News Sony Inzone: Leichtestes Headset trifft auf Dual-Mode-OLED & Fnatic-Maus

MichaG

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Mit dem Inzone H6 Air präsentiert Sony ein leichtes offenes Headset und mit dem Inzone M10S II einen schnellen OLED-Monitor mit WQHD und 540 Hz oder alternativ bei reduzierter Auflösung mit 720 Hz. Außerdem gibt es neue Designs für Maus(Pads) als Fnatic Editions sowie mit „Glass Purple“ eine neue Farbe für die Inzone Buds.

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Motion Blur Reduction mit mehr Helligkeit​

Das Backlight-Strobing zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe (Motion Blur) hat zumeist den Nachteil, dass sich durch das schnelle Ab- und Anschalten der Hintergrundbeleuchtung die Helligkeit der Anzeige reduziert. Dies soll beim Inzone M10S II durch eine gezielte Erhöhung der Helligkeit während der Beleuchtungsintervalle kompensiert werden.

Wird man sehen, ob sony die OLED Emitter bei kürzeren Hellphasen tatsächlich im Maximum stärker ansteuert, um den Helligkeitsverlust gänzlich auszugleichen oder bloß eine automatische Kompensierung bis zu einer letztlich doch deutlich geringeren Maximalhelligkeit erlaubt.
Abgesehen davon ist Backlight-strobing/ Hintergrundbeleuchtung wohl der falsch gewählte Begriff bei oled
 
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Den M10S (1) hatte ich schon auf den Schreibtisch. Sehr gut verarbeitet, der perfekt ausbalancierte Mini-Standfuß hat was. Aber gemessen an den restlichen Eckdaten war der Preis schon Schwachsinn und ist es beim M10S2 ebenso. Ich weiß nicht, warum man bei Sony glaubt, Sonderpreise aufrufen zu können.
 
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v3locite schrieb:
Ich weiß nicht, warum man bei Sony glaubt, Sonderpreise aufrufen zu können.
Weil die Sony TVs schon ziemlich Premium sind. Der Kunde denkt "Oh, ein Sony Monitor - mussTop Notch sein".

Naja, ich finde bei dem hart umkämpften Markt wird Sony nicht lange bei solch teuren Geräten bleiben. Wenn der Monitor doppelt so teuer ist wie die "dazugehörige" Konsole und die Kunden trotzdem zugreifen, dann hat Sony verdammt nochmal alles richtig gemacht. 😂

BTW: Die Buds sehen irgendwie "fresh" aus, mir gefällts.
 
Gesalzene Preise bei Sony, wie gewohnt. Nun, gibt ja genügend Alternativen.
 
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Ein ordentlicher offener Kopfhörer für die PS5 wäre schon was. Muss mich da mal erkundigen wie die Auswahl aussieht.
 
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v3locite schrieb:
Ich weiß nicht, warum man bei Sony glaubt, Sonderpreise aufrufen zu können.
Sony bildet sich zu viel auf die eigene Marke ein. In den 90er und 2000er Jahren war das noch so. Da war Sony ganz weit vorne bei Unterhaltungselektronik. Aber heute. Wenn die Playstation nicht wäre, würde Sony mit den Kameras und ein paar anderen Sparten nur ein Nischendasein fristen.
Die stehen sich auch selber mit der Preispolitik im Weg. Vor allem wenn man heutzutage Premium Preise für kaum Mehrwert aufruft. So verliert man halt immer mehr an Marktanteilen.
 
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@MaverickM Ja Sony hat vier Sparten davon macht Game & Network Services mehr als ein Drittel des Umsatzes aus und ist am profitabelsten. Der Rest macht zwar auch Profit aber da sind die Margen nicht so hoch. Und ohne die Playstation würde Sony rund 30 Milliarden weniger Umsatz machen.
Oder weißt du etwas was ich nicht weiß?
 
Ehrliche Frage: Ist der kleine Standfuß wirklich stabil? Und wirkt sich das zB auf die "Wackeligkeit" aus, wenn man an den Tisch kommt?
 
Schwer zu glauben, ich weiß, aber der ist tatsächlich superstabil. Da wackelt nix.
 
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ThePlayer schrieb:
Oder weißt du etwas was ich nicht weiß?
Ich glaube, Du weißt nicht, in welchen Sparten Sony überall tätig ist. Solltest dich mal besser einlesen, das betrifft nicht nur Consumer-Elektronik ;)
 
Die Preise sind nicht günstig. Im Vergleich zu ähnlichen Mäusen oder Monitoren sind sie allerdings auf gleichem hohen Preisniveau. Razer Deathadder V4 Pro in Niko Edition kostet auch 200€. Andere 27 Zoll OLED mit 540Hz hatten ähnliche Einführungspreise, ich glaube aber ohne 720Hz Option.

