News Netzbetreiber-Verbände: Bundesregierung soll Glasfaser-Überbau der Telekom stoppen

Halte mich mal aus der Diskussion weitesgehend raus, da hier imo nahezu alle Anbieter Dreck am Stecken haben. Die einen schreien nur lauter und die anderen überbauen leiser. ;)
DeusoftheWired schrieb:
Und die 8 Links darüber ignorierst du?
...
Die Telekom würde am liebsten das Kupfernetz bis in alle Ewigkeit betreiben, weil das erstens keine Investitionen wie FTTH erfordert und zweitens höhere Margen für sie hat.
Wer öfters auf Golem unterwegs ist, dem fällt durchaus auf dass ein Schreiber scheinbar seine Probleme mit Magenta hat und sich gerne an dem Thema abarbeitet. Von daher gebe ich auf diese Empörungsartikel dort nichts mehr.

Das ist nicht korrekt, Magenta möchte durchaus aus dem Kupfernetz. Zum einen ist es fehleranfällig (siehe diesen Herbst mit Dauerregen der in die Kabelmuffen ging) und zum anderen ziemlich energieintensiv. Oder denkt hier jemand die Lüfter in den DSLAMs laufen aus Spaß?
 
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DeusoftheWired schrieb:
2011 hat die Telekom höchstens Piloten gebaut und dann auch nicht in GPON oder XGS-PON.
Auch nicht richtig. Ich hab 2012 höchstpersönlich GPON gebaut in einer der Pilotstädte. Das Netzkonzept hat sich seitdem bis auf Details auch nicht viel verändert.
 
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Es gibt einen Überbau. Zum Teil wird dort gebaut wo bereits die Konkurrenten Pläne hatten und Kunden gesammelt haben.
Dadurch wird es für die Konkurrenz weniger wirtschaftlich, wenn Ihnen wieder Kunden genommen werden weil die Telekom eben viel mehr (Leih-)Kohle hat zur Investition.

Die Lösung wäre, jeder darf jede Leitung nutzen zur Miete.
Das Thema ist so alt, in einigen Kommunen wurde auch schon direkt darüber diskutiert... informieren bevor hier wieder schuldige gesucht werden.
Es hat niemand etwas davon, wenn sich der Ausbau verschiebt!
 
DaLexy schrieb:
Nope, Deutsche Glasfaser hat hier bei Vertragsabschluss zugesichert das ich nach 2 Jahren freie vertragswahl bei dem Glasfaseranschluss habe da es dann offen ist.
Das bringt dir aller Voraussicht nach nichts, da sich die Provider alle individuell in das Netz der deutschen Glasfaser einmieten müssen und dies nicht passiert, da man sich nicht so recht einig werden möchte.

Ich würde nicht damit rechnen, dass außer vielleicht Vodafone in zwei Jahren noch ein weiterer Provider auf der Faser verfügbar wird und mit Vodafone als ISP hättest du nichts gewonnen, eher im Gegenteil.
 
Duran schrieb:
Die Lösung wäre, jeder darf jede Leitung nutzen zur Miete.
Gibt's bereits, nennt sich Open Access, siehe §155 TKG. Aber für die Telekom ist es halt langfristig wirtschaftlicher die Konkurrenz zu sabotieren, statt denen Miete zu zahlen.
 
rezzler schrieb:
Und den Doppelausbau verbieten, sprich du hockst dann im nächsten Monopol?

