbau
HowTo
Musterkonfigurationen
Spezialkonfigurationen
Der Baukasten
Vorwort
In diesem Thread geht es um Multimedia-PCs, wie der Titel schon verrät. Dies bildet ein breites Spektrum ab. Gemeint sein kann damit ein einfacher Media-Player, eventuell sollen auch Spiele darauf abgespielt werden (siehe auch [FAQ] Der ideale Gaming PC (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=215394)). Auch kann damit eine Workstation gemeint sein, um Videos oder Bilder zu bearbeiten - oder auch Sound. Gemeinsam haben die PCs dabei in der Regel, dass sie eher leise sein sollen, damit sie nicht stören - sei es beim Vergnügen, dem Hobby oder der Arbeit (siehe auch [FAQ] Der ideale Office PC (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=332392)).
Für die benannten Einsatzzwecke sind die Anforderungen höchst unterschiedlich. Dies stellt insoweit aber kein Problem dar, da PCs vom Grundsatz her modular aufgebaut sind. Es kommt eben nur darauf an, die richtigen Bauteile für den jeweiligen Bedarf zu finden - und dies in einer Kombination, dass sie zueinander passen. Dabei soll vor allem der Baukasten am Ende dieser FAQ helfen, der jedes Bauteil separat behandelt und die verschiedenen Abhängigkeiten untereinander aufzeigt.
Für den schnellen Einstieg aber zunächst einige Musterkonfigurationen für verschiedene Einsatzzwecke und in verschiedenen Preisbereichen. Dies dient zur Veranschaulichung, als weitere Hilfestellung. Diese Musterkonfigurationen können natürlich auch einfach nur als Vorlage genommen werden, um dann wieder mit dem Baukasten den PC stärker auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Im Weiteren folgen dann noch spezielle Konfigurationen, die sich nur teilweise aus dem Baukasten ergeben und besondere Möglichkeiten aufzeigen sollen.
Zu ein paar Themen gibt es dann auch noch wissenswerte Zusatzinformationen (HowTo-Themen). Hierbei vor allem zur Orientierung, für welchen Einsatzbereich welche Leistung benötigt wird das Kapitel "Anforderungen nach Anwendungsgebieten"
Einkauf & Zusammenbau
Sämtliche Bauteile sind mit "Geizhals" verlinkt. Dort findet man zunächst einmal viele Informationen zum betreffenden Bauteil, sei es mögliche Händler, bei denen man es bestellen kann, genauso auch Erfahrungsberichte sowie Testberichte und einen Link zur Herstellerseite des Produktes. Man kann sich also detailliert informieren.
Gleichzeitig kann man alle Artikel, die man auswählt, in eine Wunschliste einfügen. Kann man sich noch nicht direkt entscheiden, kann man ja zunächst mehrere Varianten in die Wunschliste legen und diese dann später noch mal in Ruhe vergleichen um zu einer Entscheidung zu gelangen. Die nicht mehr gewünschten Artikel dann nur noch herausnehmen und man hat quasi eine Einkaufsliste. Damit kann man sogar den Einkauf planen - der Button "Günstigste Anbieter für alle Artikel ermitteln" unten am Ende der Wunschliste errechnet einem die günstigste Einkaufsmöglichkeit.
Auch ist unten am Ende der Wunschliste diese nochmals als "BBCode" abgebildet. Diesen kann man sich kopieren und hier im Forum in einen Thread zur Überprüfung durch die Community einfügen. Dazu dann am besten auch den Leitfaden für eine Zusammenstellung (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=706743) als Vorlage nutzen, da damit alle Angaben abgefragt werden, die für eine passende Beratung nötig sind.
Der Zusammenbauen sollte nach einer ausführlichen Recherche im Internet auch für den Laien möglich sein. Hier werden zum Beispiel schon Hinweise gegeben - ausführlicheres Material findet sich auch unter PC - selbst bauen und einrichten (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1164417). Alternativ kann man auch auf Bekannte oder Verwandte zurückgreifen und es gibt auch Online-Händler, die so etwas für entsprechendes Entgelt leisten. Allerdings ist man damit bei der Komponentenwahl auf den Katalog des Anbieters beschränkt und man erhält einen Standardzusammenbau, der längst nicht immer ideal ist und wo man dann doch noch mal Hand anlegen muss. Anders verhält es sich oft mit örtlichen Computerläden. Die können spezielle Bauteile jederzeit bestellen und auch auf besondere Wünsche beim Zusammenbau eingehen.
HowTo
Bei der Komponenetenauswahl helfen vielleicht folgende Faustregeln:
Medien abspielen
sehr niedrige Anforderungen
außer ggf. Audio (Qualität)
Spiele
entweder 2 Kerne + HT oder 4 Kerne ohne HT
je mehr Drehzahl, desto besser, aktuelle Spiele benötigen aber kein OC
iGPU uninteressant, da sowieso Grafikkarte
4-8GB RAM
Bildbearbeitung
entweder 2 Kerne + HT oder besser 4 Kerne ohne HT
iGPU reicht in der Regel aus, besser HD4000, optimal mit schnellerem RAM
8-32GB RAM
SSD
Videobearbeitung
viele Threads, also gerne 4 Kerne + HT oder höher
möglichst viel Drehzahl, also optimal OC dazu
im Zweifel: OC bringt mehr als HT
16GB RAM 1600MHz
Ziel- und Quelllaufwerk getrennt
Grafik softwareabhängig
Audiobearbeitung
viele Threads, also optimal 4 Kerne + HT
16GB bis eher 32GB RAM (oder höher)
Libaries und ähnliches so schnell wie möglich (SSD oder Raptor)
Grafik: hauptsache vorhanden
Bei der Gehäusebelüftung sind verschiedene Dinge zu beachten. Hauptsächlich ist darauf zu achten, dass sie ausreichend ist, die Wärme aus dem Gehäuse hinaus zu befördern.
