News Amazon Prime Video: LGs Smart-TVs schalten Bild­bearbeitung automatisch aus

Floha schrieb:
Mir gefallen die knalligen, hellen Farben von "Lebhaft" einfach um Welten besser. Nach diversen Einstellungs Checks in Foren geht das allerdings wohl nur mir so: Die perfekt gemessenen ausgemessenen Werte wo alle überzeugen sind einfach nix für mich ^^


Natürlich geht das nur dir so, die Farben eines Filmes sind doch oft ein bewusstes Stilmittel. Die Dark-Knight-Trilogie wäre mit knalligen Farben ein einziger Unfall, genau wie Klassiker mit einer ganz bestimmten Stimmung wie Der Dialog oder Vier im roten Kreis nur mit unterkühlten Farben funktionieren. Umgekehrt würde so ein Bild nicht bei Guardians of the Galaxy oder so funktionieren...
Und ein Collateral z.B. funktioniert bei mir auch durch den körnigen, kalten Look richtig gut, das passt zur Story.

Ich sehe das wie viele andere auch: die Technik ist eine bewusste Entscheidung, die im Idealfall zum Gesamtpaket des Films beiträgt. Gibt natürlich genug Filme, bei denen sie egal ist, und genug, bei denen sie das einzige Verkaufsargument ist (man denke an Avatar), und vor allem letzteres ist immer ein Ärgernis, aber ich finde, ein guter Filmemacher sollte immer auch die Technik zumindest im Auge haben. Selbst bei kleinen, technisch ansonsten unscheinbaren Filmen kann das ein Mehrwert sein, wenn man z.B. den Ton gut einsetzt. Da selbst reinzupfuschen, bzw. noch schlimmer, das ganze aus der Hand zu geben und einen verdammten Fernseher reinpfuschen zu lassen, würde mir im Leben nicht einfallen...

Genau wie bei Kopfhörern, die mMn immer neutral sein sollten, um Musik so hören zu können, wie sie gedacht ist. Wenn alles im Bassbrei untergeht bzw. jeder Film gleich aussieht, weil der Fernseher hinterher ein "Einheitsbild" drüberbügelt ist das doch nichts...

Mein guter alter Plasma ist seit immer so neutral eingestellt, wie es mir mit meinen Mitteln möglich ist, und Signale werden möglichst unverfälscht wiedergegeben. Würde auch nichts anderes wollen.
 
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Wieder mal ist Kopfschütteln angesagt, wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese :confused_alt:

Warum immer andere missionieren wollen und vorschreiben, was angeblich "das Beste" ist?
Weshalb sollte - egal ob beim Bild oder Ton - die absolut unbearbeitete Variante generell das Optimum sein? Ist die Idealeinstellung nicht dann erreicht, wenn es dem Betrachter/Zuhörer am besten gefällt?

Ja, ich habe bei mir sowohl am TV (Samsung UE65JS8590) als auch am Monitor (LG48CX8LC) jeweils alle Bildverbesserer deaktiviert, weil es mir so am besten gefällt. Aber renne ich jetzt durch die Gegend und muss jedem, der Zwischenbildberechnung super findet sagen, dass jetzt der Kinoeffekt flöten geht? Wenn es ihn nicht stört, warum sollte es also mich stören?
Als ich damals mein TV Gerät neu gekauft hatte, habe ich auch Tage damit zugebracht, nach den optimalen Settings zu suchen. Beispiel Farbtemperatur. Die muss laut "Experten" unbedingt auf "Warm1" oder "Warm2" stehen. Sorry, ich habe es ein paar Tage getestet und dann wieder auf "Standard" gesetzt. Es muss ja schließlich mir (und meine Frau natürlich ;)) gefallen und nicht den Testern irgendwelcher Fachzeitschriften.

Es ist doch gut, dass uns die Technik die Möglichkeit bietet, solche Einstellungen nach unseren Vorlieben zu verändern.

