1. #1
    bundymania
    Gast

    Lightbulb [Review] 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Hallo zusammen,

    heute möchte ich euch eine Marktübersicht über die erhältlichen Grafikkartenwasserkühler für die NVidia GTX 480 geben. In meinem Testlabor haben sich 9 verschiedene Kühler aller namhaften Hersteller für diesen Vergleich eingefunden. Bei Hochleistungsprozessoren lässt sich seit geraumer Zeit ein stetiger Trend zu stromsparenden Modellen
    verfolgen, dies trifft auf aktuelle High End Grafikkarten leider eher nicht zu, um es mal nüchtern zu formulieren und so erfreuen sich Fullcover Wasserkühler besonders für die Flagschiffe von Nvidia und AMD nach wie vor großer Beliebtheit
    bei der Usergemeinde ! In diesem Testvergleich möchte ich die GPU- Temperaturen, sowie die Durchflusswerte der einzelnen Kühler miteinander vergleichen. Da die Nvidia GTX480 Grafikkarte bereits im Ausgangszustand eine vergleichsweise hohe Wärmeentwicklung vorweisen kann und damit bereits die gängigen Radiatoren auslastet, habe ich auf optionale Übertaktungseinstellungen für diesen Test verzichtet.
    Grundsätzlich lässt sich feststellen, das jeder Kühler in diesem Test die besagte Grafikkarte mehr als ausreichend gut und vor allem lautlos kühlt ! Man sollte sich bei der Kühlerwahl nicht auf die ersten Plätze versteifen, sondern vielmehr
    das Gesamtpaket im Ganzen sehen, sprich: Optik, Verarbeitung, Preis, Temperatur, Montage und Durchflusswert.
    Es hat sich heraus kristallisiert, das Kühler mit Microfinstruktur auch bei der GTX480 wieder mal die besten Temperaturwerte ermöglichen, so ist es auch nicht verwunderlich, das die intern recht ähnlich aufgebauten Kühler auf den ersten Plätzen allesamt recht nah beisammen liegen.
    Als praktisch hat sich die bei einigen Modellen beigelegte Backplate erwiesen, also eine Platte, die auf der Rückseite
    der Grafikkarte montiert wird und für mehr und ausgeglichenen Anpressdruck sorgen soll, besonders im Spannungswandlerbereich. Zudem kann diese Platte ein stückweit Schutz vor Beschädigung der Grafikkarte bieten.
    Doch genug der Vorrede, kommen wir nun zum Testablauf.



    Das Testsystem :

    Banchetto 101 Bench Station
    Gigabyte GA EX58 Extreme (Biosversion: F7)
    Mips Fusionblock Nickel
    i7 920 @4Ghz @1.40V (Bioseinstellung)
    Cougar GX 1050 Netzteil
    Corsair XMS3 Dominator DIMM Kit 6GB PC3-12800U CL7-7-7-20 (DDR3-1600)
    EVGA GTX480 Grafikkarte
    Mora 2 Pro / 9x Noiseblocker PL2 (600 U/Min.)
    Aquaero VFD
    Laing Ultra mit Koolance Deckel
    EK Waterblocks EK Multioption Reservoir 250mm Advanced
    Aquacomputer Durchflussmesser
    Koolance VL3N Schnelltrennkupplungen & CPC Metall Schnelltrennkupplungen
    Masterkleer & Primochill 16/10 Schlauch + Perfect Seal sowie Bitspower Tüllen
    3x Wassertemp Sensoren (2x T-Line, 1x im AGB)
    1x dig. Sensor im AGB zur Kalibrierung
    verwendete Wärmeleitpaste: Gelid Extreme
    Als Wasserzusatz kam Innovatek Protect Fertigmischung zum Einsatz
    ArctiClean wurde zur Reinigung der Grafikkarte und der Kühler verwendet.




    Mein besonderer Dank gilt der Firma EVGA für die freundliche Bereitstellung der benötigten GTX480 Grafikkarte !




    Testmethode:

    Um die Grafikkarte auszulasten und entsprechend eine hohe Temperaturentwicklung zu erreichen, verwende ich das beliebte Programm Furmark v. 1.8.2 (Einstellung: 1.280 x 1.024, 8x MSAA). Die Grafikkarte wurde für die Tests mit der Werkseinstellung betrieben.

    Bei der Montage der Kühler verwende ich Gelid Xtreme Wärmeleitpaste. Jeder Kühler wurde 3x neu montiert, dabei die WLP neu aufgetragen und abschließend der beste Wert aller 3 Durchgänge für das Endergebnis verwendet.



    Die Geforce GTX 480 bietet keine Sensoren, um die Temperaturen der Spannungswandlertemperaturen auszulesen, daher beziehe ich mich auf den relevanten Wert der GPU Temperatur. Die Temperaturen werden über das Tool GPU-Z ausgelesen. Die Wassertemperaturmessung erfolgt mit einem Aquaero Steuergerät und mehreren kalibrierten (Inline) Sensoren. Die Messung findet statt, nachdem keine Temperaturveränderung erkennbar ist und der max. Wert erreicht ist, frühestens jedoch nach einer Stunde.









