1. #1
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    [FAQ] FAQ Der ideale Multimedia-PC

    Diese FAQ wird momentan vollständig überarbeitet, möglicherweise passen daher einige Abschnitte vorübergehend nicht zusammen, außerdem können Bauvorschläge teilweise fehlen oder unvollständig sein.


    [FAQ] Der ideale Multimedia-PC
    Diese FAQ wird regelmäßig aktualisiert.

    Im Diskussionsthread kann sich jeder der möchte mit Vorschlägen oder Fragen zu den aufgeführten Zusammenstellungen beteiligen. Für eine individuelle Beratung sollte allerdings das normale Forum Desktop-Computer Kaufberatung verwendet werden.



    1. Vorwort
    2. Definitionen
    3. Konfigurationen
    4. Eingabegeräte
    5. Monitore und Fernseher
    6. Soundsysteme
    7. Betriebssystem- und Softwareempfehlungen
    8. Zusammenbau
    9. Datensicherung




    1) Vorwort

    Da es eine zunehmende Nachfrage an PCs für verschiedene Aufgaben im Bereich multimedia gibt möchten wir hier eine Kaufberatung für die wichtigsten Bereiche anbieten.
    Diese FAQ ist eine Gemeinschaftsarbeit von Toby-ch, Nightfly09 und der Gruppe für PC Konfigurationen.

    Die anderen Anwendungsbereiche sind hier aufgelistet:
    [FAQ] Der ideale Office PC
    [FAQ] Der ideale Gaming PC



    ---------------------------------------------------------------


    2) Definitionen

    Multimedia PC:
    Das Thema multimedia PC bildet ein breites Spektrum ab. Gemeint sein kann damit ein einfacher Media-Player, eventuell sollen auch einfache Spiele darauf laufen oder der PC soll auch zur Bild- und/oder Videobarbeitung verwendet werden. Gemeinsam haben die PCs dabei in der Regel, dass sie eher leise sein sollen, damit sie nicht stören - sei es beim Vergnügen, dem Hobby oder der Arbeit.

    Formfaktor:
    Computer gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Größen. Viele kennen sicherlich noch aus früheren Zeiten Big-Tower die meist für mehr als fünf Laufwerke Platz bieten und Mainboards in allen Größen aufnehmen können. Schon vor vielen Jahren wurden diese jedoch im weitgehend durch die etwas kleineren Midi-Tower oder deren flach liegende Desktop-Varianten ersetzt die meist Mainboards bis hin zum ATX-Format aufnehmen können. Derzeit geht der Trend weiter zu immer kleineren Gehäusen im µATX (Mini-Tower) oder sogar ITX-Format, diese können nur entsprechend kleine Mainboards aufnehmen und erfordern im Fall vieler ITX-Gehäuse auch ein spezielles Netzteil und etwas Geschick beim Einbau der Hardware da es hier oft sehr beengt zugeht.

    CPU / Prozessor:
    Im Bereich multimedia sind die Anforderungen sehr unterschiedlich, für ein reines Abspielgerät ist meist kein besonders starker Prozessor vonnöten. Für das Bearbeiten von Bild-, Musik- oder Videomaterial reicht ebenfalls ein Prozessor der mittleren Leistungsklasse, mehr Leistung kann hier allerdings viel Zeit sparen.
    Mehrkern-Prozessoren sind mittlerweile fast Standard aber leider lässt sich bei aktuellen Prozessoren die tatsächliche Geschwindigkeit weder über die Anzahl der Rechenkerne noch über den Takt sicher bestimmen.
    Um in etwa abschätzen zu können welche Leistung man von der CPU in einer Zusammenstellung erwarten kann gibt es unter diesen jeweils einige Bemerkungen zum entsprechenden System.
    Es sei noch gesagt, dass in jedem Fall die Boxed-Version zu bevorzugen ist.
    Auf dieser Seite befindet sich die Begründung.

    RAM / Arbeitsspeicher:
    Für moderne Betriebssysteme werden laut Hersteller mindestens 2GB RAM empfohlen.
    Aufgrund der aktuellen günstigen Preislage in dem Bereich werden in allen Konfigurationen bereits mindestens 4 GB empfohlen.

    Mainboard:
    Die Platinen verfügen über genügend Monitoranschlüsse wie VGA, DVI und/oder meist auch HDMI.
    1 Gbit LAN sowie 4x USB Anschlussmöglichkeiten im Panel genügen und sind Standard.

    Netzteil:
    Sparsamkeit ist auch ein wichtiges Thema in der Gesellschaft und für relativ wenig Geld bekommt der Käufer bereits qualitativ annehmbare Bauteile.
    Diese bieten auch die nötige Zuverlässigkeit durch stabile Spannungen; Markenqualität lohnt sich hier in jedem Fall.

    Festplatte:
    Platzreserven können nicht Schaden, vor allem wenn dann auch mal Fotos, Musik, Videos oder ähnliches gespeichert werden sollen. Außerdem sind größere Festplatten tendenziell schneller.
    Nochmal wesentlich schneller ist die Verwendung einer SSD. Diese sind in den meisten Fällen wesentlich schneller als jede herkömmliche Festplatte bieten allerdings relativ wenig Speicher oder kosten wesentlich mehr als eine HDD. Wird viel Speicher benötigt und es sind trotzdem sehr kurze ladezeiten gewünscht, dann empfiehlt sich auch eine Kombitantion aus kleiner SSD für Programme und HDD für Daten. Mehr zum Thema SSD im entsprechenden Abschnitt unter den Zusammenstellungen.

