Leserartikel IDE<->SATA-Konverter aka 2in1 IDE/SATA-Adapter

Ob intern an SATA oder über USB ist für die Partitionierungsinformationen egal, außer es war ein RAID Controller (die erzeugen meiste einen Offset um am Anfang der Platten Verwaltungsinformationen des RAIDs ablegen zu können) oder der USB-SATA Bridgechip hat 4k Sektoren emuliert. Jetzt kannst Du es nicht mehr feststellen ob es diese 4k Emulation dort gab, aber wenn die Platte am dem USB-SATA Konverter hängt, dann schließe sie an, starte eine cmd.exe und führe folgenden Befehl genau so aus:

wmic diskdrive get BytesPerSector,Model

Bei mir kommt raus:
BytesPerSector Model
512 M4-CT512M4SSD2
512 ST1000LM024 HN-M101MBB
4096 ST3000DM 001-1CH166 USB Device
Meine 3TB Seagate ist auch in einem USB Gehäuse das 4k Sektoren emuliert (CnMemory Fertiglösung). Das wird gemacht damit Platten mit mehr als 2TB auch weiterhin mit MBR partitioniert und die ganze Kapazität mit einer Partition genutzt werden kann, denn Windows XP unterstützt ja normalerweise kein GPT! Solche Platten kann man dann nicht einfach intern einbauen ohne sie neu zu partitionieren und zu formatieren, wobei natürlich alle Daten weg sind, die lassen sich auch nicht retten, das wäre dann auch ohne den IDE-SATA Konverter direkt an einem SATA Port das Gleiche.
 
Danke, kannte ich gar nicht:

wmic diskdrive get BytesPerSector,Model
gibt bei mir folgendes aus (1. am IDE-Port 2. am Adapter):
512 SAMSUNG SP1604N
512 ST2000DM001-1CH164
512 WD My Book 1230 USB Device

Leider tuts die Seagate2T nun am SATA-USB-Konverter nicht mehr. Ich hatte sie erst da dran, dann am IDE-SATA-Konverter neu formatiert. Jetzt läuft sie dort, aber zeigt an USB nur eine unformatierte Partition. Genau umgekehrt wie vorher. :confused_alt:
Naja, nun isse ja erst mal drin. Hoffentlich geht sie dann später an Board-SATA im nächsten PC.

Die Übertragungsraten sahen bei mir so aus:
IDE -> SATA hin: 13,7 MB/s zurück: 11,1 MB/s
IDE -> USB-MyBook hin: 19,2 MB/s zurück: 16,0 MB/s
( IDE -> IDE 15,8 MB/s )

Gruß, K.
 
Hallo, ich habe mir kürzlich auch soeinen Adapter geholt anscheinend Qualitativ etwas höher verarbeitet aber das AHCI problem bleibt bestehen...

Conrad: http://www.conrad.de/ce/de/product/...!!g!!&ef_id=VMPAHwAAAdEmaoRW:20150124155407:s

ich wollte so zumindest Testweise eine WD 500GB IDE Platte an meinem Aktuellen Rechner anschließen.

Im Systembios wird die Platte richtig erkannt mit Ihrem UDMA5 Modus aber im BS Win7 nur mit MWDMA2 a 14,5 MB Bandbreite ausgelastet was schade ist.



Ich habe dann noch 3 andere Platten getestet über IDE zu SATA das gleiche problem selbst eine Uralt 30GB Platte machte nur MWDMA2.

Andersum eine SATA Platte an einen Älteren PC ging ebenso nicht auf volle Bandbreite obwohl alles erkannt UDMA ohne AHCI dort begrenzte sich das ganze komplett auf 33Mb Bandbreite...

Nun will ich was anders Probieren gibt es eventuell USB "3.0" Interne adapter die innen auf dem Board reinkommen und zu IDE Adaptieren können?

Wenn dann finde ich nur USB2.0 External zu IDE... per 3.0 könnte ich die volle Bandbreite nutzen aber die Platte auch innen im Gehäuse verbauen?

zb. über solche teile dann im Gehäuse zu IDE?

http://www.conrad.de/ce/de/product/...0-Buchse-intern-19pol-1x-USB-30-Buchse-A-Blau

http://www.conrad.de/ce/de/product/...-A-Blau-Delock/?ref=detview1&rt=detview1&rb=1

Wenn man nun von da Intern auf IDE gehen könnte, finde aber nichts...

