PC-Kartoffel: Komplett- oder Teilupgrade?

Giborius

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Liebe CB-Community

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich schon einmal einen Anlauf für ein Upgrade meines inzwischen 7 alten PCs genommen und hier viele sehr freundliche und hilfsbereite User gefunden. (Alter Thread) Damals riet man mir zu warten, weil - anders als damals von mir gedacht - nicht nur die GPU ein Upgrade benötigt und ich auf die Veröffentlichung der neuen Grafikkarten-Generation warten sollte. Nun scheint es ja aber so, dass dieses Warten nicht eben so viel gebracht hat und die Preise noch immer völlig jenseits von gut und böse sind.

Nun bin ich zum ersten Mal an der Grenze, das meine bisherige Konfiguration wirklich nicht mehr aussreicht. Nur dass es lustigerweise den Festplattenspeicher betrifft, weil die die Mass Effect Legendary Edition mehr als 100 GB benötigt und ich nur eine 256 GB SSD habe (wovon aber mit Windows und Co halt schon gut 150GB belegt sind). Also muss ein Upgrade her. Die Frage aber ist: Soll ich meiner Kartoffel einfach eine neue SSD verpassen (dafür habe ich die Crucial MX500 mit 1 oder 2 TB im Blick), damit ich endlich Mass Effect nachholen kann? Das kriegt meine Kartoffel ja noch hin, aber die Endstation kommt trotzdem in grossen Schritten (es gibt bereits einige neue Titel, bei denen ich nicht einmal mehr das Minimum erfülle, wie z.B. das neue Guardian of the Galaxy oder God of War).
Oder gibt es eine sinnvolle Möglichkeit für eine Art Zwischenupgrade mit einer verbesserten Grafikkarte, die trotzdem in Sachen Preis-Leistung nicht völlig auf dem Mond ist*, zu einem System, das dann aber ein späteres Grafikkartenupdate (in 2 Jahren oder so, wenn die Preise hoffentlich wieder etwas normalisierter sind) trotzdem nicht ausbremst?

* (Ich denke hier z.B. an die Empfehlung aus der 900€ Konfigurationsempfehlung einer gebrauchten GTX 1070 oder GTX 1070Ti.)

1. Möchtest du mit dem PC spielen?
  • Mein PC ist in erster Linie ein Gaming-PC. Neben wenig aufwendigen Indiespielen, spiele ich gerne auch mal Spiele wie eben jetzt Mass Effect, Tomb Raider und andere grafisch durchaus hübschere Spiele, jedoch kaum die aktuellsten und aufwendigsten Grafikkracher. Ausnahme: Das neue Guardian of the Galaxy reizt mich sehr.
  • Ich habe nicht den Anspruch auf Ultramaximumichdrehdurch-HD. Da ich hauptsächlich über den SteamLink spiele brauche ich im Alltag nicht mehr als FullHD, ich möchte aber nach dem Upgrade durchaus wieder aktuellere Spiele in den höheren bis höchsten Detaileinstellungen geniessen können.
  • Stichwort Steam Link: Auch in Sachen FPS sind meine Ansprüche dadurch nicht riesig. Mehr als 60 sind meines Wissens gar nicht möglich.

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Nein

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
Nein

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
Am PC selbst habe ich einen AOC u2868 Monitor, aber wie geschrieben spiele ich oft über SteamLink auf dem TV

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
  • CPU: Intel Core i5-4690
  • GPU: AMD R9 280X
  • SSD: Crucial MX100 256GB
  • RAM: Crucial Ballistix Sport DDR3 1600 C9 2x4GB
  • MBD: Asus H97-PRO
  • Netzteil: BeQuiet Pure Power L8-CM 530W
  • Gehäuse: Fractal Design Define R4
(Von dieser Hardware hoffe ich nur noch das Gehäuse weiter benutzen zu können, beim Rest weiss ich, dass es wohl für ein Zwischenupgrade ersetzt werden müsste.)

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
Mein Budget beläuft sich auf 1000.- bis 1200.-
Im Alleräussersten bin ich auch bereit noch etwas mehr zu investieren, aber dann muss die Preis-Leistungssteigerung/Langlebigkeit entsprechen gewährleistet sein.

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
Soweit ich die Marktlage beim Lesen anderer Threads gesehen habe, gibt es ja null Aussichten auf Besserung und wird die Lage eher schlimmer, von daher am liebsten sofort.

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Ich plane den PC selber zusammenzubauen.


Schon jetzt herzlichen Dank für eure Unterstützung!
 
Da du auch für ein neues Setup auch unbedingt eine SSD nehmen solltest, schließt das eine das andere nicht aus.
Kauf die SSD und schau ob du damit glücklich wirst, die kannst du ja so oder so weiterverwenden.
Wenn du davon ausgehst das dein System die Spiele die du im Moment spielen willst noch schafft behalte es erstmal und kaufe dann wenn du es wirklich brauchst.
Grafikkarten sind momentan nicht günstig zu bekommen, egal ob neu oder gebraucht.
 
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Tja, gerade sind wir in einer ähnlichen Situation. Alder Lake kommt mit DDR5 in ein paar Tagen und Lieferengpässe dürften um Weihnachten wieder für höhere Preise sorgen.

Man muss sich also entscheiden, ob man jetzt noch auf DDR4 setzt oder es noch mal aussitzt. Bei deinem Budget ist auch nicht so viel Spielraum, wenn man nicht gerade zu einer gebrauchten Pascal-GPU greift.
 
