GeForce GTX 285 : Eine Vorschau auf Nvidias neue High-End-Grafikkarte

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GeForce GTX 285: Eine Vorschau auf Nvidias neue High-End-Grafikkarte

Die Dual-GPU-Karte GeForce GTX 295 von Nvidia ist mittlerweile offiziell vorgestellt und wird die Performancekrone der Radeon HD 4870 X2 voraussichtlich wieder nach Kalifornien zurück holen. Die Grafikkarte setzt als erstes Exemplar auf die überarbeitete GT200-GPU im 55-nm-Prozess, die firmenintern auf den Namen GT200b beziehungsweise GT206 hört. Im selben Atemzug werden auch die anderen GeForce-GTX-200-Karten überarbeitet und auf die modifizierte GPU umgerüstet. Von der GeForce GTX 260 216 finden sich sogar schon einige 55-nm-Varianten im Handel.

Doch damit noch nicht genug, da Nvidia aktuellen Gerüchten zu Folge auch das bisherige Single-GPU-Flaggschiff, die GeForce GTX 280, um- und aufrüsten wird. Die 55-nm-Version wird gar einen neuen Namen erhalten und soll in Zukunft auf die Bezeichnung GeForce GTX 285 hören. Und dies hat einen Grund: Anders als bei der GeForce GTX 260 216, die lediglich einen Chip-Wechsel erfährt, erhöht Nvidia auf der GeForce GTX 285 auch die Taktraten, weswegen die Performance des 3D-Beschleunigers höher ausfallen wird.

Wie genau diese Taktraten aussehen werden und wann genau die GeForce GTX 285 an den Start gehen wird, ist von offizieller Seite offen. Die Gerüchteküche ist sich hingegen sicher: Die TMU-Domäne der GeForce GTX 285 soll mit 648 MHz angesteuert werden (GTX 280: 602 MHz), während die Shadereinheiten mit 1.476 MHz (GTX 280: 1.242 MHz) zu Werke gehen sollen. Der 1.024 MB große GDDR3-Speicher soll mit 1.242 MHz anstatt mit 1.107 MHz betrieben werden. Die restliche Hardware wird voraussichtlich identisch bleiben.

Auch wenn diese Frequenzen noch nicht absolut gesichert sind, gehen wir doch davon aus, dass sie den Tatsachen entsprechen. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, ein kleines Performance-Preview zur GeForce GTX 285 zu geben, indem wir den 3D-Beschleuniger mit einer übertakteten GeForce GTX 280 simulieren. Dabei müssen wir aber anmerken, dass die endgültigen Taktraten nicht unbedingt unseren Vermutungen entsprechen müssen. Zudem ist es möglich, dass trotz gleicher Frequenzen die Geschwindigkeit der beiden Produkte minimal voneinander abweichen kann – auch durch Abweichungen in den (Speicher-)Timings.

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