2/9 Grafikkarten : 17 × AMD Radeon und Nvidia GeForce im Vergleich

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Testergebnisse

Wie ComputerBase Grafikkarten testet sowie die verwendete Hardware und Treiber kann in diesem separaten Artikel nachgelesen werden.

Leistungsratings Spiele

In der normalen Qualitätseinstellung liegen die schnellsten Nvidia-Grafikkarten vorne. Die GeForce GTX 980 und vor allem die GeForce GTX Titan X sind klar die schnellsten Grafikkarten. Die GeForce GTX 970 gerät in neuen Spielen dagegen unter Beschuss von der Radeon R9 290X. Das Referenzdesign kann aufgrund des schlechten Kühlsystems (ohne Uber-Modus) zwar nicht mit der Maxwell-Grafikkarte mithalten – ganz anders sieht es dagegen bei den Partnerkarten aus. Diese lassen das Referenzdesign der GeForce GTX 970 um fünf Prozent hinter sich und arbeiten schlussendlich gleich schnell wie die OC-Modelle der Nvidia-Karten.

Die Kepler-Generation gerät in neuen Titeln ein wenig ins Hintertreffen. Bereits das Referenzdesign der Radeon R9 290 rendert nur fünf Prozent langsamer als die GeForce GTX 780 Ti, die Partnerkarten dagegen sogar fünf Prozent flotter. Im alten Testparcours hatte die AMD-Hardware noch keinerlei Chance. Das Bild zieht sich auch durch die günstigeren Preisklassen: Die Radeon R9 270X arbeitet etwas schneller als die GeForce GTX 760 und die Radeon R9 280X ist flotter als die GeForce GTX 770. Die Radeon R9 285 agiert gleich schnell wie die GeForce GTX 960.

In der höheren Auflösung 2.560 × 1.440 kann sich die GeForce GTX Titan X dann mehr in Szene setzen und arbeitet bis zu 30 Prozent schneller als die GeForce GTX 980. Die AMD-Karten können wie gewohnt in höheren Auflösung ein wenig zulegen, wodurch die übertakteten Radeon-R9-290X-Modelle vier Prozent schneller als die ebenso übertakteten GeForce-GTX-970-Varianten agieren. Selbst die Partnerkarten der Radeon R9 290 sind kaum vom Maxwell-Beschleuniger entfernt, da die Differenz zwischen den zwei schnellsten Single-GPU-Grafikkarten von AMD mit fünf Prozent nur gering ausfällt.

In der hohen Qualitätseinstellung mitsamt MSAA ändert sich nicht viel. Die GeForce GTX Titan X kann sich aufgrund der in der niedrigen Qualitätseinstellung nicht genutzten Leistungsreserven besser von der GeForce GTX 980 absetzen und rendert bei maximierten Power- und Temperatur-Targets 32 Prozent schneller. Letztere ist immer noch klar die zweitschnellste Grafikkarte, während die Partnerkarten der Radeon R9 290X sich immer noch knapp vor den OC-Modellen der GeForce GTX 970 halten können – mit der Radeon R9 290 im Schlepptau.

Während in hohen Auflösungen normalerweise die AMD-Grafikkarten weniger Leistung verlieren als die Nvidia-Pendants, ist dies in der Hohen-Qualitäts-Einstellung interessanterweise anders herum: Die Nvidia-Karten können sich etwas weiter von den AMD-Pendants absetzen. An der generellen Reihenfolge der Produkte ändert sich aber nichts.

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