News Vorwürfe der Wettbewerber: Deutsche Telekom soll Glasfaserausbau verlangsamen

Bouncer503 schrieb:
Mal überspitzt ausgedrückt: Warum soll ich mir ein Loch durch die Außenwand meines Hauses bohren lassen, wenn ich nicht vor habe Glasfaser zu nutzen?
Für den Immobilienwert.
 
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rezzler schrieb:
Hab 1000/50 für 30€/Monat. Via Koax. Wozu Glasfaser? :D

Hier das gleiche zu 35€. Sogar überprovisionierte 1150/60 MBit/s und dies dank leerem DOCSIS 3.1 Segment auch rund um die Uhr vollumfänglich ohne Einbrüche anstehend.

Die 60MBit Up sind uns dabei mehr als ausreichend, da sie selbst dicke reichen würden um -was wir nicht tun- in 4k ins Netz zu streamen. Über das gute GBit Down hingegen bin ich sehr dankbar, hat es doch etwas sehr befreiendes beispielsweise 100GB des frisch gekauften PS5-Game in unter 15 Minuten zu saugen.


Da müssen mir Telekom und Konsorten auch nicht wie die Jahre zuvor in Gutsherrenart um die Hütte schawenzeln und meinen mit ihrer GBit Glasfaser zu 80€ punkten zu können.


Bei uns im kleinen 4-Parteien-Haus (Eigentümer) hat die Telekom mit ihren örtlichen Klinkenputzern über ein Jahr erfolglos versucht die teuren Knebelverträge für Glas einzubringen, bis sie am Ende doch auch ohne Abschluss auch nur eine einzigen davon in Rücksprache mit uns und im Rahmen der Anbindung des Straßenzug kostenfrei den HÜP in den Keller gesetzt haben.

So ist das Haus nun mit Kupfer,Glas sowie Coax angebunden und wir 4 Parteien nutzen einfach so lange GBit-Coax bis die Glasverträge in annehmbare Preisregionen fallen 🤗
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns zerfleischen sich Deutsche Glasfaser und Eon gegenseitig.

Aktuell findet eine Nachfragebündelung der DG statt. 33% brauchen sie, um zu realisieren. Bei 14 sind wir aktuell und bis 9.12 ist noch Zeit.

Seit zwei Wochen klappert Eon alle Haushalte ab und wirbt damit, dass die DG gescheitert ist und man doch zu Eon kommen sollte.

Mir soll es am Ende egal sein wer mir das in die Hütte legt. Hauptsache ich habe einen Anschluss.

Finde es aber unfassbar, wie die Menschen bei mir pauschal gegen die "neue Technologie" sind.

Vodafone ist ja günstiger!!!!

Jo, aber auch nur weil die Leute reihenweise gekündigt haben nach der 5€ Erhöhung und VF denen danach entgegen gekommen ist. Die sind ja so nett

Was ist aber wenn Coax mal ausgelastet ist oder keine Konkurrenz mehr da, die so hohe Bandbreite anbieten kann. Dann macht der einzige Anbieter von relativ schneller Bandbreite bestimmt weiterhin günstiger.

Die Leute raffen es einfach nicht.

Ich will meinen 1Gig Anschluss nie mehr missen. Sicher reicht auch die Hälfte. Wäre für mich aber ein Kompromiss und die Datenmenge nimmt bestimmt nicht mehr ab.

Aber wenn ich sehe, dass teilweise auch Freunde von mir pauschal dagegen sind verliere ich langsam echt die Hoffnung. 🙄

Wäre ja schrecklich wenn ich 3 Anbieter im Haus hätte, die sich gegenseitig Konkurrenz machen könnten. Lass mal lieber bei VF bleiben.
 
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DerITler123 schrieb:
Hier das gleiche zu 35€. Sogar überprovisionierte 1150/60 MBit/s und dies dank leerem DOCSIS 3.1 Segment auch rund um die Uhr vollumfänglich ohne Einbrüche anstehend.

Die 60MBit Up sind uns dabei mehr als ausreichend, da sie selbst dicke reichen würden um -was wir nicht tun- in 4k ins Netz zu streamen. Über das gute GBit Down hingegen bin ich sehr dankbar, hat es doch etwas sehr befreiendes beispielsweise 100GB des frisch gekauften PS5-Game in unter 15 Minuten zu saugen.


