News PC-Markt im Jahr 2023: Der Absturz und die Hoffnung auf den (großen) Aufschwung

Ich finde es "lustig" wie mal wieder typisch BigBusiness ohne Sinn und Verstand nackte Zahlen angeschaut werden. Dass im letzten Jahr das Zeug einfach viel zu teuer war bzw. man dann auf eine neue Graka-Generation gewartet hat, das fällt den Schlaumeiern nicht ein (oder sie ignorieren es gekonnt).
 
Ich bin der persönlichen, subjektiven Meinung, dass der Desktopmarkt nicht wirklich so wichtig ist. Das Geld wird wo anders gemacht. Wir Desktopuser nehmen uns viel zu wichtig. :schluck:
 
Ohne den Artikel jetzt gelesen zu haben, Antwort: Preise senken, Ende. Fast sämtliche Hardware durch die Bank zu teuer, für die Inflationsgeschädigte Masse.
 
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Ach, wie interessant. Diese Meldung passt ja so richtig gut zusammen mit den Rekordumsätzen und Rekordgewinnen, die nVidia nun schon wie viele Quartale in Folge einfährt? Die kommen sicher, weil keinerlei PCs gekauft werden.

Dass die DRAM-Branche mal wieder mitten im tiefsten Punkt des Schweinezyklus steckt, ist hausgemacht und seit ~30 Jahren nichts neues mehr. Von dieser Branche alleine irgend ein Wachstum oder einen Rückgang am gesamten PC-Markt festmachen zu wollen, ist doch Murks hoch sonstwas! Intels und auch (ganz besonders) AMDs CPU-Branche sowohl im Server- als auch im Desktop-Markt boomt wie eh und je. Netzteile genauso, deren Hersteller wissen aktuell gar nicht, wohin mit dem Geld (und leider hat noch keiner bei mir angefragt, ich hab hier noch Bageldlagerkapazität übrig ^^).

Aber ja, wir kennen's alle: der PC verschwindet, morgen werden Smartphones den Office-Bereich und Spielekonsolen den Gaming-Bereich einnehmen.

Demzufolge werde ich mir bereits übermorgen übrigens eine neue Freizeitbeschäftigung suchen: Barfuß-Balancieren auf so 5 Meter Arizona-Kakteen oder die Haare meines Hundes, die er täglich hier im Haus verliert, nach Größe, Farbnuance und Geschmack katalogisieren -> irgendwas eben, das dann tatsächlich noch Spaß macht.
 
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ripa schrieb:
Die Analysten haben nach 10 Jahren noch immer nicht verstanden, dass die Geräte deutlich länger genutzt werden können, seitdem sich die SSD im Consumer-Markt durchgesetzt hat. Selbst ein 7 Jahre altes Notebook mit Skylake reicht heute mit SSD für alles außer lokales zocken. Und wenn sich Geforce-Now weiter durchsetzt, reicht das Ding auch zum zocken für die nächsten Jahre.
Die älteren Notebooks sind trotzdem langsam und kosten Produktivität. Wo sind dann Hubs an USB-C mit HDMI und schnellem LAN?
Zudem, alle 3-5 Jahre ein System neu aufsetzen macht Sinn, die auf alter Hardware nicht.

Was uns eher fehlt ist ein großer Markt für gebrauchte Hardware, wie Leasingrückläufer PKWs.
Die Fahrzeuge kosten Faktor 15 mehr als ein Business-Notebook, werden aber nach 3 Jahren getauscht, das Notebook nicht?
Da wäre für Beides 4 Jahre eher angebracht, allein mit 4 statt 3 Jahren könnte man die 'Mehrkosten' Notebook stemmen.

Als Reserve-Desktop habe ich auch einen 4-Core i5-6500T mit SSD, meist spürt man dessen Leistungslimits nicht. Wozu aber beim Hauptsystem sparen?
 
Ich denke bei sowas gern an Marktsättigung und Abflachen der Entwicklungskurve.
Wer sich vor nicht allzulanger Zeit eingedeckt hat wie während der Pandemie, hat erstmal genug.
Dazu kommt dass nicht ständig die Entwicklung derart grosse Sprünge macht dass man es unbedingt sofort braucht.

Sorry, Nachhaltigkeit. Müll Vermeidung und Pflege sollten deutlich mehr im Vordergrund stehen.
ICH würde in den Titel bei solchen Themen grundsätzlich aufnehmen aus wessen Sicht das dargestellt wird.

Firmen Jammern über niedrige Verkaufs Zahlen.
Nutzern ist es egal bzw. sie hoffen auf sinkende Preise.
 