    Die Kühler im Detail:



    Watercool HEATKILLER® GPU-X³ GTX480







    Bereits seit mehreren Jahren können sich die Kühler aus dem Hause Watercool.de Spitzenplatzierungen in unzähligen Tests weltweit sichern. Auch dieser Wasserkühler für die Nvdia GTX480 Grafikkarte kann auf ganzer Linie überzeugen.
    Sei es in der tadellosen Verarbeitung, der filigranen Optik und natürlich den eindrucksvollen Temperaturwerten, welche durch ein geschicktes Kühlerdesign und sog. Microfins direkt über der GPU erreicht werden.
    So geht man hier abermals den Weg eines möglichst flachen Kühlers und ist von der Modulbauweise früherer Kühler, welche sich in den letzten Jahren nicht zuletzt aufgrund ihrer späteren Upgrademöglichkeit großer Beliebheit erfreuten, abgewichen.
    Der vorliegende Wasserkühler ähnelt nun mehr den Produkten eines anderen deutschen Herstellers, so wurde viel Wert auf ein schlichtes Design mit einem flachen Korpus aus Kupfer,
    gepaart mit einer Edelstahlplatte, welche den Namen der neuen Kühlerreihe trägt verziert. Die Montage des Kühlers verlief problemlos und recht schnell.
    Die Leistung kann, wie anfangs schon angesprochen durchweg überzeugen. Mit einem optional erhältlichen Adapter, lassen sich mehrere Kühler dieses Typs in einem SLI Verbund von bis zu 4 Grafikkarten betreiben.
    Der Lieferumfang kann als gut bezeichnet werden: Neben einer leicht verständlichen deutschen Anleitung befindet sich das notwendige Montagematerial in der Schachtel. Wärmeleitpaste wird nicht mitgeliefert.
    Wie bei den meisten Kühlern dieses Tests, wird nur auf die GPU Wärmeleitpaste aufgetragen, die restlichen zu kühlenden Elemente (Speicher und Spannungswandler) werden mit Wärmeleitpads bedeckt.
    Praktisch: Die Wärmeleitpads sind bereits in der richtigen Größe zugeschnitten, das spart Zeit ! Der Kühler sitzt sehr passgenau auf dem PCB der GTX480 Karte,
    für einen guten Anpreissdruck im Bereich der Spannungswandler liegt eine Art Mini-Backplate in der Schachtel, welche auf der Rückseite der Grafikkarte seinen Platz findet.
    Preislich liegt der Kühler im vertretbaren Rahmen für die gebotene Leistung und Verarbeitungsqualität.
    Neben der normalen Kupferversion, ist im a-c-shop.de übrigens gegen Aufpreis eine vernickelte Variante dieses Kühlers erhältlich !


    Technische Daten:

    Material: Elektrolyt-Kupfer, Edelstahl, POM
    Abmaße: (LxBxH) 172,0 x 117,0 x 11,5mm
    Gewicht: 850g
    Anschluss: 4x G ¼ Zoll (DIN ISO 228-1)
    Druckgetestet: 5 bar
    Kompatibel für: Nvidia GTX480 (Referenzdesign)

    Lieferumfang:

    1x HEATKILLER® GPU-X³ GTX480
    1x Backplate GTX480
    1x Montagematerial/Anleitung

    Preis: ca. 87 Euro







    Aquacomputer aquagraFX für GTX 480 (GF100) vernickelte Ausführung






    Als zweiten Kühler aus deutscher Herstellung möchte ich euch nun das Produkt aus dem Hause Aquacomputer.de vorstellen. Für den Test lag mir die vernickelte Version vor, die sich nur in der Oberflächenbeschichtung
    vom Standardmodell unterscheidet und etwas teurer ist. Der Kühler macht einen sehr soliden Eindruck und kommt optisch ansprechend daher. Der aus einem ganzen Kupferblock gefräste Wasserkühler wird auf der Oberseite
    mit einem Edelstahldeckel verschlossen, welcher das Logo des Herstellers trägt. Der innere Aufbau ist ähnlich wie beim Watercool Kandidaten, wodurch es nicht verwundert, das sich dieser Kühler ebenfalls an der Spitze
    der Temperaturcharts behaupten kann ! Im Lieferumfang befindet sich eine dt. Anleitung und das notwendige Montagematerial. Wärmeleitpaste wird auch bei diesem Kühler leider nicht mitgeliefert.
    Als Bonus befindet sich eine Edelstahl Backplate in der Verpackung, welche für einen gleichmässigen Anpressdruck des Kühlers im gesamten Bereich sorgt und ein Verbiegen der Karte entgegenwirkt.
    Dies gelingt vorzüglich, die Passgenauigkeit ist sehr gut, sodass der Kühler plan aufliegt und man keine Bedenken haben muss, da hier ausser auf den Spannungswandlern auf Wärmeleitpaste anstatt Wärmeleitpads
    wie bei manch anderem Kandidaten in diesem Testfeld gesetzt wird. Auch für diesen Wasserkühler sind optional verschiedene Adapter erhältlich, die den Einsatz von bis zu 7 Grafikkarten im SLI Verbund erlauben.
    Die Montage gestaltet sich als relativ einfach, lediglich das Anbringen der Backplate gestaltet sich ein wenig als Geduldsspiel. Hierbei muss man eine ruhige Hand haben und mit Bedacht vorgehen, um die Abstandshalter
    zum einen passgenau an den vorgesehenen Platz auf der Grafikkartenplatine zu bugsieren und zum anderen bei der Backplate Montage nicht versehentlich zu verschieben.
    Ingesamt kann dieser Kühler aus dem Hause Aquacomputer überzeugen und weiß besonders in der vernickelten Variante zu gefallen !