Ich würde mich @muh0rsen anschließen, eine MX 500 kannst du auch später in einen neuen PC mitnehmen, wenn der aktuellen deine Spiele noch packt und es nur am Speicherplatz scheitert wäre das die sinnvollste Möglichkeit.
 
Die MX500 ist immer gut.
Und eine RTX 3060TI wäre auch drin.
https://www.amazon.de/dp/B098329YN6
Dann hat man sogar noch was einigermaßen schönes - auch wenn ich nicht weiß, wie laut dieses Minimodell wird.
edit: Okay… in der Rezension schimpft schon einer über die Lautstärke, während der erste noch von schick und leise schwärmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Also zum Punkt Teilupgrade:

Auf dein H97-Board sollte maximal ein i7-5775C passen, sonst halt i7-4790(K).
Falls du einen davon sehr günstig bekommst, wäre das sicher noch für eine Übergangszeit ein kurzer Gewinn, bis sich klärt wie sich nun eigentlich Alder Lake bei Intel und Zen 4 bei AMD mit DDR5 preislich und praktisch gestaltet und welche Auswirkungen das auf die Preise der "toten" Sockel hat.

Nochmal (günstig) 8GB Arbeitsspeicher dazu wären auch nicht verkehrt.

Aber das lohnt sich alles nur, wenn es wirklich günstig ist. Denn ein (fast) aktueller flotter Unterbau mit i5-10400F, B560 Board und 16GB RAM kostet vermutlich keine 350 Euro. Und zumindest nach meinem Gefühl wurden die "veralteten" Komponente danach als Ganzes nie wirklich günstiger. Und ich tippe auch, dass man vorerst mit Alder Lake usw. ganz andere Preise ansetzen muss.
 
muh0rsen schrieb:
Da du auch für ein neues Setup auch unbedingt eine SSD nehmen solltest, schließt das eine das andere nicht aus.
Kauf die SSD und schau ob du damit glücklich wirst, die kannst du ja so oder so weiterverwenden.
Wenn du davon ausgehst das dein System die Spiele die du im Moment spielen willst noch schafft behalte es erstmal und kaufe dann wenn du es wirklich brauchst.
Grafikkarten sind momentan nicht günstig zu bekommen, egal ob neu oder gebraucht.

Mork-von-Ork schrieb:
Ich würde mich @muh0rsen anschließen, eine MX 500 kannst du auch später in einen neuen PC mitnehmen, wenn der aktuellen deine Spiele noch packt und es nur am Speicherplatz scheitert wäre das die sinnvollste Möglichkeit.
Danke euch für die Rückmeldung. Das war auch mein Gedanke, darum ist dieser Minimumschritt für mich gesetzt. Ich wollte aber sichergehen, dass meine Einschätzung bezüglich der MX 500 von anderen geteilt wird. Darum Danke vielmals für die Bestätigung. Dann werde ich diesen Schritt auf jeden Fall nun mal anpacken.

Was das System anbelangt: Die Argumentation könnte lauten, dass ich ja mit ME sicher eine ganze Weile beschäftigt bin. :) Aber eben, es gibt da schon neuere Spiele, die für mich sicher nicht mehr gehen und von den empfohlenen Anforderungen bin ich allermeistens schon ein Stückchen entfernt.


Katzenjoghurt schrieb:
Die MX500 ist immer gut.
Und eine RTX 3060TI wäre auch drin.
https://www.amazon.de/dp/B098329YN6
Dann hat man sogar noch was einigermaßen schönes - auch wenn ich nicht weiß, wie laut dieses Minimodell wird.
edit: Okay… in der Rezension schimpft schon einer über die Lautstärke, während der erste noch von schick und leise schwärmt.
Naja, die Lautstärke ist für mich jetzt nicht das grosse Kriterium. Aber wie muss ich dich verstehen? Nur die Grafikkarte updaten? So wie ich es verstanden habe, macht das ja mit dem aktuellen CPU und Motherboard nicht mehr viel Sinn?

ghecko schrieb:
Tja, gerade sind wir in einer ähnlichen Situation. Alder Lake kommt mit DDR5 in ein paar Tagen und Lieferengpässe dürften um Weihnachten wieder für höhere Preise sorgen.

Man muss sich also entscheiden, ob man jetzt noch auf DDR4 setzt oder es noch mal aussitzt. Bei deinem Budget ist auch nicht so viel Spielraum, wenn man nicht gerade zu einer gebrauchten Pascal-GPU greift.
Danke für den Hinweis. Ich habe mich soeben etwas in das Thema Alder Lake eingelesen und mich durch ein paar andere Forenbeiträge gestöbert. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es hier ja in den nächsten 1-2 Wochen mehr Klarheit, ob sich gleich ein Sprung darauf lohnt. Oder reden wir da bereits wieder von "warte bis Anfang 2022"?
So wie ich dich verstehe, ist es aber sowieso fraglich, ob das mit dem Budget, das ich bereit bin zu investieren überhaupt Sinn ergibt. Oder verstehe ich dich falsch und würdest du mir evtl. raten, eine Zusammenstellung mit einem Alder Lake Prozessor zu bauen evtl. mit schwacher Grafikarte und da halt vorzu schauen, wo ich allenfalls was abstauben kann?

TriceO schrieb:
Hi!