Luftdurchsatz
Für den Abtransport der Wärme aus dem Gehäuse benötigt man einen entsprechenden Luftdurchsatz. Dieser wird in m³/h oder in cfm (=1,699 m³/h) angegeben. Mit folgender Formel lässt sich der benötigte Luftdurchsatz berechnen:
maximal abzuführende Wärme / 4 * Gehäusekorrekturfaktor = benötigter Luftdurchsatz in m³/h
Die "maximal abzuführende Wärme" lässt sich anhand der TDP-Angaben der Hersteller aufaddieren. Zur Vereinfachung kann man die TDP der Grafikkarte und CPU heranziehen - und bei Standardausstattung für den Rest des Systems 25W zurechenen. Insofern man aber zum Beispiel einen Grafikkartenkühler nutzt, der die Abluft selber (teils oder vollständig) aus dem Gehäuse drückt, kann man entsprechend prozentual die TDP für die Grafikkarte reduzieren.
Zum Gehäusekorrekturfaktor gibt es hingegen selten Angaben. Er beschreibt die Störung des Luftdurchsatzes durch das Gehäuse oder andere Gegebenheiten. Insofern also zum Beispiel die Front ungünstig gebaut ist und den Luftdurchsatz behindert, erhöht sich dieser Wert, umso mehr, wenn keine anderen Lufteintrittsmöglichkeiten vorliegen. Ein gut durchlässiges Gehäuse kann man mal mit 1,1 ansetzen (200R, FD Arc) - ein mit stärkeren Restriktionen Behaftetes (Silencio 550) mit 1,3, das R4 dazwischen mit 1,2, ein Negativkandidat wie das NZXT H2 (http://www.youtube.com/watch?v=HkSP3JCzBc0) mit 1,6. Auch der Innenausbau selber kann den Luftdurchsatz behindern. In dem Maße, in dem Festplatten eingebaut werden, stören diese zum Beispiel gerne den Lufteintritt in der Front.
Lüfter enthalten in der Regel Angaben dazu, wie hoch ihr Luftdurchsatz ist - demgemäß kann man erkennen, ob der Luftdurchsatz reicht - bzw. auch grob abschätzen, wie langsam man den/die Lüfter laufen lassen kann.
Zunächst einmal reicht es aus, die warme Luft hinaus zu befördern. Also aussaugende Lüfter (http://www.youtube.com/watch?v=Oc9c8LFY1bg&list=UU0vBXGSyV14uvJ4hECDOl0Q&index=6). Zusätzliche einblasende Lüfter erhöhen zunächst nicht den Luftdurchsatz! Sie erhöhen zunächst nur den Luftförderdruck. Das wird dann oft zum Problem, da Luftströmungsgeräusche entstehen. Eine Erhöhung des Luftdurchsatzes durch zusätzliche einblasende Lüfter findet nur statt, wenn diese durch den höheren Druck Gehäuserestriktionen (Gehäusekorrekturfaktor) ausgleichen oder ein Teil davon anderweitig entweichen kann. Dieser Effekt ist aber deutlich geringer als der Effekt durch einen zusätzlichen aussaugenden Lüfter.
MediaCoder (freeware) (http://www.mediacoderhq.com/)
Arcsoft MediaConverter (http://www.arcsoft.com/mediaconverter/)
Badaboom Media Converter (http://www.badaboomit.com/)
Corel Digital Studio (http://geizhals.de/459474)
CyberLink MediaEspresso (http://de.cyberlink.com/products/mediaespresso/overview_de_DE.html?&r=1)
CyberLink PowerDirector (http://de.cyberlink.com/products/powerdirector/introduction_de_DE.html)
MainConcept (http://www.mainconcept.com/de/home.html)
Movavi Video Converter (http://www.movavi.de/videoconverter/)
Roxio Creator (http://www.roxio.de/deu/products/creator/suite/overview.html)
DVDFab (http://www.dvdfab.de/)
An dieser Stelle soll einfach nur eine Sammlung zusätzlichen Equipments entstehen, von Artikeln, die positiv auffallen.
Soundsysteme:
Edifier S330D schwarz, 2.1 System (http://geizhals.de/336091)
2x Nubert nuPro A-10 (http://www.nubert.de/index.php?action=product&id=931&category=78)
TV-Karte:
TerraTec Cinergy T PCIe Dual (http://geizhals.de/594313)
WebCam:
Logitech HD Webcam C310 (http://geizhals.de/539793)
Monitore:
Dell UltraSharp U2312HM (http://geizhals.de/673666)
Dell UltraSharp U2412M (http://geizhals.de/665211)
Dell UltraSharp U2913WM (http://geizhals.de/867123)
Nager:
Cooler Master CM Storm Xornet (http://geizhals.de/689837)
3Dconnexion SpaceNavigator (http://geizhals.de/229456)
Hybrid-SSD-Caching
Intel H77 und Z77
Auch mit kleinen SSDs kann man bereits den weitaus größten Teil der Vorzüge einer SSD genießen - umso mehr wenn man das System richtig konfiguriert. Im Ergebnis erhält man damit gleichzeitig ein sehr wartungsarmes und gut bedienbares System, so dass der Zeitaufwand für die Konfiguration sich amortisiert.
