News Bundescloud: Bundesverwaltung entscheidet sich für Nextcloud

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Lieutenant
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#2
:D Anscheinend machen wir CB-User mehr gedanken über unsere Fotos/Dokumente/Privat krams, als die 'Bundesverwaltung' :D

Also gogo alle bei der sicheren NEXTCLOUND Anmelden und fleissig Uploaden :king:

Sehr traurig
 
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#3
Ich nutze selber die Cloud, da kommen sicher keine "Top-Secret" Dateien drauf, aber für normale Sachen wie Bilder etc, reicht es allemale aus.

Die Verschlüsslung der Dateien ist auch - relativ - sicher.
 

emeraldmine

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#4
"Überzeugendes Konzept" , ich glaub nicht dran , daß die Verschüsselung was taugt. Ich find's fahrlässig.
 
Zuletzt bearbeitet: (vertippt nochmal)

emeraldmine

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#6
Wozu wird wohl Cryptomining verwendet ? Ich kenn die Fakten nicht , aber was sonst sollte man schon entschlüsseln wollen ?
 

valnar77

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#7
Man kann es hier auch keinem recht machen. Nutzen sie quelloffene Software bei einem eigenen IT-Dienstleister ist es kacke, wechselt man in München zurück von Linus auf M$, ist es auch kacke. Ja was denn nu?

Ich finde die Entscheidung gut.
 
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#9
Dokumente, nicht nur bei Behörden, sondern auch bei Unternehmen haben verschiedene Klassifizierungen, die eine Ablage in der Cloud erlauben oder nicht. Wenn Unternehmen sowas nicht haben, dann geschieht es ihnen recht, wenn sie sich keine Beratung bzgl. Cloud leisten wollen:stock:.
Z.b. Firmengeheimnisse sollten diese Freigabe nicht haben - weshalb eine 100% Migration in die Cloud auch nicht realistisch ist. 20 - 80 von mir aus auch 10 -90, mehr ist nicht drin. Und ich glaube kaum, dass eine MS Azure da besser wäre als Nextcloud bzgl. der Vertraulichkeit.
 
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Wilhelm14

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#10
Ich verstehe generell nicht, warum man auf Dienstleister und Subunternehmer zugreift. Bei mehreren tausend Staatsangestellten im IT-Bereich müsste man doch komplett was eigenes auf die Beine stellen können. So wäre man unabhängig und könnte selbst fortlaufend nach eigenen Anforderungen anpassen.

Also gogo alle bei der sicheren NEXTCLOUND Anmelden und fleissig Uploaden... Sehr traurig
...da kommen sicher keine "Top-Secret" Dateien drauf, aber für normale Sachen...
...ich glaub nicht dran , daß die Verschüsselung was taugt. Ich find's fahrlässig...
Habe ich was verpasst, woher diese Kritik und Skepsis an Nextcloud.
 
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#11
Die Bundesverwaltung hat zwar ein umfangreiches Intranet, aber der Austausch zwischen den verschiedenen Behörden ist leider mangelhaft.
Von daher ist Nexxtcloud sicher eine gute Möglichkeit zum Austausch/Synchronisieren von Daten.
Die Ausschreibung hat sicher den Ort der Speicherung und die Sicherheit der Daten per Verschlüsselung berücksichtigt.

Und es geht sicher nicht um den Austausch von Daten wie sie ein normaler privater User nutzt.
Alleine die Bundeszollverwaltung hat täglich eine Riesenmenge an Daten, die Anfallen....


Die Bundesverwaltung hat eine Menge Beschäftigter, die wenigsten jedoch können und dürfen Programmieren.
Daher wird eben auf externe Anbieter zurückgegriffen. Das ist ok, Schlimm ist aber, dass jede Verwaltung eigene Aufträge hat.
Die Bundespolizei nutzt andere Programme als der Zoll für dieselben Aufgaben etc....
Jeder versucht quasi das Rad neu zu erfinden für seinen Bereich.
DAS ist das Problem. Und es wird sich durch Nexxtcloud wohl auch nicht ändern.
 
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#12
Wo ist das Problem an Nextcloud? Quelloffen, Verschlüsselt und https? Klar, sicherer geht es immer. Aber z.B. selber was bauen? Das sehe ich eigentlich immer kritisch
 

Odysseus277

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#13
Ähm, habt ihr eigentlich verstanden, um was es hier geht?

ITZBund als "hauseigener" Dienstleister der Bundesverwaltung wird eine Nextcloud-Instanz (Open Source Software!) aufsetzen, an die dann alle Fachbereiche angeschlossen werden, um unabhängig von einem Closed-Source-Betreiber (im schlimmsten Fall omöglich sogar ein amerikanischer...) zu sein. Die (deutsche) Firma Nextcloud GmbH ist Technologie-Lieferent. ITZBund kauft dort den Support für die Software ein.