Also zum Punkt Teilupgrade:

Auf dein H97-Board sollte maximal ein i7-5775C passen, sonst halt i7-4790(K).
Falls du einen davon sehr günstig bekommst, wäre das sicher noch für eine Übergangszeit ein kurzer Gewinn, bis sich klärt wie sich nun eigentlich Alder Lake bei Intel und Zen 4 bei AMD mit DDR5 preislich und praktisch gestaltet und welche Auswirkungen das auf die Preise der "toten" Sockel hat.

Nochmal (günstig) 8GB Arbeitsspeicher dazu wären auch nicht verkehrt.

Aber das lohnt sich alles nur, wenn es wirklich günstig ist. Denn ein (fast) aktueller flotter Unterbau mit i5-10400F, B560 Board und 16GB RAM kostet vermutlich keine 350 Euro. Und zumindest nach meinem Gefühl wurden die "veralteten" Komponente danach als Ganzes nie wirklich günstiger. Und ich tippe auch, dass man vorerst mit Alder Lake usw. ganz andere Preise ansetzen muss.
Danke vielmals für die Rückmeldung. Ich frage mich halt wie viel ein CPU-Upgrade bringt ohne nicht auch die Grafikkarte upzugraden. Aktuell ist diese ja der grösste Flaschenhals, den ich habe (ok, abgesehen von der Festplatte, aber das lässt sich ja fast am einfachstenlösen). Und wenn schon Upgrade, müsste es ja zumindest so sein, dass dann - wenn es dann mal eine neue Grafikkarte gibt (wenn die Presie sinken oder ich einen Glücksgriff lande) - nicht die Grafikkarte wieder ausgebremst wird vom Rest. Daher halte ich die zweite Option für wenn schon wohl die schlauere. Oder haeb ich da missverstanden?
Zumal ich mal mal ne grobe Zusammenstellung in einem Onlineshop gemacht habe mit dem Vorschlag und die Rechnung mit den 350€ haut in etwa hin. Mir wurde im letzten Thread gesagt, dass da auch noch ein neues Netzteil dazukommen müsste. Siehst du das auch so?
Vor allem aber: Wenn du sagst es sei ein "(fast) aktueller flotter Unterbau" dann verstehe ich dich richtig, dass dieses System wohl für meine Art des Gamings wieder für einen Moment völlig ausreichend wäre, vorausgesetzt ich bekomme irgendwann auch noch eine passende Grafikkarte dazu?
 
Giborius schrieb:
Oder verstehe ich dich falsch und würdest du mir evtl. raten, eine Zusammenstellung mit einem Alder Lake Prozessor zu bauen evtl. mit schwacher Grafikarte und da halt vorzu schauen, wo ich allenfalls was abstauben kann?
Ich hab das so unklar ausgedrückt weil ich das selbst noch nicht weiß. Ob sich in deinem Preisbereich bezüglich Alder Lake was tut, wissen wir erst nach den ersten Benchmarks und nachdem man die ganze Plattform kaufen kann. Erst mit den Infos kann man evaluieren, ob sich so was lohnt oder nicht.

Oder man will generell kein early adopter sein, dann bietet sich AM4 als Plattform für dein Vorhaben an. Denn günstiger werden die Komponenten bis Weihnachten aller Voraussicht nach nicht. Je früher man das Thema abhakt, desto besser eigentlich.
Giborius schrieb:
Mir wurde im letzten Thread gesagt, dass da auch noch ein neues Netzteil dazukommen müsste. Siehst du das auch so?
Das sehen wir alle so. BQ L8 hat ausgedient.
 
muh0rsen schrieb:
Da du auch für ein neues Setup auch unbedingt eine SSD nehmen solltest, schließt das eine das andere nicht aus.
Kauf die SSD und schau ob du damit glücklich wirst, die kannst du ja so oder so weiterverwenden.
Wenn du davon ausgehst das dein System die Spiele die du im Moment spielen willst noch schafft behalte es erstmal und kaufe dann wenn du es wirklich brauchst.
Grafikkarten sind momentan nicht günstig zu bekommen, egal ob neu oder gebraucht.
Fürs erste sicher die sinnvollste Lösung.
TriceO schrieb:
Auf dein H97-Board sollte maximal ein i7-5775C passen, sonst halt i7-4790(K).
Falls du einen davon sehr günstig bekommst, wäre das sicher noch für eine Übergangszeit ein kurzer Gewinn, bis sich klärt wie sich nun eigentlich Alder Lake bei Intel und Zen 4 bei AMD mit DDR5 preislich und praktisch gestaltet und welche Auswirkungen das auf die Preise der "toten" Sockel hat.

Nochmal (günstig) 8GB Arbeitsspeicher dazu wären auch nicht verkehrt.

