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HP OmniBook Ultra 14 im Test: Leise, effizient und schnell für 2.000 Euro

Nicolas La Rocco
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HP OmniBook Ultra 14 im Test: Leise, effizient und schnell für 2.000 Euro

Im HP OmniBook Ultra 14 beweist der Snapdragon X2 Elite mit 12 statt 18 Kernen, dass der kleinere Qualcomm-Chip für eine hohe Leistung im Alltag völlig ausreicht. Das HP-Notebook wiederum punktet in Bereichen wie Verarbeitung, Display, Touchpad und Lautstärke. Die Tastatur könnte für manche aber ein Ausschlusskriterium sein.

Das Notebook kostet aktuell rund 2.000 Euro

Nach und nach sind immer mehr Notebooks mit Snapdragon X2 Elite in Deutschland verfügbar. Nach dem Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11 (Test) mit 18 Kernen hat sich ComputerBase jetzt das HP OmniBook Ultra 14 mit der 12-Kern-Variante des Snapdragon X2 in die Redaktion geholt. Das Notebook ist – ohne Netzteil – aktuell ab 1.999 Euro im Preisvergleich zu finden, mit Netzteil ist es hingegen erst ab 2.279 Euro zu haben.

Die aktuelle Generation des OmniBook Ultra hatte HP zur CES in zwei Ausführungen vorgestellt: mit Intel Core Ultra Series 3 alias Panther Lake und mit Qualcomm Snapdragon X2. Das vorherige OmniBook Ultra ist weiterhin mit AMD Ryzen AI 300 verfügbar. Darüber hinaus bietet HP mit dem aktuellen EliteBook X auch die Ryzen AI 400 neben Panther Lake und Snapdragon X2 an.

Technische Daten des HP OmniBook Ultra 14

HP hat das Notebook der Redaktion in der mittleren Konfiguration zukommen lassen, also mit 12-Kern-Prozessor, 32 GB RAM und 1-TB-SSD. Immer gesetzt sind das 14-Zoll-OLED-Display, dreimal USB4 und Klinke, eine 8-MP-Webcam, Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4.

HP OmniBook Ultra 14 (Intel) HP OmniBook Ultra 14 (Qualcomm)
Display 14", OLED, 2.880 × 1.800, 120 Hz, 500 nits (SDR), 1.100 nits (HDR), DisplayHDR True Black 600
100% DCI-P3, Delta E < 1, Touch, Gorilla Glass 3
CPU Intel Panther Lake Snapdragon X2 Elite (X2E-90-100)
Snapdragon X2 Elite (X2E-84-100)
Snapdragon X2 Plus (X2P-64-100)
RAM 16 GB LPDDR5X-8533
32 GB LPDDR5X-8533
64 GB LPDDR5X-9600
16 GB LPDDR5X-9522
32 GB LPDDR5X-9522
64 GB LPDDR5X-9522
SSD 512 GB PCIe 5.0
1 TB PCIe 5.0
2 TB PCIe 5.0
Anschlüsse 3 × Thunderbolt 4 (DisplayPort 2.1, Power Delivery 3.1), 1 × 3,5-mm-Klinke 3 × USB4 (DisplayPort 1.4, Power Delivery 3.1), 1 × 3,5-mm-Klinke
Akku 70 Wh
Drahtlose
Konnektivität
Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4
Kamera 8 MP, 1080p, HDR, Windows Hello
Abmessungen
(B × T × H)
311,15 × 215,65 × 7,37-10,67 mm
Gewicht 1,275 kg
Betriebssystem Windows 11 Home
Farbe Eclipse Gray, Silk Sand Stone Blue
Preis UVP: 2.099 Euro
Preisvergleich: ab 1.999 Euro
Ausstattung des Testgeräts in fett hervorgehoben

HP glänzt mit hochwertiger Anmutung

Das bei der Auswahl eines Snapdragon-Prozessors ausschließlich in der Farbe „Stone Blue“ erhältliche Notebook sammelt auf Anhieb Pluspunkte für das piekfein verarbeitete und verwindungssteife Aluminiumchassis. HP setzt dabei auf eine Mischung aus matten Oberflächen für Ober- und Unterseite sowie polierten Bereichen etwa für das Firmenlogo oder das rundherum verlaufende „Band“, in dem Anschlüsse oder auch die praktische Einbuchtung für leichteres Öffnen von vorne untergebracht sind.

Dreimal USB4 und einmal 3,5-mm-Klinke

HP verteilt die Anschlüsse auf die linke und rechte Seite des Gehäuses, damit sich Ladekabel und angeschlossene Peripherie nicht auf einer Seite sammeln und potenziell gegenseitig in die Quere kommen. Links sitzen USB4 und 3,5-mm-Klinke, rechts hingegen zwei USB4-Ports. Hinzu kommt für jede Seite eine Status-LED, um das Laden anzuzeigen.

Für das rundherum verlaufende Band bedient sich HP eines visuellen Tricks, indem sich das Gehäuse vor der Anschlusssektion zur Innenseite verjüngt, sodass die Bauhöhe vermeintlich geringer ausfällt. In diesem Bereich bringt HP auch die Lautsprecher unter. Anstatt auf einzelne Standfüße zu setzen, verbaut HP zwei durchgehende Gummileisten, die zugleich für einen kleinen Abstand zwischen Tisch und Kühlöffnungen sorgen. Das HP OmniBook Ultra 14 misst 311,15 × 215,65 × 7,37-10,67 mm bei leichten 1,275 kg.