Das ist doch hinsichtlich Datenschhutz, Know-How-Erhaltung, Portabilität und Unabhängigkeit von Konzernen so ziemlich der Idealfall, den man sich nur vorstellen kann.
 

fethomm

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#14
Ähm, habt ihr eigentlich verstanden, um was es hier geht?

ITZBund als "hauseigener" Dienstleister der Bundesverwaltung wird eine Nextcloud-Instanz (Open Source Software!) aufsetzen, an die dann alle Fachbereiche angeschlossen werden, um unabhängig von einem Closed-Source-Betreiber (im schlimmsten Fall omöglich sogar ein amerikanischer...) zu sein. Die (deutsche) Firma Nextcloud GmbH ist Technologie-Lieferent. ITZBund kauft dort den Support für die Software ein.

Das ist doch hinsichtlich Datenschhutz, Know-How-Erhaltung, Portabilität und Unabhängigkeit von Konzernen so ziemlich der Idealfall, den man sich nur vorstellen kann.
​Nun hats ja doch noch jemand gemerkt.
 

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#15
:D Anscheinend machen wir CB-User mehr gedanken über unsere Fotos/Dokumente/Privat krams, als die 'Bundesverwaltung' :D

Also gogo alle bei der sicheren NEXTCLOUND Anmelden und fleissig Uploaden :king:

Sehr traurig
Scheinbar haben hier sehr viele keinen blassen Schimmer was Nextcloud ist. Das Wort Cloud ist Deutschland leider echt derbe in Verruf gekommen und ein Synonym für "alles scheiße". Was so nicht stimmt, und mit dem DSGVO wird sich sowieso sehr Viel radikal ändern.
Nun aber zum Topic:
NextCloud wird durch den Betreiber, in dem Fall dem Bund On-prem betrieben. Die Server werden unter höchster Sicherheit gehalten. Da geht bestimmt keine Datei in die PUBLIC Cloud.
 

DavidMay

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#16
Bei uns an der Universität wird auch seit einigen Jahren ownCloud/Nextcloud als "sciebo"-Dienst zur Verfügung gestellt (von einem Hochschulverbund gemeinsam gehostete Infrastruktur). Im wesentlichen gibt es nur wenig Anlass zu Beschwerden. In der Funktionalität hinkt man Dropbox, Onedrive und Co. aber schon nach. Delta-Updates sollen ja z.B. erst später kommen. Vereinzelt höre ich von Synchronisationsproblemen und kleinere Probleme mit dem Client hatte ich ebenfalls schon. Aber insgesamt eher Kleinigkeiten. OwnCloud/Nextcloud hatte aufgrund seltsamer Bugs in deren PHP-basiertem Code anfangs einen weniger guten Ruf. Haarsträubende Bugs hatten wir hier aber keine bisher.

Wenn der Code von denen mittlerweile entsprechende Sicherheitsprüfungen übersteht, ist Nextcloud für den Bund durchaus eine vertretbare Wahl - zumal die Ursprünge des Ganzen ja ebenfalls in Deutschland liegen.

P.S.: Es geht übrigens in jedem Fall, wie meine Vorredner schon sagten, um eine selbst betriebene PRIVATE Cloud (oder je nach Auslegung um eine Community-Cloud) - nicht zu vergleichen mit public Clouds/SaaS wie Dropbox und Co.
 
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menace_one

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#17
Sehr gute Entscheidung!
Daten selber hosten mit allen modernen Annehmlichkeiten. Weiterhin nicht an einen Hersteller gebunden.
Wenn "Computacenta" aus irgendeinem Grund Mist baut bzw. zu teuer wird, kann einfach eine neue Ausschreibung gemacht werden und eine andere Firma übernimmt den Support für die Open Source Software.
Falls Nextcloud mist baut kann geforked werden.

Ich freue mich dass es langsam in die richtige Richtung geht in der öffentlichen Verwaltung.
 

Musicon

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#18
Scheinbar haben hier sehr viele keinen blassen Schimmer was Nextcloud ist. Das Wort Cloud ist Deutschland leider echt derbe in Verruf gekommen und ein Synonym für "alles scheiße". Was so nicht stimmt, und mit dem DSGVO wird sich sowieso sehr Viel radikal ändern.
Nun aber zum Topic:
NextCloud wird durch den Betreiber, in dem Fall dem Bund On-prem betrieben. Die Server werden unter höchster Sicherheit gehalten. Da geht bestimmt keine Datei in die PUBLIC Cloud.
OFF-Topic: DSGVO wird sich was ändern, z.b. was? DSGVO ist erledigt, wenn Stammdaten anonymisiert werden, reicht das für die Zertifiezierung! Metadaten müssen demnach NICHT anonymisiert werden, stand jetzt (1.05.2018). Wie immer schwammig :=)
 
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