Apple: MacBook Pro mit 8‑Kern-Core-i9 und überarbeiteter Tastatur

Frank Hüber 123 Kommentare
Apple: MacBook Pro mit 8‑Kern-Core-i9 und überarbeiteter Tastatur
Bild: Apple

Apple hat die 13- und 15-Zoll-Version des MacBook Pro überarbeitet. Neu ist neben der optionalen Ausstattung des 15-Zoll-Modells mit einem 8-Kern-Core-i9-Prozessor von Intel auch ein neues Design der Butterfly-Tastatur, das die Probleme der letzten Modelle zumindest lindern soll.

Das Standard-Modell des 15-Zoll-MacBook-Pro startet nun mit einem Core i7 mit 6 Kernen und 2,6 GHz, die im Turbomodus auf bis zu 4,5 GHz angehoben werden. Optional kann der Käufer hier einen Core i9 mit 8 Kernen und 2,3 GHz Basis- und 4,8 GHz Turbotakt wählen. Als drittes Modell kann auch ein Core i9 mit 2,4 GHz Basis- und 5,0 GHz Turbotakt gewählt werden. Das schnellste Modell mit 8 Kernen soll laut Apple bis zu 40 Prozent schneller sein als die 6-Kern-Variante aus dem Vorjahr.

Das Basismodell des MacBook Pro mit 15-Zoll-Display kostet wie bisher 2.799 Euro. Die mittlere Konfiguration mit 8-Kern-Core-i9 hingegen 3.299 Euro und ein Upgrade auf den schnellsten Prozessor führt zu einem Preis von 3.519 Euro.

Auch beim 13-Zoll-MacBook-Pro führt Apple neue Prozessoren ein. Das Basismodell für erneut 1.999 Euro setzt nun auf einen Core i5 der 8. Generation mit 4 Kernen und 2,4 GHz Basis- und 4,1 GHz Turbotakt. Das Modell aus dem letzten Jahr setzte hier auf 2,3 GHz und 3,8 GHz bei gleicher Kernzahl. Die schnellere Konfiguration ist mit einem Core i7 mit 4 Kernen und maximal 4,7 GHz Turbotakt ausgestattet, sie kostet mindestens 2.359 Euro.

Alle andere Spezifikationen – abseits der Tastatur – bleiben im Vergleich zu den Vorgängern unverändert. Weder an den eingesetzten GPUs, den Speicherkonfigurationen noch dem Design an sich hat Apple Änderungen vorgenommen.

Reparatur-Programm für Tastatur ausgeweitet

Die Butterfly-Mechanik der MacBook-Tastaturen ist inzwischen nicht nur für ihre Probleme mit fehlenden und doppelten Eingaben aufgrund von Staub und Krümeln im empfindlichen Mechanismus bekannt, sondern Apple sah sich sogar zu einem Reparaturprogramm veranlasst, bei dem aufgrund des Aufbaus des MacBooks die gesamte untere Gehäusepartie getauscht werden muss.

Zudem hat Apple heute bekannt gegeben, dass nun alle MacBook (Pro) mit einer Tastatur mit dem sogenannten Butterfly-Mechanismus unter das Reparatur-Programm fallen und auch neue Modelle davon nicht mehr ausgenommen sind.

Neues Material für weniger Probleme mit der Tastatur

Bei den neuen MacBook-Pro-Modellen setzt Apple nun bei einem Teil des Mechanismus ein neues Material ein, das diese Probleme zumindest reduzieren soll. Abseits dieser Materialänderung soll der Butterfly-Mechanismus der dritten Generation selbst aber unverändert übernommen worden sein wie er auch in den MacBook Pro aus 2018 und im aktuellen MacBook Air eingesetzt wird.

Nutzer der 2018er MacBook Pro und MacBook Air werden bei einer Reparatur die neue Variante der Butterfly-Tastatur erhalten, die offiziell weiterhin als „3. Generation“ firmiert. Nutzer älterer MacBook erhalten hingegen dieselbe, alte Variante bei einem Austausch, so dass erneute Probleme meist nur eine Frage der Zeit sind.

Kein Update für MacBook Pro ohne Touch Bar

Das 13-Zoll-Modell des MacBook Pro ohne Touch Bar ist von all diesen Änderungen und Aktualisierungen bislang nicht betroffen. Dieses bleibt somit auf dem Stand von 2017.