Apple iPod: Nano und Shuffle eingestellt, iPod touch günstiger

Nicolas La Rocco 33 Kommentare
Apple iPod: Nano und Shuffle eingestellt, iPod touch günstiger
Bild: Apple

Apple hat den Verkauf des iPod nano und iPod shuffle über den Online-Store der Website eingestellt. Das Unternehmen hat die Einstellung der Produkte mittlerweile bestätigt und verkauft im Einzelhandel nur noch Restbestände. Unterdessen ist der iPod touch auf zwei Varianten mit 32 oder 128 GB und im Preis reduziert worden.

Der iPod galt einst als Revoluzzer der Musikbranche, seit geraumer Zeit spielt er allerdings nur noch eine stark untergeordnete Rolle bei Apple. Abgesehen vom iPod touch sind mit der heutigen Einstellung des iPod nano und iPod shuffle alle anderen Generationen aus dem Sortiment genommen worden. In Einzelhandelsgeschäften wird Apple noch die Restbestände abverkaufen, wie das Unternehmen gegenüber 9to5Mac bestätigt hat. Neue Lieferungen wird es jedoch nicht geben.

iPod-Allzeithoch im ersten Quartal 2009

Das letzte Mal Verkaufszahlen für das gesamte iPod-Sortiment hatte Apple im vierten Quartal mit Abschluss des Geschäftsjahres 2014 bekannt gegeben, seitdem gehen die iPods mit der Apple Watch, dem Apple TV und weiteren Geräten in die Kategorie „Andere Produkte“ unter. Sein Allzeithoch hatte die iPod-Sparte im ersten Geschäftsquartal 2009 mit 22,727 Millionen verkauften Einheiten.

iPod touch mit mehr Speicher jetzt günstiger

Mit dem iPod touch verbleibt das Modell mit iOS im Sortiment von Apple. Diesen bietet Apple ab sofort nur noch mit 32 oder 128 Gigabyte Speicher an, nachdem es zuvor alternativ auch 16 oder 64 Gigabyte gegeben hatte. Gleichzeitig reduziert Apple die Preise von ehemals 279 Euro auf jetzt 229 Euro (32 GB) sowie von 449 Euro auf 339 Euro (128 GB). Die neuen Preise entsprechen den Alten für jeweils 16 GB oder 64 GB.

Der aktuelle iPod touch der sechsten Generation wurde im Juli 2015 vorgestellt und basiert in puncto Display-Größe mit vier Zoll auf dem iPhone 5, nutzt mit dem A8-Chip und weiterer identischer Hardware aber viele Bauteile aus dem iPhone 6 (Test).