Besonders bei SSDs mit nur 64GB oder auch noch bei 120GB-SSDs werden oft Programme, besonders Spiele, auf eine zusätzliche Festplatte installiert, da der Platz sonst nicht reicht. Ein Windows 8-System benötigt zunächst einmal mit den wichtigsten Standardprogrammen 20GB, bei Windows 7 eher 25GB. Selbst bei einer 64GB-SSD bleiben über 40GB übrig - wovon ein Teil frei bleiben sollte (10-15GB). Also bleiben 20GB, um für die zusätzliche Festplatte einen SSD-Cache (Anleitung folgt (http://www.computerbase.de/downloads/treiber/mainboards/intel-rapid-storage-technologie/)) zu bilden. Dann spielt es noch weniger eine Rolle, wenn man eine langsame Festplatte genommen hat. Auch ausgemusterten langsamen Notebookplatten haucht man so wieder leben ein - auch eine ideale Ergänzung zu WD Caviar Green oder Red.
Damit der nun knappe SSD-Platz nicht zumüllt - und man sich möglichst nicht darum kümmern muss, wären folgende Vorkehrungen zu treffen. Diese haben auch den Vorteil, dass zukünftig alle Daten automatisch dort landen, wo sie hin sollen.
Beispiel
SSD (64GB bis 120GB)
Zunächst 20GB für das SSD-Caching zuweisen.
System [C:] - über den gesamten verbleibenden Speicherplatz. Hier wird das Betriebssystem und die am häufigsten genutzten Programme installiert.
HDD (beliebige, auch langsame Festplatte)
Programme [P:] - z.B. 50GB bis 150 GB am Anfang der Festplatte (schnellster Bereich). Hier werden alle übrigen Programme, insbesondere Spiele, installiert.
Volumen [V:] - der Rest ist für die Daten.
Durchzuführende Maßnahmen
Ruhezustand (Hibernation) deaktivieren
Systemwiederherstellung deaktivieren
Öffentliche Ordner verschieben
Benutzerordner verschieben
zu 1) Ruhezustand (Hibernation) deaktivieren
Diese Funktion belegt so viel Speicherplatz, wie RAM verbaut ist. Wird diese Funktion nicht benötigt, kann sie abgestellt werden.
http://www.heisig-it.de/windows7/w7_tipp031.htm
"Eingabeaufforderung" (cmd) als Administrator ausführen.
Den Befehl "powercfg –H off" eingeben, Enter, fertig.
zu 2) Systemwiederherstellung deaktivieren
Achtung – das System kann dann nicht auf einen früheren Zeitpunkt wiederhergestellt werden. Da aber so oder so eine vernünftige Datensicherung anzuraten ist (z.B. mit Acronis), sollte das eigentlich egal sein. Wer (noch) keine extra Festplatte zur Datensicherung hat, sollte zumindest die SSD auf die Festplatte sichern - als Ersatz für die Systemwiederherstellung.
http://www.systemwiederherstellung-deaktivieren.de/windows-7.html
Um die Systemwiederherstellung zu deaktivieren mit der rechten Maustaste auf "Computer" klicken und den Menüpunkt "Eigenschaften" auswählen.
Anschließend auf den Menüpunkt "Computerschutz" auf der rechten Seite des Fensters. Damit öffnet sich das Konfigurationsfenster der Systemwiederherstellungen.
Hier auf den Button "Konfigurieren..." gehen und anschließend den Punkt "Computerschutz deaktivieren" wählen. OK.
zu 3) Öffentliche Ordner verschieben
Alternativ kann der öffentliche Ordner natürlich auch auf ein Netzlaufwerk gelegt werden.
http://www.wintotal.de/tipparchiv/?id=1348
Den öffentlichen Ordner, normalerweise "C:\Users\Public" auf das neue Zielverzeichnis, in diesem Beispiel also "V:\Users\Public", kopieren.
Öffne nun den Registryeditor (Windows+R --> "regedit" --> OK) und navigiere zu diesem Ort:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
Ersetze den Wert des Schlüssels "Public" (editieren durch Doppelklick) durch den neuen Speicherort des öffentlichen Profils, also hier "V:\Users\Public".
Registryeditor schließen, System neu starten.
Den alten Ordner "C:\Users\Public" löschen.
zu 4) Benutzerordner verschieben
Gerade die Benutzerordner führen dazu, dass die Systempartition schnell zumüllt (Downloads, Desktop, Spielstände). Es ist aber nicht so sinnvoll, den gesamten Benutzerordner ähnlich dem Öffentlichen Ordner zu verschieben, da hier auch systemrelevante Daten gespeichert werden und dies dann dazu führen kann, dass das System träge wird. Auch kann es dabei zu unerwarteten Problemen kommen. Folgender Weg hat sich hingegen in der Praxis bewährt. Im Explorer kann man sich dann unter Favoriten wunderbar unabhängig vom Speicherort die oft benötigten Ordner als Verknüpfung hinlegen und Programme greifen weiter automatisch auf die dafür vorgesehenen Ordner zu – ohne dabei aber die SSD permanent zu überfüllen. Alternativ können die Benutzerordner natürlich auch auf ein Netzlaufwerk gelegt werden.