    Anbei ein interessanter Einblick in die Produktion dieses Kühlers in Form eines Videos:

    YouTube - Making of aquagrafx GTX 480

    und ein Montageanleitungsvideo zu diesem Kühler:

    YouTube - aquagrafx GTX 480 Installation



    Materialien:

    Grundkörper Kupfer (vernickelt gegen Aufpreis)
    Deckel Edelstahl
    Anschlussterminal Delrin


    Lieferumfang:

    Kühler ohne Anschlüsse (Gewinde G1/4)
    Backplate aus Edelstahl zur Versteifung der Grafikkarte im Spannungswandlerbereich
    Montagematerial incl. Wärmeleitpad
    zwei Verschlussschrauben

    Preis: ca. 89 EUR für die normale Version und ca. 99 EUR für die vernickelte Ausführung








    EK Water Blocks EK-FC480 GTX - Nickel







    Kommen wir nun zu einem Wasserkühler vom slowenischen Hersteller EK Waterblocks. Dieser Kühler ist, wie man es von dieser Marke kennt, in ettlichen Versionen erhältlich. Es werden Varianten mit schwarzem POM und Plexideckel
    angeboten, sowie unterschiedliche Kühlerböden in Kupfer- und Nickeloptik. Eine Backplate befindet sich bei diesem Produkt nicht im Lieferumfang und kann für ca. 20 EUR in 2 Ausführungen separat erworben werden
    Zusätzlich sind auch für diesen Wasserkühler verschiedene Adapter zu haben, die es ermöglichen, mehrere Grafikkarten im SLI Verbund zu betreiben.
    Doch nun wieder zurück zum Kühler: Der Artikel kommt in einer schicken orange/schwarzen Retailverpackung mit englischer Anleitung zum Kunden. Zum Lieferumfang gehört das obligatorische Montagematerial, Wärmeleitpaste
    kommt bei diesem Kühler nur auf der GPU zum Einsatz, für die weiteren Bauteile hat man sich seitens EK für Wärmeleitpads entschieden, welche passend zugeschnitten werden müssen.
    Der mir vorliegende EK-FC480 GTX in der Nickelversion kann in Sachen Leistung und Verarbeitung überzeugen, die Montage gestaltet sich allerdings etwas knifflig, da die Abstandshalter bei diesem Kühler nicht
    direkt im Kühler verschraubt sind, sondern mittels etwas Wärmeleitpaste zur Montage quasi auf dem Kühler festgeklebt, also fixiert werden müssen ! Dies lässt sich besser lösen, wie andere Hersteller in diesem Test beweisen.
    Die Verschraubung in Höhe der Spannungswandler fällt ohne die optional erhältliche Backplate nicht optimal aus, dort muss man den Kühler behutsam montieren und kann selbigen nicht allzu fest montieren.
    Insgesamt ist der EK Kühler ein schönes Produkt, welcher nicht zuletzt aufgrund des Variantenreichtums punkten kann.




    Anbei ein kleines Videos, bei dem man den Kühler im Betrieb sehen kann:

    YouTube - EK Water Blocks EK-FC480 GTX - Nickel



    Lieferumfang:

    Kühler ohne Anschlüsse (Gewinde G1/4)
    Montagematerial
    Wärmeleitpads
    2 x Verschlussstopfen
    englischsprachige, bebilderte Montageanleitung

    Preis für die vernickelte Version: ca. 82 EUR
    Backplate gegen Aufpreis erhältlich
    Geändert von bundymania (03.11.2010 um 11:41 Uhr)

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  3. #2
    bundymania
    Gast

    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    XSPC Razor GTX480






    Von der in England ansässigen Firma XSPC wurde ebenfalls ein Kühler für die GTX 480 Grafikkarte ins Rennen geschickt ! Dieser äusserst flache Kühler hört auf den Namen XSPC Razor GTX480 und stellt
    den preisgünstigsten Vertreter dieses Tests dar ! Die Leistung ist gut, wenngleich nicht auf den ersten Plätzen wiederzufinden. Die Montage verlief problemlos und der Lieferumfang kann als komplett bezeichnet werden.
    Erfreulicherweise wird bei diesem Kühler auch die notwendige Wärmeleitpaste mitgeliefert, was bei etlichen anderen Wasserkühlern dieses Tests leider nicht der Fall ist.
    Auch hier setzt man bei der GPU auf Paste und die restlichen Elemente werden mit Wärmeleitpads versehen, welche bereits passend zugeschnitten sind.
    Praktischerweise befinden sich die Abstandshalter direkt im Kühler, sodass eine mitunter umständliche manuelle Positionierung nicht vonnöten ist.
    Das Kühlerdesign trifft wahrscheinlich nicht jeden Geschmack und eine Backplate befindet sich nicht im Lieferumfang, der Kühler lässt sich dennoch passgenau und mit ausreichend Anpressdruck verbauen.
    Der XSPC Kühler besteht aus Kupfer, gepaart mit einem Edelstahldeckel. Die Verarbeitung kann als gut bezeichnet werden. Auch dieser Kühler ist dank beidseitig vorhandener Gewinde SLI tauglich.
    Ein entsprechener Multilink Adapter wird allerdings nicht separat angeboten, sodass man auf herkömmliche Verbinder zurückgreifen muss.
    Aufgrund der sehr flachen Bauweise von nur 9mm sind bei diesem Kühler die Gewinde eingeschraubt und nicht direkt im Kühler selbst vorhanden.
    Je nach verwendeten Anschlüssen und deren Gewindelänge sind Distanzringe notwendig, welche sich im Lieferumfang befinden.
    An einer Seite befindet sich bei diesem Kühler eine Art Garantiesiegel, optisch etwas störend.



