Apple on Campus: Rabattprogramm wird eingestellt

Michael Schäfer 65 Kommentare
Apple on Campus: Rabattprogramm wird eingestellt
Bild: matcuz | CC0 1.0

Apple hat sein Rabattprogramm „Apple on Campus“, welches sich speziell an Studenten sowie Mitarbeiter und Dozenten von Bildungseinrichtungen richtete, eingestellt. Gründe hierfür nannte das Unternehmen bislang nicht, Apple sah sich zuletzt jedoch einer immer größer werdenden Konkurrenz durch Chromebooks ausgesetzt.

Große Konkurrenz im Bildungsbereich bei knappen Kassen

Diese sind je nach Projekt mit einem Startpreis von rund 120 Euro deutlich günstiger zu erstehen, was gerade im grundsätzlich unterfinanzierten Bildungssektor schnell große Auswirkungen haben kann. Dennoch kommt der Schritt überraschend, da Apple erst vor einigen Monaten eine Bildungsinitiative gestartet hatte: Mit iOS 9.3 war es Schulen erstmals möglich, mehrere Benutzerkonten auf ein iPad einzurichten und damit die Nutzung im Unterricht deutlich zu erleichtern. Gleichzeitig erhielten Lehrkräfte die Möglichkeit, die iPads im Unterrichtseinsatz fernzusteuern.

Warum Apple das bereits seit mehreren Jahren aktive Programm nun in dieser Woche eingestellt hat, ist nicht bekannt. Auch in den Benachrichtigungen an Studenten und Lehreinrichtungen blieb Apple Gründe schuldig. Das Unternehmen teilte lediglich mit, dass Bildungseinrichtungen bis zum Tagesende des 15. Mai alle Inhalte zu Apple on Campus von ihrer Website und dem Intranet zu entfernen haben.

Mit Preisvergleichen Geld sparen

Damit verlieren besonders Studenten eine im Verhältnis gesehen günstige Quelle, um sich mit Arbeitsgeräten von Apple zu versorgen. Zwar gibt es mit „Apple Store Bildung“ nach wie vor Möglichkeiten Geld zu sparen, vergleichbar ist dieses Angebot jedoch nicht. Bei Mac-Computern lassen sich mit dem Programm zum Beispiel, je nach Modell und Ausführung, bis knapp über 400 Euro sparen, bei iPads kann mit einer Ersparnis von maximal knapp über 60 Euro gerechnet werden. Studenten sollten daher in Zukunft öfters einen Blick in Vergleichsportale werfen, denn auch hier kann schnell der eine oder andere Euro gespart werden. So listet der ComputerBase-Preisvergleich das MacBook Pro mit 15-Zoll-Display in kleinerer Ausführung mit rund 2.300 Euro auf – bei Apple müssen Käufer mit 2.699 Euro deutlich tiefer in die Tasche greifen. Auch bei der großen MacBook-Pro-Variante lassen sich dank Preisvergleich bis zu 450 Euro sparen.

Gleiches beim iPad Pro 9.7, bei welchem sich je nach Ausführung zwischen knapp 60 und 70 Euro sparen lassen.