    Lautstärke:
    Bei den Konfigurationen wurde auch auf die Lautstärke geachtet, die einerseits durch laufruhige Netzteillüfter, andererseits durch leise Gehäuselüfter gewährleistet wird.
    Es ist auch möglich die Lüfter manuell per Software zu regeln (z.B. Speedfan). Dies setzt allerdings vorraus das man sich vorher ausführlich mit den möglichen Einstellungen im Programm und den maximalen Temperaturen für die einzelnen Komponenten beschäftigt, da sich die Komponenten bei falschen Einstellungen zu stark erhitzen und im schlimmsten Fall dauerhaft Schaden nehmen könnten.
    Weitere Möglichkeiten zur Reduzierung des Geräuschpegels wären Dämmmatten für das Gehäuse oder entkoppelte Festplatten.

    1
    Geändert von burnout150 (15.12.2013 um 16:44 Uhr)

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  3. #2
    Lt. Junior Grade
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    [FAQ] FAQ Der ideale Multimedia-PC

    3) Konfigurationen

    Die Preise entsprechen den Beträgen der günstigsten Anbieter auf der Preisvergleichsseite geizhals zuzüglich einem kleinen Aufschlag für Versandkosten usw.

    FETT: bevorzugte Wahl
    Normal: alternative Wahl



    258€ ITX Media-Player

    Wunschliste: LINK

    CPU: AMD E-350 (fest auf dem Mainboard verbaut)
    RAM: 2xKingston ValueRAM DIMM 4GB DDR3-1333
    2xCorsair ValueSelect DIMM 4GB DDR3-1333
    Mainboard: ASRock E350M1
    Gigabyte GA-E350N
    Grafikeinheit: HD 6310 in CPU integriert
    Gehäuse: MS-Tech MC-80BL schwarz, 90W extern, Mini-ITX
    Netzteil: Extern 90W, ist beim Gehäuse dabei
    Festplatte/SSD: SanDisk SSD 64GB, 2.5", SATA 6Gb/s
    HGST Travelstar Z5K500 500GB
    DVD Brenner: Samsung SN-208BB Slim ) Ersatz wird gesucht!


    Hinweise zum System

    Prozessorleistung: Der Prozessor ist in seiner Leistung stark eingeschränkt, für die einfache Wiedergabe von Musik und Filmen jedoch problemlos ausreichend. Für die unter euch mit gehobenen Ansprüchen ist die nachfolgende Zusammenstellung die bessere Wahl.
    Grafikleistung: Die integrierte Grafik ist ausreichend für Filmwiedergabe zb. von Youtube oder DVD.
    max. 512MB Shared Memory, abspielen von MPEG-4 AVC/H.264 möglich.
    Stromverbrauch: Unter 30 Watt (Geschätzt)
    Zusammenbau: Das Gehäuse beinhaltet im Lieferumfang noch eine Fernbedienung.
    Sonstiges: Die vorgeschlagenen Laufwerke sind nicht Blu-Ray fähig. Anstelle der SSD könnte auch eine Festplatte verwendet werden.


    350€ ITX Media-Player

    Wunschliste: LINK

    CPU: Intel Celeron Dual-Core G1610
    Intel Pentium G2030
    RAM: G.Skill DIMM Kit 4GB
    G.Skill RipJaws DIMM Kit 4GB
    Mainboard: Gigabyte GA-B75N
    Gigabyte GA-H77N-Wi-Fi
    Grafikeinheit: In CPU integriert
    Gehäuse: SilverStone Milo ML05
    Lian Li PC-Q03B
    Netzteil: be quiet! System Power 7 300W
    Enermax Triathlor 300W
    Festplatte: Western Digital Scorpio Blue 500GB
    HGST Travelstar Z5K500 500GB
    Laufwerk: TEAC DV-W28SS-R93
    SilverStone SST-SOD02

    Hinweise zum System

    Prozessorleistung: Der PC reicht für zügiges Arbeiten, betrachten und anhören von Bildern, Musik und Filmen.
    Grafikleistung: Die integrierte Grafik ist ausreichend für Filmwiedergabe zb. von Youtube oder DVD. Spiele und sonstige 3D Anwendungen sind nur sehr eingeschränkt möglich.
    Stromverbrauch: ca. 30 Watt (DVD Wiedergabe, geschätzt)
    Sonstiges: Die vorgeschlagenen Laufwerke sind nicht Blu-Ray fähig und müssten bei Bedarf durch andere (zum Beispiel aus dem 500€ ITX Media-Player) ersetzt werden.