    Technische Details:

    Material: Kupferboden, vernickelter Deckel
    Anschluss: 1/4 Zoll
    CNC gefrästes Kupfer
    qualitativer Acetaldeckel
    Maße: 170 x 124 x 9mm ´
    SLI-fähig mit 4x G1/4" Gewinde

    Lieferumfang:

    1x XSPC Razor GTX480
    1x Wärmeleitpaste
    2x Verschlussschraube
    2x Distanzringe
    Wärmeleitpads
    Montagematerial

    Preis: ca. 75 EUR







    Koolance VID-NX480 (GTX 480)







    Koolance kann nunmehr auf ein mehr als 10- jähriges Bestehen im Wasserkühlungsbereich zurückblicken, in denen viele erfolgreiche Produkte veröffentlicht wurden.
    Auch für die beliebte NVidia GTX480 Grafikkarte hält man einen passenden Kühler bereit, der die Namensgebung VID-NX480 trägt.
    Robust, massiv, imposant - diese Worte kamen mir beim Auspacken in den Sinn. Der Kühler wird mit umfangreichem Montagematerial (Wärmeleitpaste ist inbegriffen)
    in einer schicken schwarzen Retailverpackung ausgeliefert. Der Kühlerboden besteht aus schwarz vernickeltem Kupfer, dazwischen befindet sich ein Plexielement,
    welches durch 2 beiliegende blaue 3mm Leds effektvoll beleuchtet werden kann. Praktisch: der Anschlußstecker findet auf dem 4 pol. Lüfteranschluss der Grafikkarte seinen Platz,
    ein langes Kabel quer durch das Gehäuse ist somit nicht notwendig. Optional sind bei Koolance gegen Aufpreis Led Module in anderen Farben erhältlich.
    Der schicke Kühler findet seinen Abschluss durch einen mit Firmenlogo versehenen Edelstahldeckel, welcher in einem kleineren Bereich Einblick in den darunter liegenden Plexibereich gewährt !
    Durch die weit auseinanderliegenden Anschlussgewinde sind erfreulicherweise jegliche Anschlüsse mit G 1/4" Gewinde mit diesem Wasserkühler verwendbar,
    allerdings benötigt man bei einigen Anschlüssen Distanzringe, damit diese nicht zu weit in den Kühler hinein ragen und evtl. den Durchfluss behindern.
    Natürlich ist auch dieser Kühler Multi-GPU kompatibel, entsprechende Adapter von Koolance- oder Fremdherstellern können hierfür verwendet werden.
    Positiv lässt sich erwähnen, das 2 gross dimensionierte Wärmeleitpads mitgeliefert werden, welcher sich der Anwender passend zurecht schneiden muss.
    Auch für eine erneute Montage ist aufgrund der grosszügig dimensionierten Menge noch genug Material vorhanden ! Wie jeden Kühler,
    habe ich auch dieses Modell nach dem Testeinsatz aufgeschraubt und dabei ist mir aufgefallen, das man es im Hause Koolance in Sachen Montagefett (O-Ring) etwas zu gut
    gemeint hat. Es waren deutliche Reste von diesem Fett zu sehen, welches sich teilweise bereits im Kühlkreislauf ausgewaschen bzw. verteilt hatte !
    Ich habe diesen Makel bereits bei Koolance moniert und es hiess, das bei allen neueren Kühler ab Herstellungsdatum Ende Juli 2010 weniger Fett zum Einsatz kommt,
    sodaß dieses Problem nicht mehr auftreten sollte. Insgesamt kann der Kühler dennoch überzeugen, die Kühlleistung ist sehr gut und die Verarbeitung befindet sich ebenfalls auf sehr hohem Niveau.
    Einzig der vergleichsweise in Europa recht hohe Preis und das erwähnte Fett trüben den positiven Gesamteindruck ein wenig.

    Installationsvideo:

    YouTube - Koolance Nvidia GTX480 Waterblock: Part 5, ... & Finish


    Technische Details:

    Material: vernickeltes Kupfer, eingelassene Plexiplatte
    Gewindegröße: 1/4"
    Abmessungen (LxBxH): 15.9cm x 14.6cm x 1.6cm
    Gewicht: 680g

    Lieferumfang:

    Koolance VID-NX480 (GTX 480) Komplettkühler
    Wärmeleitpads
    Wärmeleitpaste
    Montagematerial

