Sennheiser GSP 670: Geringe Latenzen und Bluetooth kombiniert

Michael Schäfer 101 Kommentare
Sennheiser GSP 670: Geringe Latenzen und Bluetooth kombiniert
Bild: Sennheiser

Sennheiser erweitert sein Portfolio um das erste kabellose Headset für Spieler. Das GSP 670 soll dabei die Vorteile der eigenen Funktechnik samt nahezu latenzfreier Übertragung mit Bluetooth verbinden. Ein hoher Tragekomfort und Klangwiedergabe der Premium-Klasse sollen das Angebot abrunden.

Eigenes Funk-System trifft auf Bluetooth

Zur grundlegenden Übertragung greift Sennheiser auf eine eigens entwickelte Low-Latency-Technologie zurück, die mit dem dazugehörigen USB-Dongle Tonübertragungen ohne merklichen zeitlichen Versatz ermöglichen soll. Dieses soll zudem nicht nur zum PC, sondern auch zur PlayStation 4 von Sony kompatibel sein. Als besonderen Clou koppelt der Hersteller im Headset die eigene Technologie mit dem Bluetooth-Standard, mit dem sich das Headset neben der normalen Funkverbindung zum Dongle gleichzeitig mit kompatiblen Geräten wie Smartphones verbinden lässt, um bei Bedarf Anrufe über das Headset entgegennehmen zu können. Nach Beendigung des Gespräches wechselt das System sofort wieder auf die Funk-Anbindung.

Unverfälschter Klang

Über die geschlossene Bauweise will Sennheiser für einen warmen und druckvollen Bass sowie maximale Klangtreue sorgen. Darüber hinaus können Anwender über die für Windows erhältliche Gaming Suite den Klang an die eigenen Wünsche anpassen. Das mit einer Geräuschunterdrückung ausgestattete Mikrofon soll Broadcast-Qualität liefern und Hintergrundgeräusche aktiv minimieren. Zur Stummschaltung genügt es wie von Sennheiser in der Vergangenheit gewohnt das Mikrofon einfach hochzuklappen. Darüber hinaus lässt sich die Lautstärke der Sprachübertragung und von Spielen direkt am Headset über zwei Regler getrennt voneinander justieren.

Sennheiser GSP 670

Lange Laufzeiten und schnelles Laden

Das GSP 670 soll im Bluetooth-Modus eine Laufzeit von bis zu 20 Stunden ermöglichen, bei der reinen Funkanbindung per Dongle sollen bis zu 16 Stunden möglich sein. Um Strom zu sparen, soll das Gerät zudem erkennen, ob es wirklich genutzt wird. Ist dies nicht der Fall, deaktiviert sich das Headset und schaltet sich erst wieder ein, wenn eine Nutzung erfolgt. Geladen wird das Headset über eine normale USB-Verbindung, wobei sieben Minuten Ladezeit ausreichen sollen, um es für zwei Stunden verwenden zu können. Über den Zeitraum für eine komplette Ladung gibt Sennheiser keine Auskunft. Im Gegensatz zu manchen Mitbewerbern kann das Headset auch während des Ladens genutzt werden. Auf Wunsch kann das GSP 670 auch komplett kabelgebunden genutzt werden.

Gekühlte Ohren für ein komfortables Tragen

Für einen hohen Tragekomfort sollen die beiden kühlenden Ohrpolster sorgen, welche auf der Auflagefläche mit einem lederähnlichen Material und an den Seiten mit Kunstleder überzogen sind. Über den Bügel lässt sich zudem wie gewohnt der Anpressdruck individuell einstellen.

Ab sofort vorbestellbar

Das GSP 670 ist ab sofort über den eigenen Sennheiser-Shop zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 349 Euro vorbestellbar, die Auslieferung soll am 1. Juli 2019 erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt ist es auch am offiziellen Markt erhältlich. Interessierte, die das Headset über Sennheiser direkt bestellen, erhalten zudem den Headset-Halter GSA 50 im Wert von 34,90 Euro kostenlos dazu.

Ein Test des GSP 670 auf ComputerBase wird in Kürze folgen.

Modell: Sennheiser GSP 670
Typ: Over-Ear, geschlossen
Treiber: nicht bekannt
Frequenzbereich: 10–23000 Hz
Anschluss: Klinke, Funk,
Bluetooth
Kabel abnehmbar: Ja
Kabel-Fernbedienung: Nein
Bedienelemente am Headset: Ja
Integrierte Soundkarte: Ja
Raumklang: Ja
Frequenzbereich
Mikrofon:
10–7.300 Hz
Mikrofon abnehmbar: Nein
Gewicht (ohne Kabel): nicht bekannt
RGB-Beleuchtung: Nein
UVP: 349 Euro