Aber das lohnt sich alles nur, wenn es wirklich günstig ist. Denn ein (fast) aktueller flotter Unterbau mit i5-10400F, B560 Board und 16GB RAM kostet vermutlich keine 350 Euro. Und zumindest nach meinem Gefühl wurden die "veralteten" Komponente danach als Ganzes nie wirklich günstiger. Und ich tippe auch, dass man vorerst mit Alder Lake usw. ganz andere Preise ansetzen muss.
Bitte nicht. Jeder Euro der in diese Uraltplattform investiert ist, ist einer zuviel. Dann ist, wie gesagt der i5-10400f in jedem Fall vorzuziehen.
Giborius schrieb:
Danke vielmals für die Rückmeldung. Ich frage mich halt wie viel ein CPU-Upgrade bringt ohne nicht auch die Grafikkarte upzugraden. Aktuell ist diese ja der grösste Flaschenhals, den ich habe (ok, abgesehen von der Festplatte, aber das lässt sich ja fast am einfachstenlösen). Und wenn schon Upgrade, müsste es ja zumindest so sein, dass dann - wenn es dann mal eine neue Grafikkarte gibt (wenn die Presie sinken oder ich einen Glücksgriff lande) - nicht die Grafikkarte wieder ausgebremst wird vom Rest. Daher halte ich die zweite Option für wenn schon wohl die schlauere. Oder haeb ich da missverstanden?
Zumal ich mal mal ne grobe Zusammenstellung in einem Onlineshop gemacht habe mit dem Vorschlag und die Rechnung mit den 350€ haut in etwa hin. Mir wurde im letzten Thread gesagt, dass da auch noch ein neues Netzteil dazukommen müsste. Siehst du das auch so?
Vor allem aber: Wenn du sagst es sei ein "(fast) aktueller flotter Unterbau" dann verstehe ich dich richtig, dass dieses System wohl für meine Art des Gamings wieder für einen Moment völlig ausreichend wäre, vorausgesetzt ich bekomme irgendwann auch noch eine passende Grafikkarte dazu?
CPU/MB/RAM Upgrade kann in deinem Fall auch isoliert Sinn ergeben. Denn dein Haswell i5 hat nur 4 Threads, das ist im Jahre 2021 einfach zu wenig zum Zocken (siehe Computerbase Fazit im CPU Artikel). Würde da dann zum i5-10400f und 16GB DDR4-3200 auf nem B560er Board greifen. Da hast du ne günstige und dennoch gute Ausgangsbasis für ein GPU Upgrade.
 
Giborius schrieb:
Naja, die Lautstärke ist für mich jetzt nicht das grosse Kriterium. Aber wie muss ich dich verstehen? Nur die Grafikkarte updaten? So wie ich es verstanden habe, macht das ja mit dem aktuellen CPU und Motherboard nicht mehr viel Sinn?
Wahrscheinlich hatte ich den Punkt mit dem Zwischenupgrade missverstanden oder falsch gedeutet.
Ich eiere selbst ja auch noch mit ‘nem Haswell rum…allerdings ein Xeon mit 8 Threads... und dazu ‘ner GTX 1070. Geht alles auch noch irgendwie - aber so richtig Bock macht’s halt nicht mehr.
Bei Dir ist das größte Übel die Grafikkarte und das Budget von <1200€, was viel Geld ist - allerdings beim momentanen Grafikkartenirrsinn halt dann doch wieder nicht.

Nicht schlucken, aber… hast Du mal über ‘ne Konsole nachgedacht?
Guardians of the Galaxy, Mass Effect LE und God of War kann man auf denen auch fantastisch spielen…. fürs halbe Budget. Für etwas mehr wär sogar ‘ne PS5 vom eBay-Händler drin.
Und God of War kriegste auch schon für 18€, weil auf Konsolen alter Hut. ;)

Wäre auch ‘ne Art Zwischenlösung bis man mal wieder für <700€ ‘ne gescheite Grafikkarte kriegt.
(Was, denke ich, in ein paar Monaten der Fall sein wird,… im Krypto-Space rechnen viele mit noch wahrscheinlich 2-3, die Oberoptimisten mit 6 Monaten, ehe der Bitcoin sein Hoch erreicht und dann schlagartig auf Talfahrt geht und alle anderen Währungen mit sich runterzieht.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Giborius schrieb:
Mir wurde im letzten Thread gesagt, dass da auch noch ein neues Netzteil dazukommen müsste.
Ja, richtig. Eigentlich wurde dazu hier schon alles Wichtige geschrieben, jedoch in Bezugnahme auf Deinen angesprochenen Thread, dort schriebst Du:

Giborius schrieb:
Danke auch für die Rückmeldung zum Netzteil. Tatsächlich hatte ich es aufgrund einer Kaufberatung für Selbstbau-PCs gekauft. Aber naja, ich hatte gehofft, um diese Investition herumzukommen,
Dieser Kauf liegt allerdings, Stand heute, schon sieben Jahre zurück. Dass damals eine Empfehlung in Ordnung gewesen ist, bedeutet nicht, dass diese Komponente auch bei neuen Konfigurationen nach doch einigen Jahren der Nutzung weiterverwendet werden kann. Zwar sollte man das stets im Einzelfall bewerten, es ist allerdings keine gute Idee, unbedingt am Netzteil sparen zu wollen.

Denk dran, daran hängen alle anderen wesentlichen Komponenten, die Du jetzt neu kaufst. Man sollte das Netzteil nie als "Ach, das auch noch"-Komponente, sondern als eine Art Absicherung für die hohe Investition in die andere Hardware betrachten.
 
Die Grafikkartensituation ist katastrophal und gerade die brauchst du. Mir persönlich wäre es aber nicht wert, solche riesigen Aufschläge zu zahlen, da würde ich lieber gucken, ob ich irgendwo ein gebrauchtes Schnäppchen ergattern kann. Eine 1080ti ist bei ebay kleinanzeigen für 300-500 EUR zu bekommen (bitte nur in der Nähe deines Wohnortes gucken und die Karte vorher testen), alles ab 350-400 EUR ist zwar auch überteuert, aber imho immer noch besser als eine RTX 2060 oder RX 6600.