Hierbei für jeden Benutzer des Computers einen Unterordner unter "V:\Users\" (oder sonstwo) anlegen. Also für Max Mustermann einen Ordner "V:\Users\Max Mustermann", etc.
Dann in den jeweiligen Benutzerordner gehen, also hier "C:\Users\Max Mustermann".
Nachfolgendes Prozedere für alle sichtbaren Unterordner durchführen, also "Eigene Bilder", "Eigene Dokumente", "Desktop", "Downloads", etc.:
Rechten Mausklick, "Eigenschaften", Registerkarte "Pfad" öffnen. Dort steht dann zum Beispiel beim Ordner "Eigene Dokumente" folgender Eintrag: "C:\Users\Max Mustermann\Documents".
Dies wird auf "V:\Users\Max Mustermann\Documents" geändert – letztlich also nur den Laufwerksbuchstaben "C" durch ein "V" ersetzen. Wesentlich ist, dass man den Ordnernamen "Documents" nicht etwa in "Eigene Dokumente" ändert.
Dann auf die Schaltfläche "Verschieben..." klicken und alle Abfragen positiv beantworten.
5) Ordner für Temporäre Dateien verschieben:
http://webcyclus.de/windows-7-temp-ordner-verschieben/
Als Vorbereitung müssen zwei Ordner angelegt werden:
Für jeden Benutzer des Computers in seinem Benutzerordner, hier also unter "V:\Users\Max Mustermann\" einen Unterordner "Temp" anlegen.
An anderer Stelle, zum Beispiel direkt unter "P:\" ebenfalls einen Unterordner "Temp" anlegen, für die temporären Dateien des Systems.
Nun zum Hauptteil. Im Explorer mit der rechten Maustaste auf "Computer" klicken und den Menüpunkt "Eigenschaften" auswählen.
Anschließend auf der rechten Seite des Fensters auf "erweiterte Systemeinstellungen" klicken.
Auf die Registerkarte "Erweitert" wechseln. Dort die Schaltfläche "Umgebungsvariablen..." anklicken.
Im oberen Fensterteil wird der Ordner für die Temporären Dateien der Benutzer geändert. Das wäre jeweils zwei. Beide Einträge ("TEMP" und "TMP") müssen geändert werden. Über die Schaltfläche "Bearbeiten..." kann dies geschehen, dort dann den neuen Pfad, hier also jeweils "V:\Users\Max Mustermann\Temp" eintragen und bestätigen. Bei mehreren Benutzern muss dies jeweils im angemeldeten Benutzer gleichermaßen geschehen.
Im unteren Fensterteil wird der Ordner für die Temporären Dateien des Systems geändert. Hier also bis zu den beiden Einträgen "TEMP" und "TMP" runterscrollen und beide Einträge über die Schaltfläche "Bearbeiten..." auf "P:\Temp" ändern.
System neu starten. Danach die alten Temp-Ordner löschen.
6) Ordner für Indexdatei verschieben:
Alternativ kann man die Indizierung natürlich auch ganz abstellen, was dann aber die Suchfunktion erheblich verlangsamt.
http://www.jochenbake.de/windows-7-indizierung-deaktivieren-oder-einstellen/
In der Systemsteuerung "Leistungsinformationen und -tools" auswählen.
Anschließend auf den Menüpunkt "Indizierungsoptionen anpassen" auf der rechten Seite des Fensters. Damit öffnet sich das Fenster für die Indizierungsoptionen.
Hier auf die Schaltfläche "erweitert" klicken.
Unter Indizierungsort kann dann bei "Neuer Ort, nachdem der Dienst neu gestartet wurde:" mittels der Schaltfläche "neu auswählen" der neue Ort auswählen, hier also zum Beispiel "V:\Users\Max Mustermann". Es wird dann automatisch ein neuer Unterordner "Search" angelegt.
Zum Abschluss die Schaltfläche "Neu erstellen" betätigen.
7) Ordner für temporäre Internetdateien verschieben:
http://www.windowspower.de/Ordner-f%C3%BCr-Tempor%C3%A4re-Internetdateien-verschieben_659.html
Im Internetexplorer im Menü "Extras" auf "Internetoptionen" klicken.
Auf der ersten Registerkarte "Allgemein" im Bereich "Temporär Internetdateien" (IE9 "Browserverlauf") auf "Einstellungen..." klicken.
Schaltfläche "Ordner verschieben..." anklicken und den neuen Speicherort auswählen, hier also "V:\Users\Max Mustermann\". Der Ordner "Temporäre Internetdateien" wird dann automatisch angelegt. Es erscheint die Frage, ob man abgemeldet werden kann, damit die Dateien verschoben werden können. Positiv beantworten.
Hier geht es zum Diskussionsthread (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=336085&page=99). Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge, Fehlerhinweise und Hinweise zu notwendigen Aktualisierungen oder Ideen und Anregungen sind hzlich willkommen.