Gruß
 
Ja weiß ich mir ging es vorallem um den Test der Materie bei diesem Adapter... mein vorhaben lief im enddefekt darauf hinaus eine WD Raptor SATA auf einem "Asus P3B-F" Slot1 mit TualatinMod für Win98 als Retrokiste zum laufen zu bewegen um das Max aus dem UDMA rauszuholen...

Aber dennoch ob es einen solchen USB Intern zu IDE Adapter gibt würde mich noch Interessieren...
 
"Asus P3B-F" Slot1 mit TualatinMod für Win98
Kann auch kein USB 3.0 und wird mit einem solchen Adapter nicht umgehen können, da Du keine 3.0 Treiber für 98 bekommen wirst. Dafür lohnt sich doch wohl besser der PCI Adapter um die SATA oder IDE Platte anzuschliessen.
Als USB 3.0 aktuell wurde ist IDE ausgestorben. Darum bekommst Du dieses höchstens für USB 2.0, dazu reicht es aber dann auch extern aus. 98 war mit USB 2.0 auch nicht immer kompatibel.
 
Ernst@at schrieb:
Danke für diesen aufschlussreichen und amüsant zu lesenden Beitrag. Endlich mal Nägel mit Köpfen.



anders wäre es schwer möglich, sonst müsste das Ding noch eine SATA-Port-Multiplier Funktionalität aufweisen, und ob das dann auch der SATA Controller kann? :)
Oder hättest Du da gerne einen zweiten SATA-Eingang dafür? Sind ja zwei Stecker schon verwirrend, wie wäre das dann erst bei dreien! :D

Ich habe einen kleineren Adapter SATA auf IDE, da kann man an der Bridge Master und Slave auswählen, je nachdem an welchen Kanal des IDE-Flachbandkabels man es anschließt.
Das funktioniert sehr gut.

Ich hatte ein billiges ohne diesen Jumper und da kam es bei einer IDE-Platte und einer SATA-Platte am anderen IDE-Steckplatz zu Problemen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass lustigerweise alle die ein rotes PCB haben (was schon kurios genug ist) problemlos arbeiten, bei denen mit grünem PCB gibt es immer Probleme. Ich habe (versch. 3,5" und 2,5") mit Marvell /Manhattan Chipsatz.

Bei Delock hat man lustigerweise sehr oft das Problem (auch mit SATA-Power-Kabel, wo das "L" anders herum ist und der Stecker gewinkelt ist), dass der Steckplatz immer "falsch" herum drauf sitzt, sodass bei beengtem Platz die Bridge nicht mir der Platte abschließt, sondern nach oben absteht (bei den Kabeln ist es so, dass der Winkel nach unten zeigt).
 
Ich habe zwei solche Dinger, eines mit rotem PCB, eines schwarz sind aber identisch: gleiche Bauteile (SATA-IDE Bridge: 875LN0241), gleicher Druck, gleicher Seriennummer.... und verhalten sich auch gleich:

Testszenario:
IDE-Platte an SATA-Controller (Linux):
Lesen: keine Probleme, 50-60MB/s
Schreiben: Fehler, Disconnect vom SATA-Controller Failed Command: WRITE DMA EXT
Wie vermutet liegt es am DMA-Modus, das kann das Teil nicht richtig handeln wenn geschrieben wird.
Schreibt man kleinere Dateien oder löscht Dateien (wo ja dann auch ein Schreibkommando an die Platte geht, für Update der Verwaltungsinfos des Dateisystems) oder bei Partitionieren gibt es keine Probleme. Auch Brennen von CD-RWs geht, weil die sowieso so lahm sind. Aber alles darüber hinaus, wo mehrere MB rübergehen und der DMA mal richtig genutzt wird, steigt das Ding sofort aus, dis- und reconnect des devices.

Ich nutzte jetzt einen alten Noname-Raidcontroller mit VIA-Chip, der neben SATA auch einen PATA-Anschluss hat, dort läuft alles problemlos und auch deutlich schneller, die jeweiligen Platten und Brenner bringen maximale Performance.
 
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