Mit dem Restbudget kaufst du dann einen Ryzen 5800X, ein B550 MB, 16 oder 32 GB RAM (Crucial 3600), ein neues Netzteil und evtl. noch eine neue SSD.
 
Giborius schrieb:
Vor allem aber: Wenn du sagst es sei ein "(fast) aktueller flotter Unterbau" dann verstehe ich dich richtig, dass dieses System wohl für meine Art des Gamings wieder für einen Moment völlig ausreichend wäre, vorausgesetzt ich bekomme irgendwann auch noch eine passende Grafikkarte dazu?

Jetzt nur eine neue Grafikkarte zu holen, würde dir vermutlich sehr wenig bringen und du müsstest früher oder später (früher) auf einen komplett neuen Unterbau setzten.

Die große Frage beim Unterbau ist:

Lohnt es sich abzuwarten, was die nächsten Monate so an Erkenntnissen hervorbringen, um dann ggf. festzustellen, das kann ich mir eh alles nicht leisten und effektiv fahre ich noch mit den Vorgängern gut?

ODER ist das alles so toll und günstig und ein problemloser Release aller Beteiligten, dass man selbst bei möglichst preisgünstigem Unterbau schon mit Alder Lake oder Zen4 deutlich besser fährt?

Ich bin ja grundsätzlich immer der Ansicht, dass man wenn man erstmal anfängt, auf immer Besseres zu warten, nie glücklich wird. Und (natürlich komplett ohne Glaskugel) ich kann mir echt nicht vorstellen, dass die neuen Geschichten in dein Budget passen.

Die 1.000 bis 1200 Euro sind viel Geld, aber für nen neuen PC geht der Löwenanteil für die Grafikkarte drauf. Und wenn du nicht zufällig häufiger mal 1.000 Euro zur Verfügung hast und jetzt 1.000 und in nem halben Jahr noch einmal 1.000 Euro investieren willst ;), dann würde ich jetzt eine solide Basis mit Luft nach oben wählen und erst dann wechseln, wenn ausreichend Zeit für Tests, Preisentwicklungen und Fortschritt vergangen ist.

Lass sich die Early Adopter austoben, die Hersteller die Enthusiasten-Preisaufschläge abschöpfen.
Du greifst jetzt bspw. zu nem i5-10400F und dann irgendwann vielleicht zu nem abgelegten Rocket Lake mit 8 Kernen. (Oder natürlich nem Ryzen, je nachdem auf welche Plattform du jetzt setzen willst - 3600 Tray, Boxed 5600X.)
Der Rest des Geldes geht in ne schnelle Grafikkarte. Dann hast du den PC jetzt, kannst deine Spiele spielen und betrachtest ganz in Ruhe aus der Ferne, was die Zeit so bringt.


Edit:

Mal in Form eines (Intel) Einkaufszettels:
https://geizhals.de/?cat=WL-2255484

Lösch raus, was du nicht benötigst.
Bei der Festplatte suchst du dir aus, ob du ne SATA- oder ne PCIe-SSD haben möchtest. Teurere SSD-Alternativen wären etwa ne Samsung 980 oder ne WD SN750.

Und beim Netzteil entscheidest du dich, wie knauserig du bist. Weil es hier immer gern genannt wird, ist auch das Seasonic GX in der Liste - ich stehe aber persönlich mehr auf das PX, das nur drei Euro mehr kostet.
Jetzt mag mancher sagen, 600W+ sind für die Zusammenstellung Overkill, aber der beste Wirkungsgrad eines Netzteils liegt bei halber Last und du hast auf jeden Fall Luft nach oben.

Der alte Kühler deines i5-4690 passt auch auf den Sockel 1200, ansonsten liegt dem Prozessor einer bei. Aber ich hab irgendwas von EKL Brocken gelesen und der ist sicher besser.

Und als Grafikkarte hast du mit ner 3060Ti schon was Ordentliches. Ich bezweifle, dass sich an den Neu-Preisen in nächster Zeit irgendwas ändert und du eine bessere neue GPU bekommen kannst.
Alternativ: mit den Gebrauchtpreisen kennen sich andere User besser aus.

Edit 2: Das Angebot der 3060Ti für 699€ ist scheinbar bereits vorbei.
 
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Zuerst einmal: Vielen, vielen herzlichen Dank für all eure Rückmeldungen! Ihr seid eine echt coole und hilfreiche Community!

ghecko schrieb:
Ich hab das so unklar ausgedrückt weil ich das selbst noch nicht weiß. Ob sich in deinem Preisbereich bezüglich Alder Lake was tut, wissen wir erst nach den ersten Benchmarks und nachdem man die ganze Plattform kaufen kann. Erst mit den Infos kann man evaluieren, ob sich so was lohnt oder nicht.
Soweit ich die Roadmaps richtig verstehe, braucht das ja aber noch ein paar Wochen, bis da wirklich etwas Klarheit herrscht und dann sind wir schon verdammt nah an Weihnachten. Dann warte ich wieder bis Anfang 2022 (und vielleicht kommen die für mich passenden Modelle ja sowieso erst dann raus...) und dann warte ich bis die Preise sinken und dann... Natürlich ist es reizvoll, auf die neue Technologie aufzusteigen. Da ich aber kein Power-Gamer bin (der unbedingt die neuste Technologie verbauen muss) und sowieso schon ewig lange warte, tendiere ich dazu, lieber wie du es auch erwähnst oder wie es auch TriceO empfiehlt mit der bewährten Technologie zu arbeiten.

