6/10 GeForce GTX 980 Ti im Test : Kopf an Kopf mit der Titan X

, 829 Kommentare

Speicherverbrauch Spiele

In einigen modernen Spielen ist es kein Problem, bei der GeForce GTX 980 Ti mehr Speicher als die gewöhnlichen 4.096 MB zu belegen. Dabei ist es aber fraglich, ob die Spiele den Speicher brauchen, oder einfach keine alten Daten löschen, „weil noch Platz da ist“. Dieses ist zum Beispiel bei Mittelerde: Mordors Schatten der Fall, das bereits in Full HD die vollen sechs Gigabyte belegt. Nötig ist dies aber nicht.

Über vier Gigabyte kommt die neueste Maxwell-Kreation in 1.920 × 1.080 zusätzlich in Assassin's Creed Unity. In 2.560 × 1.440 kommen Call of Duty: Advanced Warfare und Far Cry 4 hinzu, in Ultra HD dann auch Ryse: Son of Rome. Im Vergleich zur doppelt so groß bestückten GeForce GTX Titan X gibt es nur selten Unterschiede. In 3.840 × 2.160 belegt die Zwölf-GB-Karte in Mittelerde knapp 800 Megabyte mehr. Sonst liegen die Differenzen bei 200 MB oder weniger.

Ultra-HD-Tests in 3.840 × 2.160 (4K)

In der höchsten Auflösung 3.840 × 2.160 geht die GeForce GTX 980 Ti auf Tuchfühlung zur GeForce GTX Titan X, ohne sie zu überholen. Sowohl mit den normalen als auch mit den maximalen Einstellungen beträgt die Differenz zwischen den beiden Modellen im Durchschnitt gerade einmal ein einziges Prozent. Der Unterschied zwischen den beiden Einstellungen liegt auf der neuen Maxwell-Grafikkarte bei vier Prozent. Der Geschwindigkeitsvorsprung zu den übertakteten GeForce-GTX-980-Modellen liegt bei 18 beziehungsweise 23 Prozent, der zur Radeon R9 290X von AMD bei 34 und 40 Prozent.

Rating 3.840 × 2.160 – normale Qualität
Angaben in Prozent
    • Nvidia GeForce GTX Titan X (Max)
      104,7
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti (Max)
      103,9
    • Nvidia GeForce GTX Titan X
      101,1
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti
      100,0
    • GeForce GTX 980 OC-Karte
      84,4
    • Nvidia GeForce GTX 980
      77,9
    • Radeon R9 290X OC-Karte
      74,4
    • Radeon R9 290 OC-Karte
      70,3
    • GeForce GTX 970 OC-Karte
      69,0
    • Nvidia GeForce GTX 970
      66,4
    • AMD Radeon R9 290X
      64,6
    • AMD Radeon R9 290
      63,5

In den Einzelspielen zeigt sich dann, dass die GeForce GTX Titan X auch in Ultra HD längst nicht immer von den zusätzlichen Einheiten profitiert kann und stattdessen der höhere Takt auf der GeForce GTX 980 Ti ausschlaggebend ist. Das ist zum Beispiel in Evolve, GTA V, Metro: Last Light Redux, Mittelerde: Mordors Schatten sowie Risen 3 der Fall. In Bioshock: Infinite, Call of Duty: Advanced Warfare, Far Cry 4 sowie Tomb Raider schlagen die zusätzlichen Shadereinheiten dagegen voll durch und die GeForce GTX Titan X arbeitet rund fünf Prozent zügiger als die günstigere Konkurrenz aus dem eigenen Hause. Vom größeren Speicher kann die Grafikkarte nicht profitieren.

Auf der nächsten Seite: Benchmarks auf dem Intel Core i5-2500K