    Preis: ca. 120 EUR








    Bitspower VG-NGTX480







    Nun möchte ich euch den Wasserkühler aus dem Hause Bitspower näher vorstellen, welcher die Bezeichnung VG-NGTX480 trägt und in 6 Versionen zu haben ist.
    Der Variantenreichtum ist begrüßenswert, allerdings unterscheiden sich die Kühler lediglich in unterschiedlichen Deckelplatten und farblich differenten Leds zur
    Beleuchtung des Mittelteils. Dieses besteht aus Acryl, wobei die Bodenplatte im wahrsten Sinne des Wortes im glänzenden schwarz vernickeltem Kupfer daher kommt.
    Der Kühler ist sehr massiv und macht qualitativ einen guten Eindruck. Der Lieferumfang kann als komplett bezeichnet werden. Alles, was zur Montage und dem Betrieb
    dieses Wasserkühlers notwendig ist, findet sich in der schwarzen Retailverpackung wieder, so auch eine hochwertige Wärmeleistpaste.
    Sogar ein Ersatz O-Ring wird mitgeliefert und 2 drehbare Adapter, welche in den 2 G 1/4" Gewinden ihren Platz finden.
    Im Gegensatz zu den anderen Kühlern dieses Tests, befinden sich die Anschlussgewinde an der Frontpartie des Bitspower Kühlers, sodass diese Adapter in kleineren
    Gehäusen besonders sinnvoll sind, um eine Kollision mit der Seitenwand zu vermeiden. Die Montage gestaltet sich durch Abstandsbolzen, welche in den Wasserkühler
    eingeschraubt und mittels kleiner Rändelschrauben auf der Oberseite der Grafikkarte fixiert werden ziemlich einfach und verläuft angenehm schnell.
    Das bereits erwähnte Mittelteil lässt sich effektvoll durch Leds beleuchten, je nach Geschmack lässt sich der Kunststoffdeckel demontieren, wodurch freie Sicht gewährt wird.
    Für diesen Test lag mir die Version mit schwarzer Abdeckplatte vor, welche im grossen Bild ersichtlich ist.
    Passgenau mit genügend Anpressdruck liegt der Bitspower Kühler auf der Grafikkarte auf, sodaß hier kein Grund zur Kritik vorliegt, allerdings trübt der Preis und der
    erreichte Temperaturwert leider das ansonsten positive Gesamtbild. In Deutschland ist dieses Produkt meines Wissens nicht erhältlich, in den Niederlanden wird
    man bei Highflow.nl fündig, wo dieses Modell für den stolzen Preis von ca. 150 EUR angeboten wird - nur der Innovatek Kühler ist teurer.
    Natürlich ist die erreichte GPU Temperatur im Vergleich zum original Luftkühler der GTX480 Grafikkarte auch mit diesem Wasserkühler mehr als 30° besser, jedoch
    muss sich dieser Vertreter am Ende mit den hinteren Plätzen begnügen, da das Kühlerdesign im Vergleich zu manch anderem Modell dieses Vergleichstests etwas betagt wirkt.
    Das filigranere Microfin Design sucht man hier vergebens. Auf eine Backplate wird übrigens gänzlich verzichtet, ebenso auf extra Schrauben im Bereich der Spannungswandler.




    Technische Details:


    •Maße ( LxBxH ) : 180x108x20 MM
    •Gewinde : 2x G1/4"

    Lieferumfang:

    •Arctic Silver Matrix 2.5G Wärmeleitpaste
    •Ersatz O-Ring
    •2x BP-BS90R Black Sparkle Adapter
    Preis: ca. 150 EUR (erhältlich u.a. bei HighFlow Computer Cooling Shop - Uw shop voor PC waterkoeling, luchtkoeling, modding, behuizingen en gaming!)

  4. #3
    bundymania
    Gast

    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Danger Den DD-GTX480 Black Chrome Top and Nickel Base





    Die amerikanische Firma Danger Den gehört zu den etablierten Herstellern von Wasserkühlungsprodukten und schicken Acryl Gehäusen und ist seit
    vielen Jahren am Markt präsent. Auch für die Nvidia GTX480 hält man passende Wasserkühler bereits, wovon ein Modell den Weg in diesen Vergleichstest gefunden hat.
    Der Kühler wird in mehreren Varianten angeboten, die sich in verschiedenen Oberflächenbeschichtungen und dahingehend auch im Preis unterscheiden.
    So gibt es beispielsweise eine Vollkupferversion und eine andere, bei dem der Deckel vernickelt daherkommt.
    Für den Test stand mir die komplett vernickelte Version zur Verfügung, zur optischen Aufwertung habe ich mir zudem einen schwarz verchromten Deckel kommen lassen.
    Der Kühler ist mit über 1.1kg recht schwer und macht einen soliden Eindruck. Die Passgenauigkeit ist gut und dank einer gut verständlichen Montageanleitung (in englisch) ist die
    Installation relativ einfach zu bewerkstelligen. Zudem kann man bei Unklarheiten auf das von Danger Den bei Youtube bereitgestellte Installationsvideo zurückgreifen.
    Auch bei diesem Kühler geht man den Weg von Wärmeleitpads, die bis auf die GPU auf alle nach Anleitung zu kühlenden Elemente aufgebracht werden.
    Für die GPU liegt erfreulicherweise auch hier eine Tube Wärmeleitpaste in der weissen Pappschachtel. 2 Tüllenanschlüsse lassen sich über das Shopsystem des Herstellers auswählen.
    Der Kühlerboden besteht aus Kupfer, welcher je nach Variante auch vernickelt daher kommt und ist im Inneren entsprechend mit Kühlkanälen versehen, was man anhand des oben
    ersichtlichen Bildes begutachten kann. Im Bereich der GPU ist der Lamellenabstand der Kühlstruktur relativ weitläufig ausgefallen, was allgemein auch auf andere Bereiche der
    Kühlkanäle zutrifft, wodurch ersichtlich ist, wie der vergleichsweise niedrige Durchflusswiderstand bei diesem Kühler zustande kommt.
    Im Bereich der GPU hätte man durch eine Microfinstruktur sicher noch das eine, oder andere Grad zu den Mitbewerbern gut machen können.
    Eine Backplate wird für den Danger Den Kühler nicht angeboten.