PhenomIIenal schrieb:
Bitte nicht. Jeder Euro der in diese Uraltplattform investiert ist, ist einer zuviel. Dann ist, wie gesagt der i5-10400f in jedem Fall vorzuziehen.

CPU/MB/RAM Upgrade kann in deinem Fall auch isoliert Sinn ergeben. Denn dein Haswell i5 hat nur 4 Threads, das ist im Jahre 2021 einfach zu wenig zum Zocken (siehe Computerbase Fazit im CPU Artikel). Würde da dann zum i5-10400f und 16GB DDR4-3200 auf nem B560er Board greifen. Da hast du ne günstige und dennoch gute Ausgangsbasis für ein GPU Upgrade.
Danke für die Hinweise. Das gibt mal eine grobe Richtung vor. Und ja, ich tendiere aufgrund eurer Rückmeldungen genau in die Richtung, alles upzugraden und halt meine Uralt-GPU als Bremsblock einzubauen und dann in den nächsten Zeit versuchen, einen Gebrauchtglücksgriff zu landen.

Katzenjoghurt schrieb:
Bei Dir ist das größte Übel die Grafikkarte und das Budget von <1200€, was viel Geld ist - allerdings beim momentanen Grafikkartenirrsinn halt dann doch wieder nicht.

Nicht schlucken, aber… hast Du mal über ‘ne Konsole nachgedacht?
Da gibts, nichts zu schlucken, da habe ich tatsächlich schon drüber nachgedacht. :-) Nur eben, ist es ja nicht so, dass die Konsolenverfügbarbeit so abartig besser ist. Und wenn ich jetzt auf ne Konsole umsteigen würde, dann muss da noch die Spielebibliothek dazugerechnet werden. Auf Steam habe ich über 1000 Spiele in der Bibliothek, bei der Konsole beginne ich bei Null. Und gerade neuere Spiele haben auf LastGen ja auch je länger je mehr z.T. ordentliche Probleme (so z.B. beim Guardians-Spiel auf PS4)
Aber ja, meine Budgetbegrenzung hat auch damit zu tun, dass es Schmerzgrenzen gibt und ich nicht bereit bin jeden Preis-Schwachsinn mitzumachen. Das hat aber natürlich zur Folge, dass ich in meinen Optionen aktuell stark eingeschränkt bin.

Dr. McCoy schrieb:
Denk dran, daran hängen alle anderen wesentlichen Komponenten, die Du jetzt neu kaufst. Man sollte das Netzteil nie als "Ach, das auch noch"-Komponente, sondern als eine Art Absicherung für die hohe Investition in die andere Hardware betrachten.
Danke für die Einordnung. Inzwischen habe ich das begriffen und wollte nur sicherstellen, dass ich diese Komponente in der Planung zurecht miteinplane. :-)

TriceO schrieb:
Ich bin ja grundsätzlich immer der Ansicht, dass man wenn man erstmal anfängt, auf immer Besseres zu warten, nie glücklich wird. Und (natürlich komplett ohne Glaskugel) ich kann mir echt nicht vorstellen, dass die neuen Geschichten in dein Budget passen.
Das sehe ich genauso. Heute gekauft, morgen veraltet, egal wann du kaufst. Darum tendiere ich inzwischen sehr auf die Variante neuer Unterbau jetzt ohne Alter Lake. Und ja, vielleicht verpasse ich damit die ultimative Chance. Vielleicht gibt's aber plötzlich noch eine neue Krise und die Preise explodieren noch mehr. Who knows. Lieber die altbewährte Technologie in der Hand als der Alter Lake auf dem Dach oder so.

TriceO schrieb:
Mal in Form eines (Intel) Einkaufszettels:
https://geizhals.de/?cat=WL-2255484

Und als Grafikkarte hast du mit ner 3060Ti schon was Ordentliches. Ich bezweifle, dass sich an den Neu-Preisen in nächster Zeit irgendwas ändert und du eine bessere neue GPU bekommen kannst.
Alternativ: mit den Gebrauchtpreisen kennen sich andere User besser aus.
Danke vielmals für deine Arbeit! Ich werd mich später da mal vertiefen. In Sachen GPU werde ich aber wohl im Moment noch zuwarten und mir dann nochmals einige Tipps abholen, um wenn möglich auf dem Gebrauchtmarkt etwas zu finden.

HerrRossi schrieb:
Die Grafikkartensituation ist katastrophal und gerade die brauchst du. Mir persönlich wäre es aber nicht wert, solche riesigen Aufschläge zu zahlen, da würde ich lieber gucken, ob ich irgendwo ein gebrauchtes Schnäppchen ergattern kann. Eine 1080ti ist bei ebay kleinanzeigen für 300-500 EUR zu bekommen (bitte nur in der Nähe deines Wohnortes gucken und die Karte vorher testen), alles ab 350-400 EUR ist zwar auch überteuert, aber imho immer noch besser als eine RTX 2060 oder RX 6600.

Mit dem Restbudget kaufst du dann einen Ryzen 5800X, ein B550 MB, 16 oder 32 GB RAM (Crucial 3600), ein neues Netzteil und evtl. noch eine neue SSD.
Danke für die Tipps. Genau in die Richtung werde ich gehen.
 