    300€ µATX Media-Player

    Wunschliste: LINK

    CPU: Intel Celeron Dual-Core G1610
    Intel Pentium G2030
    RAM: G.Skill DIMM Kit 4GB
    G.Skill RipJaws DIMM Kit 4GB
    Mainboard: ASRock B75 Pro3-M
    ASRock H77 Pro4-M
    Grafikeinheit: In CPU integriert
    Gehäuse: SilverStone Milo ML03
    SilverStone Milo ML04
    Netzteil: Enermax Triathlor 300W
    be quiet! System Power 7 300W
    Festplatte: Western Digital Scorpio Blue 500GB
    HGST Travelstar Z5K500 500GB
    Laufwerk: LG Electronics GH24NS95
    Samsung SH-224BB

    Hinweise zum System

    Prozessorleistung: Der PC reicht für zügiges Arbeiten, betrachten und anhören von Bildern, Musik und Filmen.
    Grafikleistung: Die integrierte Grafik ist ausreichend für Filmwiedergabe zb. von Youtube oder DVD. Spiele und sonstige 3D Anwendungen sind nur sehr eingeschränkt möglich.
    Stromverbrauch: ca. 30 Watt (DVD Wiedergabe, geschätzt)
    Sonstiges: Die vorgeschlagenen Laufwerke sind nicht Blu-Ray fähig und müssten bei Bedarf durch andere (zum Beispiel aus dem 550€ µATX Media-Player) ersetzt werden.




    550€ µATX Media-Player

    Wunschliste: LINK

    CPU: AMD A8-5500
    AMD A8-6500
    CPU-Kühler: Scythe Big Shuriken 2 Rev. B
    Cooler Master GeminII M4
    RAM: G.Skill RipJaws DIMM Kit 4GB
    G.Skill RipJawsX DIMM Kit 4GB
    Motherboard: ASRock FM2A75 Pro4-M
    ASRock FM2A85X Extreme4-M
    Grafikeinheit: In CPU integriert
    Gehäuse: Chieftec Hi-Fi HM-02
    SilverStone Grandia GD05B
    Netzteil: be quiet! Pure Power L8 300W
    Enermax Triathlor 300W
    SSD: SanDisk Ultra Plus Notebook 128GB
    Crucial M500 SSD 120GB
    Festplatte: HGST Travelstar 5K1000 1TB
    Seagate Samsung Spinpoint M8 1TB
    Laufwerk: ASUS BC-12D1ST
    LiteOn iHES112

    Hinweise zum System

    Prozessorleistung: Der PC reicht für zügiges Arbeiten, betrachten und anhören von Bildern, Musik und Filmen.
    Grafikleistung: Die integrierte Grafik ist ausreichend für Filmwiedergabe zb. von Youtube, DVD oder Blu-Ray. Spiele und sonstige 3D Anwendungen sind eingeschränkt möglich.
    Stromverbrauch: ca. 40 Watt (DVD Wiedergabe, geschätzt)
    Sonstiges: Die Zusammenstellung zeichnet sich neben den hochwertigen Gehäusen durch sehr kurze Ladezeiten und reichlich Leistungsreserven aus. Durch eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers ist auch Bild-, Musik-, und Videobearbeitung eingeschränkt möglich. Wer etwas sparen möchte kann auch auf Kosten der sehr schnellen Ladezeiten die SSD einsparen oder ein günstigeres Gehäuse (zb. aus dem 300€ µATX Media-Player) wählen.
    Geändert von Toby-ch (29.01.2014 um 12:52 Uhr)

  4. #3
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    [FAQ] [FAQ] Der ideale Multimedia-PC

    Der Baukasten


    Gehäuse

    Die Formfaktoren ATX und µATX als Towergehäuse sind die gebräuchlichsten Varianten. Andere Formate werden weiter unten in den Specials behandelt. Mit dem Gehäuse legt man den Formfaktor quasi fest. ATX ist die übliche Standardgröße, µATX entsprechend kleiner.

    Formfaktor µATX
    Sharkoon MS140 145mm, 225/360mm
    Fractal Design Arc Mini 165mm, 260/400mm
    Fractal Design Define Mini 165mm, 260/400mm, schallgedämmt
    Lian Li PC-A04 140mm, 225/370mm
    Formfaktor ATX
    Enermax Ostrog 174mm, 286/413mm
    BitFenix Shinobi 160mm, 320mm
    Cooler Master Silencio 550 154mm+, 281/400mm, schallgedämmt, SD CardReader, X-dock HDD
    Fractal Design Arc 180mm, 290/430mm
    Fractal Design Define R4 170mm, 295/430mm, schallgedämmt
    Mit angegeben ist jeweils die maximale Höhe des CPU-Kühlers und die maximale Länge der Grafikkarte, die in das Gehäuse passen. Bei manchen Gehäusen kann man durch Ausbau eines der Festplattenkäfige dafür sorgen, dass noch längere Grafikkarten hinein passen - deswegen stehen jeweils zwei Werte da. Alle unten stehenden Grafikkartenmodelle passen spätestens nach diesem Ausbau. Im Silencio 550 passen auch etwas höhere CPU-Kühler bis 158mm - die Spitzen drücken sich dann leicht in das flauschige Dämmmaterial und das Schließen des Gehäuses wird etwas erschert. Bei den Kühlern unten steht deren Höhe jeweils dabei.

    Mainboard

    Analog zur Gehäusewahl muss man sich hier für das Format entscheiden.

    Analog zur Prozessorauswahl muss man sich hier entweder für Intel oder für AMD entscheiden. Intel-CPUs sind besonders energieeffizient und leistungsfähig. AMD APUs hingegen bestechen durch eine starke Grafikeinheit, die zum Beispiel teilweise auch mal das ein oder andere 3D-Spiel ermöglicht, vor allem bei älteren Titeln oder Titeln mit geringer Hardwareanforderung. Wer Hilfe bei der Einschätzung der benötigten Leistung braucht, findet diese unter "HowTo: Anforderungen nach Anwendungsgebieten" weiter unten.

