Smach Z: Handheld mit Ryzen & Vega bald in Massenproduktion

Fabian Vecellio del Monego 63 Kommentare
Smach Z: Handheld mit Ryzen & Vega bald in Massenproduktion
Bild: Smach Z

Die per IndieGoGo und Kickstarter schwarmfinanzierte Handheld-Konsole Smach Z des gleichnamigen Start-up-Unternehmens soll im ersten Quartal 2019 in die Produktion gehen. Interessenten können das konfigurierbare Gerät auch über die Website des Herstellers ordern, Backer werden aber zuerst bedient.

Projekt mehrmals verschoben und neu geplant

Zuvor wurde im März dieses Jahres noch der Herbst 2018 als voraussichtliches Lieferdatum angegeben, bevor die Angaben zunächst auf das vierte Quartal verschoben und dann gänzlich annulliert wurden. Die ehemals „Steamboy“ genannte Konsole sollte ursprünglich bereits mit gänzlich anderer Hardware Ende 2016 erscheinen. Nun verkündet das Unternehmen, dass Zulieferer bereits an der Produktion und Auslieferung der Komponenten arbeiten, bevor noch im Laufe des ersten Quartals 2019 die Massenproduktion starten soll.

The Smach Z team confirms that providers are already working on components production and delivery. Mass production of SMACH Z, the device that promises to revolutionize the world of PC gaming, is scheduled for Q1 of 2019.

Smach Z

Ryzen-APU mit Vega-Grafikeinheit

Nachdem frühere Versionen der Handheld-Konsole auf Jaguar-Prozessoren von AMD setzen sollte, wird die finale Fassung auf den AMD Ryzen V1605B zurückgreifen. Die 15-Watt-APU verfügt über vier Zen-Kerne und acht Threads sowie eine integrierte Vega-8-Grafikeinheit. Die visuelle Ausgabe erfolgt über ein in der Diagonale 6 Zoll messendes Full-HD-Display. Während der günstigsten Version des Smach Z weiterhin 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB SSD-Speicher zur Verfügung stehen, lässt sich das Gerät um eine Kamera mit 5 Megapixel erweitern, beim Arbeitsspeicher lassen sich maximal 16 GB im Dual-Channel-Betrieb konfigurieren. Der SSD-Speicher lässt sich nunmehr auf 256 GB erweitern, ursprünglich waren lediglich 128 GB angekündigt.

Vorbestellungen mit ungewissem Liefertermin möglich

Neben drei Vorabkonfigurationen Smach Z, Smach Z Pro und Smach Z Ultra lassen sich die Komponenten auf der Website des Herstellers auch nach Belieben zusammenstellen. Bei dem Betriebssystem lässt Smach Z Kunden die Wahl zwischen dem auf Linux basierenden Smach OS oder Windows 10 in der Home-Version. Neben der schwarzen Standard-Farbe stehen Interessenten auch die Farben Grün, Weiß, Indigo und Rot zur Auswahl; die goldene Variante sowie die mit „Zombie“-Muster veranschlagen einen Aufpreis.

Auf Grund eines temporär verfügbaren Rabatts in Höhe von 10 Prozent belaufen sich die Kosten für die Einstiegs-Variante derzeit auf rund 630 Euro, der Smach Z Ultra schlägt mit knapp 1.000 Euro zu Buche. Ein Liefertermin wird nicht genannt, potentielle Käufer sollten sich zudem der teils Jahre andauernden Verzögerungen des Projekts bewusst sein.