Das Mauspad erscheint mir sehr teuer, wobei ich auch ein Artisan für überzogene 85€ hab, allerdings ist das keine so tolle Fnatic Edition.
 
Bevor ich das Mauspad für den Preis von Sony kaufe, kaufe ich lieber mehrmals das Fnatic Dash!

(Hab ich schon mehrmals hier liegen, hält aber bisher deutlich besser als der übliche Stoff)
 
TR2013 schrieb:
Muss mich da mal erkundigen wie die Auswahl aussieht.
Sundara ist in der 200ish und darunter Kategorie so ziemlich der Go-To dank dem FR der ab dem 2020er Modell sehr nahe an echter "Referenz" Qualität ist. Plus, dank Planar Treiber klingt er auch ziemlich detailliert. Nachteil aber, er ist relativ schwer, was immerhin von dem ganz brauchbaren Kopfband Design etwas gelindert wird.

Ansonsten wenn Bass-Roll-Off ok geht und du keinerlei Soundstage möchtest, die HD600er Derivate sind auch alle Brauchbar (sofern sie dir auf den Kopf passen, bei mir tun sie es nicht und stehen unten am Kiefer massiv ab, so dass ich wirklich gar keinen Bass bekomme).

Die oft empfohlenen 990/900X von Beyer sind leider ohne EQ nicht so doll (Stichwort Beyer Peak) in Sachen Tuning. Beim 990 hast du aber immerhin die gute Reparierbarkeit, so dass man den mit EQ auch definitiv machen kann.


Was mich dann zum H6 Air bringt. Wenn Sony es hier geschafft hat, sich wirklich am MV1 zu orientieren und nur alles ab 5k etwas nach unten bringt, dann könnte das H6 Air tatsächlich eins der absolut an einer Hand abzählbaren Gaming Headsets werden, die was taugen. Siehe die Messungen des MV1 der Jungs von Headphones.com auf dem B&K 5128 (das aktuell beste System für realistische Messungen von Hörern). Und selbst wenn es sich fast genau so wie das MV1 misst, mit EQ wäre dass mit kaum Aufwand zu beheben.

Kabel scheint ebenfalls abnehmbar zu sein, das Kopfband flexibel fast wie bei den Nighthawk/Nightowl Hörern, die Rückseite wirklich offen und das Mic kommt mit Plott-Schutz ab werk. Tatsächlich ganz brauchbare Ausgangsbedingungen und steht damit im kompletten Gegenteil zu dem was die meisten anderen Gaming Hörer die letzte Zeit so bei Ankündigung gezeigt haben.

Das einzige was mich hier stört ist, dass das H6 Air der Optik nach Kunstleder-Pad verwendet. Hoffe, dass es täuscht, da Kunstleder so ziemlich das schlechteste Material für Pads ist was es gibt. Und wechselbar sollten sie bitte auch sein, da selbst die besten Pads ihr Lebensende erreichen, bevor irgendwas anderes defekt geht (im Normalfall).

Bin tatsächlich mal auf einen Gaming Hörer gespannt :)
Passiert quasi nie weil sich kaum ein Hersteller damit befasst, wie Hörer klingen sollten und lieber alles auf das Marketing Budget setzen anstatt auf R&D. Aber diesmal sieht es nach ner guten Ausgangslage aus, die es in Tests natürlich zu bestätigen gilt^^
 
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Cool, wieder Mal die Chance vertan auf das erste offene kabellose Headset 😐
 
DonDonat schrieb:
Sundara ist in der 200ish und darunter Kategorie so ziemlich der Go-To dank dem FR der ab dem 2020er Modell sehr nahe an echter "Referenz" Qualität ist. Plus, dank Planar Treiber klingt er auch ziemlich detailliert. Nachteil aber, er ist relativ schwer, was immerhin von dem ganz brauchbaren Kopfband Design etwas gelindert wird.

Ansonsten wenn Bass-Roll-Off ok geht und du keinerlei Soundstage möchtest, die HD600er Derivate sind auch alle Brauchbar (sofern sie dir auf den Kopf passen, bei mir tun sie es nicht und stehen unten am Kiefer massiv ab, so dass ich wirklich gar keinen Bass bekomme).

Die oft empfohlenen 990/900X von Beyer sind leider ohne EQ nicht so doll (Stichwort Beyer Peak) in Sachen Tuning. Beim 990 hast du aber immerhin die gute Reparierbarkeit, so dass man den mit EQ auch definitiv machen kann.


Was mich dann zum H6 Air bringt. Wenn Sony es hier geschafft hat, sich wirklich am MV1 zu orientieren und nur alles ab 5k etwas nach unten bringt, dann könnte das H6 Air tatsächlich eins der absolut an einer Hand abzählbaren Gaming Headsets werden, die was taugen. Siehe die Messungen des MV1 der Jungs von Headphones.com auf dem B&K 5128 (das aktuell beste System für realistische Messungen von Hörern). Und selbst wenn es sich fast genau so wie das MV1 misst, mit EQ wäre dass mit kaum Aufwand zu beheben.