Also klar, 2mal die identische (passive) Infra aufbauen ist schon sinnfrei...
Wer als Erstes baut hat ein 2-5 Jahres Exklusivrecht und ein Überbau ist in der Zeit verboten. Wäre vielleicht eine Möglichkeit... Ich bin aber nicht weit genug in den Gesetzen vertieft um alle Regeln und alle Ideen zu kennen die in dem Bereich Sinn machen würden.
foofoobar schrieb:
Welches konkrete Monopolistenverhalten diagnostizierst du?
Die Telekom hat eine gewaltige Marktmacht, weil Sie vom deutschen Staat mit 100% Netzanteil kam und dann privatisiert wurde. Was schon immer noch ein starker Wettbewerbsvorteil gegenüber allen Konkurrenten war. Jetzt als gewinnorientiertes Unternehmen nutzt Sie diese Marktmacht immer noch aus um die Konkurrenz zu verdrängen und nicht um den Ausbau voranzubringen. Die Gesetze sind aber auch immer noch auf die Telekom zugeschnitten. Kein Wunder dass sich da kaum etwas tut bei den Aktien Staatsanteilen. Ohne Telekom hätten wir höchstwahrscheinlich einen wesentlich höheren Ausbau von schnelleren Netzen.
 
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Bei mir am Land in Österreich gab es nur LTE von A1, unserer Version einer ehemals verstaatlichten "TKom". Für 40 mbit bezahlt, zwischen 0.5 und 5 mbit bekommen.
Dann eines schönen Tages kam die Kampagne der öGIG (Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft) für eine Anbindung meiner ländlichen Region ans Glasfasernetz.
Ich habe fleissig Werbung gemacht, damit genug Nachbarn mitmachen. Bei uns leben viele Manager oder Bürotypen, welche gerne im schönen Haus teilweise im Homeoffice arbeiten.Da gab es Zustimmung bis zu 80% für den Ausbau.
Kaum war die Glasfasersache am Laufen, kam A1 daher mit wundersamen Geschwindigkeitszuwächsen im LTE Netz zu auf einmal fairen Preisen.
Wenigstens kein Überbauversuch. Glaube nicht, dass das im kleinen Ö sich auszahlen würde.Aber man sieht wieder mal, dass nur die Konkurrenz das Geschäft belebt. Und so soll es in einer "freien" Markwirtschaft auch sein.
Ich genieße nun den Sprung von 0.5 auf 500 Mbit (60€ monatlich). Mein kleines Haus habe ich vorsorglich während der Bauzeit 2018 mit 2 Lan Anschlüssen in jedem Raum versehen. Nur die Handies sind im Wlan. Alles andere nuckelt vollen Speed aus der Dose 😍.
Ich kan nun milde lächelnd auf die digitale Steinzeit zurückblicken, wo ich sogar 2 LTE Anbieter gleichzeitig bezahlte, nur um TV gucken zu können. ( Kein SAT, sonst GIS Gebühr für öffentlich rechtliche Vampire).

Das Verlegen der Faserleitungen haben teilweise die lokalen Bauern im/durchs Feld gemacht. Das ging superschnell.
 
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Wenn ein Anbieter die Verlegung von Leitungen beantragt, sollte dies öffentlich ausgehängt werden. Dann haben alle anderen die Möglichkeit mit einzusteigen (eigene Rohre oder gemeinsam nutzende Rohre) und die Kosten werden geteilt. Nach Ablauf einer Frist wird der Überbau für alle nichtbeteiligten Unternehmen für X Jahre gesperrt
 