    Intel

    Bei Intel stehen 12 „Panther Point“-Chipsätze zur Auswahl, hier relevant sind davon drei, B75, H77 und Z77. Der maßgebliche Unterschied liegt darin, dass man mit dem Z77-Chipsatz auch übertakten kann und der B75 bei geringerer Ausstattung sehr günstig ist. Detaillierte Informationen zu den Unterschieden finden sich unter diesem Link. Hauptsächlich aber ist die Ausstattung der Boards relevant, hierbei besonders, ob alle gewünschten Anschlüsse und Steckplätze vorhanden sind.

    µATX
    MSI B75MA-P45 B75; VGA, DVI
    Intel DH77EB oder MSI H77MA-G43 H77; DisplayPort, DVI, HDMI
    ASUS P8Z77-M Pro Z77(OC); VGA, DVI, HDMI
    ATX
    MSI B75A-G43 B75; VGA, DVI-D, HDMI
    Intel Media Series DH77KC H77; DisplayPort, DVI, HDMI
    MSI Z77A-GD55 Z77(OC); VGA, DVI-D, HDMI

    AMD

    Bei AMD ist hauptsächlich zwischen zwei Sockeln zu unterscheiden, je nach gewählter CPU. Aktuell sind Sockel AM3+ und FM2, wobei FM2 für die CPUs mit integrierter Grafikeinheit gedacht ist. Hierzu gibt es ebenfalls jeweils unterschiedliche Chipsätze. Unter diesem Link finden sich Angaben zu den Chipsätzen für FM2, unter diesem Link dann zu AM3+. Bei Übertaktungsabsichten empfiehlt sich jeweils das teurere Exemplar seiner Art.

    µATX
    ASUS F2A55-M A55, Sockel FM2
    Gigabyte GA-F2A75M-D3H A75, Sockel FM2
    ASUS F2A85-M Pro A85X, Sockel FM2
    ATX
    ASRock FM2A75 Pro4 A75, Sockel FM2
    ASUS F2A85-V A85X, Sockel FM2
    ASUS F2A85-V Pro A85X, Sockel FM2
    ASRock 970 Pro3 970, Sockel AM3+
    ASUS M5A97 Pro 970, Sockel AM3+
    ASUS M5A99X Evo R2.0 990X, Sockel AM3+
    ASUS Sabertooth 990FX R2.0 990FX, Sockel AM3+

    Prozessor

    Analog zur Mainboardauswahl muss man sich hier entweder für Intel oder für AMD entscheiden. Intel-CPUs sind besonders Energieeffizient und leistungsfähig. AMD APUs hingegen bestechen durch eine starke Grafikeinheit, die zum Beispiel teilweise auch mal das ein oder andere 3D-Spiel ermöglichen, vor allem bei älteren Titeln oder Titeln mit geringer Hardwareanforderung. Wer Hilfe bei der Einschätzung der benötigten Leistung braucht, findet diese unter "Anforderungen nach Anwendungsgebieten" weiter unten.

    Intel

    Intel Celeron G1610 2x2.6GHz, HD, 55W
    Intel Pentium G2020 2x2.9GHz, HD, 55W
    Intel Core i3-3220 (2+2HT)x3.3GHz, HD2500, 55W
    Intel Core i3-3225 (2+2HT)x3.3GHz, HD4000, 55W
    Intel Core i5-3350P 4x(3.1GHz+Turbo), 69W
    Intel Core i5-3470 4x(3.2GHz+Turbo), HD2500, 77W
    Intel Xeon E3-1230V2 (4+4HT)x(3.3GHz+Turbo), 69W
    Intel Xeon E3-1245V2 (4+4HT)x(3.4GHz+Turbo), P4000, 77W
    Intel Core i5-3570K 4x(3.4GHz+Turbo+OC), HD4000, 77W+OC
    Intel Core i7-3770K (4+4HT)x(3.50GHz+Turbo+OC), HD4000, 77W+OC
    Die CPUs sind nach Leistungspotential aufsteigend sortiert. Bezüglich der Grafikeinheit (iGPU) gibt es verschiedene Varianten: ohne iGPU, mit HD, HD2500 oder HD4000 (auch hier aufsteigend nach Leistung). Als Besonderheit gibt es noch die P4000. Dies ist eine HD4000, allerdings kann man sich dafür nach Registrierung einen für professionelle Programme optimierten Treiber herunterladen.

    HT (Hyper-Threading) sind sogenannte virtuelle Kerne. Es können damit, sofern die Software dies unterstützt, zwei "Threads" (Arbeitsschritte) pro Kern gleichzeitig abgearbeitet werden. Dies steigert die Performance um ca. 20%, manchmal auch mehr. Der "Turbo" nutzt vorhandenen thermischen Spielraum, um je nach Leistungsanforderung die CPU quasi zu übertakten und somit mehr Leistung zur Verfügung zu stellen. Die Watt-Angabe beschreibt die TDP - also die benötigte Kühlleistung. Eine niedrigere TDP bedeutet aber nicht, dass der Prozessor sparsamer wäre. Die Energieeffizienz ist bei allen Modellen quasi gleich, wenn dann eher bei den leistungsstärkeren Modellen höher. OC meint Übertaktung. Wer nicht weiß, was das ist, sollte sich eingehend informieren oder dies nicht verwenden.