Die anderen Anwendungsbereiche sind hier aufgelistet:
[FAQ] Der ideale Gaming PC (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=215394)
[FAQ] Der ideale Office PC (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=332392)
Inhalt
Vowort
Einkauf & Zusammenbau
HowTo
Musterkonfigurationen
Spezialkonfigurationen
Der Baukasten
Vorwort
In diesem Thread geht es um Multimedia-PCs, wie der Titel schon verrät. Dies bildet ein breites Spektrum ab. Gemeint sein kann damit ein einfacher Media-Player, eventuell sollen auch Spiele darauf abgespielt werden (siehe auch [FAQ] Der ideale Gaming PC (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=215394)). Auch kann damit eine Workstation gemeint sein, um Videos oder Bilder zu bearbeiten - oder auch Sound. Gemeinsam haben die PCs dabei in der Regel, dass sie eher leise sein sollen, damit sie nicht stören - sei es beim Vergnügen, dem Hobby oder der Arbeit (siehe auch [FAQ] Der ideale Office PC (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=332392)).
Für die benannten Einsatzzwecke sind die Anforderungen höchst unterschiedlich. Dies stellt insoweit aber kein Problem dar, da PCs vom Grundsatz her modular aufgebaut sind. Es kommt eben nur darauf an, die richtigen Bauteile für den jeweiligen Bedarf zu finden - und dies in einer Kombination, dass sie zueinander passen. Dabei soll vor allem der Baukasten am Ende dieser FAQ helfen, der jedes Bauteil separat behandelt und die verschiedenen Abhängigkeiten untereinander aufzeigt.
Für den schnellen Einstieg aber zunächst einige Musterkonfigurationen für verschiedene Einsatzzwecke und in verschiedenen Preisbereichen. Dies dient zur Veranschaulichung, als weitere Hilfestellung. Diese Musterkonfigurationen können natürlich auch einfach nur als Vorlage genommen werden, um dann wieder mit dem Baukasten den PC stärker auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Im Weiteren folgen dann noch spezielle Konfigurationen, die sich nur teilweise aus dem Baukasten ergeben und besondere Möglichkeiten aufzeigen sollen.
Zu ein paar Themen gibt es dann auch noch wissenswerte Zusatzinformationen (HowTo-Themen). Hierbei vor allem zur Orientierung, für welchen Einsatzbereich welche Leistung benötigt wird das Kapitel "Anforderungen nach Anwendungsgebieten"
Einkauf & Zusammenbau
Sämtliche Bauteile sind mit "Geizhals" verlinkt. Dort findet man zunächst einmal viele Informationen zum betreffenden Bauteil, sei es mögliche Händler, bei denen man es bestellen kann, genauso auch Erfahrungsberichte sowie Testberichte und einen Link zur Herstellerseite des Produktes. Man kann sich also detailliert informieren.
Gleichzeitig kann man alle Artikel, die man auswählt, in eine Wunschliste einfügen. Kann man sich noch nicht direkt entscheiden, kann man ja zunächst mehrere Varianten in die Wunschliste legen und diese dann später noch mal in Ruhe vergleichen um zu einer Entscheidung zu gelangen. Die nicht mehr gewünschten Artikel dann nur noch herausnehmen und man hat quasi eine Einkaufsliste. Damit kann man sogar den Einkauf planen - der Button "Günstigste Anbieter für alle Artikel ermitteln" unten am Ende der Wunschliste errechnet einem die günstigste Einkaufsmöglichkeit.
Auch ist unten am Ende der Wunschliste diese nochmals als "BBCode" abgebildet. Diesen kann man sich kopieren und hier im Forum in einen Thread zur Überprüfung durch die Community einfügen. Dazu dann am besten auch den Leitfaden für eine Zusammenstellung (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=706743) als Vorlage nutzen, da damit alle Angaben abgefragt werden, die für eine passende Beratung nötig sind.
Der Zusammenbauen sollte nach einer ausführlichen Recherche im Internet auch für den Laien möglich sein. Hier werden zum Beispiel schon Hinweise gegeben - ausführlicheres Material findet sich auch unter PC - selbst bauen und einrichten (http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1164417). Alternativ kann man auch auf Bekannte oder Verwandte zurückgreifen und es gibt auch Online-Händler, die so etwas für entsprechendes Entgelt leisten. Allerdings ist man damit bei der Komponentenwahl auf den Katalog des Anbieters beschränkt und man erhält einen Standardzusammenbau, der längst nicht immer ideal ist und wo man dann doch noch mal Hand anlegen muss. Anders verhält es sich oft mit örtlichen Computerläden. Die können spezielle Bauteile jederzeit bestellen und auch auf besondere Wünsche beim Zusammenbau eingehen.
