Gamerheadsets im Test III : Das große Finale mit Mehrkanal-Headsets

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Gamerheadsets im Test III: Das große Finale mit Mehrkanal-Headsets

Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind und ein rundes Dutzend immer schön anzusehen ist, wollen wir unsere Artikelserie über Headsets mit einem weiteren Quartett abschließen. Wer die vergangenen beiden Teile aufmerksam verfolgt hat, dem wird aufgefallen sein, dass in der ursprünglichen Konzeption nur zehn Headsets vorgesehen waren. Auf vielfachen Wunsch unserer Leser hin haben wir allerdings noch je einen Probanden von Speedlink und von Roccat geladen. Neben dem bekannten und kontrovers diskutierten, in jedem Fall aber erfolgreichen Speedlink Medusa NX 5.1 findet auch das Roccat Kave Solid 5.1 im hiesigen Artikel einen Platz. Die beiden Testkandidaten komplettieren dabei die Reihe der echten 5.1-Headsets, die darüber hinaus noch aus Produkten von Tritton und Saitek besteht.

Tritton dürfte dabei hierzulande ein eher unbekannter Name sein, da sich die Produkte des Herstellers vornehmlich in Übersee um die Köpfe der Spieler schmiegen. Dort genießen sie allerdings einen sehr guten Ruf, was für uns Grund genug ist, auch einem Vertreter dieses Herstellers einmal auf den Zahn zu fühlen. Auf dem Papier macht das Tritton AX Pro jedenfalls eine ausgezeichnete Figur. Mehr als jeder Konkurrent dieses mittlerweile doch recht umfangreichen Testfeldes bieten die Kalifornier mit dem Tritton AX Pro ein Instrument, das nicht nur zahlreiche Anschlussmöglichkeiten besitzt, sondern auch als kleine Schaltzentrale für weitere Audiogeräte dienen kann. Man darf gespannt sein, was für Qualitäten sich hier noch offenbaren.

Hohe Qualität wird auch in diesem Teil der Artikelserie notwendig sein, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Nicht nur die direkte Konkurrenz wird dabei untersucht – jedes der hier getesteten Headsets muss sich drei artverwandten Produkten stellen. Auch ein abschließender Überblick über alle Geräte des Testfeldes soll klären, wie es um die Qualitäten der getesteten Headsets im tellerrandübergreifenden Vergleich steht. So unterschiedlich sie nämlich ihre Aufgaben erfüllen, ob als „echtes“ oder „unechtes“ Mehrkanalheadset oder als reinblütiger Stereokämpfer, jedes der zwölf getesteten Headsets will letztendlich die mehr oder minder homogene Masse der Spielergemeinschaft bedienen. Nicht immer passt das gut. Manchmal gibt es Stärken, die auch auf andere Käuferschichten anziehend wirken und manches Mal vermisst man auch jegliches Konzept. Am Ende dieses Artikels wollen wir die Spreu vom Weizen trennen, im Kleinen für die vier Probanden dieses Artikels und im großen für alle der drei Serienteile.

Testsystem

Die Headsets werden – sofern möglich – über Miniklinken- oder Klinken-Stecker mit einer Creative X-Fi Platinum verbunden oder aber per USB-Stecker an den PC angeschlossen. Auf die sich jeweils ergebenden Besonderheiten wird im entsprechenden Abschnitt zur Gerätebeschreibung hingewiesen. In aller Regel wird auf jedwede klangbeeinflussende Maßnahme beim Test verzichtet. Insbesondere Creatives CMSS-Funktionen oder Equalizer-Einstellungen sind deaktiviert, sofern nicht anders beschrieben. In der Geräteeinstellung der Creative-Konsole ist das angeschlossene Gerät als Kopfhörer deklariert.

Für den Test der Stereo- und Surround-Fähigkeiten der Headsets werden verschiedene PC-Spiele sowie Musik- und Film-DVDs genutzt. Als Abspielsoftware für die DVDs dient PowerDVD Ultra.

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