DeusoftheWired schrieb:
Der Unterschied: Im Nachhinein und nicht vorher wie die Telekom.
Das könnte auch daran liegen das die Brekos und VTAMs schneller den Schwanz einziehen.
Ich bin auch gespannt auf den Bericht der BNetzA.
DeusoftheWired schrieb:
Breko- und VATM-Mitglieder haben einen ordentlichen Teil von DTAG-KVz mit Vectoring erschlossen. Besorg dir die aktuelle öffentliche Vectoringliste vom März 2024 aus dem Extranet der DTAG, fixe Pivottabelle draus gemacht und du siehst, wieviele die Telekom und wieviele die Wettbewerber zugesprochen bekommen haben. Kann die Zahlen am 08.04. auch per PN nachreichen.
Ich kann das nur aus der Umgebung meines Wohnorts beurteilen, und da hat HTP lediglich ein paar Käffer ausgebaut. Allerdings verstehe ich das Gekreische der VTAMs und Brekos nicht wenn der Anteil doch wesentlich höher sein sollte als das was HTP so veranstaltet hat. Mehr Infos nehme ich trotzdem gerne.
BTW: Selbst als Spinnoff der hiesigen Stadtwerke werfen die keine Fasern oder Schläuche in den Boden wenn irgendwo gebaut wird, ich kann mir auch nicht vorstellen das diese Plasteschläuche besonders teuer sind. Und in der hiesigen Wärmeplanung konnte ich bisher keine Hinweise entdecken das man das gleich Fasern mit in die Grube wirft.
DeusoftheWired schrieb:
2011 hat die Telekom höchstens Piloten gebaut und dann auch nicht in GPON oder XGS-PON. Da wollte man testen, um etwas in der Schublade zu haben, was man dann schnell rausholen kann, wenn entweder die Konkurrenz oder Politik es erforderlich machen. Da nimmt sie sich nix mit ihren Wettbewerbern, 2011 war flächendeckendes FTTH noch kein Thema in Deutschland. Die Fördertöpfe hatten andere Anforderungen und waren nicht so prall gefüllt wie jetzt.
Damals wurde von der Telekom GPON gebaut, allerdings war die Kundennachfrage eher mau, insofern ist es auch kein Wunder das die Telekom danach auf VDSL gesetzt hat, der Invest in die Verglasung der DSLAMs ist ja für einen zukünftigen Ausbau von Glas bis in die Hütten nicht verloren.
Bei mir blockt der Vermieter, obwohl die Telekom in der Einführungsphase den Bau bis in die Wohnungen für umsonst angeboten hat.
Da wäre dringend mehr gesetzlicher Druck auf die Immobilienbesitzer geboten. Allerdings ist das auch so eine Dreckslobby die bei den üblichen verdächtigen Parteien warme Sessel zum reinfurzen verteilt.
Ergänzung ()

R4yd3N schrieb:
Dann muss eben der Anbieter der ausgebaut hat auch der Telekom die Faser anbieten. Oder jedem anderen Anbieter.
Dann werden die VTAMs und Brekos gigantische Mengen an weiteren Powerpoint-Experten einstellen.
Ergänzung ()

crackett schrieb:
Kannst Du Fakten liefern die belegen, daß er Unrecht hat? Wenn ich mal so nur als Beispiel an den Wohnungsmarkt denke, wo bei ohnehin knappem Angebot und hohen Mietpreisen zusätzlich noch Millionen in's Land geholt werden, damit das Angebot dann folgerichtig und vorhersehbar mit Ansage noch knapper und teurer wird... Noch eingeschränkter als die Regierung selbst sind allerdings die, die sie gewählt haben.
Diese Ablenkungsstrategie zieht bei mir nicht, und Leute die nicht beim Thema bleiben können und Monokausalitäten verbreiten sollten erst nicht ein Land regieren.
crackett schrieb:
Zum Thema selbst: Kritische/Wichtige Infrastruktur gehört einfach nicht in private Hand und beim Ausbau darf es auch keinerlei individuelle Wahlfreiheit geben. Der Kram wird verlegt und zwar überall und Punkt.
Der Zug ist abgefahren, und das das schreien der Monokausalisten die du hier beschwörst würdest du bis auf den Mond hören wenn man die bisher verlegten Fasern derartig reguliert bzw. enteignet.
Ergänzung ()

Dogbrothers schrieb:
Wenn ein Anbieter die Verlegung von Leitungen beantragt, sollte dies öffentlich ausgehängt werden. Dann haben alle anderen die Möglichkeit mit einzusteigen (eigene Rohre oder gemeinsam nutzende Rohre) und die Kosten werden geteilt. Nach Ablauf einer Frist wird der Überbau für alle nichtbeteiligten Unternehmen für X Jahre gesperrt
Wer buddelt soll also verlieren?
Das halte ich für keine gute Idee.
 