Da müssen mir Telekom und Konsorten auch nicht wie die Jahre zuvor in Gutsherrenart um die Hütte schawenzeln und meinen mit ihrer GBit Glasfaser zu 80€ punkten zu können.


Bei uns im kleinen 4-Parteien-Haus (Eigentümer) hat die Telekom mit ihren örtlichen Klinkenputzern über ein Jahr erfolglos versucht die teuren Knebelverträge für Glas einzubringen, bis sie am Ende doch auch ohne Abschluss auch nur eine einzigen davon in Rücksprache mit uns und im Rahmen der Anbindung des Straßenzug kostenfrei den HÜP in den Keller gesetzt haben.

So ist das Haus nun mit Kupfer,Glas sowie Coax angebunden und wir 4 Parteien nutzen einfach so lange GBit-Coax bis die Glasverträge in annehmbare Preisregionen fallen 🤗
Also siegt wieder mal der Geiz. Investionen fordern und selber nix ausgeben. Das Kernproblem im Land. Und unsereiner muss deshalb mit 100MBit auskommen, da Leute den Mehrwert nicht sehen wollen. Der individual Ausbau liegt bei 30000-60000€ (bereits angefragt). Bei 2000€ würde ich sogar den Ausbau beauftragen…
 
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aid0nex schrieb:
Gut, die Telekom ist Marktführer. SO WHAT?! Inwiefern behindert das jetzt die Wettbewerber? o.O
Und wenn die VTAMs und Brekos früher mit buddeln angefangen hätten wären die jetzt Marktführer.
Wann lernen die endlich das man mit jammern keine Kabel verlegen kann?
 
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Salamimander schrieb:
Also siegt wieder mal der Geiz. Investionen fordern und selber nix ausgeben.
Man könnte das Problem anders angehen und den Nutzen fordern, in Form von „500 MBit/s symmetrisch, tauglich für mehr“ und dann halt da anfangen, wo man ganz weit davon entfernt ist. Der Rest kommt dann, langfristig geplant, im Rahmen der Mitververlegung bei anderen Baumaßnahmen.

Ist halt ca. 5-10 Jahre zu spät dafür.
Salamimander schrieb:
Das Kernproblem im Land. Und unsereiner muss deshalb mit 100MBit auskommen, da Leute den Mehrwert nicht sehen wollen.
Ich sehe den Mehrwert von Glasfaser, aber dafür würd ich keinen riesigen Aufpreis bezahlen wollen.
Salamimander schrieb:
Der individual Ausbau liegt bei 30000-60000€ (bereits angefragt). Bei 2000€ würde ich sogar den Ausbau beauftragen…
Geht doch noch, an meinem Hauptwohnsitz war der 6stellig. 😁
 
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Salamimander schrieb:
Also siegt wieder mal der Geiz. Investionen fordern und selber nix ausgeben. Das Kernproblem im Land. Und unsereiner muss deshalb mit 100MBit auskommen, da Leute den Mehrwert nicht sehen wollen. Der individual Ausbau liegt bei 30000-60000€ (bereits angefragt). Bei 2000€ würde ich sogar den Ausbau beauftragen…
Da ich zitiert wurde - was ist jetzt die Forderung daraus?

Soll ich, wo wir hier neben Kupfer und Coax auch den Glas-HÜP im Haus haben, von Coax zu Glas wechseln und damit für den GBit Anschluss mehr als das doppelte zahlen, nur um der selbsterwählten Landbevölkerung den Netzausbau quer zu subventionierten??

Manche haben echt absurde Ansichten....

BTW: Welchen Mehrwert? Ich habe doch bereits 1,15Gbit über Kabel für weniger als den halben Preis und dies zu jeder Tageszeit (der höhere Upload bringt mir in unserem Usecase 0 Mehrwert).
 
Zuletzt bearbeitet:
Wohne in 40670 Meerbusch, beim Einzug hieß es Glasfaserkabel ist bis Dezember 22 verlegt, jetzt sind wir schon bei September 24. Aber der Telekom kann es egal sein, sie verdient an ihrem elenden Mobile-Router und ich brauche Internet fürs Homeoffice. Herkömmliche Anschlüsse sind in unserem Neubau nicht mehr vorhanden.
 
