Bundescloud: Bundesverwaltung entscheidet sich für Nextcloud

Ferdinand Thommes 59 Kommentare
Bundescloud: Bundesverwaltung entscheidet sich für Nextcloud
Bild: Nextcloud GmbH

Die Firma Nextcloud GmbH, Hersteller der gleichnamigen freien Software, teilte mit, dass das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) sich im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung für Nextcloud als Lösung für effizienten und sicheren Dateiaustausch und Zusammenarbeit entschieden hat.

Das ist das Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung, die die Firma Computacenter aus Ratingen gewonnen hat. Die Nextcloud GmbH kommt dabei als Subunternehmer zum Zug. Künftig werden dadurch alle Behörden der Bundesverwaltung Nextcloud zum Speichern von Daten nutzen. Nextcloud wird in diesem Zusammenhang vom zentralen IT-Dienstleister ITZBund betrieben und rund 300.000 Nutzern in der Verwaltung zur Verfügung gestellt. Dabei setzt ITZBund auf Nextcloud Enterprise mit langfristiger Unterstützung.

IT-Dienstleister der Bundesverwaltung

Das ITZBund ist der zentrale IT-Dienstleister der Bundesverwaltung und betreibt IT-Services für insgesamt über eine Million Benutzer aus Verwaltung und Wirtschaft. Das ITZBund entstand 2016 aus dem Zusammenschluss des Zentrums für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), der Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen und der Bundesstelle für Informationstechnik. Das ITZBund beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachrichtungen.

Überzeugendes Konzept

Im Oktober 2016 wurde zusammen mit ITZBund und Nextcloud ein Pilotprojekt gestartet, bei dem rund 5.000 Anwender Nextcloud testeten. Ende 2017 fand die öffentliche Ausschreibung statt. Strenge Sicherheitsanforderungen waren ein wichtiger Faktor für die Wahl von Nextcloud als Dateisynchronisations- und Freigabelösung. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Skalierbarkeit bei den Nutzerzahlen und der Erweiterbarkeit mit zusätzlichen Funktionen. Nextcloud wird die Nachricht morgen auf seiner Webseite bekanntgeben.