    Zu diesem Kühler ist ein Installationsvideo verfügbar:

    GTX480 Videos | Videos







    Innovatek Cool-Matic GTX 480







    Vergleichsweise lange hat es gedauert, bis der im beschaulichen Bayern beheimatete Hersteller Innovatek einen passenden Fullcover Kühler für die beliebte GTX 480 Grafikkarte veröffentlichte.
    Dies war vor kurzer Zeit nun entgegen Erwarten doch der Fall und so möchte ich euch diesen Kühler in diesem Testbericht natürlich nicht vorenthalten, denn viele Fans haben sicher auf diesen
    mit 200 EUR vergleichsweise teuren Kühler schon länger gewartet. Innovatek typisch, ist das Produkt tadellos verarbeitet und besitzt eine aufwendige Kühlstruktur. Der Kühler selbst besteht komplett
    aus Metall. Im Bereich der GPU setzt man auf eine vernickelte Kupferbodenplatte mit zugehörigem Düsenstrukturelement, welches auf die Bodenplatte geschraubt ist und für eine gute GPU Temperatur sorgen soll.
    Aufgrund der ausgeklügelten Kühlstruktur ist bei diesem Kühlermodell auf die richtige Wahl des Ein- und Auslasses laut Anleitung zu achten, die übrigens in 3 Sprachen verfasst ist.
    Der Cool-Matic GTX 480 wird in einer weissen Retailverpackung ausgeliefert, indem sich der Kühler selbst, das notwendige Montagematerial und eine recht knapp ausgefallene bebilderte Anleitung
    befindet. Anhand des beiliegenden Tütchens mit Wärmeleitpaste kann bzw. muss man davon ausgehen, das diese auf sämtliche zu kühlenden Bauteile aufgetragen werden soll, denn in der
    Montageanleitung wird darauf leider nicht eingegangen. Der Kühler ist aufgrund seiner Länge relativ schwer, sitzt tadellos auf der Grafikkarte ohne diese zu verziehen, wodurch eine
    Backplate nicht notwendig wird, da auch im Bereich der Spannungswandler der notwendige Anpressdruck gewährleistet ist.
    Im Lieferumfang befinden sich neben dem obligatorischen Montagematerial nebst Anleitung ferner 2 Schraubanschlüsse, welche für 10/8er Schlauch ausgelegt sind.
    Der Cool-Matic GTX 480 Kühler ist dank beidseitig mit G 1/4" Gewinden versehenen Anschlussterminal SLI fähig, jedoch sollte man bei größeren Anschlüssen direkt Adapter bereithalten, denn diese
    sind leider von Haus aus nicht kompatibel mit diesem Produkt.



    Lieferumfang:

    •Cool-Matic GTX 480
    •Alle zur Kühlermontage benötigten Schrauben usw.
    •Wärmeleitpaste
    •DUAL SLI Anschlussblock (drehbar - beidseitig verwendbar)
    •Verschraubungen 8x1 (Für Schlauch 8/10 mm)
    •Retailverpackung
    •Montage-Anleitung / Deutsch - Englisch




    Swiftech MCW80 GTX480







    Als Exot in diesem Vergleichstest kann man den Kühler aus dem Hause Swiftech durchaus betiteln. So setzt man beim renommierten US Hersteller nämlich auf eine Passivkühlung der Bauteile. Lediglich
    auf der GPU findet ein Wasserkühler seinen Platz, welcher auch separat erhältlich ist und in Kombination mit anderen Kühlelementen auch auf andere Grafikkarten passt. Mehr dazu im Onlineshop des
    Herstellers. Preislich liegt das Produkt bei knapp 100 Dollar und ist meines Wissens in Deutschland momentan nicht käuflich zu erwerben. Der Kühler wird in einer weissen Retailverpackung ausgeliefert,
    mit allem, was zur Montage notwendig ist, also auch der Wärmeleitpaste. Die Wärmeleitpads sind erfreulicherweise bereits passend zugeschnitten und befinden sich direkt auf dem Passivelement, sodass
    man lediglich die Schutzfolie entfernen muss. Die Anleitung ist in englisch, französisch und spanisch ausgeführt. Zum Lieferumfang gehören ferner 2 Tüllenanschlüsse und Schlauchschellen.
    Optional besteht übrigens die Möglichkeit einen 80mm Lüfter im hinteren Bereich des Passivkühler zu installieren, und somit die Spannungswandler auf niedrigere Temperaturen zu bringen.
    Dies empfiehlt sich besonders, wenn der Anwender vorhat, die Grafikkarte zu übertakten, wenngleich diese Bauteile max. 100° vertragen können. Bereits im nicht übertakteten Betrieb
    wurde das Passivkühlerelement ziemlich warm. Die Bodenplatte des GPU Kühlers basiert auf dem erfolgreichen Apogee XT CPU Kühlers, sodaß nicht verwunderlich ist, das sich hier eine sehr gute
    Temperatur erzielen lässt und den Kühler an die Spitze des Testfeldes katapultiert. Aufgrund der sehr filigranen Struktur der Bodenplatte muss man hier natürlich deutliche Einbußen beim Durchfluss
    in Kauf nehmen. Allgemein lässt sich feststellen, das die Verarbeitung des Kühlers als gut bezeichnet werden kann. Größere Schraubanschlüsse im Format 16/10mm (5/8") lassen sich übrigens
    problemlos mit diesem Kühlermodell verwenden !