Das Gleiche gilt auch bei Kopfhörern. Warum sollte ein Kopfhörer dann für alle perfekt sein, wenn er "neutral" ist? Als Musikproduzent sehe ich das ja ein, aber für den Konsumenten gilt für mich das Gleiche wie bei den TV-Geräten: optimal ist das, was für den Hörer am besten klinget. Wenn es die klassische "Badewanne" ist, dann ist daran nichts auszusetzen. Wer einfach nur auf den klassischen "beats"-Bass-Sound steht, der muss sich nicht mit einem HD660 langweilen. Aber umgekehrt gilt das natürlich auch.

Der Markt bietet nicht umsonst solch eine unglaubliche Fülle an Modellen. So sollte für jeden etwas dabei sein.
 
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sirwuffi schrieb:
ich frag mich immer, findet ihr das Bild im Kino auch so schlecht und wünscht euch dort eine Zwischenbildberechnung ?
Kino hat doch das beschissenste Bild was es gibt. Verrauscht, Dank beschissenet min Auflösung für die Größe, da war jedes analog kino besser als derdigitale Müll heute, kontrast ist beschissen und ja es ruckelt.
Ton ist beschissen. Von einem Center speaker hört man gar nichts, Höhen alle abgeschnitten, alles viel zu leise, man hat ja oft Angst schon zu atmen und dann was zu verpassen. Surround Effekte oder wenigstens vernünftiges stereo ... Dürfte ich zuletzt bei Terminator 1 oder Jurassic Park 1 gehört haben. Dafür dreht man dann bei Explosionen den Ton so laut das es einem in den Ohren weh tut, von Bass im Bauch ist da aber auch nichts zu spüren. Kino ist technisch für den Arsch in allen Bereichen!
 
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Hucken schrieb:
Gerade bei OLED sieht das Bild ohne Bearbeitung wie eine ruckelorgie aus. Ich kann ohne dieses post processing gar nicht mehr. Ja es sieht anfangs im Vergleich wie seifenoper aus, aber man gewöhnt sich schnell an das flüssigere Bild.
Seifenoper-Effekt: So sieht es auch nur aus, weil man das Ruckeln bzw. die geringe Bildwiederholrate gewohnt ist. Flüssiger ist näher an der Realität und sieht einfach besser aus, wenn man sich erst einmal umgewöhnt hat.

Ich würde auch nicht auf Motion Flow etc. verzichten wollen.
 
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Das beste Bild ist doch das was ihr selbst am besten findet :)
 
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Hucken schrieb:
...aber man gewöhnt sich schnell an das flüssigere Bild.
...und dann schaut man sich den Western "Spiel mir das Lied vom Tod" an und könnte entweder nur noch Lachen oder nur noch kotzen... an den Dreck (600Hz Seifenschlierenbild) werd ich mich nie anpassen/gewöhnen :p
 
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Filmmaker-Modus ist doch nichts neues. Ob jetzt der LG das automatisch erkennt, ist vielleicht eher behinderlich. Bei meinem älteren Samsung GQ75Q90T kann ich das manuell einstellen, per Direktwahl mehrere verschiedene Modi. Und ruckeln kennt der Samsung weder mit Filmmaker oder mit diversen Bildverbesserungen nicht, wie es hier jemand erwähnt hat.
 
bigfudge13 schrieb:
Auf das warte ich auch schon lange. Letztens im Kino hat James Bond hat wieder übel geruckelt. Den 2. Hobbit Teil hab ich 2014 zum Vergleich 1x in normalem Imax und 1x in Dolby 48 HFR geschaut, letzteres war eine Offenbarung. Aber seitdem ist da gefühlt nichts mehr passiert.
Ich finde gerade dieses Beispiel als, für mich, massiv abschreckend. Ich geh häufig und sehr gerne ins Kino. Ich denke ich würde es mir allerdings abgewöhnen wenn alle Filme mit HFR produziert werden würden. Ich hab mich einfach 2 1/2 Stunden massiv unwohl gefühlt - und das nicht nur deswegen das der Film kompletter Schrott war.