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Giborius schrieb:
Da gibts, nichts zu schlucken, da habe ich tatsächlich schon drüber nachgedacht. :-) Nur eben, ist es ja nicht so, dass die Konsolenverfügbarbeit so abartig besser ist. Und wenn ich jetzt auf ne Konsole umsteigen würde, dann muss da noch die Spielebibliothek dazugerechnet werden. Auf Steam habe ich über 1000 Spiele in der Bibliothek, bei der Konsole beginne ich bei Null. Und gerade neuere Spiele haben auf LastGen ja auch je länger je mehr z.T. ordentliche Probleme (so z.B. beim Guardians-Spiel auf PS4)
Aber ja, meine Budgetbegrenzung hat auch damit zu tun, dass es Schmerzgrenzen gibt und ich nicht bereit bin jeden Preis-Schwachsinn mitzumachen. Das hat aber natürlich zur Folge, dass ich in meinen Optionen aktuell stark eingeschränkt bin.
Kannst ja Konsole und PC betreiben. Hab ich auch so (und spiel ehrlich gesagt inzwischen lieber auf Konsole - auch weil einfach feierabendtauglicher, da keine Ablenkung und dank Standby innerhalb von 5 Sekunden genau wieder dort, wo ich aufgehört hab. Da kann man auch mal nur 15min zocken, ohne Ladebildschirme anzuglotzen.)

Und verglichen mit Grafikkarten ist der Preiswahn noch überschaubar.
Entweder 700€ bei eBay ohne Stress für ‘ne PS5 oder… halt auf Twitter auf Drops lauern mit Hoffnung, eine für 500€ zu schießen.
Oder halt weniger, wenn’s die Digital sein soll.
Dass Du den Scheiß nicht mitmachen willst, ehrt Dich natürlich.

Aber die PC Zusammenstellung von @TriceO ist ja auch sehr sexy. Dann zwar knapp Limit gesprengt, aber neuen, vernünftigen PC.
 
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Danke an alle, die bereits in diesem Thread mitgeholfen haben. Ich habe nun mal bei meinem Händler eine Zusammenstellung gemacht und das sieht vom Budget her gut für mich aus. anhand eurer Tipps habe ich nun mal folgende Konfiguration im Blick:

CPU: i5-10400F
MB: Gigabyte B560M AORUS ELITE (korrigiert nach Hinweis von Mork-von-Ork)
RAM: 2x 8GB Curcial Ballistix 3200
Netzteil: SEA SONIC Focus PX, 650 Watt
SSD: Crucial MX500 2TB

Ergibt total rund 650.-€ wobei ich mir bei der SSD bewusst die teurere 2TB-Variante leiste.

Grafikkarte würde ich fürs allererste verzichten und die Uraltkarte nochmals einbauen. Danach gehts auf die Suche nach entweder einer anständigen gebrauchten Zwischenlösung oder aber ich überwinde mich doch zu einer ASUS Dual GeForce RTX 3060 Ti, allerdings nur wenn der Preis wieder etwas sinkt (mindestens unter 700€).

Einige Rückfragen hätte ich aber noch, bevor's zum definitiven Entscheid geht:
1. Beim Motherboard wird in der empfohlenen Zusammensetzung ein MSI B550 Gaming Plus empfohlen. Das kostet rund 20€ mehr. Lohnt sich dieser Aufpreis resp. was ist der Unterschied? Und viele von euch haben hier auch von einem B560 gesprochen. Ich habe leider nicht genau herausgefunden, was der Unterschied ist, kann mir da jemand helfen?

2. Bei den Ram kann ich für 1€ mehr auch 3600 RAM bekommen. Macht das Sinn oder ist das bei meinem Setup sogar kontraproduktiv?

3. Muss ich auch noch einen neuen Kühler einplanen? In meinem aktuellen System ist ein EKL Alpenföhn Brocken 2 - 140mm verbaut.

4. Wie oben geschrieben habe ich ein "Fractal Design Define R4" Gehäuse. Gemäss angaben hier müsste dem geplanten Motherboard kompatibel sein, aber bevor ich in unerwartete Probleme renne: Kann das jemand kurz bestätigen?

5. Und schliesslich die Preisfrage: Was wären zum System einigermassen passende Grafikkarten, die ich evtl. mit etwas Geduld auf dem Gebrauchtmarkt für ca. 400-500.-€ finden könnte?
(Im vollen Bewusstsein, dass es eine Grafikkarte ist, die fürs System unterperformen wird. Aber besser als die R9 280X wird es wohl allemal sein und es soll ja als nicht zu überteuerte Übergangslösung dienen.)
 
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Giborius schrieb:
Grafikkarte würde ich fürs allererste verzichten und die Uraltkarte nochmals einbauen. Danach gehts auf die Suche nach entweder einer anständigen gebrauchten Zwischenlösung oder aber ich überwinde mich doch zu einer ASUS Dual GeForce RTX 3060 Ti, allerdings nur wenn der Preis wieder etwas sinkt (mindestens unter 700€).
Hier findet man ab und an halbwegs akzeptable Deals auf jeden Fall mal reinschauen.