Geh doch zu den Brekos und VTAMs die verlegen mit Powerpoint und jammern viel schneller noch mehr Kabel.
 
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Daniel D. schrieb:
Es geht ja nicht nur darum, wer den längsten hat. Glasfaser ist zukunftsorientiert, verbraucht weniger Strom und was weiß ich noch. Ja, es kostet Geld, hätte man schon vor 30 Jahren machen können. Auch mein Vertrag wird nicht viel schneller sein, ich möchte es jedoch nicht missen.

korrekt, gerade wenn ich meine wohn-situation anschaue ohne umziehen zu wollen.

verteilerkasten 400m von mir weg und so wurde aus einer VDSL 250/40 eine 175/40 und am ende eine 145/40. Wenn ich auf glasfaser nächstes jahr umsteiegen kann (glasfaser wurde schon in die erde gebracht), dann zahle ich für VDSL 250/40 + TV dasselbe wie für 500/100 fiber. selbst wenn dann nur wie bei VDSL nur 58% also 290 ankommen würden, wäre ich zufrieden
 
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Der Staat selbst verhindert doch selbst den Ausbau, ich habe dafür ein konkretes Beispiel aus unserer Region Main-Kinzig-Kreis. Dort wurde bereits vor einigen Jahren die Firma Breitband Main-Kinzig GmbH gegründet, finanziert durch den Kreis (Steuergelder, Fördergelder). Die Firma baute vor einigen Jahren mit Steuergeldern Verteilerstationen auf und verlegte Glasfaser in jeden Ort bis zu den Verteilerkästen (FTTC), die letzten Meter wurden mit DSL (Kupfer) versorgt welches natürlich der Telekom gehört. Als ISP / Technikbetreiber ging man eine Partnerschaft mit M-Net ein, welche wiederum exklusiv das Produkt produzieren durften. So hatte man keine freie Anbieterwahl, aufgrund dessen, dass die Telekom auf der Kupfer saß, gab es auch nur max. 100 Mbit (kein Superverctoring). Man hat wiederum erkannt, dass das auf dauer auch nicht die Lösung sein kann und die Breitband Main-Kinzig GmbH entschied sich die Haushalte via FTTH zu erschließen. Schöne sache, mit einem riesen Haken. Statt auf dem vom Steuerzahler bezahlten Glasfaserausbau auf Anbieter Offenheit zu setzen, hat man wieder entschieden mit einem einzigen Partner ins Bett zu springen. Raus gekommen ist Vodafone, was allerdings ein großes Problem darstellt. Bei uns in der Region war auch Unitymedia stark verbreitet, welches ja nun zu Vodafone gehört. Nun kommt das eigentliche Problem, denn die Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt nur Glasfaser an Haushalte die über KEINEN BREITBAND Anschluss verfügen. Zu Breitband wird jedoch auch Koax gerrechnet, so dass diese Haushalte (es sind sehr sehr viele) keine Faser bekommen. Ok Koax ist durchaus eine Übergangstechnologie, die man weiter ausreitzen kann als die Doppelkupfer, aber dennoch ist es keine Glasfaser. Viel schlimmer ist jedoch, dass Vodafone gegenüber der Breitband Main-Kinzig GmbH fehlerhafte Auskünfte über die Versorgung gibt. Denn in vielen Haushalten gibt es kein Koax, so dass man nicht durch die Breitband Main-Kinzig GmbH einen Glasfaseranschluss erhält, was jedoch überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Bestellt man dann einen Koax Internetanschluss, wartet man eine Ewigkeit (2-3 Monate) und erhält dann als Antwort "geht nicht" und nur ein Alternativangebot ein 6 Mbit/s DSL Anschluss zu bekommen. Selbst mit dieser Antwort von Vodafone bekommt man die Breitband Main-Kinzig GmbH nicht davon überzeugt, dass man kein Breitband hat.