    AMD

    AMD Trinity APU mit integrierter Grafikeinheit, 2 oder 4 Kerne, Sockel FM2, 65-100W
    AMD Trinity ohne integrierter Grafikeinheit, 4 Kernen, Sockel FM2, 65-100W
    AMD Vishera ohne integrierte Grafikeinheit, 4,6 oder 8 Kerne, Sockel AM3+, 95-125W
    Bei obigen Prozessoren kommt AMDs Modulkonzept zum tragen. 2 Kerne sind zu jeweils einem Modul zusammengefasst, es sind also keine vollständigen Kerne. Hierbei hat jeder Kern allerdings ungefähr 80-90% der Leistungsfähigkeit eines normalen Kernes.

    Prozessorkühler

    Intel boxed (bei der CPU mitgeliefert)
    AMD boxed (bei der CPU mitgeliefert)

    Der bei der CPU mitgelieferte Kühler reicht zunächst aus. Allerdings ist die Leistungsfähigkeit begrenzt und daher die Lautstärke suboptimal. Grundsätzlich sollte man natürlich jeden Lüfter im Bios temperaturgesteuert einstellen, damit er nicht die ganze Zeit auf vollen Touren läuft. So bekommt man auch diese Lüfter entsprechend leiser.

    alternativ
    Wichtig bei der Auswahl ist, dass der Lüfter sich jeweils weit runterregeln lässt, damit der Computer möglichst leise wird. Im Weiteren muss man sich Gedanken machen, wieviel Kühlleistung benötigt wird. Hierbei helfen zunächst die TDP-Angaben der CPU. Insofern der CPU-Kühler mehr leisten kann, als unbedingt nötig, bedeutet dies aber, dass der Lüfter auch unter Last langsamer drehen kann - oder man mehr Kühlleistung hat, um den Prozessor zu übertakten. Auch muss die Höhe des Kühlers bedacht werden, damit dieser in das Gehäuse passt. Deswegen stehen Leistung und Höhe jeweils dabei, bei den Gehäusen oben jeweils die maximal mögliche Höhe.

    semi-passiv
    Inter-Tech K-618 77W, 64mm, Intel 1155
    Thermalright HR-02 Macho Rev. A 95W, 162mm
    Diese Kühler werden ohne Lüfter betrieben bzw. eignen sich dafür - es werden aber Gehäuselüfter in irgendeiner Form benötigt, damit die Wärme ausreichend abgeführt wird. Dies kann zum Beispiel auch wie im Sharkoon MS140 einfach nur das oben liegende Netzteil sein, das in dieser Einbauform für die Gehäusebelüftung sorgt. Wer allerdings seine CPU viel und lange auslastet, sollte eher einen Kühler mit Lüfter nehmen oder eine CPU wählen, die eine deutlich niedrigere TDP hat als die angegebene Kühlleistung.

    passiv
    Mit solchen Kühlern lässt sich auch ein rein passiver Betrieb, also ohne irgendwelche Lüfter, aufbauen. Hier werden aber besondere Anforderungen an das Gehäuse gestellt - die warme Luft muss sehr gut entweichen können. Bei so einem Aufbau sollte man genau wissen, was man tut.

    Wärmeleitpaste

    Wärmeleitpaste gehört in der Regel zum Lieferumfang. Entweder ist diese bereits in einer dünnen Schicht auf dem Kühler aufgetragen - oder es liegt ein kleines Tütchen dabei. Die Wärmeleitpaste ist interessanterweise für Ersttäter oft das Abschreckendste am selber bauen - was aber unbegründet ist. Außerdem trocknet Wärmeleitpaste mit der Zeit aus, vor allem Billige, was dann zu Lasten der Kühlung (und damit Lautstärke) geht. Deswegen sollte sie auch gelegentlich mal erneuert werden. Daher hier ein kurzes Video dazu.

    IC Diamond, 1.5g Spritze
    Noctua NT-H1, 1.4ml, 9g Spritze
    Prolimatech PK-1, 5g Spritze
    Arctic Cooling MX-2, 4g Spritze

    Arbeitsspeicher

    DDR3-1600MHz (2x2GB, 2x4GB oder 2x8GB)
    DDR3-1866MHz (2x4GB oder 2x8GB)

    Beim Arbeitsspeicher (RAM) ist zunächst zu entscheiden, wieviel benötigt wird. Im Zweifel kann man aktuell ruhig etwas mehr nehmen, da die Preise sehr niedrig sind. Normalerweise reicht Arbeitsspeicher mit 1600MHz völlig aus. Es kann aber sinnvoll sein, schnelleren Arbeitsspeicher zu nehmen. Dies gilt vor allem, wenn eine integrierte Grafikeinheit (iGPU) genutzt wird, da diese den Arbeitsspeicher mitnutzt und von schnellerem Arbeitsspeicher profitiert. 1866MHz sind hier eine gute Wahl. Auch muss bei einer iGPU berücksichtigt werden, dass diese einen Teil des Arbeitsspeichers belegt, weswegen dann tendenziell eher mehr zu nehmen ist. Es sollte nicht vergessen werden, im Bios das XMP-Profil zu verwenden - und im Falle der Nutzung einer iGPU sollte auch daran gedacht werden, der iGPU im Bios möglichst viel Arbeitsspeicher zuzuweisen.