Giborius schrieb:
1. Beim Motherboard wird in der empfohlenen Zusammensetzung ein MSI B550 Gaming Plus empfohlen. Das kostet rund 20€ mehr. Lohnt sich dieser Aufpreis resp. was ist der Unterschied?
Ein AMD AM4 Mainboard wird mit einem Intel 10400 nicht funktionieren, GIGABYTE B560M AORUS Elite wäre passend.

Giborius schrieb:
Bei den Ram kann ich für 1€ mehr auch 3600 RAM bekommen. Macht das Sinn oder ist das bei meinem Setup sogar kontraproduktiv?
Die Preisunterschiede schwanken hier, bei 1€ Aufpreis kann man den 3600Mhz mitnehmen.

Giborius schrieb:
Muss ich auch noch einen neuen Kühler einplanen? In meinem aktuellen System ist ein EKL Alpenföhn Brocken 2 - 140mm verbaut.
Intel hat seit Ewigkeiten die Lochabstände nicht geändert, der kann also weiter genutzt werden.

Giborius schrieb:
Wie oben geschrieben habe ich ein "Fractal Design Define R4" Gehäuse. Gemäss angaben hier müsste dem geplanten Motherboard kompatibel sein, aber bevor ich in unerwartete Probleme renne: Kann das jemand kurz bestätigen?
Ja das passt.

Giborius schrieb:
Und schliesslich die Preisfrage: Was wären zum System einigermassen passende Grafikkarten, die ich evtl. mit etwas Geduld auf dem Gebrauchtmarkt für ca. 400-500.-€ finden könnte?
Für den Preis geht es auch langsam schon mit Neuware in Form der 6600 los, für Angebote siehe Link oben.

Beim Thema SSD bist du mit einem neuen Board nicht auf 2.5 Sata beschränkt, eine Western Digital WD_BLACK SN750 NVMe SSD 1TB gibt es gerade für 89€ bei Alternate
 
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Mork-von-Ork schrieb:
Danke für den interessanten Tipp! Werd' ich auf jeden Fall im Auge behalten.
Mork-von-Ork schrieb:
Ein AMD AM4 Mainboard wird mit einem Intel 10400 nicht funktionieren, GIGABYTE B560M AORUS Elite wäre passend.
Danke vielmals für den Hinweis, da habe ich nicht aufgepasst. Hab's oben gleich korrigiert.
Mork-von-Ork schrieb:
Die Preisunterschiede schwanken hier, bei 1€ Aufpreis kann man den 3600Mhz mitnehmen.
...
Intel hat seit Ewigkeiten die Lochabstände nicht geändert, der kann also weiter genutzt werden.
...
Ja das passt.
Danke für die Rückmeldungen!
Mork-von-Ork schrieb:
Beim Thema SSD bist du mit einem neuen Board nicht auf 2.5 Sata beschränkt, eine Western Digital WD_BLACK SN750 NVMe SSD 1TB gibt es gerade für 89€ bei Alternate
Danke für den Tipp. Das hatte ich nicht im Blick. Ich würde aber gerne gleich mal 2 TB reinbuttern. Den Preisaufschlag finde ich moderat zumindest bei der MX500. Nun habe ich nochmals etwas recherchiert und gesehen, dass die Kingston NV 1 2 TB noch weniger kostet als die MX500 mit gleicher Speicherleistung. Spricht da was dagegen? Die Testergebnisse scheinen soweit gut zu sein.
 
Giborius schrieb:
Nun habe ich nochmals etwas recherchiert und gesehen, dass die Kingston NV 1 2 TB noch weniger kostet als die MX500 mit gleicher Speicherleistung. Spricht da was dagegen? Die Testergebnisse scheinen soweit gut zu sein.
Die Bestückung wurde nachträglich geändert, da wird inzwischen QLC Speicher verbaut, entsprechend sind die Tests auch nicht mehr Aussagekräftig, von solchen Wundertüten würde ich die Finger lassen.
Die empfehlenswerten NVMe sind in den jeweiligen 2TB Versionen nicht sonderlich attraktiv, da würde ich überlegen, die 1TB SN 750 + 2TB MX 500 zu nehmen.
 
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Giborius schrieb:
1. Beim Motherboard wird in der empfohlenen Zusammensetzung ein MSI B550 Gaming Plus empfohlen. [...] Lohnt sich dieser Aufpreis resp. was ist der Unterschied? Und viele von euch haben hier auch von einem B560 gesprochen. Ich habe leider nicht genau herausgefunden, was der Unterschied ist, kann mir da jemand helfen?
Achtung, B550 = AM4 (AMD), B560 = 1200 (Intel) -> Zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Giborius schrieb:
3. Muss ich auch noch einen neuen Kühler einplanen? In meinem aktuellen System ist ein EKL Alpenföhn Brocken 2 - 140mm verbaut.
Den kannst Du wiederverwenden, aber mit neuer Wärmeleitpaste. Hast Du welche? Die alte WLP kannst Du z.B. mit etwas Isopropylalkohol entfernen.

Giborius schrieb:
Nun habe ich nochmals etwas recherchiert und gesehen, dass die Kingston NV 1 2 TB noch weniger kostet als die MX500 mit gleicher Speicherleistung. Spricht da was dagegen?
Ja, dagegen. Schau erstens mal auf die Hersteller-Garantiezeit. Hier bei drei Jahren, bei der MX 500 bei fünf Jahren. Die Kingston NV1 wird außerdem eine QLC-Wundertüte. Würde ich nicht machen. Wenn Du eine NVMe willst, dann eher die A2000 von Kingston.
 
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