    Testergebnisse:




    Differenz GPU- zur Wassertemperatur, ein niedriger Wert ist besser









    ein höherer Wert ist besser






    ein niedriger Wert ist hier logischerweise besser










    Fazit:

    Für jeden Geschmack und Geldbeutel lässt sich das passende Kühlermodell in diesem großen Testvergleich finden. Auf den ersten Plätzen gab es eigentlich keine Überraschungen und die
    Temperaturunterschiede sind recht gering. Jeder Kühler dieses Tests kühlt die GTX480 deutlich besser, als es der original Luftkühler vermag.
    Man sollte jedes Produkt als Gesamtes betrachten und die Kaufentscheidung nicht unbedingt von den erzielten Werten abhängig machen.
    Allemal interessant ist das Konzept des Swiftech Kühlers, wenngleich es natürlich nicht auf ganzer Linie auf Zustimmung treffen wird, was man auch von dem einen- oder anderen
    Design der Kühler, dem Preis, oder der Materialwahl behaupten kann. Erfreulich ist, das der Anwender unter vielen Herstellern, den für sich optimalen Kühler auswählen kann
    und nicht nur auf 2 oder 3 Modelle angewiesen ist, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war.
    Persönlich wünsche ich mir im Sinne der User, das man weiterhin darauf achtet, das sich die Produkte möglichst leicht montieren lassen, die Bedienungsanleitungen verständlich
    und bebildert ausgeführt sind und man auf komplettes Montagematerial achtet, dazu gehört für mich auch Wärmeleitpaste und nicht zu knapp bemessene Wärmeleitpads.




    Danksagung:

    Für den Support und die Bereitstellung von Testsamples und weiteren Teilen bedanke ich mich bei: Aquatuning - Der Wasserkhlung Vollsortimenter , Aqua Computer , EVGA , www.Watercool.de , www.mips-computer.de , www.xspc.biz , www.ekwaterblocks.com , www.laing.de , Bitspower , Koolance, Danger Den , HighFlow NL , Swiftech
    Geändert von bundymania (02.11.2010 um 22:47 Uhr)

  5. #4
    Commander
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    WOW, da steckt mal Arbeit drin!
    Ich hab zwar keine GTX480, aber dein Test ist trotzdem super! Klasse, dass du dir so viel Mühe gegeben hast.

    „Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)


  6. #5
    Ensign
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Mein lieber Mann, das nenne ich mal einen ordentlichen Test. Aber was anderes sind wir ja von dir nicht gewohnt
    Der Swiftech Kühler überrascht schon etwas, aber gute Leistung muss nicht immer mehr kosten.

    Ich kann nur sagen: Bitte weiter machen!

  7. #6
    Commander
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Erstmal, Super Test, hat dich bestimmt einige Tage gekostet.

    Einstellung: 1.280 x 1.024, 8x MSAA
    Kannst du bitte einen der Wasserkühler nochmal in deiner höchstmöglichen Auflösung testen? Ich würde gerne wissen, ob es da irgendwelche Unterschiede außerhalb der Messtoleranz gibt.
    Geändert von Quackmoor (02.11.2010 um 19:27 Uhr)
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  8. #7
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Super Test, ein ganz dickes Lob an dich! Super Bilder, übersichtliche Testergebnisse! Super!
    q9650 @3,6Ghz@1,225V, Gigabyte GA-X48-DQ6, 8 GB G.Skill 1066Mhz 5-5-5-15, 7970 Vapor X, G.Skill Falcon 128 GB, 2x 1,5 TB Samsung HD154UI intern 4x1 TB Samsung HD103UJ intern, X-Fi Music

  9. #8
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    yeah, sehr nice!
    bin ja aber immernoch auf der suche nach irgendwas, das auf meine 2 gtx 460 von gainward passt.
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  10. #9
    bundymania
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Danke Leute ! Weitere Tests von mir werden natürlich folgen !

    @Quackmoor: Einige Monate und viele Nachtschichten ! Es gab durch Release Verschiebungen und HW Defekte immer mal wieder Tage, wo ich nem "Nervenzusammenruch" nahe war Ich habe die Teststation bereits für einen anderen Test umgebaut, kann ich vielleicht später mal machen mit der höheren Auflösung.

  11. #10
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Super Test. Wie viel Arbeitszeit hast du den da reingehängt?

    Aber mich wundert dass bei allen Gtx 480 Test so unterschiedliche GPu-Wassertemperaturen rauskommen.

    Wenn man den Test mit dem von PCGH vergleicht, dann sind das Delta-Temp Unterschiede von ca 7 Grad. (Koolance kühler)

  12. #11
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Ja fett! Vielen lieben Dank für diesen ausführlichen Test. Die üblichen Verdächtigen sind ja mal wieder mit vorne dabei

  13. #12
    bundymania
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    @micci: schwer zu sagen, wie viele Stunden Arbeit in dem Test stecken, ich habe ja allein jeden Kühler 3x neu montiert, dann die jeweilige Testperiode, also da geht schon was drauf. Nebenbei habe ich beim Umbau eine GTX480 geschrottet, die ich selber gekauft hatte und bin dann mit viel Glück und über 5 Ecken an die EVGA Karte gekommen.