    Grafikkarte

    iGPU (in der CPU integrierte Grafikeinheit)

    alternativ nVidia
    GeForce GT 640 (65W)
    GeForce GTX 650 Ti (110W)
    GeForce GTX 660 (140W)
    GeForce GTX 660 Ti (150W+)
    GeForce GTX 670 (175W)
    Adobe Premiere: MSI N570GTX Twin Frozr II (225W)

    alternativ AMD
    Radeon HD 7750 (55W)
    Radeon HD 7770 GHz Edition (80W)
    Radeon HD 7850 (130W)
    Radeon HD 7870 GHz Edition (175W)
    Radeon HD 7950 (180W)

    Insofern ein Prozessor mit integrierter Grafikeinheit (iGPU) verwendet wurde, ist eine Grafikkarte zunächst nicht nötig. Allerdings ist die Leistungsfähigkeit einer iGPU begrenzt. Vor allem für aktuelle 3D-Spiele ist eine extra Grafikkarte nötig, wobei die Leistung mit dem Preis skaliert. Auch im produktiven Bereich ist eine Grafikkarte oft sinnvoll - vor allem, wenn hohe Leistungsanforderungen gestellt werde. Videobearbeiten im Sinne von Werbepausen rausschneiden oder Urlaubsvideos zusammenschneiden geht auch mit einer iGPU - je ambitionierter aber Absichten sind, desto mehr Leistung wird natürlich benötigt. Hierbei ist im speziellen auch auf die Anforderungen der Software zu achten. Diese sollte für die gewählte Grafikkarte geeignet sein - oder umgekehrt. Auf Funktionen wie QuickSync (Intel) oder CUDA (nVidia) ist zu achten - werden diese nicht genutzt, ist meist OpenGL oder OpenCL im Spiel, wo AMD dann eher vorne liegt. Bei produktiver Nutzung ist auch der Arbeitsspeicher der Grafikkarte (VRAM) wichtig, je mehr und je schneller angebunden, desto besser. Die Energieeffizienz ist, abseits der iGPUs, aktuell bei nVidia besser, vor allem bei BluRay oder Multimonitor. AMD bietet dafür vor allem in den oberen Preisklassen mehr Leistung fürs Geld.

    Für spezielle professionelle Software zum Beispiel aus dem CAD-Bereich wird meist eine spezielle Workstationgrafikkarte benötigt. Hierzu sind unbedingt die Herstellerangaben zu berücksichtigen. Hier eine kleine Auswahl:

    AMD/ATi FirePro
    nVidia Quadro

    Die hier gezeigten Grafikkarten sind bereits mit guten Kühlern ausgestattet und relativ leise. Oft verhält es sich aber so, dass werksseitig die Einstellungen der Lüfter für schlecht belüftete Gehäuse ausgerichtet sind – der Hersteller möchte sich verständlicherweise vor Schäden bewahren. Mit dem Tool Afterburner kann man indess das Lüfterprofil ändern und so temperaturgesteuert einstellen, dass die Grafikkarte entsprechend leiser wird.

    Soundkarte

    Onboard (bereits auf dem Mainboard integriert)

    alternativ für PCIe-Steckplatz: ASUS Xonar PCIex1
    alternativ für PCI-Steckplatz: ASUS Xonar PCI

    Onboard-Soundchips funktionieren soweit und bieten für viele eine ausreichende Qualität, auch Mehrkanal. Je hochwertiger allerdings die angeschlossene Peripherie ist, desto mehr lohnt es sich, statt dessen eine extra Soundkarte zu verwenden. Bereits ein kleines Modell verbessert die Qualität deutlich - mit steigenden Ansprüchen muss man dann eben mehr Geld in die Hand nehmen. Wer sich unsicher ist, kann ja zunächst einmal nur Onboard nehmen um festzustellen, ob dies für ihn reicht. Die Soundkarte lässt sich jederzeit nachrüsten - sofern man dies bei der Mainboardauswahl (ausreichend Steckplätze) berücksichtigt hat. Bei Verwendung der extra Soundkarte empfiehlt es sich, im Bios/UEFI des Mainboards den Soundchip zu deaktivieren.

    Systemfestplatte

    Crucial m4 SSD 64GB
    Samsung SSD 840 Series 120GB
    Samsung SSD 840 Series 250GB
    Samsung SSD 840 Series 500GB

    Auf die Systemfestplatte kommt das Betriebssystem sowie zumindest - je nach Platz - die wichtigsten Programme. Hierbei sind SSDs deutlich spürbar performanter als herkömmliche Festplatten und von daher möglichst zu bevorzugen. Hierfür ist im Grundsatz bereits ein kleines Modell ausreichend, um in den Genuss der Vorteiler einer SSD zu geraten. Die SSD kann ja mit einer Festplatte ergänzt werden. Die SSD wird vorzugsweise am SATAIII-Steckplatz des Mainboards angeschlossen. SSDs haben im Weiteren den Vorteil, vollkommen geräuschlos und sehr sparsam zu sein.

    Datenspeicher

    Western Digital Caviar Green
    Western Digital Red

    Der Datenspeicher braucht in der Regel nicht so schnell zu sein - langsam drehende Festplatten reichen völlig und haben den Vorteil, leiser und sparsamer zu sein. Dies trifft auf die hier exemplarischen Modellreihen "Caviar Green" und "Red" zu. Die "Baureihe "Red" ist noch etwas sparsamer und leiser sowie zuverlässiger. Vom Grundsatz gilt, dass größere Festplatten schneller sind. Insofern bei Auswahl lediglich einer kleinen SSD zusätzlicher Platz auf der Festplatte für Programme und/oder Spiele benötigt wird, ist es sinnvoll, hierfür am Anfang der Festplatte eine eigene Partition anzulegen. In der Regel werden 50GB bis 100GB hierfür ausreichen. Der äußere Festplattenplatz ist nämlich der schnellste Bereich einer Festplatte und die betreffende Software profitiert entsprechend davon. Bei Festplatten spielt es weiter keine Rolle, ob diese am SATAII oder SATAIII angeschlossen werden.

