Intel 975X und nForce 4 SLI XE im Test : Asus P5W DH Deluxe gegen MSI P4N SLI XE

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Intel 975X und nForce 4 SLI XE im Test: Asus P5W DH Deluxe gegen MSI P4N SLI XE

Kurz bevor Intels neueste Prozessorgeneration auf dem Markt erhältlich sein wird, soll an dieser Stelle ein Vergleich zwischen Intels weiterhin aktuellem i975X-Chipsatz sowie nVidias noch aktuellem Gegenstück, dem nForce 4 in der überarbeiteten „nForce 4 SLI XE“-Version, gezogen werden. Getestet wurde zu diesem Zwecke das Asus P5W DH Deluxe (i975X) sowie das MSI P4N SLI XE (nForce 4 SLI XE). Letzteres wird demnächst vermutlich durch Mainboards mit nForce 500-Chipsatz ersetzt, allem voran dem nForce 590 SLI. Nichts desto trotz handelt es sich bei dem nForce-4-Chipsatz um eine nunmehr ausgereifte Plattform, die über anfängliche Kinderkrankheiten wie fehlende Prozessorunterstützung für ein Pentium-D-Modell oder nur durchschnittlichen Sound hinweggekommen sein sollte.

Lesezeichen

Da sich im Laufe der Zeit einige Artikel angesammelt haben, die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir diese noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.

Die Probanden

Bevor es zu einer Einzelbetrachtung der verschiedenen Mainboards kommt, soll eine Übersichtstabelle die wichtigsten Eckdaten aller Testteilnehmer zusammenfassen:

Ausstattung der Probanden
Layout Asus P5W DH
Deluxe
MSI P4N SLI XE
Features
Gesamtansicht
Gesamtansicht
Gesamtansicht
Gesamtansicht
Chipsatz Intel 975X nVidia nForce 4 SLI XE
Ausbaufähigkeit
für Prozessoren
Pentium 4
Celeron
Pentium 4 EE
Pentium D
Pentium XE
Core 2 Duo
Core 2 Extreme
Pentium 4
Celeron
Pentium 4 EE
Pentium D
Pentium XE
Frontside-Bus
533 MHz Ja Ja
800 MHz Ja Ja
1066 MHz Ja Ja
Speichertakt/typ
DDR2-400 Ja Ja
DDR2-533 Ja Ja
DDR2-667 Ja Ja
DDR2-711 Ja Nein
DDR2-889 Ja Nein
DDR2-1066 Ja Nein
Dual Channel Modus verfügbar verfügbar
Maximaler RAM-Ausbau 8 GByte (4 Slots) 8 GByte (4 Slots)
Onboardgrafik Nicht vorhanden Nicht vorhanden
Onboardsound Realtek ALC882M
8 Kanäle
Realtek ALC880
8 Kanäle
Steckplätze 2x PCIe x16*
2x PCIe x1
3x PCI
2x PCIe x16*
2x PCIe x1
2x PCI
* Im SLI/CrossFire-Modus laufen beide PCIe x16 Steckplätze im PCIe x8-Modus.
W-LAN Fähigkeit Ja (Steckkarte)
(W-LAN 802.11 a/b/g
Nein
HDD-Controller
ATA 133/100/66/33 2 Geräte
2x Intel ICH7/R
UDMA 100/66/33
4 Geräte
4x nForce 430
UDMA 133/100/66
Serial ATA 7 Geräte
3x Intel ICH7/R
(RAID 0,1,10** )

2x Silicon Image 4732
(RAID 0, 1)

2x Jmicron JMB363 (RAID 0,1)
4 Geräte
4x nForce 430
(RAID 0, 1, 5, 10 )
** Ein RAID10-Array wird durch den kombinierten Einsatz der ICH7/R-Southbridge
sowie des SI-4723-Controllers realisiert. Drei der vier Festplatten werden über die
ICH7/R angesprochen, eine über den Silicon-Image-Controller.
Anschlüsse
USB 2.0 4x über Rear-
Panel

4x über Mainboard-
Header
4x über Rear-
Panel

4x über Mainboard-
Header
IEEE 1394 Ports 1x über Rear-
Panel

1x über Mainboard-
Header
nicht vorhanden (optional)
LAN-Controller 2x Marvell 88E8053

Dual Gigabit Ethernet
Marvell 88E1115

Gigabit Ethernet
Weitere Anschlüsse 2x PS/2
1x Seriell
6x Audio
1x Optical S/PDIF
1x Coaxial S/PDIF
1x eSATA
1x Parallel
2x PS/2
6x Audio
1x Coaxial S/PDIF
1x Optical S/PDIF

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