Grosse Dateien übers Web verfügbar machen

Für Wireguard brauchst du eine öffentliche IP, DynDNS (gegebenenfalls) und ein Gerät, welches den Server spielt.

Keine Ahnung, ob dein Router eine Integration hat - schau mal nach, kann nicht nur die Fritz!Box.

Kontrolle liegt dann komplett bei dir. Die Configs gelten immer nur für einen bestehenden Tunnel, löscht du diesen, ist die Tür zu und die neue Config wird benötigt.
 
Nur einmal als Kopie.
Am Router kann ich Ports öffnen, daran solls nicht liegen.
 
MarkP schrieb:
Für irgendwelche Cloud-Speicher ala OneDrive oder Dropbox ist das viel zu gross
1 TB bekommst du doch überall, ob nun bei Microsoft, Google, Apple, Nextcloud... reicht das nicht? Von welchen Datenmengen reden wir denn?

MarkP schrieb:
ausserdem will ich das Zeug eigentlich gar nicht erst irgendwo raufladen, viel lieber wäre mir wenn ich meinem Kumpel direkten Zugriff auf einen Ordner auf meinem Rechner geben könnte.
Klassische FTP-Sache. Einfach nen lokalen (S)FTP-Server aufmachen, den Port entsprechend im Router freigeben, idealerweise nen dynamischen DNS dazupacken, damit dein Kumpel, sollte die Sache länger als 24h / bis zur ISP-Zwangstrennung dauern, auch danach noch darauf zugreifen kann, ohne auf deine neue IP zu warten und dann ab dafür. Du musst für die Dauer der Übertragung eben nur deine Infrastruktur am Netz halten, also den PC etc. anlassen.

Alternativ kannst du auch je nach Router (z.B. an ner FritzBox) eine externe Festplatte anklemmen und den FTP-Zugriff von dort aus ermöglichen, dann muss dein PC nicht die ganze Zeit laufen. Die DynDNS-Geschichte bleibt aber gleich.

MarkP schrieb:
ich habe eine 2,5gbit Anbindung die auch im Upload 300mbit schafft.
Bei der Upload-Geschwindigkeit wäre es auch kein Problem, nen Terabyte auf einen Webspace zu laden. Ein TB würde bei - sagen wir mal im Schnitt 250 Mbit Upload - ca. 9,3 Stunden dauern, wenn ich mich jetzt nicht grob verrechnet habe.
Ergänzung ()

cartridge_case schrieb:
Habt ihr in Italien echt noch Zwangstrennungen oder wieso bekommst du so oft eine neue IP?
Die haben wir in Deutschland ganz genauso. Static IPs sind teuer und das lassen sich die ISPs auch gerne bezahlen. Bei der Telekom bist du für ne Static IP (inkl. dem ganzen anderen Gewerbe-Gedöns) schnell mal 300 Euro im Monat los und das ist im Vergleich zu manch lokaler Konkurrenz (z.B. Colt) noch günstig.
 
cartridge_case schrieb:
Und woran genau scheitert es jetzt? Ich kann nicht folgen. Da aber auch immer wieder Fragen nicht beantwortet werden. :-/

Es scheitert überhaupt nicht, ich suche einfach nur die bequemste/einfachste Option das zu machen.
 
Zwangstrennung gibt es hier in Italien auch nicht, aber beim PC-Reboot gibt einem der Provider öfter mal eine neue IP.
Kann man allerdings umgehen indem man einen zweiten PC am selben Router hat und immer nur einen von beiden ausschaltet, dann hat man auch nahezu unbegrenzt immer dieselbe IP.
 
OT: Der Router hält doch die IP sonst wäre es kein Router sondern ein Switch. Oder ist das kein eigener Router sondern vom Provider gestellt?
 
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Habe ich weiter oben erwähnt, ist ein Router vom Provider.
 
cartridge_case schrieb:
Und die Zwangstrennung bei DSL war doch auch abgeschafft. Oder etwa nicht?!
Nein, nicht generell, bei O2-DSL beispielsweise gibt es sie weiterhin.
 
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cartridge_case schrieb:
Nö, ich habe hier am Kabelanschluss monatelang eine IP-Adresse. Und die Zwangstrennung bei DSL war doch auch abgeschafft. Oder etwa nicht?!
Die Telekom hat ebenfalls weiterhin ganz fröhlich frei ihre Zwangstrennung. Meist pünktlich alle 24h, ganz gerne aber auch mal 2x am Tag, manchmal aber auch erst nach 2 oder 3 Tagen... ist halt'n Sauhaufen ^^

Egal! @MarkP
Mach nen FTP auf!
 
Bei mir macht die Telekom keine Zwangstrennung. Wäre ja auch doof für TV und Telefon (nicht angeschlossen). Die IP hält hier mindestens 1 Monat, spätestens dann hat der Router bei mir ein Update wo er rebooten will.
 
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Ich kapiere hier was nicht, OK?

Was soll «der Andere» denn tun; rein technisch? Wie bei einer WIN-Freigabe im Explorer Dateien zu sich ziehen? Zwischen PC zu PC?

Wenn da VPN unbedingt gebraucht wird - dann ist das ein P2P-Tunnel der nichts damit zu tun hat wie der Transfer an sich gehandhabt wird.

Theoretisch - und von mir aus 7z und mit PW splitten, dann soll mithören wer will - würde VNC ja reichen wenn dein Host von seinem Client aus greifbar ist (Portfreigabe…) Nur: wie schnarchig wird da der Transfer?

Hochladen auf einen WebSpace, Runterladen durch den Mann in Down Under - das dürft allein wegen des Tempos geboten sein.
Jedes Protokoll das drin rumfuckelt breeeemst gewaltig. Ich selbst tue es ungern aber eben doch auf diese Weise.

CN8
 
cumulonimbus8 schrieb:
Wenn da VPN unbedingt gebraucht wird - dann ist das ein P2P-Tunnel der nichts damit zu tun hat wie der Transfer an sich gehandhabt wird.
Was?! Ja es ist quasi P2P, die heißen auch bei Wireguard Peers. Nein, das basiert auf Schlüsseltausch und ziemlich komplexer Verschlüsselung.

Vorteil von Wireguard ist neben der Sicherheit, die hohe Performance der Übertragung.

Bei dieser Verbindung lädt der andere Teilnehmer bei 300 Mbit Upload nahezu genauso schnell, wie der Upload zu einem Hoster dauert. Den Download der anderen Seite nicht gerechnet.
 
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