Aber ich bin überrascht das ich wohl mittlerweile zu einer Minderheit gehöre die keine Veränderung beim Thema 24fps haben will - zumindest wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese.
 
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t3chn0 schrieb:
Guten Morgen, sehr interessant.

Vielleicht kann mir jemand helfen oder erklären was da vor sich geht und was ich korrekt einstellen muss.

Ich habe zwei OLEDs. Einen C1 zum zocken und einen E9 fürs TV.

Ich gucke primär tatsächlich Sport mit dem TV. Wenn ich auf DAZN Fußball gucke, dann ruckelt der Fußball und die Spieler schon ordentlich. Das ist um Welten schlechter als bei meinen Eltern auf dem Sony LED mit 60Hz. Dort sieht alles natürlich und normal aus.

Wenn ich jetzt dieses True Motion oder wie das heißt aktiviere, ist das Geruckel weg, dafür hat der Ball nahezu immer einen Art Ghosting Effekt wenn er gepasst wird. Er wird einfach unscharf und zieht einen Trace hinter sich her.

Kann man das verhindern?
Schauen deine Eltern auch auf DAZN Fussball, hat der TV dieselbe Größe, selber Sitzabstand? DAZN Streams sehen nirgends wirklich gut aus.

Es geht nur das eine oder das andere, meist hat man aber einen Stufenregler und man kann die negativen Effekte mehr zum einen oder anderen verlagern

SheepShaver schrieb:
Man sollte sich das Bildmaterial so ansehen, wie vom Regisseur vorgesehen. Alles andere ist Rumgepfusche und sieht schrecklich aus.
Ich glaube der Regisseur findet die reduzierte Bitrate beim Streaming sicherlich auch nicht toll und Referenzmonitorequipment hat ja auch keiner zuhause, schon einen professionell kalibrierten TV in einem Heim vorzufinden ist Mangelware.
Würde so ein Regisseur sein Material mal auf einem 500€ TV anschauen, der aufgrund der Panelrefreshrate schon 24p nur durch 3:2 Pulldown darstellen kann,+ mangelnde HDR Fähigkeiten, etc..., wäre seine erster Gedanke, "Sieht irgendwie Scheiße aus"

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Viele TVs haben intern über die Algorithmen schon eine Motionkompensation integriert immer vorhanden und nicht abschaltbar ist. 24p sind 24 Bilder pro Sekunde und ohne Kompensation ist das bei einer Bewegung gegen die Kameraführung nie flüssig, dafür sind es zuwenig Bilder.

Viele stellen auch kein Ruckeln fest weil sie sich schon jahrelang daran gewöhnt haben, es nicht anders kennen und der Vergleich fehlt.
 
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Ich bin auch kein Fan von Post-Processing am Endgerät... Das übermäßige Ändern der Farbdarstellung (vA das totale Schwarz das natürlich eigentlich nicht vorkommt außer im Weltraum oder KOMPLETT abgedunkelten Räumen) is mir schon ein Graus aber wegen der künstlichen Framerate habe ich schon so manchen Filmeabend abbrechen müssen... da ist mir etwas Ruckeln bei einigen wenigen Kameraschwenks lieber als permanent deutlich sichtbare "überflüssige" Interpolation. Kann ich leider garnicht ab...
Mag toll sein für Fußball oder so, aber bei Filmen möge sich bitte das Panel an die Framerate des Contents anpassen... das muss reichen.

