Dell Inspiron 7000: Black Edition verstaut den Stylus im 2-in-1-Scharnier

Nicolas La Rocco 8 Kommentare
Dell Inspiron 7000: Black Edition verstaut den Stylus im 2-in-1-Scharnier
Bild: Dell

Von Dells 2-in-1-Serie Inspiron 7000 gibt es mit der Black Edition zur CES 2019 eine Neuauflage in 13 und 15 Zoll. Die neuen Notebooks sind kleiner und dünner geworden und sind mit einem besonderen Scharnier ausgestattet. Unabhängig vom gewählten Betriebsmodus lässt sich darin ein Stylus zum Schreiben und Zeichnen verstauen.

Stift-Garage nennt Dell das Fach im Scharnier der neuen Black Edition des Inspiron 7000 2-in-1, das zur CES heute in 13 und 15 Zoll vorgestellt worden ist. So will Dell das Dilemma aus der Welt schaffen, dass bei Notebooks mit Touch-Display und Stylus-Funktion der Stift nicht im oder am Gerät verstaut werden kann und deshalb häufig lose in der Notebooktasche liegt und dabei beschädigt wird oder aber verloren geht.

Scharnier mit Stift-Garage und Patent

Damit das Konzept aufgeht, hat Dell laut eigener Beschreibung einen signifikanten Entwicklungsaufwand betrieben. Zum Beispiel mussten die von der Basis zum Display verlaufenden Kabel neu verlegt werden. Diesen neuen Prozess habe sich Dell nach Abschluss der Entwicklung patentieren lassen.

Der Stylus kann durch den Anwender unabhängig vom gewählten Betriebsmodus aus dem Scharnier herausgenommen oder dort verstaut werden. Das Fach ist im Laptop-, Stand-, Zelt- und Tablet-Modus stets erreichbar. Magnete in Stift und Fach helfen dabei, dass der Stylus beim Verstauen die korrekte Position einnimmt.

Obwohl in dem Scharnier nun der Stylus Platz findet, nutzt Dell dieses gemeinsam mit der Rückseite des Notebooks für das Abführen von warmer Luft. Dell habe das Chassis so konzipiert, dass der Luftstrom nicht durch etwa eine Bettdecke oder ein Kissen gestört werden könne, erklärt das Unternehmen. Außerdem habe Dell darauf geachtet, dass Anwender bei der Bedienung des Notebooks niemals in Berührung mit heißen Stellen (Hotspots) kommen. Eine adaptive Kühlung soll erkennen können, ob das Notebook stationär oder unterwegs genutzt wird, sodass mehr Leistung (stationär) oder ein leiserer und kühlerer Betrieb (mobil) automatisch bevorzugt werden.

Anleihen beim XPS, aber späte Verfügbarkeit

Von der XPS-Serie erben die neuen Inspiron-Notebooks den in den Power-Knopf integrierten Fingerabdrucksensor, der in Verbindung mit Windows Hello die Anmeldung am Betriebssystem ermöglicht – in diesem Fall Windows 10. Das Verrücken des Fingerabdrucksensors in den Power-Knopf soll laut Dell für eine aufgeräumter wirkende Tastatur sorgen, die im Falle des 15-Zoll-Modells Platz für einen Ziffernblock bietet.

Bei den Anschlüssen bieten beide Varianten eine Kopfhörerbuchse, HDMI, USB Typ C zum Laden und für die Bildausgabe via DisplayPort sowie einen microSD-Steckplatz. Während das 13-Zoll-Modell auf der rechten Seite zusätzliche noch eine USB-Typ-A-Buchse bietet, kommt das 15-Zoll-Modell rechtsseitig auf zwei dieser Ports.

Dell will das neu Inspiron 7000 ab Mai dieses Jahres als Black Edition mit der Stift-Garage und mit silbernem Gehäuse ohne den Namenszusatz sowie ohne das Stylus-Fach auf den Markt bringen. Aufgrund der späten Verfügbarkeit liegen noch keine Informationen zur (deutschen) Preisgestaltung oder den genauen Konfigurationen hinsichtlich CPU, GPU, RAM und SSD oder Abmessungen und Gewicht vor.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Dell unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der Veröffentlichungszeitpunkt.