8/10 19 Grafikkarten im Test : AMD Radeon und Nvidia GeForce schneiden gleich ab

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Leistungsaufnahme

Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- (C-States sind aktiviert, EIST ist aus) und Last-Betrieb, zudem schauen wir uns noch das Blu-ray- und das Zwei-Monitor-Szenario an. Das 3D-Szenario wird durch Verwendung von Battlefield: Bad Company 2, Crysis 2 sowie Dragon Age 2 unter der Auflösung 1.920x1.080 simuliert. Die Blu-ray-Wiedergabe schauen wir uns mit Hilfe von CyberLinks PowerDVD 11 an.

Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • Idle – Windows:
    • Intel Graphics HD 3000
      59
    • AMD Radeon HD 6670
      80
    • Nvidia GeForce GTS 450
      82
    • Nvidia GeForce GTX 550 Ti
      82
    • Nvidia GeForce GTX 560
      83
    • Nvidia GeForce GTX 460
      84
    • AMD Radeon HD 6750
      85
    • AMD Radeon HD 6850
      85
    • Nvidia GeForce GTX 560 Ti
      85
    • AMD Radeon HD 6790
      86
    • AMD Radeon HD 6770
      87
    • AMD Radeon HD 6870
      87
    • AMD Radeon HD 6950 1GB
      89
    • AMD Radeon HD 6950
      89
    • AMD Radeon HD 6970
      90
    • ATi Radeon HD 5850
      92
    • Nvidia GeForce GTX 570
      95
    • Nvidia GeForce GTX 285
      100
    • Nvidia GeForce GTX 580
      102
    • AMD Radeon HD 6990
      105
    • Nvidia GeForce 9800 GT
      106
    • ATi Radeon HD 4850
      113
    • Nvidia GeForce GTX 590
      123
    • ATi Radeon HD 4890
      132
  • Last - Battlefield BC2:
    • AMD Radeon HD 6670
      168
    • AMD Radeon HD 6750
      180
    • AMD Radeon HD 6770
      202
    • Nvidia GeForce GTS 450
      208
    • Nvidia GeForce GTX 550 Ti
      222
    • AMD Radeon HD 6850
      223
    • AMD Radeon HD 6790
      226
    • Nvidia GeForce GTX 460
      239
    • ATi Radeon HD 5850
      249
    • AMD Radeon HD 6870
      251
    • AMD Radeon HD 6950
      264
    • Nvidia GeForce GTX 560
      273
    • AMD Radeon HD 6950 1GB
      292
    • Nvidia GeForce GTX 560 Ti
      292
    • Nvidia GeForce GTX 570
      334
    • AMD Radeon HD 6970
      337
    • Nvidia GeForce GTX 580
      366
    • AMD Radeon HD 6990
      492
    • Nvidia GeForce GTX 590
      518

Mit der im Core-i7 2600k integrierten Grafikeinheit zieht das Testsystem unter Windows 59 Watt (gemeint ist der gesamte PC) aus der Steckdose. Das ist der geringstmögliche Wert, der damit als Richtwert für eine separate Grafikkarte dienen muss. Die sparsamste Grafikkarte im Parcours, die Radeon HD 6670, benötigt 80 Watt.

Unter Last fällt die integrierte Grafikeinheit weg, womit die Radeon HD 6670 mit 168 Watt die Nase vorn hat. Die schnellste Single-GPU-Karte, die GeForce GTX 580, zieht 366 Watt aus der Steckdose, die GeForce GTX 590 mit zwei Rechenkernen gar 518 Watt. Das neue Testsystem ist unter Last damit 70 bis 80 Watt sparsamer als der „alte“ Rechner.

Leistungsaufnahme - Blu-ray und Dual-Monitor
Angaben in Watt (W)
  • Blu-ray-Wiedergabe (H.264):
    • Intel Graphics HD 3000
      75
    • Nvidia GeForce GTS 450
      102
    • Nvidia GeForce GTX 550 Ti
      102
    • AMD Radeon HD 6670
      103
    • Nvidia GeForce GTX 560
      106
    • Nvidia GeForce GTX 460
      108
    • Nvidia GeForce GTX 560 Ti
      108
    • Nvidia GeForce GTX 570
      108
    • AMD Radeon HD 6750
      110
    • AMD Radeon HD 6770
      113
    • AMD Radeon HD 6850
      122
    • AMD Radeon HD 6870
      123
    • Nvidia GeForce 9800 GT
      123
    • Nvidia GeForce GTX 580
      123
    • AMD Radeon HD 6790
      124
    • ATi Radeon HD 5850
      129
    • Nvidia GeForce GTX 285
      129
    • AMD Radeon HD 6950
      131
    • ATi Radeon HD 4850
      139
    • AMD Radeon HD 6950 1GB
      141
    • Nvidia GeForce GTX 590
      150
    • ATi Radeon HD 4890
      151
    • AMD Radeon HD 6970
      151
    • AMD Radeon HD 6990
      154
  • Zwei-Monitor-Betrieb:
    • Intel Graphics HD 3000
      74
    • Nvidia GeForce GTX 550 Ti
      82
    • Nvidia GeForce GTS 450
      83
    • Nvidia GeForce GTX 560
      84
    • Nvidia GeForce GTX 460
      85
    • Nvidia GeForce GTX 560 Ti
      86
    • AMD Radeon HD 6670
      92
    • Nvidia GeForce GTX 570
      96
    • AMD Radeon HD 6750
      98
    • AMD Radeon HD 6770
      98
    • Nvidia GeForce GTX 580
      103
    • Nvidia GeForce 9800 GT
      107
    • AMD Radeon HD 6850
      111
    • ATi Radeon HD 5850
      115
    • AMD Radeon HD 6790
      115
    • AMD Radeon HD 6870
      115
    • Nvidia GeForce GTX 285
      118
    • ATi Radeon HD 4850
      120
    • AMD Radeon HD 6950
      121
    • ATi Radeon HD 4890
      130
    • AMD Radeon HD 6950 1GB
      130
    • AMD Radeon HD 6970
      140
    • AMD Radeon HD 6990
      144
    • Nvidia GeForce GTX 590
      176

Im Blu-ray-Betrieb liegt die Intel Graphics HD 3000 mit 75 Watt klar vor der GeForce GTS 450, die 102 Watt benötigt. Generell platzieren sich im Videobetrieb die Nvidia-Karten ein gutes Stück vor der AMD-Konkurrenz – diese hat in Zukunft noch viel auf zu holen.

Dasselbe gilt für den Zwei-Monitor-Betrieb, bei dem die Nvidia-Entwicklungen bei gleicher Auflösung und Bildwiederholfrequenz ganz normal in den besten Energiesparmodus schalten können, AMD-Karten aber nur in den „UVD-Takt“. Die Grafikeinheit von Intel ist mit 75 Watt immer noch fast 30 Watt genügsamer als die GeForce GTS 450.

Weitere Messungen unter Last

Bei den beiden anderen Lastmessungen wollen wir uns auf Dragon Age 2 konzentrieren. Denn dort greift bei Radeon HD 6950 1GB, Radeon HD 6970 sowie Radeon HD 6990 PowerTune ein und reduziert die GPU-Taktrate und damit die Performance! Abhilfe schafft ausschließlich das PowerTune-Limit im Treibermenü zu erhöhen. Die Nvidia-Karten benötigen in dem Spiel interessanterweise deutlich weniger Leistung als in Battlefield, sodass die GeForce GTX 570 plötzlich 30 Watt sparsamer als die Radeon HD 6970 ist. Die Aussage gilt zudem genauso für sämtliche anderen Testkandidaten.

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