macOS: Apple kündigt 32-Bit-Ende auf Raten an

Tobias Reuter 26 Kommentare
macOS: Apple kündigt 32-Bit-Ende auf Raten an
Bild: Apple

Was Apple mit iOS 11 bereits fast vollzogen hat, kündigt sich jetzt auch für macOS an: das Aus auf Raten für 32-Bit-Anwendungen. macOS High Sierra wird das letzte Mac-Betriebssystem sein, das 32-Bit-Apps „ohne Kompromisse“ unterstützt. Das gab Apple auf der WWDC bekannt.

macOS verabschiedet sich sukzessive von 32 Bit

Für den Mac App Store werden im nächsten Jahr neue Regelungen hinsichtlich 64 Bit gelten. Ab Januar 2018 müssen alle im Store neu eingereichten Apps 64 Bit unterstützen. Ab Juni weitet sich die Pflicht zum 64-Bit-Support auf alle über den Store verfügbaren Updates aus.

Im Nachfolger von macOS High Sierra (10.13) beginnt Apple damit, Nutzer vor der Ausführung von 32-Bit-Programmen zu warnen. Welche weiteren der von Apple angesprochenen „Kompromisse“ bei der voraussichtlich im Herbst 2018 auf den Markt kommenden macOS-Version 10.14 zu erwarten sind, gab der Konzern nicht bekannt. Inwiefern Apps, die nicht über den Mac App Store vertrieben werden, betroffen sind, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

Ebenso wenig äußerte sich Apple bezüglich eines festen Termins für das 32-Bit-Ende in macOS. Möglicherweise wird Apple ab macOS 10.15, das voraussichtlich im Herbst 2019 erscheint, ausschließlich auf 64 Bit setzen.

32 Bit in iOS bereits fast Geschichte

Apple begann bei iOS schon im Jahr 2015 damit, eine 64-Bit-Pflicht für neue Apps und Updates durchzusetzen. Das im Herbst erscheinende iOS 11 wird 32 Bit schließlich komplett ad acta legen und nur noch 64-Bit-Anwendungen unterstützen.