HowTo
Bei der Komponenetenauswahl helfen vielleicht folgende Faustregeln:
Medien abspielen
sehr niedrige Anforderungen
außer ggf. Audio (Qualität)
Spiele
entweder 2 Kerne + HT oder 4 Kerne ohne HT
je mehr Drehzahl, desto besser, aktuelle Spiele benötigen aber kein OC
iGPU uninteressant, da sowieso Grafikkarte
4-8GB RAM
Bildbearbeitung
entweder 2 Kerne + HT oder besser 4 Kerne ohne HT
iGPU reicht in der Regel aus, besser HD4000, optimal mit schnellerem RAM
8-32GB RAM
SSD
Videobearbeitung
viele Threads, also gerne 4 Kerne + HT oder höher
möglichst viel Drehzahl, also optimal OC dazu
im Zweifel: OC bringt mehr als HT
16GB RAM 1600MHz
Ziel- und Quelllaufwerk getrennt
Grafik softwareabhängig
Audiobearbeitung
viele Threads, also optimal 4 Kerne + HT
16GB bis eher 32GB RAM (oder höher)
Libaries und ähnliches so schnell wie möglich (SSD oder Raptor)
Grafik: hauptsache vorhanden
Bei der Gehäusebelüftung sind verschiedene Dinge zu beachten. Hauptsächlich ist darauf zu achten, dass sie ausreichend ist, die Wärme aus dem Gehäuse hinaus zu befördern.
Luftdurchsatz
Für den Abtransport der Wärme aus dem Gehäuse benötigt man einen entsprechenden Luftdurchsatz. Dieser wird in m³/h oder in cfm (=1,699 m³/h) angegeben. Mit folgender Formel lässt sich der benötigte Luftdurchsatz berechnen:
maximal abzuführende Wärme / 4 * Gehäusekorrekturfaktor = benötigter Luftdurchsatz in m³/h
Die "maximal abzuführende Wärme" lässt sich anhand der TDP-Angaben der Hersteller aufaddieren. Zur Vereinfachung kann man die TDP der Grafikkarte und CPU heranziehen - und bei Standardausstattung für den Rest des Systems 25W zurechenen. Insofern man aber zum Beispiel einen Grafikkartenkühler nutzt, der die Abluft selber (teils oder vollständig) aus dem Gehäuse drückt, kann man entsprechend prozentual die TDP für die Grafikkarte reduzieren.
Zum Gehäusekorrekturfaktor gibt es hingegen selten Angaben. Er beschreibt die Störung des Luftdurchsatzes durch das Gehäuse oder andere Gegebenheiten. Insofern also zum Beispiel die Front ungünstig gebaut ist und den Luftdurchsatz behindert, erhöht sich dieser Wert, umso mehr, wenn keine anderen Lufteintrittsmöglichkeiten vorliegen. Ein gut durchlässiges Gehäuse kann man mal mit 1,1 ansetzen (200R, FD Arc) - ein mit stärkeren Restriktionen Behaftetes (Silencio 550) mit 1,3, das R4 dazwischen mit 1,2, ein Negativkandidat wie das NZXT H2 (http://www.youtube.com/watch?v=HkSP3JCzBc0) mit 1,6. Auch der Innenausbau selber kann den Luftdurchsatz behindern. In dem Maße, in dem Festplatten eingebaut werden, stören diese zum Beispiel gerne den Lufteintritt in der Front.
Lüfter enthalten in der Regel Angaben dazu, wie hoch ihr Luftdurchsatz ist - demgemäß kann man erkennen, ob der Luftdurchsatz reicht - bzw. auch grob abschätzen, wie langsam man den/die Lüfter laufen lassen kann.
Zunächst einmal reicht es aus, die warme Luft hinaus zu befördern. Also aussaugende Lüfter (http://www.youtube.com/watch?v=Oc9c8LFY1bg&list=UU0vBXGSyV14uvJ4hECDOl0Q&index=6). Zusätzliche einblasende Lüfter erhöhen zunächst nicht den Luftdurchsatz! Sie erhöhen zunächst nur den Luftförderdruck. Das wird dann oft zum Problem, da Luftströmungsgeräusche entstehen. Eine Erhöhung des Luftdurchsatzes durch zusätzliche einblasende Lüfter findet nur statt, wenn diese durch den höheren Druck Gehäuserestriktionen (Gehäusekorrekturfaktor) ausgleichen oder ein Teil davon anderweitig entweichen kann. Dieser Effekt ist aber deutlich geringer als der Effekt durch einen zusätzlichen aussaugenden Lüfter.
MediaCoder (freeware) (http://www.mediacoderhq.com/)
Arcsoft MediaConverter (http://www.arcsoft.com/mediaconverter/)
Badaboom Media Converter (http://www.badaboomit.com/)
Corel Digital Studio (http://geizhals.de/459474)
CyberLink MediaEspresso (http://de.cyberlink.com/products/mediaespresso/overview_de_DE.html?&r=1)
CyberLink PowerDirector (http://de.cyberlink.com/products/powerdirector/introduction_de_DE.html)
MainConcept (http://www.mainconcept.com/de/home.html)
Movavi Video Converter (http://www.movavi.de/videoconverter/)
Roxio Creator (http://www.roxio.de/deu/products/creator/suite/overview.html)
DVDFab (http://www.dvdfab.de/)
An dieser Stelle soll einfach nur eine Sammlung zusätzlichen Equipments entstehen, von Artikeln, die positiv auffallen.