    Insofern das Budget erst mal noch nicht für eine SSD reicht, kann diese natürlich auch später ergänzt werden - die Preise fallen gerade bei SSDs deutlich. Oben beschriebene schnelle Partition kann dann quasi dir vorrübergehende Notlösung sein.

    optisches Laufwerk

    ASUS DRW-24B5ST (DVD-Brenner)
    LiteOn iHOS104 (BluRay)
    ASUS BW-12B1ST (BluRay-Brenner)

    Hier ist die Entscheidung zu fällen, ob BluRay gewünscht ist. Dies kostet halt deutlich mehr. Die jeweils hier ausgewählten Vertreter sind leise Exemplare ihrer Zunft. Grundsätzlich kann natürlich auch ganz auf ein optisches Laufwerk (ODD) verzichtet werden - von immer mehr Leuten wird es immer weniger benötigt. Hat man mehrere Computer zuhause, reicht alternativ auch ein externes Laufwerk, das bedarfsgerecht angeschlossen wird. Systeminstallation ohne ODD per USB ist auch möglich, siehe [HOW-TO] Windows 7 Unattended von USB3 installieren.

    Netzteil

    LC-Power Pro-Line LC7300 SilverShield 300W
    be quiet! Straight Power E9 400W
    be quiet! Straight Power E9-CM 480W

    Das SilverShield (300W) reicht für Konfigurationen mit einer Grafikkarte, die mit einem PCIe-6pin-Stromstecker betrieben wird. Es ist auch bereits ziemlich leise und effizient. Die beiden anderen Netzteile reichen für Grafikkarten mit zwei PCIe-6pin-Stromsteckern und sind nochmals leiser und effizienter. Das dritte Modell verfügt darüber hinaus über abnehmbare Kabel und hat etwas mehr Leistungsreserve, zum Beispiel für OC. Der Grafikkartenslot liefert 75W, ein PCIe-6pin ebenso 75W. Ab 75W wird also ein PCIe-6pin benötigt, ab 150W werden zwei benötigt.

    Gehäuselüfter

    In den Gehäusen sind jeweils Lüfter vormontiert. Diese reichen zunächst aus, sind aber eher suboptimal, da nicht gerade die leisesten Vertreter ihrer Art - wer unsicher ist, kann es ja dennoch mal mit denen versuchen. In der Regel sind es auch eher zu viele, da meistens ein aussaugender Lüfter reicht. Um den Luftdurchlass im Gehäuse zu verbessern, empfiehlt es sich, den demontierbaren Festplattenkäfig sowie den Frontlüfter jeweils zu entfernen, sofern diese Bauteile nicht benötigt werden. Auch gilt es, die Kabel sorgfältig zu verlegen, so dass diese den Luftdurchsatz nicht behindern und weniger Staub ansammeln. Im Sharkoon MS140 können überschüssige Kabel gut hinter dem hinteren Festplattensteg verstaut werden, in den anderen Gehäusen jeweils in der Rückwand. Beim Sharkoon MS140 hilft der Netzteillüfter bei der Gehäusebelüftung, was ohne zusätzliche Grafikkarte oder mit lediglich einer Kleinen auch bereits ausreichend ist. Weitere Details zur Gehäusebelüftung in den Konfigurationsbeispielen sowie dem auf der ersten Seite stehendem "HowTo: Gehäusebelüftung".


    Rest: in Arbeit






    für Interessierte: mehr Power

    mehr Hz

    6 Kerne
    Intel Core i7-3930K
    Intel DX79TO, X79, ATX

    12 Kerne
    Supermicro X9DRL-IF, ATX
    2x Intel Xeon E5-2620 X6

    16 Kerne
    Supermicro X9DRL-IF, ATX
    2x Intel Xeon E5-2650 X8

    mehr RAM

    64GB
    Intel DX79TO, X79, ATX
    Intel Core i7-3820
    8x Kingston ValueRAM 1x8GB (DDR3-1600, CL11)

    128GB
    Supermicro X9SRA, ATX
    Intel Xeon E5-26xx
    8x Kingston ValueRAM Hynix 1x16GB (DDR3-1600, CL11, regECC)

    256GB
    ASUS Z9PE-D16
    2x Intel Xeon E5-26xx
    16x Kingston ValueRAM Hynix 1x16GB (DDR3-1600, CL11, regECC)

    mehr Speicher

    Da aktuelle SSDs die Performance von SATA3 bereits ausschöpfen, geht schneller nur über PCIe-RAID-Controller. Dies gilt umso mehr, wenn sich der Performancebedarf mit mehr Speichervolumen verbindet, was meistens der Fall ist. Die Performance einer aktuellen SSD ist eher selten zu wenig - es ist meist die Anforderung, eine vergleichbare Performance bei deutlich höherem Volumen zu realisieren. Im Medienbereich geht es dabei hauptsächlich um große Dateien. Insofern Quell- und Zielpartition getrennt sein sollen, ergeben sich jeweils unterschiedliche Anforderungen an Volumen, Performance sowie Verfügbarkeit.