Steuerfinanzierte Bude, die mit einem Großkonzern ins Bett springt und dann noch die Haushalte verarscht! GROßES KINO ;)
 
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Rache Klos schrieb:
aufgrund dessen, dass die Telekom auf der Kupfer saß, gab es auch nur max. 100 Mbit (kein Superverctoring).
Das erscheint mit unplausibel, eher hatte M-Net keinen Bock auf SV.
Rache Klos schrieb:
Nun kommt das eigentliche Problem, denn die Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt nur Glasfaser an Haushalte die über KEINEN BREITBAND Anschluss verfügen. Zu Breitband wird jedoch auch Koax gerrechnet, so dass diese Haushalte (es sind sehr sehr viele) keine Faser bekommen.
Das Problem ist doch aber unabhängig davon, wer das spätere Gf-Netz betreibt? Die Beschränkung als solche ist natürlich suboptimal und wenig zukunftsorientiert.
Rache Klos schrieb:
Steuerfinanzierte Bude, die mit einem Großkonzern ins Bett springt
Ist meistens besser, als sich selbst drum zu kümmern und entsprechendes Know-How erstmal aufzubauen. Muss ja nicht gleich der Großkonzern sein.
 
rezzler schrieb:
Das erscheint mit unplausibel, eher hatte M-Net keinen Bock auf SV.
Telekom hat Hoheit über die Bestandskupfer (damit also auch über Supervectoring), die Telekom selbst bietet s dort aber max. 16 Mbit/s (mit Pech auch nur 384 Kbit/s). Kupfer gehört halt der Telekom, M-Net MUSS die letzte Meile mieten, darf aber kein Supervectoring Produzieren weil sich das die Telekom vorbehält. Ja ohne scheiß, die habe sogar M-Net Leitungen gekündingt, dann den Kunden auf Telekom gezwugen, aber mussten dann ein ganzes Jahr mit Low Speed DSL rumeiern, weil die Telekom dann doch kein Supervectoring gemach hat. Die Telekom behauptet also, sie würde Supvervectoring machen wollen, blockiert damit andere Anbieter und macht es dann nicht bzw. nur halbherzig. Aber es reicht ja, wenn nur ein Kunde Supervectoring auf dem Kabelstrang / Linecard hat, damit kann die Telekom direkt alle Anbieter die direkte Nutzung (außer eben Resale) untersagen. Ob dir das jetzt Plausibel erscheint oder nicht, es ist Fakt wie es bei uns seit ein paar Jahren abläuft.
rezzler schrieb:
Das Problem ist doch aber unabhängig davon, wer das spätere Gf-Netz betreibt? Die Beschränkung als solche ist natürlich suboptimal und wenig zukunftsorientiert.
Telekom hat Hoheit über die Bestandskupfer (damit also auch über Supervectoring), die Telekom selbst bietet s dort aber max. 16 Mbit/s (mit Pech auch nur 384 Kbit/s). Das Kupfer gehört halt der Telekom, M-Net MUSS die letzte Meile mieten, darf aber kein Supervectoring Produzieren, weil sich das die Telekom vorbehält. Ja ohne scheiß, die habe sogar M-Net die Leitungen gekündigt, dann den Kunden auf Telekom gezwungen, aber diese mussten dann ein ganzes Jahr mit Low Speed DSL herumeiern, weil die Telekom dann doch kein Supervectoring zur Verfügung gestellt hatte. Nach einem Jahr hat die Telekom die Leitung dann wieder für M-Net freigegeben und man konnte wieder zurück, oder man wurde vielleicht doch mit Supvervectoring versorgt, weil man zufällig in der Nähe vom HVT war.
rezzler schrieb:
Ist meistens besser, als sich selbst drum zu kümmern und entsprechendes Know-How erstmal aufzubauen. Muss ja nicht gleich der Großkonzern sein.
Wer sagt denn, dass sie die Technik selbst machen sollen? Aber noch mal, es geht darum, dass es keine Anbieteroffenheit gibt. NUR UND AUSSCHLIEßLICH Vodafone darf ein Produkt auf der Faser produzieren, obwohl die Faser VON DIR UND MIR bezahlt wurde! Nur noch mal zum Verständnis, die Breitband Main-Kinzig GmbH verlegt die Kabel (bzw. kümmert sich halt darum) und baut Container und KVZ auf, also die Grundphysik. Man könnte es also offen lassen, welcher Anbieter dort sein Produkt anbieten möchte. Die Telekom hat auch ihre HVT und KVZ untervermietet, damit dort andere Anbieter einen DSLAM montieren können. Warum soll dies bei Glas jetzt plötzlich nicht mehr funktionieren? Klar bei einer passiven Glasfaserinfrastruktur ist auch da wieder das Problem, dass es ein Shared Medium ist.