    Das es versch. Ergebnisse gibt, ist ja normal und immer so, wenn du dir z.B. mehrere andere Tests anguckst, kommen fast jedes Mal andere Rangfolgen raus - wie auch bei CPU Kühlertests, oder bei Radis

  14. #13
    Commander
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Bei Durchfluss und Preis fehlt noch die Bildunterschrift: mehr/weniger ist besser.
    Wie lange hast du Furmark laufen lassen?
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  15. #14
    bundymania
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    ok danke, werde ich noch einfügen

  16. #15
    Lt. Junior Grade
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Habe am Wochende erstmals den EKWB verbaut.
    Sonst hätte ich wohl den aquagrafix genommen, der rein optisch in meinen Augen wohl die zuverlässigste Montage verspricht.

    Auf Grund der guten Durchflusswerte entschied ich mich für den EKWB inklusive Backplate.
    Die Montage des Kühlers ist an sich problemlos, wenn man sich etwas Zeit nimmt.
    Allerdings ist die Fixierung durch die zwei Schrauben an der Aussparung des PCB, vorsichtig ausgedrückt, suboptimal.
    Professionell wären zwei spezielle in der Höhe asymmetrische Abstandshalter, die im Bereich der Aussparung dessen fehlende stabilisierende Auflage auf der Außenseite ersetzen.

    Zur Backplate muss ich allerdings sagen, dass die amateurhaft konstruiert ist.
    Der geringe Abstand zum PCB erfordert genaueste Begutachtung auf Kontakt zu Bauteilen durch Verwindung des PCB und vorsichtige Montage.

    Es gibt nun die Ausrede, dass die zum Entwurf verwendete Karte ein PCB hatte, dass nicht in Serie ging.
    Als Abhilfe wurden hauchdünne Unterlegscheiben beigefügt, die aber viel zu dünn sind(weil sonst wohl längere Schrauben beigelegt werden müssten).
    Die Krönung ist, dass die Backplate selbst damit statt auf den Abstandshaltern auf den Schraubenköpfen des Kühler rund um den Chip aufliegt.
    Eine Verwindung des PCB ist so unumgänglich.
    Also wirklich amateurhaft. Die Backplate sollte verschrottet werden und durch eine neue Serie mit ca. 1mm höheren Abstandshaltern und entsprechend langen Schrauben ersetzt werden.
    Dazu die angesprochenen optimierten Abstandshalter des Kühlers.

    Dann wäre dieser Kühler uneingeschränkt empfehlenswert.

    P.S.
    Im Fazit noch das letzte Wort ändern.
    Guter Test.
    Respekt für die Mühe.
    Geändert von uwei (02.11.2010 um 20:13 Uhr)
    P5B Del. - E8500 3,8GHz - 8GB - GTX480 - X-Fi Gamer - Teufel CEM PE - Dell 2709W 27" - Wakü(Board/CPU/Graka) - W7 Pro 64bit

  17. #16
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    [Review] AW: 9x Nvidia GTX 480 Wasserkühler im Testcheck !

    Super test

  18. #17

  19. #18
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    @bundymania
    Bei der Rangliste verstehe ich es wenn es unterschiede gibt, schließlich geht es um 1/10 Grad. Auch beim Durchfluss und bei der Wassertemp verstehe ich es.

    Aber einen GPU-Wasser Temp Delta Wert Unterschied von 7 Grad verstehe ich nicht. Es macht schon einen Enormen Unterschied ob der Delta Wert 21 Grad oder 14 Grad beträgt.

  20. #19
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    Holla die Waldfee,
    da hast Du aber wieder nen super Test abgeliefert.
    &
    Interessant, das die Spitzenmodelle sich im erreichten Delta nur hinter der Komastelle unterscheiden.
    Danke!
    System 1: Gigabyte X58A-UD7; i7 980X@stock; 2*GTX680; 12GB DDR3-1600 CL9; 500GB SSD; 1 TB WD; AC&LE Kühler, Laing DDC-1T, Aquero, CM 690 II Adv. ; Mora 3 (4*180), 2 Samsung 24"; System 2: Gigabyte Z77X-UD5H; i5 3570K@4,5 GHz; Nvidia Titan, 16GB DDR3-1600 CL9; 256GB SSD, AC Kühler, DDT-1Plus, AS Filter @DFM, Aquero 5.0 LT, CM Scout 2, / Mora 3 (9*140) Samsung 23"; System 3: Gigabyte Z77-D3H; i3 3230, 8 GB DDR3-1600, luftgekühlt; System 4: 17" Dell Notebook mit HD Auflösung (120Hz, 3D)

  21. #20
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    moins Leute, erst mal ein dickes Lob an bundymania wirklich schöner Test.

    An dieser Stelle hätte ich dann aber eine Frage:

    Was bringen diese Backplates?

    Da ich im moment einen Kühler für meine 5870 Vapor-X suche, würde ich gerne wissen ob diese BackPlates ein "nice-to-have" oder ein "need-to-have" sind. Wegen 1-2 Grad würde ich jetzt nicht den Hampelmann machen.

    greez

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