...und nein, ich möchte damit niemand anderem vorschreiben wie er/sie Filme schaut... wer gerne knallbunt mit 120Hz guckt möge das bitte tun... aber ohne mich... XD
 
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SheepShaver schrieb:
Man sollte sich das Bildmaterial so ansehen, wie vom Regisseur vorgesehen. Alles andere ist Rumgepfusche und sieht schrecklich aus.
Ich stimme dir vollkommen zu. Daher wird der Verkauf von Blu-rays und DVDs ab jetzt eingestellt. Streaming sowieso aufgrund der massiven Komprimierung. Nur noch UHD Blu-rays mit HDR und zwar nur HDR. Wer ein SDR-Gerät zuhause hat, hat leider Pech. Das hat der Regisseur so nun mal nicht vorgesehen. Außerdem mindestens eine 7.1 Anlage. Atmos-Filme bleiben einem damit aber trotzdem verwehrt.

Ich versteh zwar was du meinst, aber die meisten Fernseher weichen so sehr von dem ab, was als Referenzbild durchgehen würde, dass irgendwelche Post-Processing-Sachen schlicht persönlicher Geschmack sind. Selbst im Kino erlebt man schließlich nicht überall das gleiche in Sachen Bild und Ton.

Abgesehen davon sind beispielsweise 24 Bilder pro Sekunde nicht mehr als Gewohnheit. Nichts daran ist objektiv besser als beispielsweise 48 FPS. Daher kann man aus meiner Sicht auch nicht sagen, dass das generell schrecklich aussieht.
 
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onetwoxx schrieb:
Referenzmonitorniveau hat bloß kaum jemand zuhause, schon einen professionell kalibrierten TV in einem Heim vorzufinden ist Mangelware.
Würde so ein Regisseur sein Material mal auf einem 500€ TV anschauen, der aufgrund der Panelrefreshrate schon 24p nur durch 3:2 Pulldown darstellen kann,+ mangelnde HDR Fähigkeiten, etc..., wäre seine erster Gedanke, "Sieht irgendwie Scheiße aus"


Naja, aber es gibt schon für deutlich weniger als 500€ Fernseher, die Kinofilme adäquat wiedergeben können, wenn man weiß wie man kaufen muss. Mein 55er VT30 hat mich vor Jahren während der Ausbildung auch keine 300€ gekostet, gekauft im Topzustand vom Liebhaber, und der taugt schon ganz gut...

Ich würde mal sagen, dass die, denen die Bildqualität eines Fernsehers beim Kauf egal ist, auch nicht groß merken, wenn Filme nicht optimal wiedergegeben werden. Und daran sollen sich Regisseure auch nicht orientieren.

Natürlich wären ein Dune oder Tenet auch auf dem 32"er vom Baumarkt noch solide Filme, aber ich find's ganz gut, dass die großen Regisseure weiter hauptsächlich mit dem Kino im Hinterkopf Filme drehen. Tenet im IMAX war ein einmaliges Erlebnis, da nehme ich es in Kauf, dass Menschen, denen Filme egal sind, daheim vielleicht nicht das beste Ergebnis überhaupt haben.
Und auch Abseits der Blockbuster trifft das oft zu. Wenn ich z.B. die Landung in First Man nicht im Kino gesehen hätte... was für eine Szene!

Und wenn man mal Black Widow und Shang Chi vergleicht, also Filme im selben Genre und Franchise, mit derselben Zielgruppe, dann merkt man, dass Kino und darauf ausgelegte Filme weiter das Maß der Dinge bleiben werden. Wenn selbst Disney von ihren Plänen abrückt und seine Filme bis auf Weiteres erstmal wieder Kino-exklusiv bringt...
 
