Chaos Computer Club: Hacker wollen raus aus der selbstverschuldeten Isolation

Andreas Frischholz 28 Kommentare
Chaos Computer Club: Hacker wollen raus aus der selbstverschuldeten Isolation
Bild: Jon Åslund | CC BY 2.0

Die Zeit zwischen den Jahren nutzt der Chaos Computer Club wie gewohnt, um den Jahreskongress abzuhalten. Heute startet nun der 33. Chaos Communication Congress (33C3) in Hamburg, das Motto lautet in diesem Jahr „works for me“ – ein Aufruf gegen die Gleichgültigkeit.

„Works for me“ – nur nicht auf Dauer

Works for me“ beschreibt der Chaos Computer Club als Haltung vieler Software-Entwickler, die sich nicht weiter um Probleme scheren, solange sie nicht selbst davon betroffen sind. Es ist diese selbstbezogene Haltung, die nach Ansicht der Hacker auch in der Gesellschaft immer mehr um sich greift. Dieses isolierte Nischendasein sei aber der falsche Weg. Das Motto ist damit ein Aufruf gegen die Gleichgültigkeit und für mehr Miteinander.

Viele Vorträge drehen sich erneut um Bereiche wie IT-Sicherheit, Verschlüsselung, Netzpolitik und generell den kreativen Umgang mit Technologie. Wie üblich gibt es aber auch Blicke über den Tellerrand hinaus, erneut werden etwa die Entwicklungen im VW-Abgasskandal behandelt, ebenso stehen mehrere Weltraumthemen auf der Agenda. Eine klassische Keynote gibt es in diesem Jahr allerdings nicht.

Zeitplan und Live-Streams

Einen Überblick über die Veranstaltungen bietet wie gehabt der Zeitplan. Wer nicht vor Ort ist, kann die Vorträge im Live-Stream verfolgen oder später anschauen. Aufzeichnungen gibt es auf der entsprechenden CCC-Webseite und dem YouTube-Kanal. Aktuelle Informationen finden sich auf dem Twitter-Konto.