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Interessante Diskussion. Interessant ist auch der Versuch des Telekom-Mitarbeiters @foofoobar die Vielzahl der hier genannten Beispiele als "anekdotische Evidenz" abzutun, wenn doch die Verbände gerade kritisieren, dass der Monitoringbericht der BNetzA offenbar aus sachfremden Erwägungen zurückgehalten wird. Vielleicht weil der Bericht die "anekdotische Evidenz" bestätigen würde?

Ach, sicherlich ist da nichts dran. Die Politik würde doch niemals unzulässigen Einfluss auf die Entscheidungen der BNetzA nehmen.
 
Ganjafield schrieb:
Wer als Erstes baut hat ein 2-5 Jahres Exklusivrecht und ein Überbau ist in der Zeit verboten. Wäre vielleicht eine Möglichkeit... Ich bin aber nicht weit genug in den Gesetzen vertieft um alle Regeln und alle Ideen zu kennen die in dem Bereich Sinn machen würden.

Die Telekom hat eine gewaltige Marktmacht, weil Sie vom deutschen Staat mit 100% Netzanteil kam und dann privatisiert wurde. Was schon immer noch ein starker Wettbewerbsvorteil gegenüber allen Konkurrenten war. Jetzt als gewinnorientiertes Unternehmen nutzt Sie diese Marktmacht immer noch aus um die Konkurrenz zu verdrängen und nicht um den Ausbau voranzubringen. Die Gesetze sind aber auch immer noch auf die Telekom zugeschnitten. Kein Wunder dass sich da kaum etwas tut bei den Aktien Staatsanteilen. Ohne Telekom hätten wir höchstwahrscheinlich einen wesentlich höheren Ausbau von schnelleren Netzen.
Oben schreibst du das du die Gesetze nicht gut kennst und unten verweist du auf diese Gesetze ohne diese zu benennen und versuchst darauf sowas wie eine Kausalkette oder Argumentation aufzubauen.

Und was die Marktmacht angeht sollte sich die EU mal darum kümmern das wir endlich mal diese nationalen Krauter loswerden, um international besser mitspielen zu können. Wieso gibt es überhaupt noch z. b. Mobilfunkbieter in der EU dessen Angebote nicht in der gesamten EU zu gleichen Konditionen kauf- und nutz-bar sind?
Ergänzung ()

Happz0r schrieb:
Interessante Diskussion. Interessant ist auch der Versuch des Telekom-Mitarbeiters @foofoobar die Vielzahl der hier genannten Beispiele als "anekdotische Evidenz" abzutun, wenn doch die Verbände gerade kritisieren, dass der Monitoringbericht der BNetzA offenbar aus sachfremden Erwägungen zurückgehalten wird. Vielleicht weil der Bericht die "anekdotische Evidenz" bestätigen würde?
Ich arbeite nicht bei oder für die Telekom. Mich nerven diese dümmlichen Lobbyversuche der VTAMs und Brekos um bloß nicht investieren zu müssen. Und noch mehr nerven mich die ganzen Marktideologen die auf diese grenzdebilen Argumentationsversuche anspringen.

Von welchen "sachfremden Erwägungen" sprichst du?
Happz0r schrieb:
Das ist hinter einer Paywall, kannst du bitte die Kernargumentation des Artikel in ein paar Sätzen hier darlegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Happz0r schrieb:
Was sagt mir das über dich das du dir das nicht vorstellen kannst?
Happz0r schrieb:
In dem Artikel wird u.a. explizit Vaderphone genannt:
Die Mobilfunkbetreiber waren etwa über den Branchenverband Bitkom gegen eine Diensteanbieterverpflichtung oder nationales Roaming vorgegangen. Der damalige Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter positionierte sich gegen eine "Klientelpolitik für einzelne Spieler, die Infrastruktur gar nicht selbst bauen, sondern sich über National Roaming ins gemachte Netz anderer Betreiber setzen wollen". Für eine Diensteanbieterverpflichtung traten die Grünen oder der Buglas ein.
Und der auf ewig beste Verkehrsminister der Welt muss dafür auf ewig mit der Angst leben das Nefton in seiner Nähe auftaucht :-)

