4/11 Radeon R9 Fury im Test : AMDs kleiner Fiji von Sapphire perfekt interpretiert

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Tests in 2.560 × 1.440 und 1.920 × 1.080

Wie die Radeon R9 Fury X fällt die Radeon R9 Fury in niedrigeren Auflösungen etwas weiter zurück, das Verhältnis aus kleinem Front-End und mächtigem Back-End wirkt sich hier deutlicher aus. Auch der Treiber, der bei AMD unter DirectX 11 weniger gut optimiert ist, wird seinen Einfluss haben.

In 2.560 × 1.440 arbeitet die Grafikkarte „nur“ noch so schnell wie eine von Haus aus übertaktete GeForce GTX 980. Gegenüber dem Referenzdesign liegt die Mehrleistung noch bei neun Prozent. Der Abstand zur GeForce GTX 980 Ti wächst auf 15 Prozent an. Auch die Radeon R9 390X kommt der Radeon R9 Fury näher.

Für 1.920 × 1.080 sind weder die Radeon R9 Fury X noch die Radeon R9 Fury mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet. Zwar arbeiten beide Grafikkarten immer noch sehr schnell, doch wird das Verhältnis zur Konkurrenz, auch zur internen, immer schlechter. So ist die Radeon-Karte in Full HD nur noch drei Prozent schneller als die GeForce GTX 980, während eine übertaktete Variante gar sechs Prozent flotter unterwegs ist. Zur Radeon R9 390X beträgt der Vorsprung nur noch fünf Prozent.

Die höheren Qualitätseinstellungen beziehungsweise MSAA anstatt PP-AA gefällt der Radeon R9 Fury dann etwas besser, ein Gleichstand zu den übertakteten GeForce GTX 980 ist möglich. Auch der Abstand zur Radeon R9 390X fällt mit zehn Prozent größer aus.

In den Einzelspielen zeigt sich, dass sich die die Radeon R9 Fury in Full HD oftmals gar nicht von der Radeon R9 390X absetzen kann. In Dragon Age, Far Cry 4 und Mittelerde ist sie sogar langsamer.

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