Wenn ich die Kommentare hier lese, würde ich echt Mal gerne das Bild von einem neuen Fernseher und meinem vergleichen wollen (Bj 2013)... Scheinen ja echt Welten dazwischen zu liegen. Ich persönlich habe bisher von diesen Funktionen bei meinen Eltern keinen Gebrauch gemacht (Sportmodus etc). Aktuell stört mich eigentlich nur, dass ich einen fireTV Stick benötige und er sich mittlerweile selbst abschaltet...
 
d0xs schrieb:
Und jetzt machen die wieder so ein Mist. Genau so blöd wie Graining und 24FPS bei Filmen.
Wir haben 2021 liebe Filmindustrie
Im Jahr 2021 gibts auch (jüngere) Leute die Retro cool finden, und glauben auch das Schallplattenknacksen wäre was kultiges aus den 80-90ern.
Deswegen gibts Player fürs Smartphone wo das als Effekt einstellen kannst oder es werden gleich Alben so abgemischt zum Kauf angeboten.
Dabei war genau das Knacksen NICHT kultig. Zumindest in meinem Umfeld nicht; da hat man Platten zum Teil sogar noch nass laufen lassen damit nen sauberen Klang hattest.
Ich steck mir doch nicht aus Jux und Tollerei ein Ortofonsystem für 100+€ auf den Abnehmerarm damits dann aus den Boxen knackst und knistert..... :freak:
 
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Trick 17: Einfach auf nem 15 Jahre altem Plasmafernseher angucken. Da ists auch ohne Bildbearbeitung :daumen:

kernel panic schrieb:
Wenn ich die Kommentare hier lese, würde ich echt Mal gerne das Bild von einem neuen Fernseher und meinem vergleichen wollen (Bj 2013)... Scheinen ja echt Welten dazwischen zu liegen.
Ehrlich gesagt bei Filmen nicht so. Klar unterschied schon da, hat mich aber nicht vom hocker gehauen. Bei Spielen schon mit 4k und HDR.
Kommt wie immer auch auf das Eingangssignal an, da das meistens 1080p ist halten sich die Unterschiede in Grenzen. Normales Fernsehen schließ ich mal aus dem Vergleich aus, dass sah 2013 beschissen aus und tuts auch noch heute, vom Inhalt mal ganz zu schweigen.
 
kernel panic schrieb:
würde ich echt Mal gerne das Bild von einem neuen Fernseher und meinem vergleichen wollen (Bj 2013)... Scheinen ja echt Welten dazwischen zu liegen.
Kommt meiner Erfahrung nach sehr auf das Bildmaterial und die Sehgewohnheiten an. Bei wirklich gutem 4K-HDR/Dolby Vision-Material dürfte der Unterschied deutlich sein.

Ob man das tatsächlich braucht, einem der Unterschied die Neuanschaffung/Investition wert ist, ist ganz individuell, aber nun wirklich kein Muss.

Wir haben unseren 2009er Samsung-LCD durch einen aktuellen 2021er Panasonic-OLED ersetzt. Der Samsung war damals auch nicht gerade günstig, für damalige Verhältnisse wirklich gut und hatte bis heute keine Macken. Der Panasonic war auch kein Schnäppchen, der Unterschied ist aber schon gravierend, so dass sich hinsichtlich Bildqualität und Sehspaß ein deutlicher Mehrwert ergibt.
 
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gustlegga schrieb:
Im Jahr 2021 gibts auch (jüngere) Leute die Retro cool finden, und glauben auch das Schallplattenknacksen wäre was kultiges aus den 80-90ern.


Das mag auf einen Teil zutreffen, aber sicher nicht auf alle. Es klingt je nach Album einfach besser, wenn die CD totkomprimiert ist (man vergleiche z.B. bei Death Magnetic CD und Vinyl), was bei Vinyl in dieser Form gar nicht möglich ist. Eine gut produzierte CD klingt natürlich besser, aber das gilt leider nicht immer. Und "knacksen" sollte bei vernünftigem Zustand der Platte auch nichts...

Um das mal mit Filmen zu vergleichen: das ist so, als würde ein heutiger Film neben der BR auch auf VHS erscheinen und die Bildqualität wäre auf BR so bekackt, dass man, um die beste Bildqualität zu bekommen, die VHS kaufen müsste. Das würde die VHS immer noch nicht besser machen, aber trotzdem zur "besten" Art, diesen Film zu konsumieren.