Ansonsten fällt mir dazu noch folgendes ein:

Ergänzung ()

Es wird Zeit die strategischen Popcorn-Reserven aufzustocken:
teltarif.de hat hingegen aus der Branche gehört, dass bei dieser Monitorstelle mehr Beschwerden über den Doppelausbau durch die Konkurrenz der Telekom eingegangen sein sollen, als durch die privaten Anbieter im Wettbewerb.
https://www.teltarif.de/glasfaser-doppelausbau-studie-wik-consult/news/93430.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach nee, zu einem Vertrag gehören mindestens 2 Parteien?
Ist das eine Erkenntnis die erst letzte Woche am CERN gefunden wurde?
 
DLMttH schrieb:
Das bringt dir aller Voraussicht nach nichts, da sich die Provider alle individuell in das Netz der deutschen Glasfaser einmieten müssen und dies nicht passiert, da man sich nicht so recht einig werden möchte.

Ich würde nicht damit rechnen, dass außer vielleicht Vodafone in zwei Jahren noch ein weiterer Provider auf der Faser verfügbar wird und mit Vodafone als ISP hättest du nichts gewonnen, eher im Gegenteil.
Sehe ich anders da ich derzeit noch Vodafone habe und das seit 2017 ohne Probleme (GBit). DG hat bisher nur alles verlegt aber noch nichts geschaltet.
 
Das meinte ich nicht. Sicher gibt es einwandfrei laufende Gbit Cable Anschlüsse von Vodafone, freut mich, dass du so einen hast.

Ich meinte, dass die Verfügbarkeit des Vodafone Tarifs auf dem Netz der deutschen Glasfaser dir nichts bringen würde, da der Internetzugang mehrere technische Nachteile gegenüber dem der deutschen Glasfaser hat: PPPoE, VLAN, DS Lite.

Dir würde es nach heutigem Kenntnisstand, wenn du nicht gerade auf die Ersparnis bei den mittleren Tarifen aus bist, eher schaden, als etwas bringen, Vodafone als deinen Provider zu wählen, wenn deutsche Glasfaser auch möglich ist.
 
Ach ein Digitalministerium.
Was habe ich gelacht. Immerhin von der FDP bemannt.
Same same wie Verkehr und CSU.

btt
In der Branche wird dies seit bestimmt 3-4 Jahren kritisiert, passiert ist in Richtung DTAG aber gar nichts. Die ersten großen venture-finanzierten Anbieter gehen bereits pleite oder schränken den Ausbau ein. Dazu werden jetzt dank knapper Kassen (wie kann man in D knappe Kassen haben???!! wtf) Ausbauförderungen gestrichen. Es ist so richtig Deutschland wieder. Überreguliert bis zum Atom, aber da wo es so einfach ginge, hat man entweder keine Ahnung oder wurde irgendwie dazu gebracht, nichts zu tun. Immerhin hat man im Urlaub gutes Internet.
 
Die Bundesregierung sollte lieber mal festlegen das Open-Access auch auf der Physisch entbündelten Faser stattfinden muss.
Dann hätte sich das Thema "Überbau" auch erledigt.
Solange sie das nicht tut ist jeder "Überbau" richtig und wichtig.
 
racer3 schrieb:
Mein Vorschlag wäre, eine Staatliche Förderung nur für den ERSTEN der Ausbaut.
Staatliche Förderung gibt es sowieso nur für den Ausbau konkreter Adressen, die - von Landkreis oder Kommune - ausgeschrieben wurden. Und es dürfen nur Adressen ausgeschrieben werden die förderfähig sind. Das bedeutet insbesondere: keine vorhandenen FTTB/H-Netze, und kein Anbieter meldet einen eigenwirtschaftlichen Ausbau für die nächsten drei Jahre an.

Es wird also nur ein Anbieter für den FTTB/H-Ausbau gefördert - wenn überhaupt.
 
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