Taktiles Touchpad lässt sich überall klicken

Der Deckel des OmniBook Ultra 14 lässt sich bis zu einem Winkel von 130 Grad in Relation zur Tastatur öffnen. Schon zur Einrichtung des Notebooks überzeugte das taktile Touchpad mit einer nutzbaren Fläche von 13,8 × 8,6 cm durch sehr gute Gleiteigenschaften und das haptische Feedback über piezoelektrische Aktuatoren. Es klickt somit nicht mehr durch das Herunterdrücken, weil es nicht mehr wie ein Sprungbrett aufgehängt ist, und lässt sich deswegen über die gesamte Fläche und selbst ganz oben noch klicken. Das hochwertige Touchpad passt somit gut zum aufgerufenen Preis. Ein entsprechendes Touchpad war jüngst auch im Framework Laptop 13 Pro (Test) verbaut.

Taktiles Touchpad für flächendeckende Eingaben
Taktiles Touchpad für flächendeckende Eingaben
Tastatur kommt ausschließlich mit ANSI-Layout
Tastatur kommt ausschließlich mit ANSI-Layout

Die Tastatur gibt es nur mit ANSI-Layout

Für die Tastatur lässt sich das hingegen nur eingeschränkt sagen. Das liegt weder am Tippgefühl noch an Eigenschaften wie der Beleuchtung, sondern schlichtweg daran, dass sich HP ein dediziertes ISO-Layout für den deutschen respektive europäischen Markt gespart hat und stattdessen weltweit ein ANSI-Layout mit schmaler Eingabetaste verbaut. Wäre der Test auf dem OmniBook Ultra 14 entstanden, wäre vermutlich jedes zweite Zeichen die Raute gewesen, die direkt oberhalb der Eingabe­taste sitzt. Die falschen Tastenanschläge ließen sich kaum noch zählen.

Webcam lässt sich mechanisch sperren

Umso erfreulicher hat HP die mechanische Sperre der 8-MP-Webcam umgesetzt. Zum einen muss man sich hier nicht auf eine elektronische Deaktivierung verlassen, sondern schiebt eine physische Abdeckung vor die Linse. Zum anderen ist diese Abdeckung mit einem Streifenmuster versehen, sodass die Sperrung auf Anhieb zu erkennen ist.

Bildvergleich: Webcam auch mit Windows-Hello-Unterstützung Mechanischer Verschluss ist sofort zu erkennen

OLED-Display erreicht hohe HDR-Helligkeit

HP bietet das OmniBook Ultra 14 ausschließlich mit OLED-Display an, das auf 14 Zoll eine hohe Auflösung von 2.880 × 1.800 Pixeln bietet und damit 243 ppi erreicht. Laut HP ist das Panel für DisplayHDR True Black 600 zertifiziert, es muss somit minimal 600 cd/m² in einem kleinen Teilbereich erreichen, was im Test aber selbst bei 50 Prozent der Fläche noch mühelos möglich war.

Im HDR-Modus ließ sich eine Helligkeit von 1.018 cd/m² auf 25 Prozent, 1.005 cd/m² auf 50 Prozent und 715 cd/m² auf 100 Prozent der Fläche erreichen. Für den SDR-Modus liegt der Durchschnitt aus neun Messbereichen bei 452 cd/m², wobei die Abweichung unter den einzelnen Zonen bei maximal drei Prozent in einem einzelnen Bereich lag und das Display insgesamt eine Homogenität von 99 Prozent erreicht.

Diagramme
Maximale Helligkeit
  • SDR (100 % APL):
    • Framework Laptop 13 Pro
      740
    • Apple MacBook Pro 16" (2026)
      595
    • Apple MacBook Neo (2026)
      530
    • Samsung Galaxy Book 6 Pro
      504
    • Apple MacBook Air 15" (2026)
      491
    • Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11 (2,8K OLED)
      472
    • HP OmniBook Ultra 14
      452
    • Dell XPS 14 (2026) (2,8K OLED)
      407
    • Asus Zenbook S16
      372
  • HDR (100 % APL):
    • Apple MacBook Pro 16" (2026)
      1.129
      1.544 cd/m² bei 50%, 1.544 cd/m² bei 25%
    • Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11 (2,8K OLED)
      804
      1.058 cd/m² bei 50%, 1.072 cd/m² bei 25%
    • Framework Laptop 13 Pro
      740
    • HP OmniBook Ultra 14
      715
      1.005 cd/m² bei 50%, 1.018 cd/m² bei 25%
    • Samsung Galaxy Book 6 Pro
      613
      1.071 cd/m² bei 50%, 1.126 cd/m² bei 25%
    • Asus Zenbook S16
      575
    • Apple MacBook Neo (2026)
      530
    • Apple MacBook Air 15" (2026)
      491
    • Dell XPS 14 (2026) (2,8K OLED)
      418
      481 cd/m² bei 50%, 510 cd/m² bei 25%

HP setzt als Abdeckung des Touch-Bildschirms auf Corning Gorilla Glass 3, das vor Kratzern und Brüchen schützen soll. Dem Kontrast und der Brillanz kommt das Glas zugute, gleichzeitig sorgt es je nach Umgebungslicht aber auch für Reflexionen.

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