Ich sehe mehrere Gründe für den "Abschwung":

  • auch ältere Hardware reicht für das meiste heute locker aus
  • die Preise für die HW sind einfach zu teuer geworden
  • die Entwicklung stagniert, eine neue CPU bringt eben nicht mehr die doppelte bis dreifache Performance, sondern nur ein paar Prozente
  • die Spiele werden immer schlechter/langweiliger. AAA Games sind fast immer Schrott und für die guten Indigames reicht oft auch ältere HW
  • die Leute suchen sich erfüllendere Hobbys, bei denen sie am Ende vom Tag auch ein Ergebnis in der Hand haben und nicht nur Punkte/Fortschritt in einem Spiel
  • Es wird mehr gebrauchte HW gekauft, oft sehr gut erhaltene Leasingrückläufer mit guter Ausstattung zu einem vernünftigen Preis
  • Die HW hält einfach länger und gehört nicht mehr so schnell zum alten Eisen
  • die Leute wollen den Firmen mit ihren Rekordgewinnen eben nicht noch mehr Geld in den Rachen werfen
 
polyphase schrieb:
die Entwicklung stagniert, eine neue CPU bringt eben nicht mehr die doppelte bis dreifache Performance, sondern nur ein paar Prozente
So doll stagniert die Entwicklung meinem Empfinden nach gar nicht, wenn ich mir meine letzten Notebooks angucke. Das waren nach 3-4 Jahren schon brutale Schritte, jeweils im gleichen Preisbereich. Das merkt man aber erst richtig, wenn man seine hundert Tabs, ein paar Dev-Server und IDEs und vielleicht noch ein paar schwerere Browseranwendungen laufen hat. Das machen nicht viele.
Ergänzung ()

RKCPU schrieb:
Die älteren Notebooks sind trotzdem langsam und kosten Produktivität.
Das kosten die aber auch nicht in allen Fällen. Bei etwas Office merkt man das Alter oft nicht so.

RKCPU schrieb:
Wo sind dann Hubs an USB-C mit HDMI und schnellem LAN?
Das gibt's aber auch schon seit ca 7 Jahren. Der riesige Boost war's für Leute wie mich aber auch nicht, davor hab's proprietäre Docking-Stationen, die das alles auch vor über 10 Jahren schon konnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hauptsache SSDs kosten wieder das doppelte ^^
Mal sehen wieviel Jahre noch vergehen müssen, bis man bezahlbare Kapazitäten ab 8 TB bekommt.

Man hat ja gesehen was möglich ist und in welche Richtung es wieder geht, kann mir doch keiner Erzählen
das 100% o.Ä. an Aufschlag nötig ist.
 
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Doch das wollen uns die hersteller weiß machen. Dabei aber schauen das sie doppelten Gewinn machen können oder der Gewinn so hoch es nur geht. Aber das bringt nix wenn wir da nicht mit ziehen. Irgendwann muss jeder es mal einsehen das es so nicht weiter gehen wird.
 
R O G E R schrieb:
Jo meine CPU hat jetzt 15 Jahre auf Buckel und ich habe immer noch keinen drang was neues zu kaufen.
Bin 100% bei dir. Habe just heute einen 2011er Lappie mit OpenSUSE Leap 15.5 aufgesetzt. Ein altes Lenovo ThinkPad T61 (von 2005!) rockt sogar Ubuntu 22.04LTS.
 
Wie schon anderweitig beschrieben wird der große Aufschwung mit dem Supportende von W10 stattfinden und das ist noch nicht 2023.
Apple sehe ich als Nobelmarke weiter auf dem absteigenden Ast aber ob das tatsächlich so ist, kann nur eine Glaskugel beantworten.
 
Meine Freundin ist mangels Qualität von Spielen komplett vom Gaming und auch weg von PCs gegangen. Ich bin auch nicht mehr so Aufrüstungssgeil, war ich zwar auch nie wirklich, aber jetzt mit einem neuen geilen Auto habe ich andere Investitionspunkte und ein Hobby. Noch dazu habe ich teure Fanatec Lenkräder und fürs virtuelle Racing reicht mein PC noch länger
 
GOOFY71 schrieb:
Wie schon anderweitig beschrieben wird der große Aufschwung mit dem Supportende von W10 stattfinden und das ist noch nicht 2023.

Was für ein Aufschwung?

Jeder der will kann gratis auf W11 upgraden. Nur will niemand. Gute Gründe dafür fallen mir auch keine ein.
 
Mir schon.Ich habe Software die läuft nicht mehr optimal unter WIndows 11 aber unter Windows 10 super Optimal.Bei alten Games bin ich mir nicht sicher ,habe zwar gehört das sie unter Windows 11 auf einmal besser laufen sollen,aber ob das stimmt kann ich nicht sagen.
Habe auch noch weitere Software die immer wieder abstürzt unter Windows 10,aber unter Windows 7 lief es ohne Fehler und abstürze.
Allerdings um ein Vorteil von WIndows 11 zu haben,müsste ich halt DX12 Spiele zocken,was ich nicht mache.
Wenn es nach bedarf gehen würde,bräuchte ich eigentlich keinen neuen PC.
Wenn es mehr Menschen so ergeht wie mir,dann ist das ein grund warum man Windows 11 meiden sollte bzw meidet und warum so viele auf WIndows 10 bleiben.
Als reiner Zocker sieht es jedoch inzwischen anderst aus,wobei es auch Games gibt die deutlich schlechter unter WIndows 11 laufen als unter WIndows 10.Je nach dem wie man es sieht.Andere gründe fallen mir gerade nicht ein warum man das nicht sich holen sollte oder sich holen würde.
 
IBISXI schrieb:
Jeder der will kann gratis auf W11 upgraden. Nur will niemand. Gute Gründe dafür fallen mir auch keine ein.
Nein, es geht um die PC's, die von Win11 nicht mehr unterstützt werden. Keine Firma wird mit Rufus modifizierte Betriebssysteme installieren.
 
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