Soundsysteme:
Edifier S330D schwarz, 2.1 System (http://geizhals.de/336091)
2x Nubert nuPro A-10 (http://www.nubert.de/index.php?action=product&id=931&category=78)
TV-Karte:
TerraTec Cinergy T PCIe Dual (http://geizhals.de/594313)
WebCam:
Logitech HD Webcam C310 (http://geizhals.de/539793)
Monitore:
Dell UltraSharp U2312HM (http://geizhals.de/673666)
Dell UltraSharp U2412M (http://geizhals.de/665211)
Dell UltraSharp U2913WM (http://geizhals.de/867123)
Nager:
Cooler Master CM Storm Xornet (http://geizhals.de/689837)
3Dconnexion SpaceNavigator (http://geizhals.de/229456)
Hybrid-SSD-Caching
Intel H77 und Z77
Auch mit kleinen SSDs kann man bereits den weitaus größten Teil der Vorzüge einer SSD genießen - umso mehr wenn man das System richtig konfiguriert. Im Ergebnis erhält man damit gleichzeitig ein sehr wartungsarmes und gut bedienbares System, so dass der Zeitaufwand für die Konfiguration sich amortisiert.
Besonders bei SSDs mit nur 64GB oder auch noch bei 120GB-SSDs werden oft Programme, besonders Spiele, auf eine zusätzliche Festplatte installiert, da der Platz sonst nicht reicht. Ein Windows 8-System benötigt zunächst einmal mit den wichtigsten Standardprogrammen 20GB, bei Windows 7 eher 25GB. Selbst bei einer 64GB-SSD bleiben über 40GB übrig - wovon ein Teil frei bleiben sollte (10-15GB). Also bleiben 20GB, um für die zusätzliche Festplatte einen SSD-Cache (Anleitung folgt (http://www.computerbase.de/downloads/treiber/mainboards/intel-rapid-storage-technologie/)) zu bilden. Dann spielt es noch weniger eine Rolle, wenn man eine langsame Festplatte genommen hat. Auch ausgemusterten langsamen Notebookplatten haucht man so wieder leben ein - auch eine ideale Ergänzung zu WD Caviar Green oder Red.
Damit der nun knappe SSD-Platz nicht zumüllt - und man sich möglichst nicht darum kümmern muss, wären folgende Vorkehrungen zu treffen. Diese haben auch den Vorteil, dass zukünftig alle Daten automatisch dort landen, wo sie hin sollen.
Beispiel
SSD (64GB bis 120GB)
Zunächst 20GB für das SSD-Caching zuweisen.
System [C:] - über den gesamten verbleibenden Speicherplatz. Hier wird das Betriebssystem und die am häufigsten genutzten Programme installiert.
HDD (beliebige, auch langsame Festplatte)
Programme [P:] - z.B. 50GB bis 150 GB am Anfang der Festplatte (schnellster Bereich). Hier werden alle übrigen Programme, insbesondere Spiele, installiert.
Volumen [V:] - der Rest ist für die Daten.
Durchzuführende Maßnahmen
Ruhezustand (Hibernation) deaktivieren
Systemwiederherstellung deaktivieren
Öffentliche Ordner verschieben
Benutzerordner verschieben
zu 1) Ruhezustand (Hibernation) deaktivieren
Diese Funktion belegt so viel Speicherplatz, wie RAM verbaut ist. Wird diese Funktion nicht benötigt, kann sie abgestellt werden.
http://www.heisig-it.de/windows7/w7_tipp031.htm
"Eingabeaufforderung" (cmd) als Administrator ausführen.
Den Befehl "powercfg –H off" eingeben, Enter, fertig.
zu 2) Systemwiederherstellung deaktivieren
Achtung – das System kann dann nicht auf einen früheren Zeitpunkt wiederhergestellt werden. Da aber so oder so eine vernünftige Datensicherung anzuraten ist (z.B. mit Acronis), sollte das eigentlich egal sein. Wer (noch) keine extra Festplatte zur Datensicherung hat, sollte zumindest die SSD auf die Festplatte sichern - als Ersatz für die Systemwiederherstellung.
http://www.systemwiederherstellung-deaktivieren.de/windows-7.html
Um die Systemwiederherstellung zu deaktivieren mit der rechten Maustaste auf "Computer" klicken und den Menüpunkt "Eigenschaften" auswählen.
Anschließend auf den Menüpunkt "Computerschutz" auf der rechten Seite des Fensters. Damit öffnet sich das Konfigurationsfenster der Systemwiederherstellungen.
Hier auf den Button "Konfigurieren..." gehen und anschließend den Punkt "Computerschutz deaktivieren" wählen. OK.
zu 3) Öffentliche Ordner verschieben
Alternativ kann der öffentliche Ordner natürlich auch auf ein Netzlaufwerk gelegt werden.
http://www.wintotal.de/tipparchiv/?id=1348
Den öffentlichen Ordner, normalerweise "C:\Users\Public" auf das neue Zielverzeichnis, in diesem Beispiel also "V:\Users\Public", kopieren.
Öffne nun den Registryeditor (Windows+R --> "regedit" --> OK) und navigiere zu diesem Ort:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
Ersetze den Wert des Schlüssels "Public" (editieren durch Doppelklick) durch den neuen Speicherort des öffentlichen Profils, also hier "V:\Users\Public".
Registryeditor schließen, System neu starten.