Ach ja und wer jetzt hier immer noch nicht verstanden hat, worum es geht, selbst wenn man Koax Breitband bekommen würde, ist das in Verbindung mit Vodafone eine Katastrophe. Vodafone hat schön 3 Jahre die totale Überbuchung angeleiert, indem man günstig 1Gbit Tarife (mit 50 Mbit Upload) rausgefeuert hat. Immer noch eiert ein großer Teil der Kunden an riesigen Clustern (40-50 Kunden und mehr) mit DOCSIS 3.0 im Upstream herum, was bedeutet, dass ca. 230-250 Mbit/s Upload für ALLE am Koax hängenden Kunden MAX zur Verfügung steht. Genau so war es bei mir nämlich auch, zu vielen Zeiten war es nicht mal möglich eine Datei mit 2-3 MB in annehmbarer Zeit zu versenden. An Video Telefonie war ebenso nicht zu denken, also eine Katastrophe. Ich kenne auch einige Streamer, die permanent das Problem des einbrechenden Uploads haben. Durch immer mehr Homeoffice, Streamer usw. ist halt auch die Anforderung an den Upload gestiegen. Aber an meiner neuen Adresse bekomme ich ja nun weder Koax noch Glas ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
lordberti schrieb:
Genau dies hat Heute Herr Klaus Müller Präsident Bundesnetzagentur auf dem Jahrestagung des Breko angesprochen.
Es gibt bereits Pilotpläne zur lokalen Kupferabschaltung und nur noch Glasfaser.
Die Telekom begrüßt dies wegen geringerer Stromkosten, aber gibt auch wieder bedenken, weil andere Glasfaser Anbieter nicht Open Access anbieten und somit eine Realisierung schwierig wird. Telekom wünscht sich einen Gesetzlichen Standard zum Thema Open Access.

https://www.brekoverband.de/aktuelles/termine-veranstaltungen/breko-jahrestagung/

Update: Bericht von Heise dazu jetzt verfügbar: (Leider wird hier einiges der Telekom ausgelassen, zB wie immer Open Access.)
https://www.heise.de/news/Breko-Verband-fordert-weniger-staatliche-Foerderung-9545114.html
Das gilt aber nur für leere Nodes. DSLAMs, auf denen aktive Kunden geschaltet sind werden noch lange nicht abgeschaltet werden.
 
Rache Klos schrieb:
Als ISP / Technikbetreiber ging man eine Partnerschaft mit M-Net ein, welche wiederum exklusiv das Produkt produzieren durften.
Yeah, ein weiteres M-Net "Opfer". Willkommen im Club :schluck:

rezzler schrieb:
Das erscheint mit unplausibel, eher hatte M-Net keinen Bock auf SV.
korrekt. M-Net schaltet kein SV, sondern maximal normales Vecotring bei FTTC.

Rache Klos schrieb:
M-Net MUSS die letzte Meile mieten, darf aber kein Supervectoring Produzieren weil sich das die Telekom vorbehält.
Da muss ich korrigieren. Ja, die M-Net muss die TAL von der Telekom mieten, aber die M-Net könnte SuperVectoring betreiben. Möchte sie aber anscheinend nicht :heul:

Rache Klos schrieb:
weil die Telekom dann doch kein Supervectoring gemach hat.
Die Telekom kann technisch kein Vectoring/SuperVectoring aktivieren, da der Kabelverzweiger KVz) durch M-Net mit ihrem Fortschritts VDSL (ITU-T G.993.5 (Annex A)) blockiert ist. Es kann pro KVz nur ein einziger Anbieter VDSL betreiben.

Aber hey, du kannst jetzt Magenta Regio bei der Telekom an M-Net FTTC Anschlüssen buchen :volllol:

Wenigstens baut die M-Net das FTTH Netz hier nicht aus, sondern der Magenta Riese :jumpin:
 
Zuletzt bearbeitet:
Tom_123 schrieb:
Yeah, ein weiteres M-Net "Opfer". Willkommen im Club

korrekt. M-Net schaltet kein SV, sondern maximal normales Vecotring bei FTTC.