Kabel scheint ebenfalls abnehmbar zu sein, das Kopfband flexibel fast wie bei den Nighthawk/Nightowl Hörern, die Rückseite wirklich offen und das Mic kommt mit Plott-Schutz ab werk. Tatsächlich ganz brauchbare Ausgangsbedingungen und steht damit im kompletten Gegenteil zu dem was die meisten anderen Gaming Hörer die letzte Zeit so bei Ankündigung gezeigt haben.

Das einzige was mich hier stört ist, dass das H6 Air der Optik nach Kunstleder-Pad verwendet. Hoffe, dass es täuscht, da Kunstleder so ziemlich das schlechteste Material für Pads ist was es gibt. Und wechselbar sollten sie bitte auch sein, da selbst die besten Pads ihr Lebensende erreichen, bevor irgendwas anderes defekt geht (im Normalfall).

Bin tatsächlich mal auf einen Gaming Hörer gespannt :)
Passiert quasi nie weil sich kaum ein Hersteller damit befasst, wie Hörer klingen sollten und lieber alles auf das Marketing Budget setzen anstatt auf R&D. Aber diesmal sieht es nach ner guten Ausgangslage aus, die es in Tests natürlich zu bestätigen gilt^^
Oh, dachte irgendwie es wäre mit und ohne Kabel nutzbar.

Trotzdem sieht es vorerst ganz gut aus.
Abnehmbare Ohrpolster sind aber tatsächlich ein Muss. Die kunstledernen meines günstigen Anker Q30 haben sich nach 6 Monaten aufgelöst und ich hab sie durch welche aus Stoff ersetzt.
 
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TR2013 schrieb:
Oh, dachte irgendwie es wäre mit und ohne Kabel nutzbar.
Die anderen Sony Hörer der Serie sind es tatsächlich, von daher ist die Annahme naheliegend^^

Falls du aber nen offenen Hörer (der kein Headset ist) Kabellos möchtest: es gibt einige gute Bluetooth Receiver die sich sehr gut messen und auch subjektiv gut klingen. Quasi alles von Fiio oder Shanling (oder Topping, wenn du etwas mehr Power brauchst) kommt hier in Frage.

Falls es für Headsets sein soll, müsstest du leider auf nen Anständigen DAC/AMP BT Receiver verzichten, was wahrscheinlich für Kopfhörer trotzdem ausreichend wäre, da bei denen Noise-Floor kaum eine Relevanz besitzt :)


TR2013 schrieb:
Trotzdem sieht es vorerst ganz gut aus.
Seh ich auch so, gerade bei der Vorlage hier besteht durchaus die Chance, dass der H6 Air gut werden könnte :)


TR2013 schrieb:
Abnehmbare Ohrpolster sind aber tatsächlich ein Muss.
+1


TR2013 schrieb:
Die kunstledernen meines günstigen Anker Q30 haben sich nach 6 Monaten aufgelöst und ich hab sie durch welche aus Stoff ersetzt.
Uh sorry zu hören... Der Q30 den meine Freundin hat lebt schon etwas länger aber er wird zugegebenermaßen auch kaum verwendet...

Klar ist Leder gerade für billigere Hörer zu teuer, aber so ab 150€ aufwärts, gibts eigentlich keine Entschuldigung mehr für Kunstleder, gerade weil die Margen für Hörer recht hoch sind. Und selbst wenn man etwas Geld sparen möchte, Leder-Stoff/Velour-Hybrid Pads (also nur an der Innenseite für das Tuning/die Abstimmung ein Lederstreifen und auf der Auflagefläche sowie außen Stoff/Velours) wäre in der Produktion immer noch super günstig und gleichzeitig deutlich länger haltend...


@-MK Du kannst dir ein BT Headset auch ohne Probleme mit nem BT Receiver selbst bauen. Dass würde mit dem massiven Vorteil kommen, dass wenn die Batterie durch ist oder du nen neuen BT Standard möchtest, du nur den Receiver tauschen kannst. Nachteile gibts dabei eigentlich keine, da ja auch BT Hörer nur eine Einheit fürs Senden und Empfangen verwenden, so dass du die selben Probleme hast wie bei BT Receivern.

Hifiman hätte hier sogar einen BT Receiver, der direkt unten an deren Hörer angesteckt werden kann, so dass du nicht mal mehr ein Kabel hast (auch wenn ich da persönlich der Meinung bin, dass es egal ist, wenn du eh den BT Receiver wendendest). Leider ist der aber relativ spezifisch quasi nur für deren Produkte...
 
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