    Controller:
    für bis zu 4 Festplatten
    Adaptec RAID 6405T
    für bis zu 8 Festplatten
    Adaptec RAID 6805
    für bis zu 16 Festplatten (nur RAID-Level 0, 1, 1E, 10)
    Adaptec RAID 71605E
    für bis zu 16 Festplatten
    Adaptec RAID 71605

    Festplatten:
    Western Digital Red
    Western Digital VelociRaptor
    Samsung SSD 840 Series

    RAID
    RAID-Level 5 & 6
    RAID-Level 0,1 & 10

    mehr Netzwerkdurchsatz

    Intel X540-T1 (10GBase-T, PCIe x8)
    Intel X540-T2 (2x 10GBase-T, PCIe x8)

    Mit zwei T1-Karten können zwei PCs über CAT 6 oder CAT 6A und RJ45-Steckern zusammengeschaltet werden, mit einer weiteren T2 können 3 Maschinen zusammengeschaltet werden. Somit kann die nötige Netzbandbreite zum Beispiel für die Arbeit mit unkomprimiertem Videomaterial bereitgestellt werden.

    mehr Platz

    Fractal Design Define XL
    Lian Li PC-D8000
    Caselabs
    Geändert von burnout150 (15.12.2013 um 16:44 Uhr)

  5. #4
    Lt. Junior Grade
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    Datensicherung

    Welche Arten von Backups gibt es?

    Komplett-Vollsicherung

    Wie der Begriff schon aussagt wird hier der Gewünschte Ortner Komplett auf einen anderen Datenträger kopiert.

    Speicherabbild Sicherung

    Bei diesem verfahren kann der ganze Inhalt einer Festplatte in einer sog. Image Datei abgelegt werden, und bei bedarf 1:1 zurückgespielt werden.
    Diese Methode macht Sinn bei der System Partition wen der Computer neu Installiert wurde. Um so eine Backup des Sauberen Systems zu haben.

    Natürlich gibt es noch weitere doch dies würde hier den umfang übersteigen.



    Wo kann ich meine Daten Sichern?.

    Externe USB2/3 Festplatten oder E- SATA
    Anstelle der Externen Festplatte kann auch interne eine zweite Festplatte verbaut werden.

    Dies ist die Preiswerteste Art der Datensicherung und Reicht im Grunde für den einfachen Nutzer ( Word Dateien, Bilder Musik usw.) und das Kleine Budget vollkommen aus.

    Einige Modelle im Überblick

    CnMemory Core 3.5" 1TB, USB 2.0

    Western Digital Elements Desktop New Schwarz 2TB, USB 2.0

    Verbatim 2-Disk RAID External Hard Drive 2TB, USB 2.0/eSATA

    LaCie d2 Quadra v3 USB 3.0 3TB, USB 3.0/eSATA/FireWire 800

    NAS

    Hier noch ein Paar kleine Netzwerkbasierte Lösungen.

    Qnap Turbo Station TS-112, Gb LAN Ohne Festplatte

    Western Digital My Book Live 2TB, Gb LAN
    Das Ideale Einstieges Nas, für Leute die einfache nur Backups machen wollen
    Weitere Dienste wie FTP, iTunes Server, Time Maschine Backup UPnP.

    Western Digital My Book Live Duo 4TB, Gb LAN


    Synology DiskStation DS213J ohne Festplatte

    Bei einem NAS seine Bedürfnisse ermittelten, was auch eine sehr wichtige rolle spielt ist das Konfigurieren, nicht alle sind einfach für Leien sicher zu Konfigurieren.
    In diesem Fall rate ich zu den WD Live Geräten.



    Festplatten die für ein NAS gut geeignet sind. WD Red oder auch für den Internen gebrauch.
    Natürlich gehen auch alle anderen Festplatten der Namhaften Hersteller.
    Zu beachten ist welche Größe vom NAS unterstützt wird,nicht alle unterstützen
    3 oder 4 TB Festplatten.




    RAID als Backup


    Bei den meisten NAS Geräten kann man ein RAID einrichten die meisten beherrschen
    JBOD, Raid 1, 1E 5 größere Systeme noch RAID 50, 60, 10
    Wichtig RAID ist keine Backup Lösung! es schützt im Ideal fall als Schutz wen eine Festplatte abraucht mehr nicht.

    Als Backup eignet sich höchsten RAID 1 Spiegelung, es besteht auch die Möglichkeit die Systemfestplatte zu spiegeln.
    Oder Die Backup Platte, jedoch schützt es nicht vor versehentlichem Löschen, Vieren oä!




    Weitere Infos über RAID findet ihr hier:
    Alles zum Thema: RAID und die Funktionen




    Backup software


    Eine sehr gute Software ist Goodsync Pro 24.95€ oder 32.95€ Mac

    Alternative
    FreeFileSync PC Only



    Eine kleine Grafik soll euch zeigen wie ihr schnell ein datensicher machen könnt mit dem


    Sollte der bedarf da sein mache ich eine Kleine Anleitung wie Ihr mit den Tools umgehen müsst, den bei Falscher Handhabung droht Daten Verlust.
    Geändert von burnout150 (15.12.2013 um 16:43 Uhr)

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