Den alten Ordner "C:\Users\Public" löschen.
zu 4) Benutzerordner verschieben
Gerade die Benutzerordner führen dazu, dass die Systempartition schnell zumüllt (Downloads, Desktop, Spielstände). Es ist aber nicht so sinnvoll, den gesamten Benutzerordner ähnlich dem Öffentlichen Ordner zu verschieben, da hier auch systemrelevante Daten gespeichert werden und dies dann dazu führen kann, dass das System träge wird. Auch kann es dabei zu unerwarteten Problemen kommen. Folgender Weg hat sich hingegen in der Praxis bewährt. Im Explorer kann man sich dann unter Favoriten wunderbar unabhängig vom Speicherort die oft benötigten Ordner als Verknüpfung hinlegen und Programme greifen weiter automatisch auf die dafür vorgesehenen Ordner zu – ohne dabei aber die SSD permanent zu überfüllen. Alternativ können die Benutzerordner natürlich auch auf ein Netzlaufwerk gelegt werden.
Hierbei für jeden Benutzer des Computers einen Unterordner unter "V:\Users\" (oder sonstwo) anlegen. Also für Max Mustermann einen Ordner "V:\Users\Max Mustermann", etc.
Dann in den jeweiligen Benutzerordner gehen, also hier "C:\Users\Max Mustermann".
Nachfolgendes Prozedere für alle sichtbaren Unterordner durchführen, also "Eigene Bilder", "Eigene Dokumente", "Desktop", "Downloads", etc.:
Rechten Mausklick, "Eigenschaften", Registerkarte "Pfad" öffnen. Dort steht dann zum Beispiel beim Ordner "Eigene Dokumente" folgender Eintrag: "C:\Users\Max Mustermann\Documents".
Dies wird auf "V:\Users\Max Mustermann\Documents" geändert – letztlich also nur den Laufwerksbuchstaben "C" durch ein "V" ersetzen. Wesentlich ist, dass man den Ordnernamen "Documents" nicht etwa in "Eigene Dokumente" ändert.
Dann auf die Schaltfläche "Verschieben..." klicken und alle Abfragen positiv beantworten.
5) Ordner für Temporäre Dateien verschieben:
http://webcyclus.de/windows-7-temp-ordner-verschieben/
Als Vorbereitung müssen zwei Ordner angelegt werden:
Für jeden Benutzer des Computers in seinem Benutzerordner, hier also unter "V:\Users\Max Mustermann\" einen Unterordner "Temp" anlegen.
An anderer Stelle, zum Beispiel direkt unter "P:\" ebenfalls einen Unterordner "Temp" anlegen, für die temporären Dateien des Systems.
Nun zum Hauptteil. Im Explorer mit der rechten Maustaste auf "Computer" klicken und den Menüpunkt "Eigenschaften" auswählen.
Anschließend auf der rechten Seite des Fensters auf "erweiterte Systemeinstellungen" klicken.
Auf die Registerkarte "Erweitert" wechseln. Dort die Schaltfläche "Umgebungsvariablen..." anklicken.
Im oberen Fensterteil wird der Ordner für die Temporären Dateien der Benutzer geändert. Das wäre jeweils zwei. Beide Einträge ("TEMP" und "TMP") müssen geändert werden. Über die Schaltfläche "Bearbeiten..." kann dies geschehen, dort dann den neuen Pfad, hier also jeweils "V:\Users\Max Mustermann\Temp" eintragen und bestätigen. Bei mehreren Benutzern muss dies jeweils im angemeldeten Benutzer gleichermaßen geschehen.
Im unteren Fensterteil wird der Ordner für die Temporären Dateien des Systems geändert. Hier also bis zu den beiden Einträgen "TEMP" und "TMP" runterscrollen und beide Einträge über die Schaltfläche "Bearbeiten..." auf "P:\Temp" ändern.
System neu starten. Danach die alten Temp-Ordner löschen.
6) Ordner für Indexdatei verschieben:
Alternativ kann man die Indizierung natürlich auch ganz abstellen, was dann aber die Suchfunktion erheblich verlangsamt.
http://www.jochenbake.de/windows-7-indizierung-deaktivieren-oder-einstellen/
In der Systemsteuerung "Leistungsinformationen und -tools" auswählen.
Anschließend auf den Menüpunkt "Indizierungsoptionen anpassen" auf der rechten Seite des Fensters. Damit öffnet sich das Fenster für die Indizierungsoptionen.
Hier auf die Schaltfläche "erweitert" klicken.
Unter Indizierungsort kann dann bei "Neuer Ort, nachdem der Dienst neu gestartet wurde:" mittels der Schaltfläche "neu auswählen" der neue Ort auswählen, hier also zum Beispiel "V:\Users\Max Mustermann". Es wird dann automatisch ein neuer Unterordner "Search" angelegt.
Zum Abschluss die Schaltfläche "Neu erstellen" betätigen.
7) Ordner für temporäre Internetdateien verschieben:
http://www.windowspower.de/Ordner-f%C3%BCr-Tempor%C3%A4re-Internetdateien-verschieben_659.html
Im Internetexplorer im Menü "Extras" auf "Internetoptionen" klicken.
Auf der ersten Registerkarte "Allgemein" im Bereich "Temporär Internetdateien" (IE9 "Browserverlauf") auf "Einstellungen..." klicken.
Schaltfläche "Ordner verschieben..." anklicken und den neuen Speicherort auswählen, hier also "V:\Users\Max Mustermann\". Der Ordner "Temporäre Internetdateien" wird dann automatisch angelegt. Es erscheint die Frage, ob man abgemeldet werden kann, damit die Dateien verschoben werden können. Positiv beantworten.