Da muss ich korrigieren. Ja, die M-Net muss die TAL von der Telekom mieten, aber die M-Net könnte SuperVectoring betreiben. Möchte sie aber anscheinend nicht

Die Telekom kann technisch kein Vectoring/SuperVectoring aktivieren, da der Kabelverzweiger KVz) durch M-Net mit ihrem Fortschritts VDSL (ITU-T G.993.5 (Annex A)) blockiert ist. Es kann pro KVz nur ein einziger Anbieter VDSL betreiben.
Aber hey, du kannst jetzt Magenta Regio bei der Telekom an M-Net FTTC Anschlüssen buchen
Wenigstens baut die M-Net das FTTH Netz hier nicht aus, sondern der Magenta Riese
Tja, auch nur noch meine Eltern. Ganz klasse war jetzt, als mein Bruder neu gebaut hat. Er bekommt von der Breitband auch keine Faser, da Neuerschließung, bekommt aber weder von Telekom noch Vodafone Glas oder was von M-Net. Also hat er bei Telekom Grundversorgung beantragt, dann bei M-Net olles G.993.5 bestellt und darf jetzt stolze 100 Mbit nutzen. In der Straße läge ja tatsächlich Koax, aber da hat Vodafone auch nur unter Selbstbeteiligung von 2500€ bock und will wiederum auch kein Glas anschließen. Also obwohl alles da wäre, kann er aktuell nix haben, selbst wenn er bereit wäre die Verlege kosten zu zahlen (was er sogar wäre).
 
Man könnte ja einfach anfangen die Kupfer TAL (-Miete) zu besteuern.
+1€ ab 2025 und dann jedes weitere Jahr 1€ drauf.
Für alle planbar, niemand macht sich die Taschen dick (außer das Steuersäckel) und es erhöht sicher die GF pick-up Rate wenn DSL teurer wird.

Alternativ 2€ pro Jahr und nur in Gegenden mit bereits ausgebautem Glasfasernetz.
 
Axxid schrieb:
Es zeigt sich immer wieder, dass diese Infrastruktur einfach in staatliche Hände gehört, damit all an einem Strick ziehen können und man endlich aufhört sich gegenseitig Kunden und Förderung zu stehlen.
Ein Netz für Deutschland und jeder wählt sich darin ein. Auch die Telekom.

Weil der Staat ja auch dafür bekannt ist Infrastruktur sauber zu bauen und zu pflegen. Einfach mal deutsche Straßen anschauen 🤣

Es gibt sicherlich Hybridlösungen bei denen der Staat dir glasfasern legt, für geringes Geld den Zugang frei an alle vermietet und dir Wartung an besagte Mieter abgibt. Aber den Staat das komplett machen lassen? Auf keinen Fall.
 
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Der Staat oder die öffentliche Hand hat bei der strategischen Planung unseres Kommunikationsnetzes wildwuchs zugelassen und jetzt haben wir den Salat. Es liegt wohl daran, dass man nicht soweit in die Zukunft sehen konnte...haha.
Die letzten öffentlichen Äußerungen des CEO der Telekom waren auch etwas verstörend, im Hinblick auf zu viel Wettbewerb ist tödlich...grins. In Amiland ist es ja so viel besser mit der Marge und der Erfogsstory von T-Mobile US. Ja genau!Man vergißt nur schnell das ihr den Laden vor ein paar Jahren abstoßen wolltet und nur Dank eines amerikanischen Marketinggenies ihr jetzt bald an erster Stelle seit und AT&T überholen werdet.Oder seit ihr schon erster in Amiland?Who knows.

Man kann nur froh sein, dass unsere Strom- und Wasserinfrastruktur nicht unter den gleichen Wildwest Bedingungen gebaut wurden, sondern unter old school Bedingungen und unter guter alter effizienter preußischer Ordentlichkeit...haha.
 
Atze-Peng schrieb:
Einfach mal deutsche Straßen anschauen
Sind von allen Ländern, in denen ich bisher war, die besten.
Selbst die französischen Privatautobahnen sind teilweise schlechter trotz erheblich weniger verkehr.
 
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