Wochenrückblick: „Günstige“ Grafikkarten, mehr Ryzen 2000 und Tomb Raider

Wolfgang Andermahr 7 Kommentare
Wochenrückblick: „Günstige“ Grafikkarten, mehr Ryzen 2000 und Tomb Raider
Bild: Square Enix

Erneut standen AMDs Ryzen-2000-Prozessoren im Fokus der Woche. Kein Artikel hat mehr Aufmerksamkeit erhalten als der fünfte Teil der Serie zu E-Sport-Spielen wie Fortnite, PUBG und Overwatch – diesmal mit neuen Benchmarks von Ryzen 5 2600, Ryzen 5 2600X, Ryzen 7 2700 und Ryzen 7 2700X.

Wie auch in den klassischen AAA-Spielen legen die vier neusten AMD-CPUs auch in den E-Sport-Titeln deutlich zu. Bis zu 26 Prozent mehr Performance haben sich messen lassen, im Durchschnitt liegt der Ryzen 7 2700X 11 Prozent vor dem Vorgänger Ryzen 7 1800X. Damit schrumpft der Rückstand zu Intels Core i7-8700K in E-Sport-Spielen auf 6 Prozent. Und auch die drei restlichen Ryzen 2000 schlagen sich gut. Auffällig ist, dass die neuen Prozessoren vor allem in Spielen zulegen, wo die Ryzen-1000-Generation noch größere Nachteile gegenüber Intel hatte. Diese gibt es nun kaum oder gar nicht mehr, in einigen Titeln wie zum Beispiel Dota 2 liegt Ryzen auch vor der Core-Serie.

Lara Croft wird zum Tomb Raider

Auch auf großes Interesse ist der Bericht zum letzten Teil der neuen Tomb-Raider-Trilogie gestoßen. In Shadow of the Tomb Raider soll Lara Croft zu demTomb Raider“ werden, den die Spieler von den alten Teilen kennen. ComputerBase konnte knapp eine Stunde selber spielen, und es hat sich gezeigt, dass das Gameplay kaum gegenüber Rise of the Tomb Raider verändert wurde. Dieses funktioniert immer noch gut, Überraschungen gibt es aber kaum. Dafür sieht die Grafik bereits auf der Xbox One X besser als zuvor aus und die Story hat das Potenzial dazu, die beste Geschichte der Trilogie zu erzählen. Shadow of the Tomb Raider erscheint am 14. September, zeitlich für PlayStation 4 (Pro), Xbox One (X) und PC.

Bei den Tagesmeldungen hat es ein regelrechter Preissturz bei allen Grafikkarten-Modellen auf den ersten Platz geschafft. So kostet die Radeon RX 580 satte 23 Prozent weniger als im Vormonat und ist mit 299 Euro erstmals seit gefühlten Ewigkeiten wieder gleich teuer wie die konkurrierende GeForce GTX 1060. Sämtliche restlichen Radeon-Grafikkarten sind ebenso günstiger geworden, dasselbe gilt aber auch für GeForce-Beschleuniger von Nvidia. Den größten Sprung haben die GeForce GTX 1070 und die GeForce GTX 1080 mit 14 Prozent gemacht.

Im Vergleich zum Dezember des letzten Jahres sind allerdings immer noch alle Grafikkarten teurer. Die GeForce GTX 1070 ist derzeit zumindest „nur“ 6 Prozent teurer, die Radeon RX 560 dafür aber satte 31 Prozent. Die Aufpreise für die meisten anderen 3D-Beschleuniger liegen irgendwo in der Mitte davon.