Und wie gesagt, das ist auch oft eine Designentscheidung, wenn man sich z.B. Collateral anguckt. Der sieht ja nicht so aus wie er aussieht, weil man das nicht besser hinbekäme, sondern weil Mann damit einen Effekt erzielen will. Womit das da natürlich wesentlich weniger stört und eher der Atmosphäre zugute kommt als in Kauf genommene (Death Magnetic) oder sogar bewusst so gewählte (die Alben von Baroness) schlechte Soundqualität bei Musik. Da bekommt man nach kürzester Zeit Kopfschmerzen...
 
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Rockhound schrieb:
Wenn bei schnellen Kamera-Schwenks das Bild künstlich scharf bleibt und die Bewegungsunschärfe verloren geht, wirkt es für mich unnatürlich.
Ich bin mir sicher, dass z.B. @Hucken hier das generelle Problem von ruckeln bei OLEDs meint und nicht das alt bekannte 24fps ruckeln nur bei Kameraschwenks etc. OLEDs sind für eine solche Bewegtbilddarstellung echt räudig und mit aller Wahrscheinlichkeit auch dein CX - LG war afair immerhin nie führend bei der Bewegtbilddarstellung. Mir fällt es aktuell bei meinem C9 immer öfter auf und stört mich leider auch immer mehr. Aber das ist wohl eine Sache der Wahrnehmung, letztens mit einem Kumpel 007: Spectre geschaut und meine Fresse war das teilweise am ruckeln, habe dann meinen Kumpel (mit dem ich immerhin schon seit ~13 Jahren regelmäßig Filme schaue) gefragt und er meinte nur "welches Ruckeln?", tja... Hätte damals wohl lieber einen Panasonic OLED kaufen sollen, die waren damals zumindest führend was eine flüssigere Darstellung bei OLEDs angeht, aber Panasonics hatten im Vergleich zu LG kein HDMI2.1/G-Sync etc. und waren auch noch wesentlich teurer...

just_fre@kin schrieb:
Haben die ganzen LG NON-Oled TVs eigentlich immer noch das Problem, dass schwarz nicht schwarz, sondern grau ist, weil der Kontrast und Local Dimming abartig mies sind? Bin froh von dem Laden weg zu sein.
Wie soll man das bei der Masse an Modellen beantworten? Bisschen sehr suggestiv gefragt... entsprechend eine verallgemeinerte Antwort: imo kannst du die LG LCDs schon in die Tonne treten, IPS ist für die Schwarzdarstellung im Vergleich zu VA einfach Müll. Keine Ahnung wie sich da aktuell MiniLED einbringt, die Preise wären mit aber zu nah an den OLED Modellen und IPS kommt für mich sowieso nicht in Frage.
 
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Bierliebhaber schrieb:
Und "knacksen" sollte bei vernünftigem Zustand der Platte auch nichts...
Jein. Zum Teil haben die Innensleeves eine dünne Kunststoffolie drinn, wo sich die Scheibe dann beim raus-und reinschieben statisch aufgeladen haben. Und je nach Abnehmersystem hats dann auch auf der pfleglichst behandelten Vinyl ein knistern gehabt.
Lies sich mit einer Samt oder Carbonbürste aber meist easy beseitigen.
carbon.jpg
 
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Ich hab an meinem 65C8 OLED auch alle Zwischenberechnungen seit jeher aus - allerdings ist der Bild Lag damit zu klein dass die Samsung Q950A Soundbar selbst bei angeschaltetem Audio Delay ein paar ms hinterher scheint (nur bei manchen Material dass der TV intern für DD+ und ARC umwandelt). Also Bild vor Ton, das kann ich nicht kompensieren. Dazu müsste ich wohl die Bildverbesserung anschalten ;)
 
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