LG UltraFine 5K: Verkauf des fehlerhaften Monitors ausgesetzt

Michael Günsch 10 Kommentare
LG UltraFine 5K: Verkauf des fehlerhaften Monitors ausgesetzt
Bild: LG

Nach Informationen von Business Insider hat Apple den Verkauf des LG UltraFine 5K vorerst eingestellt. Ursache sind die Hardware-Probleme, die unter anderem in der Nähe eines Routers auftreten. Mängel bei der Abschirmung gelten als Ursache.

Ein anonymer Informant habe berichtet, dass Mitarbeiter von Apple Stores dazu angehalten wurden, den betroffenen Monitor zwar weiterhin auszustellen, ihn jedoch nicht mehr an Kunden zu verkaufen. Stattdessen sollen Kunden auf Apples Online-Shop verwiesen werden und den Monitor dort bestellen. Die Lieferzeit hätte am Montag fünf bis sechs Wochen betragen, dies gibt Apple Zeit, für fehlerbereinigte Produkte zu sorgen. Im deutschen Apple Store beträgt die Lieferzeit aktuell drei bis vier Wochen.

Die Technik macht Probleme

Ende Januar wurden die technischen Probleme vom LG UltraFine 5K publik. Diverse Kunden hatten unter anderem Bildflackern und Ausfälle gemeldet. Zwischenzeitlich hatte LG bestätigt, dass es Probleme geben kann, wenn sich ein Router in unmittelbarer Nähe befindet, was auf eine mangelnde Abschirmung bei Display oder Kabeln hinweist. Als Notlösung hatte der LG-Support einen Abstand von mindestens zwei Metern zu einem Router empfohlen. Bereits zuvor waren Probleme beim Aufwachen und der Verbindung mit dem Monitor gemeldet worden.

Abschirmung soll verbessert werden

Anfang Februar hatte LG gegenüber einer Website bestätigt, dass die Probleme durch eine zusätzliche Abschirmung behoben werden sollen. Da der Verkauf nun ausgesetzt wurde, bleibt Zeit für eine Umrüstung oder Neuproduktion inklusive Anpassung. Für bestehende Kunden soll eine Möglichkeit zur Nachrüstung bestehen. Hier empfiehlt sich der direkte Kontakt zum Kunden-Support.